WR163 Realitätsabgleich: Heiße Feger

Heute mit Authentizität, Kirche, Facebook, Ebay, Hörfunk, Beziehungen und mehr.

Ohne Toby ginge es nicht. Hier sein Klingelbeutel.

Shownotes von @kaeffchen_heinz@JNSchuermann und Abkueko.

11 Gedanken zu „WR163 Realitätsabgleich: Heiße Feger

  1. Kilian

    Kleiner Funfact zum Domradio: Als die angefangen haben, hat es sich der Kardinal Meisner nicht nehmen lassen das Studio zu segnen, und zwar mit vollem Gelöt. Sprich ordentlich Weihrauch. Weihwasser wurde ihm ausgeredet, wegen der empfindlichen Technik. Durch den Weihrauch hat dann der Feueralarm einen Großalarm ausgelöst und die Feuerwehr hat sich zu den Einweihungsfeierlichkeiten gesellt^^

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  2. Paul

    Jetzt muss ich doch mal was zu euren Facebook Thema beitragen.

    Zum ersten, nicht jeder kann auf Facebook verzichten, stellt euch vor Ihr seit 14 und habt es eh schon schwer in der Schulklasse Anschluss zu finden…. noch schlimmer ist es vielleicht wenn eure Eltern Zeugen Jehovas sind und Ihr auf Popmusik und Jeanshosen verzichten müsst… aber ohne Facebook steht ihr dann sehr leicht mit oder neben denen in der Schulhofecke.

    Zum anderen denke ich schon das man auch Facebook zumindest auf einer Europäischen Ebene auch zu etwas Zwingen kann und wie uns ACTA gelehrt hat gibt es auch Internationale Verträge die so etwas regeln könnten… so ähnlich wie man Firmen mit mehr als 20 oder was weiß ich wie vielen Mitarbeitern auch das Recht auf einen Betriebsrat haben.. so könnte man versuchen eben das Recht auf einen User-Rat oder so etwas durchzusetzen und beim Thema Betriebsrat und Gewerkschaften sind sogar die Amis empfänglich.

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  3. Wuchtbrumme

    Ganz selten muß ich spontan laut lachen. Aber bei den Passagen mit dem “heißen Feger”, der Frau mit dem Baseballschläger, der “Frömmelei” und der “Verhaltensoriginalität” dann doch.

    Dies nur mal Beifallsbezeugung.

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  4. Markus

    Immer wieder interessant, wie Gläubige sich ihren Glauben zurechtbiegen. Das erinnert mich sehr an Verschwörungstheoretiker oder Esoteriker.

    Es würde mich ja mal interessieren wie viele Christen (oder allgemein Gläubige) es gibt, die nicht schon mit einem Glauben/einer Religion aufgewachsen sind.

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  5. Tobias

    Bei allem Respekt gegenüber Toby. Aber aus meiner Sicht ist Toby kein Christ.
    Denn wie schon Holgi in der Sendung gemeint hat: Ein Christ, der nicht an Jesus glaubt ist per Definition kein Christ. Woran soll sich das Christentum sonst festmachen, wenn man Jesus (Leben, Kreuzigung, Auferstehung) ablehnt?

    Und von dem her kann er bitte auch gleich damit aufhören.
    Mir geht dieses Geheuchle auf den Sack und verletzt meine religiösen Gefühle.

    Dann lieber so ehrlich wie Holgi, der offen gegenüber Religion und andere Esoterik wettert.

    Just my 2 Cents.

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    1. Ido

      Ich find eignetlich, dass er recht gut erklärt hat wieso er sich als Christ bezeichnen will…

    2. Peter

      “verletzt meine religiösen Gefühle”… sorry, aber was für ein Quark.
      Ich dachte sowas bekommt man nur von Fundamentalisten zu hören, wenn mal wieder ein Mohammed gezeichnet wurde.
      Wie soll denn bitte ernsthaftes und sinnvolles hinterfragen seiner eigenen Glaubensausrichtung die eines anderen “verletzen”?
      Klingt für mich eher nach “Ey, hassu meine Mudda beleidigt?”

      Schließe mich Ido an, er hat mMn lediglich gut aufgeführt, in welchem Dilemma er sich in dieser Frage befindet, und warum er bestimmte Ansätze des “Christ seins” doch gut findet.

    3. Eule

      Meiner Erfahrung nach gehört die Auseinandersetzung mit Glaubensinhalten klar zum Religiös-sein dazu. Ich selber habe aus Interesse ein paar Semester (katholische) Theologie studiert, wo dies sogar ausdrücklich befürwortet wird – textkritische Bibelinterpretation hat ja auch eine lange Tradition bis mindestens ins 11./12. Jahrhundert zurück, als Abaelard den Grundsatz prägte dass nichts geglaubt werden kann was nicht zuvor verstanden wurde (= für das Individuum Sinn ergibt). Von daher verfolge ich Tobys Glaubensweg mit Interesse und bin ihm dankbar dafür, dass unter anderem durch ihn das Thema immer wieder mal bei WRINT auftaucht und diskutiert(!) wird.

    4. FLO

      Klarstellung: Religion ist was anderes als Glaube. Religion ist das, was eine Institution (Kirche) nach sich zieht, weil es viele im gleichen Kulturkreis praktizieren. Glaube ist etwas persönliches. ICH kann an etwas glauben, oder auch nicht.
      Mich nervt es langsam, dass auf der einen Seite gegen “die Religiösen” gewettert wird, aber das so uninformiert und dämlich, dass es eher schadet als nützt. Ich finde Holgis Herangehensweise viele Themen eben möglichst unvoreingenommen und unwissend anzugehen ja gut, weil es viel Raum für Gespräche schafft, aber irgendwann, gerade wenn ein Thema so oft wieder hochkommt wie das der Religion, muss man sich doch eingehender damit beschäftigen.
      Zweitens: Christentum reduziert sich nicht darauf, dass man an die PERSON Jesus von Nazareth glaubt. Lest Wikipedia, oder fragt Christen. Es geht beim Glauben um die Dreifaltigkeit und die Liebe Gottes zu den Menschen. Ob Jesus nun eine real-existierende Person war, noch ist, oder nur ein Sinnbild ist dabei unerheblich.

      Ich würde mir mal einen Podcast zu dem Thema wünschen, in dem Holgi mit nem Fachmann redet, und zwar nicht so wie mit toby (mit dummen Witzen), sondern so wie mit Florian Freistetter.

      Ach so, ich bin Agnostiker ;-)

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