WR128 Die Wrintheit: Milchmayarechnung

Heute mit einem Intro von Lilly, öffentlich-rechtlichen Printmedien, Vorurteilen, Freundinnen, Essen mit Messer und Gabel, Schlaf und Müdigkeit, Mutter Beimer, Villariba und Villabajo, Deutsch, Wrestling, Metal, Southpark, modernen Fernsehsendungen, Duzen, Altern, Fragendichte, Supermarktweinen, Reichweite, Verrentung, Opernbesuchen, Künstlern, dem Nachtwächterstaat und mehr (danke, Gurkitier, Abkueko, stormitux und Rainaah).

Ohne Nicolas ginge es nicht. Seit Hut steht hier.

32 Gedanken zu „WR128 Die Wrintheit: Milchmayarechnung

  1. Frank

    3. Ist es nicht so, dass man sich nicht zum gemeinsamen chatten verabredet. Sondern chattet, um sich für gemeinsame Aktivitäten (z.B.: Kino, Essen etc.) im echten Leben zu verabreden.

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  2. Hayo

    >>Wenn man auf seine Meinungsäußerung hin Shitstorms erntet, hat man meistens recht.<<

    Na ja, evtl. ein Vorurteil.

    @Frank, sowohl als auch :)

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  3. philipp

    Holgi: “Ohne Schlaf ist doch doof”

    Ngoc Thai, der sein ganzes Leben lang als Bauer arbeitete, konnte seit einer Fieberattacke im Jahr 1973 kein Auge mehr zudrücken. Sein Gehirn hatte seitdem keine Ruhepause mehr und obwohl er 2007 äußerte, dass er sich brummig bzw. schläfrig fühle, ließen ihn die 34 Jahre ohne Schlaf zu einem medizinischen Wunder werden.
    http://www.harrypedia.de/index.php?title=Thai_Ngoc

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  4. Susanne

    Darda-Autos: danke für die Geschenkidee! Obwohl mein Freudler schonmal was von Spielzeug-Autos mit irgendwas mit Rück… erzählt hat, wäre ich nie auf die Idee gekommen, das große Jungs noch darauf spinnen.
    Den kleine grüne englische Sportwagenoldi kann ich schonwiedernicht untern Baum stellen; zumal das einer ist, der gelegendlich zum TÜV muß.

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  5. klara

    Geländewagen+Frauen: Vorurteil gestern wieder bestätigt. Es stimmt.
    Ich glaub, Frauen, die nicht Auto fahren können, nehmen gerne die Karre von Daddy, weil sie dann bedenkenlos Bürgersteige ignorieren können, dem Auto schadet das nicht. Die Tante gestern hat noch paar Adventsgestecke touchiert, die ein Händler auf dem Boden ausgelegt hatte. Absurd: Umherstehendes Publikum und der geschädigteGärtner waren rührend bemüht, dies Riesenauto aus der Enge zu manovrieren. Ohjeohje
    Location: Landfrauenmarkt auf dem plattesten Land, wo versteckt liegende Anwesen preisgünstig zu erwerben sind. So viele alberne, häßliche Menschen aufm Haufen lange nicht mehr gesehen.Männer mit hellblauen Pullovern unter dem Loden, mit den allerschreklichsten Witzeleien, Frauen, die nur kickerten beim Xy-Kauf, alles so niedlich…Unsere Zielgruppe übrigens
    Absurd: die tun mir leid. Aber mir fällt keine Hilfe ein, über die dies Volk erfreut wäre.
    Echte Landfrauen sind übrigens cool, bis äußerst cool…

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  6. Thomas

    Bin 46 mein Sohn 17 und wenn ich sehe, wieviele in seiner Clique Metal hören, kann ich die Einschätzungen Metal sei tot nicht nachvollziehen. Im Gegenteil. Metal ist ein Lebensgefühl, die Fans sind gewaltfrei und nicht wenige haben akademische Weihen……Vor Jahren las ich im Spiegel, dass unter Metal-Fans der Anteil Hochbegabter besonders groß ist….
    Das Headbanger-Genre ist die einzige Weltmusik der Gegenwart. SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Kultur (http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,821553,00.html)

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    1. Oliver

      Metal ist vielleicht nicht tot, aber im Vergleich zur Szene der 1980er ist sie sehr geschrumpft.

      Es gibt solche und solche Metalhörer. Die Einen sind mit Herz und Seele dabei und die Anderen verbringen ihre schönste Zeit “Helga!” oder “Wackön!”-schreiend in einem norddeutschen Dorf. Letzere sind dabei eher als Festivaltouristen/Mitläufer-die-noch-ihren-Platz-suchen einzuordnen und haben mit Metal genau so viel am Hut wie Holgi mit Heilpraktikern.
      Daran ist nichts schlimmes, nur ist dies nicht mehr die Szene von früher.

