WR036 Ferngespräche 15 – Wellington

Die Shownotes
(Zusammengetragen von: Gurkitier, Saibot, Jan Gießmann (@janzwitschert), Ben
(@Barbarisater), @sohnvomgastwirt, antistrom und asterixhuetchen – vielen Dank!)

00:03 Oliver aus Ilmenau (@kenny277): Freiwillige Feuerwehr. Ilmenau, Oliver studiert MedientechnologieDienstgrade der FeuerwehrFreiwilligen FeuerwehrHydraulische Spreizer und ScherenB-Säule, Freiwillige Feuerwehrmänner sind dazu verpflichtet zu helfen, AlarmstufenBrandklassenArten von Feuerlöschern, CO2-Feuerlöscher hinterlassen keine Schäden

00:26 Sebastian aus Überlingen (@Einor): Goldenhar-Syndrom. Operationshistorie: Gaumen-, Nasen-, Rückenmark-, Augenspaltenoperatione, Herzoperationen, Gesichtskorrekturen, demnächst Nasenkorrektur, SkolioseBerufsbildungswerkTechnischer Zeichner,

00:51 Chris aus Wellington (Neuseeland): NeuseelandPermanent Residence, Skilled Migrant ProgrammIT-ManagementTim TamNeuseeland-DollarMeldegesetzLeaky-Homes-CrisisChristchurch ErdbebenLuftentfeuchterFlugrouten nach NeuseelandAuswandererforum

01:42 Sven aus München (@svenlakemeier): Brompton-Fahrräder. SIP-TelefonKaZaAo2 NetzproblemeLondon Leben über BromptonBrompton World ChampionshipKunstradfahren
02:26 Jonathan aus Kiel (@IlikemyPC): Amerika & MediengestalterCameron ParkCameron AirparkLatino ViertelAdobe Creative SuiteCoopNeue HeimatOtto-GroupScreendesignZobocalypse-Counter.

Torrent gefällig?


26 Gedanken zu „WR036 Ferngespräche 15 – Wellington

  1. Jan

    Ich habe auch einige freiwillige Feuerwehren kennengelernt in Gemeinden von 700 bis 2000 Einwohnern im Norden des Schwarzwalds.
    Ich musste leider die Erfahrungen machen, dass ein großer Teil ausländerfeindlich ist und damit meine ich nicht nur die ältere Generation. 
    Eine weitere Sache ist, dass die Feuerwehrleute gegen andere Einrichtungen,wie zum Beispiel gegen das Rote Kreuz oder das Technische Hilfswerk hetzen.

    Das ist dann für mich schon ein  Widerspruch,enn man einer Einrichtung beitritt, deren Aufgabe es ist andere Menschen zu reten  bzw zu helfen, und im gleichen Moment über andere Organisationen herzieht, die im Grunde genommen das gleiche tun.

    Ich bin übrigens nicht mehr dabei.

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    1. Tobias

      Gut, es mag vielleicht ein paar schwarze Schafe geben. Aber zumindest in meinem Umkreis sind die Feuerwehren ganz normal. Ganz normale Menschen die ihren Berufen nachgehen. Und ich lebe auch im Schwarzwald (Kreis CW).

      In kleineren Gemeinden kann ich mir deine Aussagen aber doch leider vorstellen. Aber meistens bleibt es nur bei Stammtischgeschwätz und kommt doch nicht zu Ausschreitungen, oder doch?

    2. Tobias

      Stammtischgeschwätz ist zwar auch nicht soo toll, aber das ist fast schon irgendwie normal. Zumindest hör ich das auch in anderen Vereinen oder so. Es ist ja nicht das Hauptthema!
      Es ist halt auch ein rauer Verein.

    3. Timo

      Probleme mit Nazis bei der Feuerwehr sind zum Glück selten und lassen sich auf eher ländliche Bereiche eingrenzen. Also dort, wo die Feuerwehr eben der zentrale Dorf-Verein ist („Dorf-Verein“ ist nicht negativ gemeint). In größeren Städten, wo es regelmäßig Arbeit gibt und entsprechend oft den unterschiedlichsten Leuten geholfen wird, würden es Nazis vermutlich auch nicht lange aushalten.

