WR159 Realitätsabgleich: Qualitätssicherungsgremiumsvorsitz

Heute mit komplett deprimierenden Alte-Leute-Angshasen-Themen und einer Facebook-Diskussion.

Ich erkläre hiermit aus- und nachdrücklich, dass ich mir nicht wünsche, die alte Dame möge sterben. Im Gegenteil würde ich mich freuen, wenn sie noch sehr lange am Leben bliebe und andere Menschen an ihrer Stelle die Ohren anlegen würden. Eine entsprechende Liste folgt, sobald ich nix mehr zu verlieren habe.

Ohne Toby ginge es nicht. Hier sein Klingelbeutel.

Shownotes von @kaeffchen_heinz

46 Gedanken zu „WR159 Realitätsabgleich: Qualitätssicherungsgremiumsvorsitz

  1. Tfwrstsmml

    Als Ihr über Ingress und augmented reality spracht, fielen mir sofort die absolut verehrungswürdige Janet Cardiff und ihr Partner George Bures Miller ein, die schon in einigen Kunstprojekten mit verschiedenen Realitätsebenen gespielt haben. Mir ist der “Alter Bahnhof Video Walk” auf der letzten documenta sehr eindrücklich im Gedächtnis geblieben, eine Art Videorundgang durch den Kasseler Bahnhof, bei dem man ein Video auf dem iPod mit seinen eigenen Schritten und Bewegungen synchronisiert hat. Den iPod führte man wie eine (sozusagen umgekehrte) Kamera. Seht einfach selbst: http://www.youtube.com/watch?v=sOkQE7m31Pw&sns=em Dennoch, das Video ist nichts gegen die eigene Erfahrung und Verwirrung der Sinne vor Ort. Ich bin die 25 Minuten mit einem breiten Grinsen durch den Bahnhof gestolpert und war völlig fasziniert, weil die Künstler ihr Medium raffiniert (z.B. selbstreferentiell) einzusetzen wissen.
    Vielleicht interessiert Euch so eine Ergänzung, vielleicht kennt Ihr sie auch schon. Hier nur der Versuch, die meines Erachtens nach meist sehr auf Internet oder Apps usw. konzentrierte Diskussion um die Ebene der Kunst zu erweitern.
    PS: Seitenstranganginae kann man ganz prima auch mit Manden bekommen (ich spreche aus langjähriger Erfahrung)! Leider kann man diese Seitenstränge nicht einfach rausreißen wie die Mandeln…

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  2. Feechen

    Ich fand Ingress am Anfang auch cool. Die Idee ist auch supergenial. Das Problem ist nur dass das Gameplay an sich ziemlich langweilig ist, man nimmt halt irgendwelche Punkte ein und dann kommt jemand anderes zwei Tage später und nimmt sie wieder weg. Und gegen Leute höheren Levels hat man sowieso überhaupt keine Chance.
    Nach 2-3 Wochen war’s dann auch langweilig…

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  3. Valentin

    Ich muss dem Holgi in der Facebookdiskussion sehr Recht geben. Ich bin 20, und mittlerweile zweitsemestriger Student, und unser Studiengang (mit so ca. 170 Studenten) organisiert sich ausschließlich über Facebook. In der entsprechenden Gruppe werden immer sämtliche Informationen von der Hochschulseite (deren Bedienung ziemlich Scheiße ist) crossgepostet, und die ganzen halboffiziellen Informationen die von irgendeinem Professor kommen erscheinen nur dort. Es soll zwar Kommilitonen geben die nicht bei Facebook sind, aber erstens kann man die an einer Hand abzählen und zweitens kenne ich die nicht persönlich!
    Ich hab nicht gesagt dass ich damit glücklich bin.

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  4. Justus

    Zum Leben ohne Facebook ;)

    25 jährig, kein FB Account, (noch nie, auch früher keines der VZ oder ähnliches) allerdings relativ viel in “klassischen” Foren unterwegs (z.T. auch Mod). (Vielleicht bin ich auch schon zu alt für das Zeug)

    Ich hab tatsächlich echte Freunde. Deren Mail Adressen, Telefonnummern usw. hab ich sowieso. Das reicht definitiv, alles andere wäre entweder extrem stressig oder nur oberflächlich.
    Ansonsten bin ich auch froh mir sicher zu sein keine Anfragen von nervigen Personen aus der Vergangenheit zu bekommen.
    Das schöne, das FB freie Leben klappt sogar als Arbeitsmigrant im benachbarten Ausland (das du dir übrigens schöner vorstellst als es ist @NSFW)

    Dir noch gute Besserung auf dem Angstweg ins Altersdomizil ;)

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  5. Michael

    Ich wollte einfach nochmal sagen, wie großartig und unterhaltsam ich Euren Talk finde.
    Klar – nicht immer ist es meine Meinung. Ist aber grad gut!
    Ihr seid unterhaltsam, nachdenklich, lustig, usw. ich fühle mich sehr gut unterhalten.

    Meine Forderung an alle: Flattern!!!
    Gruß

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  6. Daniel Baulig

    Ich glaube ich muss Holgi zustimmen. Wenn Unternehmen Quasi-Staatliche Eigenschaften annehmen, wie das sicherlich fuer einige der grossen Internet-Unternehmen der Fall ist, dann sollten besondere Regeln gelten.