      Auch kann es sein, dass ein Teil der Metalhörer hochbegabt oder häufig an den Universitäten anzutreffen ist. Nur kann man dazwischen meiner Meinung nach keinerlei Verbindung ziehen. (Von wegen: Metalhörer sind schlauer/Die Hochbegabten sind gerade wegen ihres Musikgeschmacks hochbegabt/usw.
      Metal hat sich aus dem Punk und dem Rock entwickelt und hatte die gleiche Zielgruppe.

      Und Holgi: Rammstein ist kein Metal, sondern Neue Deutsche Härte. ;)

      Falls jemand die erwähnte Erläuterung hat könnte er sie ja als Antwort posten. Danke sehr!

    2. Jakob

      Moin!
      Metal ist in der Tat nicht tot, aber anders, das stimmt sicher. Ob die Szene geschrumpft ist im Vergleich zu den Achzigern vermag ich nicht zu sagen, für so eine Einschätzung bin ich zu jung.

      Ich gehe jedenfalls auf die 30 zu und mein Eindruck ist der, dass die Kurve seit den Neunzigern eigentlich wieder nach oben zeigte (damals war Metal wirklich tot), bis man Robert Steinhäuser nachgesagt hat, Slipknot gehört zu haben, woraufhin auf MTVIVA kein einziger Gitarrensong mehr lief, in meiner Wahrnehmung sogar quasi von einem auf den anderen Tag. Nachdem aber Bowling for Columbine hier in Deutschland ankam, in dem Marilyn Manson so relativ intelligente Sachen sagte, hat sich die Erregungswelle auch wieder gelegt.

      Jedenfalls las ich neulich irgendwo, die Metalkultur sei eine der wenigen, in denen noch relativ viele Platten verkauft werden. Die Fans, die diese Musik hat, sind offenbar relativ loyal und lassen sich das was kosten. Die Krise der Unterhaltungsindustrie ist da nicht ganz so stark zu spüren wie woanders.
      Dass Festivals mit einem derartigen Einschlag in den letzten zehn Jahren sämtlicherweise wachsen und sogar neue entstehen oder bestehende ihre Richtung ändern, deutet für mich jedenfalls auch nicht hin, dass sich das Genre überlebt hätte.

      Just my 2 cents. :)

    3. Thomas

      Absolut korrekt – in der Szene steht man zu seinen Bands, und läßt sich dies auch etwas kosten. Ich bin mit AC/DC aufgewachsen – in den 80ern waren arrogante Popper und Depeche Mode unsere “Feindbilder”. AC/DC Platten wie Powerage oder später Back in Black begleiten mich bis heute. Ich gebe zu: eigentlich eine Primitv-Mucke. Denoch m.E im Vergleich zu diesem kommerziellen, sterilen Elektro-Mainstream der heutzutage ohne Unterbrechung im Radio läuft – eine geradezu anspruchsvolle Wohltat.

  7. vsporzellan

    Das /-ik/ zu /-iç]/ ist nach der Standardlautung nach Siebs angesagt, aber der Kerl kam halt aus Hannover und hat das mehr oder weniger einfach so beschlossen. Grundsätzlich ist Standardlautung aber im Alltag eher unbedeutend… Ansonsten kann die Grenze dialektal betrachtet die obengenannte Veränderung auf der Achse Fulda-Gießen-Koblenz angelegt werden, im Süden ist das eher unpopulär.

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    1. Ludwig

      Um das wieder in ein ganzes Verhältnis zurücken.
      Unerträglicher als doch die meisten menschlichen Sprechmelodien, sind doch viel mehr die ungefragten, städtischen bis lärmerzeugenden Geräte, z.B. Mähmaschinen, Radios, Motorräder usw.

      Wenn der Gebrauch dieser Geräte nicht beschränkt ist, werden ruhesuchende Menschen durch Lärm gestört und geschädigt.

  8. Maik

    Es ist wirklich schade, dass Adam Smith immer nur verkürzt dargestellt wird. So wie in der diesbezüglichen Frage in dieser Folge der Wrintheit.

    Adam Smith war auch ein Moralphilosoph, der viele Probleme von heute schon damals erkannt hat. Es reicht sogar schon einfach ins englisch-sprachige Wikipedia zu schauen, um dies zu erkennen (http://en.wikipedia.org/wiki/Adam_Smith). Alternativ kann man auch seine beiden Hauptwerke wirklich lesen – komplett lesen. Meistens gilt ab: “People read snippets of Adam Smith, the few phrases they teach in school. Everybody reads the first paragraph of The Wealth of Nations where he talks about how wonderful the division of labor is. But not many people get to the point hundreds of pages later, where he says that division of labor will destroy human beings and turn people into creatures as stupid and ignorant as it is possible for a human being to be. And therefore in any civilized society the government is going to have to take some measures to prevent division of labor from proceeding to its limits” Noah Chomsky (kopiert aus dem Wikipedia-Artikel oben verlinkt. Besser kann man es einfach nicht sagen und diese Aussage trifft auch auf viele andere Punkte, z.B. den ‘Nachtwächterstaat’ zu…

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    1. holgi Artikelautor

      Ich bin ja schon froh, mich überhaupt daran erinnert zu haben, dass er über nochwas anderes als nur den Nachtwächterstaat geschrieben hat ;)

      Gibt es zu bevorzugende Übersetzungen oder ist egal, welche man liest?

