WR072 Ortsgespräch: Alexandra Tobor, Schriftstellerin

Ich sach ja: Die @silenttiffy hat ein Buch* über ihre Einwanderung in die Bundesrepublik der 1980er Jahre geschrieben. Am Samstag stellt sie es im Groben Unfug vor und ich hatte Gelegenheit, ein Stündchen mit ihr zu plaudern. Unter anderem über Polen, die BRD, die DDR, Jaruzelski, Spätaussiedler, Hamm, Unna-Massen, Grevenbroich und Papiere, hauptsächlich aber über Menschen.

Ich habe dummerweise den Anfängerfehler gemacht, mein Telefon eingeschaltet zu lassen. Nach ca. 17 Minuten merke ich es, schalte es aus und der Mitschnitt ist ab dann knatterfrei. Ich bitte um Entschuldigung.

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25 Gedanken zu „WR072 Ortsgespräch: Alexandra Tobor, Schriftstellerin

  1. silenttiffy

    Eine Berichtigung: Natürlich wurde der Fiat 126p wie von Holgi gewusst in Polen produziert. Der Fiat 126 zuvor in Italien.

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    1. Dirk

      Wir (damals Bewohner der DDR) haben dieses Auto immer „Polski Fiat“ genannt.

  2. frakturfreak

    Panſen iſſt man nicht nur in Polen, ſondern auch in Sachſen und Brandenburg. Das Fleiſch ſchmeckt in ſüß-ſaurer Suppe wunderbar, iſt wie normales Fleiſch, die Zotteln, die dran ſind, werden etwas kremig.

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  3. Volker

    Hallo Holgi,
    du hattest mal wieder einen interessanten Gast / Gästin. Alexandra Tobor hat eine wundervolle Sprache, was u.a. auch die Formulierung angeht.

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  4. mrjerk

    Unheimlich gelungene Folge – sehr interessant und lehrreich. Kompliment an die Gesprächspartnerin für die spannenden Einblicke und an Holgi fürs Interviewen!

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  5. User

    ich kann mich der Begeisterung meiner Vorposte nur anschliessen… War für mich als einem der selbst in den Neunzigern nach Deutschland einwanderte verrückt zu hören wie sich die Erfahrungen ähneln… War echt großartige Folge! Buch werde ich sicher holen!

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  6. darem

    Hi,
    meine Geschichte war fast genau so.
    Wir sind aber in….. Bramsche Lager gelandet.
    Dann Hannover ehemlige russische Kaserne (fürchterlich), Kalifornien bei Kiel und in Hamburg auf nen ehem. Frauen-Schiffscontainerknast ;-).6 Monate schulfrei.
    P.S.: Hauptwürze bei Pansen ist Majoran, Lorbeerblatt und Piment.

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  7. Julien

    Tolles Gespräch! Meine Auswanderungsgeschichte ist zwar eine ganz andere (Frankreich => Deutschland), aber es ist immer wieder schön, ganz andere Perspektiven kennenzulernen. Das Buch habe ich gerade gekauft! 🙂

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  8. Martin

    Hallo, vielen Dank für den Podcast.

    Als deutsche Auswanderer in Polen kenne ich einige Sachen gut,
    nur umgekehrt. Das mit der Gabel ist mir hier auch passiert in Polen.
    Das Buch gibt es leider nicht über in Polen über Empik, aber da muss halt Amazon herhalten.

    Grüße aus Warschau – Martin

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  9. Tilman Baumann

    Will das Buch lesen. Aber mir hat es ja fast den Magen verstimmt.
    Kindle Edition EUR 8,99
    Taschenbuch EUR 9,99
    Na danke. Da holze ich doch lieber den Regenwald ab.

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  10. jEN

    Also Pansen gibt’s bei uns (Niedersachsen) in mehreren Edekas eingeschweißt in der Fleischtheke. Ob des Aussehens habe ich mir das Kaufen bislang verkniffen 🙂

    Danke für das Gespräch!

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  11. aldi

    Die Papiere zum „Rausfahren“ waren nicht so einfach. Typischerweise bekamen ganze Familien zusammen keine Ausreiseerlaubnis – meist nur ein Familienteil.
    Und wenn die Mutter mit Kindern ausgereist ist, war es für den Vater kaum möglich eine Ausreiseerlaubnis zu bekommen.

    Schön, dass es bei euch so geklappt hat. 🙂

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    1. holgi Artikelautor

      Wieso drängt sich dieser Gedanke auf? Und wer sollte der Auftraggeber sein?

    2. Jan

      Das Gespräch mäandriert so sehr um das Buch herum. Die Agentin wird erwähnt.

      Und der Auftraggeber? Na, die gute Frau Tobor hat doch was zu vermarkten, oder? Also: Sie selber kommt in Frage, ihre Agentin, ihr Verlag, kA.

    3. holgi Artikelautor

      Naja, ich rede ja wegen des Buchs mit ihr. Da wär es ja ein wenig dämlich, nicht über das Buch zu sprechen, oder?

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