  2. Tobias

    In der Betrachtung der vergangenen und dieser Sendung muss man sagen, dass du wirklich Glück mit deinen Anrufern hast. Mich überrascht jedes mal wieder die Themenvielfalt und das man tatsächlich immer etwas dazulernen kann, z.B. hier mit dem C02-Löscher.

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    1. Timo

      CO2-Löscher hinterlässt zwar keinen Schmutz, die Löschwirkung „Ersticken“ ist aber nicht so gut wenn man auch noch selbst atmen will…

      Feuerlöscher im Privathaushalt ist gar nicht so wichtig, viel wichter sind Rauchmelder. Wenn man sich dann auch noch einen Feuerlöscher zulegen will, würde ich Wasser oder Schaum nehmen. Evtl. käme auch noch eine Löschdecke in Frage.

    2. Anwin

      CO2 ist für „normale“ Wohnungs-/ Bürobrände nicht das Mittel der Wahl. Richtigerweise werden CO2-Löschanlagen für Rechenzentren, Bibliotheken, Museen o.ä. eingesetzt, da das CO2 eben die Elektronik, wertvolle Gegenstände nicht zerstört. Allerdings beruht die Wirkung in dem Fall tatsächlich darauf, dass ganze Räume durch die Anlage geflutet werden und somit das Feuer erstickt.
      Daher für den Heimgebrauch möglichst Wasser oder Schaum, da insbesondere bei Feststoffbränden (Brandklasse A) die Gefahr der Rückzündung besteht aufgrund der fehlenden Kühlwirkung des CO2.

  3. Johnnyr

    Danke für die Interessante Sendung! Nur frag ich mich was finde ihr an dem bike? Sieht so aus wie die Camperbikes 🙂 Freu mich auf die nächste Sendung.

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    1. sven

      Camperbike? Meinst du diese rollenden Todesfallen aus den Siebzigern, gemeinhin als Klapprad bekannt?

      Die unterscheiden sich natürlich deutlich. Die Eleganz der Faltung, das Fahrgefühl, die Größe des gefalteten Pakets, die Langlebigkeit. Das Brompton ist ein faszinierendes Gerät das an allen Ecken durchdacht ist. Und Spaß machts auch noch 🙂

  4. Tobias

    Noch ein Hinweis zur Feuerwehr.
    Es ist zwar freiwillig, aber eine bestimmte Aufwandsentschädigung wird dann doch von der Gemeinde bezahlt.
    Da die Einsätze (zum Glück) recht unvorhersehbar kommen, kann man damit keine regelmäßige Einkommensquelle betrachten.

    Die Hauptmotivation ist aber immer noch der ehrentamtliche Gedanke: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.“

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    1. Timo

      Das mit den Aufwandsentschädigungen ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. In „meiner“ Stadt gibt es nur für besuchte Lehrgänge und für Brandsicherheitsdienste (für Nicht-Feuerwehrleute: Brandsicherheitsdienst bedeutet, dass Feuerwehrpersonal bei größeren Veranstaltungen präventiv vor Ort ist und Notausgänge etc. kontrolliert) eine Aufwandsentschädigung, außerdem bekommen besondere Funktionen (z.B. Wehrführer) eine Pauschale. Für die größte Arbeit, also Einsätze, Übungen und Gerätewartung (wobei es hier dafür auch einen hauptamlichen Gerätewart gibt) gibt es kein Geld.

      Da ich nicht an Gott glaube, habe ich auch so meine Probleme mit „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.“

  5. André

    Der Titel ist hier auf der Seite falsch, müsste WR036 anstatt 35 heißen. WR035 war „Holger ruft an: Hinnerk Weiler“. Die MP3 ist korrekt (WR036) benannt.