    Was Facebook und seine Verbreitung angeht: mein Eindruck ist, dass sehr viele junge Menschen Facebook als primaeres Kommunikationsmedium nutzen. Natuerlich habe ich einen starken Selection-Bias, da ich selber verwiegend Facebook nutze, und darum natuerlich vor allem mit Menschen kommuniziere, die selber auch Facebook nutzen.

    Ich habe ein paar Freunde, welche ueberhaupt kein Facebook nutzen und es faellt mir teilweise schwer mit ihnen in Kontakt zu bleiben – gerade auch als Arbeitsmigrant in Uebersee ;)

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    1. Elco

      Geht mir ähnlich, allerdings hab ich mit Facebook noch nie Probleme gehabt. Es wurde noch nie etwas gelöscht. Wer Facebook eher nutzt um öffentliche und längere Einträge zu schreiben, der sollte sich vielleicht lieber ein eigenes Blog zulegen.
      Es hinterlässt ein sehr komisches Gefühl, das auch nur entfernt mit staatlicher Zensur zu vergleichen, wenn man sich in 2min ein Blog klicken kann um dort genau den gleichen Text zu veröffentlichen.

      Die wenigen Leute mit denen ich auf Facebook befreundet sind und die unter 20 Jahre alt sind musste ich übrigens alle “entabonieren” – also man ist weiter befreundet, man bekommt aber keine Statusupdates mehr mit – , weil sie alle ihre komplette Kommunikation und jeden Gedankengang dort veröffentlichen. Ich halte es wirklich für sehr schwierig in dem alter ohne Facebook stattzufinden.

      Sich über Facebook lustig zu machen und Twitter zu benutzen ist übrigens auch albern. Die Kommentare sind – je nachdem wo man sich dort aufhält – auf einem ähnlich hohen oder niedrigen niveau. Ähnlich der Blogosphäre, der man kein einheitliches Kommentarniveau unterstellen kann.

  7. Tobias

    Also,
    ich behaupte einfach mal schwer in den Raum hinein. Facebook muss (leider) heutzutage sein.

    Ich selbst bin Gruppengrunder fur meinen Studiengang und das ist fur uns als Gruppe von ca. 100 Personen die einzig funktionierende Art und Weise zu kommunizieren.

    Ausprobiert habe ich: Mailinglisten (null resonanz)
    eigenes Forum (es haben selbst nach Aufforderung und Hinweis ca 15 leute von 100 sich dort angemeldet).

    Selbst Facebookverweigerer haben nach ca 2-3 Jahren aufgegeben und sich Fakeaccounts angelegt weil die Kommunikation einfach dort stattfindet.

    Meinen IRC-Channel benutzen 3 weitere Nerds und ich ;)

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    1. Canaan428

      Ich habe mir auch extra fürs Studium einen Facebookaccount zugelegt (War auch einer der erwähnten FB-Verweigerer). Nach dem 1. Semester kann ich nur sagen, dass es sich bisher über haupt nicht gelohnt hat. In der Gruppe für unseren Studiengang wurde noch nie etwas vernünftiges geschrieben (ca. 250 Leute). Es werden nur andauert absurde Fragen gestellt, z.B. (leicht übertrieben) “Welche Form hat ein Kreis?”. Ich habe mich dort schon seit Wochen nicht mehr eingeloggt und werde es wohl auch nicht mehr tun. Es reicht mir völlig wen mir meine Freunde mal wieder von einer bescheuerten Frage oder Antwort berichten.
      In meinem Freundeskreis, zum größten Teil Leute die um die 20 Jahre alt sind, benutzen ca. 60% FB. Und die die es benutzen schauen auch relativ selten vorbei, vielleicht 2-3 mal die Woche. Zur Kommunikation benutzen wir zu 90% E-Mail und gelegentlich verschiedene Chatdienste. Also ich konnte immer gut ohne FB & Co und die paar Monate mit FB bestätigen mich darin.

  8. Sebastian

    Schon blöd, dass man beim Klick auf den Shownotes-Link erst einmal vom Piratenpag nach einer Registrierung gefragt wird, weil Gäste nicht darauf zugreifen können. Holgi sollte lieber auf eine selbstgehostete Kopie verlinken.

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  9. Lilli

    Das Wichtigste zuerst: Danke für die neue Folge!

    Und zur Facebook-Diskussion: Ich bin Schülerin. Nur für die Schule habe ich angefangen Facebook zu nutzen (wer in der Schülervertretung ist, muss es tun), um meine Organisationspflichten erfüllen zu können.
    Aus meiner Klasse sind genau zwei Leute (von 24) nicht bei Facebook. Die eine bekommt nichts mehr mit (stundenausfall, kurzfristige Hausaufgabenbekanntgabe, Gruppenarbeiten), weil sie auch anderweitig keinen engen Kontakt zu anderen aus der Klasse pflegt. Die andere bekommt wenig mit, denn da “alle bei Facebook sind” fallen im alltäglichen Geplauder die Themen, die bei Facebook besprochen wurden weg, und sie erfährt nur von Neuigkeiten, wenn derjenige, der vom Lehrer per mail kontaktiert wurde, das ausnahmsweise als mail weitergeleitet, statt bei Facebook hochgeladen hat.
    Fazit: Als Schüler ist es möglich ohne Facebook auszukommen. Wer aber ein guter Schüler sein will, ist gezwungen Facebook zu nutzen.