    2. Florian

      Hallo Holgi,

      wenn Du Adam Smith lesen willst, dann lies doch “A theory of moral sentiments”. Smith sah dies als sein Hauptwerk an und stellt darin seine neo-stoische Philosophie vor.

    3. tp1024

      Sehr schön, ich habe mich extra zurück gehalten zu dem Thema Dampf ab zulassen :)

      Übrigens mein Lieblingszitat von Adam Smith findet man per google unter “my favorite quote by adam smith” auf meinem (entgegen des Beitrags zur Zeit verwaisten) Blog:

      http://tp1024.wordpress.com/2011/10/13/my-favorite-quote-by-adam-smith/

      “rate of profit is[…] naturally low in rich, and high in poor countries, and it is always highest in the countries which are going fastest to ruin.”

      Was etwas ist das viele dem alten Herrn nicht zu trauen würden, aber er hat es gesagt und verdammt ernst gemeint. Anschauungsunterricht gab es in den letzten Jahren bekanntlich zu genüge.

  9. Jörg

    Ha!
    Ich bin Rechtshänder und halte die Gabel natürlich in der rechten Hand. Was für ein Segen, dass es da wohl noch mehr Leute wie mich gibt:-)
    Dafür alleine hat sich die Sendung gelohnt.

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    1. Ludwig

      Ich bin auch Rechtshänder und halte die Gabel rechts (Messer links), komme was wolle… aber das “Schizophrene” (sorry ;))
      bei den anderen Rechtshändern, ist, dass sie auch die Gabel in die rechte Hand nehmen, bei Mahlzeiten wo es sich anbietet..

      Nun, ist das Flexibilität, Opportunismus oder sonstwas von den norm-konformen Besteckbenutzer.

  10. panzi

    Ich bin Rechtshänder und hab als Kind lange gebraucht um mir zu merken, dass man das Messer in die rechte Hand nimmt, genau aus dem angegebenen Grund.

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  11. J_Heimbach

    Ich bin (erst) 22 und finde Roche & Böhmermann genauso anstrengend wie ihr.

    Ich habe es noch nie geschafft länger als 10 Minuten eine Folge zu gucken. Brauche ich zum Glück ja auch nicht ;-)

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  12. Dirk

    Zu der Messer recht Gabel links Sache:
    Dafür gibt es einen Vernünfigen Grund. Bevor ihr Weiterlest, steht alle einmal auf, geht in die Küche und nehmt euch ein Tafelmesser oder ein Brotmesser in die Hand. ca 90% von euch halten jetzt ein Messer in der hand das, wenn man es vom Griff aus, mit der Schneide nach unten betrachtet auf der rechten Seite die schneidende Kerbung aufweist.
    Wenn man mit einem Messer schneidet neigt man das Messer automatisch ein wenig nach innen, also wenn man mit Rechts schneidet ist die schneide ein wenig mehr links als der Rücken. deswegen schneidet man mit der Kerbung.

    zück zum Brotmesser, mit welcher Hand Schneidet der Rechtshänder Brot? richtig, mit Rechts. deswegen sind die Kerben auf dem Brotmesser auch rechts. Und weil das bei Brotmessern so gut Funktioniert ist das bei Tafelmessern auch so. und das heisst das die mit Links einfach nicht so gut schneiden.
    Deswegen halte ich als Linkshänder das Besteck auch “richtig” rum, also Gabel links, Messer rechts.
    Bei messern ohne Kerbung, also nur mit scharfer schneide spielt das übrigens keine Rolle, auch nicht bei messern die auf beiden seiten gekerbt sind.

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    1. Dirk

      mein Brotmesser ist beidseitig gekerbt, genau.
      Mit dem Tafelmesser komm ich ja klar, dafür darf ich die Gabel mit der “guten” hand führen :)
      es gibt übrigens ne ganze menge Alltagsgegenstände die für linkshänder nicht richtig funktionieren, das sind so banale dinge wie bedruckte Tassen, Advenskalender-Türchen, Kaffemaschienen die an der linken seite die wasserstandsanzeige haben, über Scheren, generell dinge die ihre schalter und tasten rechts haben, Fernseher, monitore, mikrowelle oder halt auch ne Armbanduhr, die trag ich rechts, also ist das aufziehrädchen rechts, stellt euch mal vor wie bescheuert das aussieht wenn ich die aufziehe :)

    1. holgi Artikelautor

      Nicolas war häufiger krank. Ich hoffe, dass es am Sonntag wieder eine gibt.

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