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  6. Markus Schlegel

    Die einzelnen Gesprächsteilnehmer auch einzeln zu behandeln, käme meinem Hörverhalten sehr entgegen. Dann aber hinterher nicht wieder zusammenschneiden, sondern auch als einzelne Episoden veröffentlichen. Wie es jetzt ist, klingt das zu arg nach Radio und dessen Beschränkungen. Einzeln gekapselt könnte man dann Freunden auch ein bestimmtes Gespräch besser empfehlen und muss nicht immer noch dazusagen, man solle sich doch irgendwie bis zum dritten Gesprächspartner in der und der Folge durchklicken.

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    1. holgi Artikelautor

      Das hatte ich auch schonmal überlegt, es aber aus unterschiedlichen Gründen verworfen. Abgesehen davon, dass es zeitlich schwierig zu produzieren ist (Wrint ist, was mein Einkommen angeht, ja nur ein Teil-Standbein), ist es auch abschreckend für Menschen, wenn sie sehen, dass ähnliche Geschichten wie ihre weniger Feedback (Kommentare, Flattr-Klicks) bekommen haben – und ich möchte in jedem Fall vermeiden, dass jemand denkt, sein Scheiß sei zu uninteressant für die Sendung. Wenn schon, dann will ich entscheiden, was interessant ist und was nicht 😉
      Ich will allerdings einzelne Themen mal rauslösen, wenn ich das Gefühl habe, es könnte eine spannende Einzelsendung dabei rumkommen.

    2. Robin

      Super wären hier Kapitelmarken.
      So bleibt es eine Sendung, aber man kann Anrufer überspringen, wenn man das Thema nicht interessant findet.

  7. Valentin

    Hallo lieber Holgi,
    vielen Dank für diese interessante Sendung, die mir gerade die letzten drei Stunden versüßt hat. Ich sitze nämlich an der Buchhaltung 🙂

    Ihr habt mich mit dem Brompton-Virus infiziert. Die Räder sind zwar nicht hübsch, aber die unglaubliche Praktischkeit (Wort gibts wahrscheinlich nicht 🙂 dieser Dinger und die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben faszinieren mich. Ich werde jetzt sparen und mir so ein Rad leisten, bzw. es einem Dauertest unterziehen. Ich habe nämlich ein ähnliches Format wie du.

    Schön war auch dein letztes Gespräch mit der Mediengestalterausbildung. Ich denke du hast die Türe in seinem Kopf ganz weit zum Nachdenken über die Zukunft aufgemacht.

    Viele Grüße aus Heidelberg
    Valentin

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    1. Quimoniz

      Praktikabilität, wenn man’s denn das Adjektiv zum Nominativ erweitern will.
      Praktik, ist das Substantiv.
      evtl. stattdessen: Einfachheit, Angemessenheit oder Annehmlichkeit.
      Ansonsten kann man Produktnamen zum Eigennamen für eine überwiegende Eigenschaft machen: Tempotaschentuch, Wrintheit, Bromptonheit

  8. Joerg

    Ich höre gerade den Podcast in Erwartung einer netten, seichten und teilweise spaßigen Unterhaltung, dann kommt das Thema von Sebastian.
    Das hat mich mit voller Breitseite erwischt.
    Ich hätte an Holgis Stelle auch erst Probleme gehabt, die Mischung aus Entsetzen und Neugier unter Kontrolle zu bringen.

    Mein Hirn hat nicht aufgehört „Ach Du Scheiße“ zu rufen. Es macht mich schon fertig, wenn man hören muss, wie sehr es eine einzelne Person erwischen kann. Alleine eine der Sachen sind schon harter Tobak, aber die Kombination ist schon heftig.

    Das hat was heilendes. Gerade noch findet man, dass man schlecht dran ist, weil ein Zipperlein hier oder dort ärgert, und ein paar Minuten später fühlt man sich wie ein Mensch, der unwahrscheinlich viel Glück hatte.

    Sebastian wünsche ich alles Gute für die Zukunft.

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  9. Johannes

    eine relativ günstige Alternative ist noch das di Blasi.
    Ich besitze selbst eine das schon über 20 Jahre alt ist und noch wunderbar fährt.

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