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  10. znEp

    @Holgi
    Wenn du dir nen günstigen Androiden holst musst du aber auf den Prozessor achten. Ich hab z.B. das Galaxy Ace, mit dem ich ganz zufrieden bin(besonders seid 4.2 drauf läuft :) ) aber ich krieg Ingress nicht installiert, weswegen ich meinen lange erwarteten invite dann verschenkt habe :(

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  11. Alex

    Zum Thema Leben ohne Facebook.
    Seit dem letzen Oktober habe ich, in späten Jahren, nochmals mit dem Studieren angefangen. Ohne einen Facebook-Account würden mir geschätzte 70% wichtiger Informationen durch die Lappen gehen. Auch die Kommunikation mit den Kommilitonen findet (leider) ausschließlich dort statt.

    @holgi
    Deine andauernde Krankheitsgeschichte ist ja echt bedauerlich. Als Tipp von mir; mache Dich mal über die Thematik “Vitamin D Mangel” schlau. Das Thema Interessiert mich nun schon ca. 2 Jahre und wird in letzter Zeit auch Wissenschaftlich erforscht, mit sehr aufschlussreichen Ergebnissen.
    Kurz Erklärt: In unseren Breitengraden kann der Körper Mangels Sonneneinstrahlung zwischen den Monaten Oktober – März kaum selbst Vitamin D herstellen. Da dieses auch nicht über die Nahrung Supplementiert werden kann kommt es schnell zu einem Mangel. Als folge kommt es zu einer erhöhten Infekt-Anfälligkeit und allgemeiner “Schlappheit”.
    Wie gesagt, die Forschung in diesem Bereich ist noch relativ jung, aber die Ergebnisse sprechen für sich. In meinem Umfeld Supplementieren nun ca. 20 Personen den Winter über mit Vitamin D (teilweise unter Ärztlicher Aufsicht) und davon haben nur zwei einen Infekt bekommen.
    Den entsprechenden Test, ob ein Mangel vorliegt kann jeder Hausarzt mithilfe eines Blutbilds durchführen.

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  12. toerb

    19 Jahre, dualer Student, glücklich ohne Facebook/Twitter/G+..
    Zur Kommunikation reicht E-Mail, XMPP, Foren und für die ganz sturen Freunde everyme.


    mfg toerb

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  13. stefen

    Hi Holger, Tobias,

    Interessante Themen die ihr angesprochen habt. Also mich ziehen krank- und aua-Themen nicht runter. Habe mich aber erinnert als ich noch ein Jungspund war, dass mich das Gerede der “alten Erwachsenen” über ihre Gebrechen manchmal genervt hat. Das war aber in einem Alter, in dem ich mich noch unsterblich fühlte und für mich ein Körper, der fitt ist und ohne Schmerzen funktioniert, normal war. Jetzt bin ich selber so ein “alter Erwachsener” mit diversen Gebrechen. @Holger, lachen musste ich als du von der Berunfsunfähigkeitsversicherung gesprochen hast. “Mit nem abben Bein kann ich nich mehr arbeiten”, oder so. Ich wage mal einen Widerspruch: Ein abbes Bein wird wohl kaum deine Art die Welt zu verstehen, verändern, namlich durch Reden, wie du das schon öfter gesagt hast. Solange du nicht nen “abben Mund” hast, wirst du denselben auch weiter benutzen, mit oder ohne Bein, zum Verstehen der Welt, zum Reden und, was ich dir wünsche, zum Geldverdienen und Kommunizieren.

    Auf dich aufmerksam geworden bin ich über einen Podcast von/mit Tim Pritlove, irgendwann wollte ich mal wissen was du für Podcasts bzw was du im Radio machst. Ich habe dich gerne reden gehört, aber ich hatte am Anfang ein Vorurteil: ich dachte, jemand der beruflich selbstständig ist, wird sich wohl kaum für die Sorgen der “Unterschicht” (Arbeitslose, Working poor, Rentner, Prekäre usw…) interessieren. Mit meinem Vorurteil lag ich ja sowas von daneben, ich traute am Anfang noch gar nicht richtig was da aus der mp3-Datei in meine Ohren schallte. Ein für mich ganz großer Moment war die Wrint-Einheit 155 in der du über die FDP abgeledert hast. Ich dachte ich hör nicht richtig: da spricht jemand so in aller Öffentlichkeit aus was ich über die FDP denke (von wegen Soziopathen, BWLler in Anzügen denen das Gemeinwohl am Gesäß vorbei geht usw) und das mit so deutlichen Worten, das war echt toll. Ich fühlte mich weniger allein auf der Welt. Leute denen das Gemeinwohl wichtig ist und die für soziale Gerechtigkeit sind, werden ja nicht selten als Spinner oder “Gutmenschen” abgetan. (Eine soziale Einstellung ist in bestimmten Kreisen ein “Beweis” für Dummheit und Naivität). Ich bin in einer SPD-Familie aufgewachsen und war von meiner Sozialisierung her erstmal “pro SPD” ohne was von Politik zu verstehen. Das einzige was ich als Knirps verstanden geglaubt hatte war, dass die SPD “irgendwie sozial” sei oder weniger unsozial als die CDU. Wir legen ein paar Jahrzehnte drauf und dann kam die Agenda 2010. Die liegt mir heute noch im Magen und soweit ich das mitgekriegt habe, hat sich kein wichtiger SPD-Politiker jemals dafür entschuldigt. Denen waren die Mitglieder deswegen zu zehntausenden (oder hunderttausenden?) weggelaufen, aber zugeben, dass man einen Fehler gemacht hat – ich glaube das Gen “Fehlerzugeben” haben Politiker nicht – ist nicht passiert und wird auch nie passieren. Damals hatte die SPD die CDU rechts überholt und dann machte der Schröder einen fliegenden Wechsel vom Bundeskanzler zum russischen Öl&Gas-Magnaten, DER Kapitalist schlechthin. Wenn mir der auf der Straße begegnen würde, würde ich den Bürgersteig wechseln. Wie hatte der sich eigentlich damals in die SPD verirrt? Diese “Reform” trägt, wie könnte es symbolisch treffender nicht sein, heute noch den Namen eines Finanzkriminellen der einen monatlichen Alg2-Satz wahrscheinlich für ein Mittagessen im Hotel ausgibt und das dann als Spesen von der Steuer absetzt. Dieser korrupte Typ hat den Menschen erzählt wie sie mit dreihundert und ein paar gequetschten pro Monat zu leben haben, aber vorher ihre Rücklagen für die Rente und ihr erarbeitetes Geld aufessen müssen und das sei alles gut und richtig so.
    Deshalb auch danke für deine Bemerkung zum Arbeitszwang, es ist tatsächlich einer. Wenn eine Arge sagt: mach nen 1 Euro Job, dann macht man den oder es gibt “Sanktionen” die die Existenz in Frage stellen. Das ist ähnlich wie ne Knarre an der Schläfe (Geld oder Leben) und dann gibt man “freiwillig” seine Geldbörse heraus. Nähme man die Definition der Zwangsarbeit der ILO (International Labour Organization), so könnte man doch von Zwangsarbeit sprechen. Ähnlich läuft es mit dem Asylrecht. In Deutschland gibt es ein Asylrecht für Verfolgte. Tatsächlich werden nur noch ein paar Handvoll Anträge auf Asyl positiv beschieden. Erstmal ist da die Europa-Grenzschutzpolizei Frontex, die Flüchtlinge auf dem Meer zurückschickt. Dann greift die Drittstaatenregelung die Deutschland vor den Asylanträgern “schützt”. Den wenigen Flüchtlingen die bis nach Deutschland durchkommen wird nur einem Bruchteil Asyl gewährt. Auf dem Papier und dem Grundgesetz nach ist Deutschland eine Vorzeigedemokratie. Nach einem Realitätsabgleich sieht die Sache dann nicht mehr ganz so schön aus.

    Apropos Facebook, mich interessiert auch ob die Schüler aus meinem Bekanntenkreis alle bei Facebook sind, ich werde mich mal erkundigen und berichten. Ich glaube auch, dass man als Schüler heute ein schönes Leben haben kann ohne bei Facebook mitzumachen. Ich selbst hatte nie Lust mich dort als Produkt verwursten zu lassen. Schon von Anfang an waren mir deren AGB unsympatisch. (Alle Texte, Bilder, Videos gehören FB, fûr immer.) Keine Lust, aber wie gesagt, ich bin alt. (mitte fuffzich). Zu einem Post-Privacy-Leben werde ich mich nicht mehr umkrempeln können und wollen.
    Danke für die unterhaltsamen Podcasts und Grüße.

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  14. moerkel

    Wer Facebook nicht nutzt ist ab einem mindestens ab Pubertät maximal ausgeschlossen.

    Warscheinlich 90% sind dort vertreten.
    Scenario Ausgehen mit x Grund:

    Veranstaltung wird erstellt -> alle “Freunde” eingeladen

    Jugendliche ohne Facebook sind automatisch von der Abmachung erstmal entfernt, müssen also seperat nochmal eingeladen werden.
    Das zieht die Schranken weit härter als das vor zb. 10 Jahren der Fall war.

    Für so stark gruppendynamische Altersgruppen wie Teenager ist der Facebookaccount damit Pflicht. Nicht Facebook haben ist das neue Pickel.

    Ab dieser Macht muss sich ein Konzern tatsächlich Regelungen gefallen lassen (Holgi is right \o/).
    International sind diese nicht durchsetzbar (Toby is right \o/).

    Ich habe nicht den blassen Schimmer einer möglichen Auflösung dieses Problems. Aber ich glaube ich möchte heute nicht mehr 16 sein.

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  15. Abkueko

    Ich (21) komme ohne Facebook nicht zurecht. Klar theoretisch kann man alles umgehen. Dafür muss man aber stets und ständig Nachteile in Kauf nehmen.

    Die gesamte Kommunikation meines Semesters läuft darüber. Gleiches gilt für viele Absprachen unter Freunden. Ja natürlich gibt es auch ein paar Leute die kein Facebook haben – nur erhalten diese wichtige Informationen nicht.

    Auf alle anderen sozialen Netzwerke könnte ich verzichten. Facebook ist aber zwingend notwendig.

    Ich denke das ist auch der Unterschied zur Kommentarspalte bei Wrint. Wenn mein Kommentar hier gelöscht wird entsteht mir daraus kein persönlicher Nachteil. Daher halte ich es für akzeptabel mit zweierlei Maß zu messen. Ist bei Unternehmen doch auch üblich. Großkonzerne müssen viel mehr Auflagen erfüllen (Betriebsrat usw.) als ein Kleinunternehmer. Akzeptieren doch auch alle.

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    1. Elco

      aber wie ich oben schon geschrieben hab: passiert es euch denn, dass nachrichten gelöscht werden?
      ich hab den eindruck das passiert nur wenn facebook als blog-ersatz genutzt wird und öffentliche einträge, die eine sehr breite öffentlichkeit erfahren, gepostet werden.
      und genau hier hab ich damit kein problem, da fb auch von kindern und jugendlichen genutzt wird.

  16. Luca

    Nunja, es geht schon ohne Facebook.
    Man wird aber nicht mehr ganz so ernst genommen.
    Und das alte “Dort sind schon alle, deswegen bin ich da auch.” gilt anscheinend umso mehr, je mehr Zeit vergeht.
    Leider. Ich mag die alten Instantmessenger und E-Mail.

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  17. Hanso

    Ich bin in der 12. Klasse und es wird alles über Facebook geplant. Ich bin mir auch nicht sicher ob es Alternativen gibt, die zum einem alles kombinieren und trotzdem für jeden verständlich und bedinbar sind.

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  18. Lars Quentin

    Zu Facebook und Co.:

    Ich bin 20 Jahre alt, nutze Facebook und Twitter.
    Hier der Versuch so gut und kurz wie möglich darzustellen, wie sich mein Umfeld verhält.

    Ja, es ist möglich, je nach Clique, ohne Facebook und/oder Twitter zu existieren und sich zu organisieren, ABER:
    – Fast alle die kein Facebook haben nutzen stattdessen Dienste wie WhatsApp, da gibt es zum Beispiel auch Gruppenfunktionen.
    – Man bekommt viel nicht mit, Unis kommunizieren darüber, Arbeitgeber, Schulen, Sportvereine, usw. Wer nicht dabei ist wird nicht informiert, kann nicht mitreden, nicht mit abstimmen.
    – Wer gar keine Social Media Dienste nutzt und nur per Anruf, SMS oder E-Mail zu erreichen ist, steht meistens eher am Rand, wird nicht zu Partys eingeladen, denn wer nicht in der Facebook Party Gruppe ist wird schlichtweg vergessen.

    Die ohne Facebook benutzen es aufgrund von Bedenken über die Datensicherheit nicht, sind ängstlich, “haben da mal was im Fernsehen gesehen”, und verstehen nicht, dass es möglich ist falsche Daten anzugeben, keine Bilder hochzuladen usw.

    Warum ist das so?
    Zumindest in meinem Freundeskreis (~ Baujahre ’91 bis ’94) existieren schlichtweg noch sehr sehr viele Leute die das Internet zwar nutzen, aber nicht verstehen.
    Ich kenne Leute, die kündigen die Internetflat für ihr Smartphone “Weil sie ja sowieso unterwegs nichts googeln” und wundern sich dann, wieso Facebook und WhatsApp nicht mehr funktionieren. Das sind für die Dienste, die funktionieren mit jedem Telefon, so wie SMS und Anrufe.
    E-Mail ist umständlich, kaum jemand benutzt ordentliche Programme um Mails zu verwalten, der 08/15 Nutzer benutzt die schlechte GMX.de Oberfläche und guckt dementsprechend nur jede Woche mal rein, wenn überhaupt, oder nur wenn vorher bei Facebook Bescheid gesagt wurde.
    Eine E-Mail Adresse ist etwas womit man sich registriert, nichts weiter.
    IRC sieht nicht fancy aus, außerdem kennt das keiner. Chatten ist das was man früher mit MSN oder ICQ gemacht hat, beide sind gleichzeitig online, man verabredete Uhrzeiten. Heute schreibt man bei Facebook oder WhatsApp.

    Facebook ist einfach, für die meisten ist es Adressbuch, Fotoalbum, Kalender, Briefkasten, Notizbuch, Organizer, Schwarzes Brett, Nachrichtenplattform, alles in einem.

    Es geht längst nicht mehr um Freunde, man kippt einfach alle zusammen: Freunde, Bekannte, Verwandte, Arbeitskollegen, Vereinsmitglieder, Lehrer, Leute die man mal betrunken in der Bahn getroffen hat, Freunde von Freunden, Fremde deren Profilbild man gut fand weil Brüste oder ein Waschbrettbauch zu sehen waren.

    Ein Klick: Als Freund hinzufügen. Das dauert keine Sekunde, man denkt nicht darüber nach. Gelöscht oder blockiert wird kaum jemand, außer man möchte ausdrücken, dass man wirklich sauer ist.
    Kurios: Auf Facebook gekündigte Freundschaften gelten als tatsächlich beendet, während Freundschaften die sich einfach so im Sand verlaufen nicht entfernt werden.

    Und dann heißt es hau raus was es zu posten gibt, egal wer es liest.
    Leute werden gefeuert, weil sie sich krank melden und dann Fotos aus dem Park oder der Disko hochladen, die der Chef sieht und derjenige, der die Schicht stattdessen schieben darf.
    “Haha, der Lehrer kann mich mal, beste Zusammenarbeit in der Klausur seit Langem! :D”, noch schnell den Abschreibe Partner verlinkt, das ganze unter dem Tisch während der letzten Minuten der Prüfung und der Lehrer vorne liest mit.

    Und dabei ist das für den Normalo nicht “das echte Leben”, weswegen man ohne Skrupel beleidigt, lästert und schikaniert. “Die soll sich mal nicht so anstellen, das war ja nur Facebook, ist ja nicht so, als ob ich das gesagt hätte.”
    Außenseiter sind auf Facebook mit allen Leuten aus zum Beispiel der Schulklasse befreundet und posten und schreiben wie alle anderen auch, werden im Klassenraum aber trotzdem ignoriert.

    Für Nerds wie mich wirkt das absurd, aber alle die ich bis jetzt darauf angesprochen habe konnten das nicht nachvollziehen.
    Macht aber auch nichts, ich glaube es durchschaut zu haben und kann dementsprechend mitspielen.

    Ich habe kein Smartphone weil ich es mir nicht leisten kann und benutze entsprechend kein WhatsApp, stehe deswegen an der Stelle außen vor und bekomme nicht mit was da in Gruppen geschrieben wird.
    “Hol dir WhatsApp, dann kannste mitreden.”
    “Ne, SMS schreib ich nicht, die kosten ja jedes mal Geld.”

    Es geht ohne Facebook, aber dafür geht es nicht ohne WhatsApp, oder umgekehrt.
    Twitter benutzen kaum Freunde von mir, wegen der 140 Zeichen Grenze.

    Ich lese hier die anderen Kommentare und frage mich gerade, ob mein Freundeskreis besonders viele Deppen umfasst, was den Gebrauch von Social Media angeht, oder ob das der ganz normale Wahnsinn ist.
    Wer bestätigen oder entkräften kann, sehr gerne, tut es bitte, vielen Dank! :)

    MfG,

    Lars

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  19. chrysophylax.de

    Ich habe den gleichen Vorteil wie holgi: Ich bin auch alt. Und da geht es völlig problemlos ohne das Fratzenbuch.

    Wer mich kontaktieren will, gibt meinen Namen (den “richtigen” oder diesen hier) in eine Suchmaschine seines Vertrauens ein und findet diverse Kontaktmöglichkeiten, außerdem auch reichlich Text, mit dem ich meine Meinung über die Welt kundtue. Das dürfte auch Menschen, die mich googlen wollen ausreichen, um eine erste Einschätzung zu bekommen. Dafür alles unter meine Kontrolle und nicht der eines Konzerns, und alles ohne Trollgrube drunter (wie es bei fefe immer heißt).

    Twitter ? Tut mir leid, ich kann mich nicht in 140 Zeichen ausdrücken. Wie heißt es immer so schön: “Bitte entschuldigen Sie den langen Brief, für einen kurzen hatte ich keine Zeit”.

    Vor 100 Jahren hatte ich mal wkw versucht (als das Fratzenbuch noch nicht ganz so angesagt war), aber da haben mich tatsächlich auch nur genau die Menschen gefunden und “Freundsein-wollen”, bei denen ich froh war, dass sie ENDLICH der Vergangenheit angehören. Also bleibt so gar kein Anreiz, sich in “sozialen” Netzwerken zu beschäftigen.

    Der KiKa hat gerade eine (noch relativ) neue Endlos-Nachtschleife zum Them “Social Network” mit Bernd dem Brot gedreht. Zum Schreien komisch. Ich kann das Ding 10mal hintereinander sehen, falle immer noch jedes Mal vor Lachen vom Sofa. Und doch ist da so unendlich viel Wahrheit drin, die das ganze Prinzip soziale Netzwerke verständlich auf 10min komprimiert, dass man echt nur bewundernd niederknien kann. Unbedingte Fernseh-Empfehlung ! Abends 21:00 bis morgens 06:00 im KiKa: Das KiKa Talknetz mit Bernd dem Brot.

    Und nicht vergessen, den Klein-rosa-Pony-Sattel mit Glitzer-Shi-Shi zu kaufen !

    chrysophylax.

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  20. Meinolf Berle

    Wenn > 2 Millionen Menschen über eine Plattform kommunizieren, ihr soziales Umfeld dort finden, wieso besteht dann überhaupt noch eine Frage ob ein Unternehmen staatlich reguliert werden soll? Ich stelle die Behauptung auf wenn Menschen sich zusammenschließen und ihr soziales Verhalten öffentlich kundtun dies bereits eine politische/staatliche Eigenschaft ist. Es stellt sich dann nicht mehr die Frage wie z. B. Facebook, Google oder Apple behandelt werden soll, sondern welche Macht das Unternehmen ausübt. Und unter klassischen Gesichtspunkten wären die Unternehmen eine astreine Diktatur. Als Mitbürger des sozialen Netzwerks habe ich keine Entscheidungsfreiheit und habe auch kein Mitbestimmungsrecht. Solange das die Menschen so mitmachen wollen…

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    1. holgi Artikelautor

      Naja, das Problem ist ja, dass Du nicht gezwungen bist, dich der Herrschaft zu unterwerfen. Jedenfalls nicht explizit – bloß wie will man da eine eindeutige Grenze ziehen?

    2. Meinolf Berle

      Eine eindeutige Grenze muß nicht gezogen werden: In meiner Vorstellung nimmt ein soziales Netzwerk die Stellung einer staatlichen Organisation ein (evtl. vergleichbar mit einer herkömmlichen Industrie die eine politische Wirkung hat, in der Mitarbeiter sich in Betriebsräte/Gewerkschaften organisieren). Eine Regulierung von Außen wird nicht möglich sein (Regulierung durch Staaten), sondern kann nur von Innen heraus entstehen. Klar, der Herrschaft kann man sich entziehen – die Repressalien sind auch nicht mit herkömmlichen Diktaturen vergleichbar. Ein “Wie Du hast kein FB-Account?” kann evtl. gut weggesteckt werden. Artet dieses in einer Ausgrenzung aus (z. B.: “Wir in unserer Gruppe unterhalten uns nur noch per FB”, “Neuste Infos nur über FB”) ist der Vergleich zu einer herkömmlichen Diktatur gegeben. Mich wundert es vielmehr das viele Menschen es akzeptabel finden aus nicht nachvollziehbaren Gründen (bei Domian ./. Facebook: Kirchenkritik, bei NavyLifeguard ./. Youtube: elektrische Zigaretten bzw. Algorithmen die 2 Kontosperren verursachen) innerhalb ihres sozialen Netzwerk eingeschränkt werden. Zugegebenermaßen: Die Repressalien halten sich weitgehend in Grenzen.

      Ich finde den Gedanken ein soziales Netzwerk als eigenständige staatliche Organisation anzusehen und dementsprechend zu behandeln führt weiter als staatliche Regulierungen einzufordern (Wäre ich Frank Schirrmacher würde ich darüber ein Buch schreiben).

  21. Julius

    Ich gebe auch mal zur Facebook-Frage meinen Senf dazu… bin schon etwas älter als die Schüler/Studi-Fraktion hier (28). Als ich Student war, war Facebook gerade am Kommen, aber in meinem Jahrgang lief Organisation noch per E-Mail oder SMS, chatten tat man per MSN oder ICQ.

    Aber inzwischen beobachte ich, dass gerade weniger technik-affine Leute fast nur noch per Facebook unterwegs sind (SMS wird aber auch noch viel benutzt) – wie oben schon öfter gesagt, wer nicht auf Facebook ist, wird halt nicht auf Parties eingeladen. Kommt natürlich auf den Freundeskreis an, wer viel mit anständigen Nerds abhängt, wird halt nicht eingeladen, wenn er/sie nicht IRC bedienen kann…

    Das widerstrebt mir zwar, aber dieses “ach, das braucht man nicht, ist doch alberner Klicki-Bunti-Scheiß”-Gehabe geht mir auf den Sack. Natürlich muss man die Entscheidung selber treffen, aber sie hat halt echte Konsequenzen. Im Sinne von verlorenen Freundschaften und sozialen Kontakten. Ich mag Facebook nicht, aber man verpasst einiges wenn man sich dem Ding komplett verweigert.

    Entsprechend würde ich Holgi zustimmen, so eine Bude wie Facebook ist so mächtig, dass sie eigentlich enger reguliert gehört. Was schwierig ist wegen Firmensitz im Ausland und so. Aber ich verstehe Tobys Einwand nicht, dann müsse man es gleich verstaatlichen. Es gibt genug Beispiele von privaten Unternehmen, die eine so wichtige Funktion haben und ihren Markt so dominieren, dass der Staat ihnen besondere Regeln auferlegt.

    Eine Regel, die ich mal wichtig fände, wäre zum Beispiel eine Art “due process”, also klare Beschwerdeverfahren. Es kommt zum Beispiel vor dass Facebook einem den Account sperrt – was für manche Leute (s.o.) eine Art digitale Todesstrafe ist. Da müsste es sowas wie ein Recht auf Berufung geben, statt dessen gibt es eine Beschwerde-Mailbox, von der nie eine Reaktion kommt. Wenn Facebook so etwas wie eine Behörde ist, dann haben wir da im Moment totale Behördenwillkür.

    Antworten
  22. Thym

    Moin Holgi,

    Du kaufst also dein Hack für die Lasagne beim Biofleischer, deine Hosen bei Manonmama, gibst fettes Trinkgeld beim Friseur und suchst nun einenen hightech Spielezweitandroiden mit (…) für max 150 Euro.

    Hm.

    Ansonsten (wo ich schon tippe) vielen, vielen Dank für die gute Unterhaltung und weiter so!

    Gruß,
    Thym

    Antworten
    1. holgi Artikelautor

      Guter Punkt und Recht hast Du.

      Wobei noch die Frage wäre, ob ein Nexus zu 300 Euro unfragwürdiger hergestellt wurde als ein Gerät für 150,- Oder geht es dir was anders? Die Haltung dahinter?

  23. Thym

    Naja, beim billigsten Noname Ramsch weiß ich dass er unter fragwürdigen Bedingungen hergestellt worden sein muss. Bei einer Jeans für 4,99 ist halt kaum bezahlter Urlaub im Arbeitslohn einkalkuliert.

    Aber stimmt natürlich, dass nur weil du mehr Geld ausgibst es nicht automatisch unten ankommt. Es gäbe halt zumindest die Möglichkeit – du hast also die Schuldfrage etwas von dir zum Hersteller verschoben da du ja bereit wärest auch ein paar Euro mehr zu zahlen.

    Das momentan so ziemlich alle Hersteller Dreck am Stecken haben, ganz egal was du ausgibst, ist nochmal eine neue Baustelle .

    Antworten
  24. Leo

    Bezüglich eines möglichst günstigen Androiden für Ingress: Zwar sehen die offiziellen Anforderungen (http://support.google.com/ingress/answer/2924497?hl=en) ganz human aus, aber die App ist doch sehr Resourcen-hungrig. Mit einem Telefon für 150€ (neu) wirst du da keinen Spaß haben. Generell würde ich jemandem, der von iDevices verwöhnt ist (und mit gewissen Einschränkungen auch allen anderen), nichts anderes als ein aktuelles Nexus empfehlen. Evtl findest du ein Galaxy Nexus zum akzeptablen Preis, da läuft ingress auch gut drauf und es bekommt noch Updates. Leider sind die aufgrund der Lieferengpässe beim Nexus 4 bisher kaum im Preis gefallen.

    Antworten
  25. Anwin

    Zu Ingress auf iOS:
    Da gibt es shadowcities (wurde oben schon erwähnt).
    Als die ersten previews von google aufkamen, gab es einen kleinen Sturm im Wasserglas, weil scheinbar vieles in Ingress bei SC abgeschaut wurde. Macht auf jeden Fall auch extrem Spaß und läuft auch auf 3GS.
    Zu fb:
    Ich hatte Accounts bei studivz und später auch bei fb. Vz habe ich schon vor Jahren gelöscht. Fb habe ich Ende 2012 verlassen. Mir fehlt überhaupt nichts. Aber vielleicht bin ich mit 33 auch schon zu alt dafür.

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  26. Flusskiesel

    Zum Apokalypten-Thema:
    1. Auf die Ernährung muss man auch im Krisenfall achten! Udo Pollmer hat dazu mal einen amüsanten Beitrag gemacht:
    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/1937802/

    2. Wenn man weiß, wo die ganzen Apokalyptiker wohnen, hat man auch im Krisenfall ausgesorgt: Dann plündert man einfach deren Keller und hat genügend Kopfschmerztabletten und Scheisshauspapier.

    3. Klopapier bunkern? Da war doch was …
    http://www.youtube.com/watch?v=zjgYpZYPKy8

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  27. Poschi

    Kann man als Schüler sinnvoll ohne Facebook leben? Leider Nein.

    Meine Schwester ist noch in der Schule und der Lehrer stellt die Unterrichtsmaterialien bei Facebook rein. Nur und ausschließlich. Um an die Infos ihrer Klassenkameraden zu kommen, braucht sie auch Facebook, da gibt es nämlich noch eine weitere Facebook-Gruppe von denen. Meine Schwester hat sich nur deswegen einen Facebook-Account angelegt.

    Anders Beispiel: Ich kenne ein paar Leute die Soziale Arbeit studieren. Deren Austausch zum Studium findet auch ausschließlich in jahrgangsspezifischen Facebook-Gruppen statt. Nicht nur, dass man zu Facebook gezwungen wird, das System sorgt dafür, dass über mehrere Jahrgänge hinweg kein Austausch stattfindet.

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  28. Marian

    Auch noch (spät) was zu Facebook:

    Dein Argument, Holgi, dass man da nirgends eine Linie ziehen kann, kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt sowas ja schon überall. Z.B., hattet ihr ja auch andiskutiert, im Kartell-/Wettbewerbsrecht, wo man auch erst ab einer gewissen Größe reinfällt: Microsoft kriegt Ärger, andere nicht; Telekom ist gezwungen, ihr Netz der Konkurrenz zur Verfügung zu stellen; … *

    Insofern sehe ich kein Problem damit, Facebook in eine andere Kategorie als ein kleines Forum einzusortieren. Facebook ist so dominierend, dass es eine Art Infrastrukturanbieter geworden ist. Damit kann man auch entsprechende Pflichten verlangen, wie z.B. alle Inhalte gleich zu behandeln, solange sie legal sind; wie das bei Webseiten auch ist. (Ich finde auch, das sollte man tun. Ja, das heißt, dass Naziseiten etc. bleiben müssen – das sollte die Demokratie aushalten.)

    * Wo ihr ja auch diskutiert hattet, ob man ohne Facebook leben kann: Das alles gilt unabhängig von der Frage, ob man auch ohne Windows bzw. einen Telefonanschluss leben kann; sondern hängt nur von der Größe/Dominanz des Unternehmens ab.

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