WR165 Transsexualität

Ich habe zum zweiten Mal mit Jeanette geplaudert. Jeanette ist Transfrau und hatte vor einem knappen Jahr schonmal bei den Ferngesprächen angerufen. Zwischenzeitlich hatte sie eine geschlechtsangleichende Operation – guter Grund, um nochmal anzurufen.

Der Einfachheit halber habe ich das Gespräch aus WR064 hinter das aktuelle gepackt. Es beginnt bei 0:57:20. Die Shownotes zur damaligen Sendung liegen hier.

8 Gedanken zu „WR165 Transsexualität

  1. BigMcIntosh

    Freut mich, mal wieder was von Jeanette zu hören. Freut mich auch, dass alles geklappt hat :)
    Ich Hoffe ja auch, dass Leute in den Ferngesprächen nochmal anrufen, die bei den letzten Versuchen schon mal angerufen haben, Quasi als Realitätsabgleich was seit dem letzten mal passiert ist.

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  2. Michaela

    Hi Holgi,
    du hättest auch mich zu dem Thema interviewen können, aber egal, ich habe in meinem Blog schon genug über das Thema Transsexualität geschrieben. Sehr schönes Interview, was sie schildert ist sehr ähnlich dem, was ich auch erlebt habe.
    Liebe Grüsse vom Bodensee,
    Michaela

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  3. Karo

    Hi,
    ich wollte mich mal bei euch bedanken,
    euer erstes Gespräch vor einem Jahr hat nämlich dafür gesorgt, dass ich eines Morgens mit einem Anfall von Selbstrealisation aufgewacht bin und gemerkt habe dass ich im Falschen Körper stecke…Danke!

    Mit den Aussagen zu “Woher kommt Transsex.” währe ich etwas vorsichtig: Das scheint mir, nachdem ich mich mit einigen anderen Transfrauen unterhalten habe, sehr individuell zu sein.
    Auch dass man die Gehirne von Männern und Frauen unterscheiden kann scheint nicht zu stimmen (but that’s just me not knowing).

    Wegen der Behandlung/den Verfahrensweisen zur TS: Die werden im Moment wohl überarbeitet. TS-Gruppen sind im Augenblick wohl auch angehalten zu ihren wünschen Stellung zu beziehen. Bis die in Kraft treten wird es aber wohl noch mindestens ein halbes Jahrzehnt dauern.

    Zuletzt noch für alle Transsexuellen oder deren Angehörigen die noch Orientierung suchen: Es gibt über Deutschland verteilt etliche (Selbsthilfe-)Gruppen. Es lohnt sich absolut die zu besuchen und sich dort zu informieren und Hilfe zusuchen. (Ich gehe jetzt schon relativ regelmäßig zur VIVA in München und für mich war das wirklich sehr hilfreich).

    Grüße von nem anderen Computernerd :),
    Karo

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    1. Martina

      “Auch dass man die Gehirne von Männern und Frauen unterscheiden kann scheint nicht zu stimmen (but that’s just me not knowing).”
      Eine von Dutzenden Publikationen dazu http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-18593/Dissertation_EvaKrause.pdf

      “Wegen der Behandlung/den Verfahrensweisen zur TS: Die werden im Moment wohl überarbeitet. TS-Gruppen sind im Augenblick wohl auch angehalten zu ihren wünschen Stellung zu beziehen. ”
      Ja, das stimmt, aber nur solche Gruppen, die bereit sind, den status quo der Einstufung der Transsexualität als psychische Störung zu akzeptieren. Gruppen, die ein Ende der Pathologisierung fordern und die auf die biologische Ursachen verweisen, werden nicht eingeladen. Die “Mitarbeit” der Gruppen hat scheinbar nur Alibifunktion.

  4. Amira

    Was ich interessant finde ist, dass es im asiatischen Raum, besonders in Thailand, so viele Geschlechtsumwandlungen gibt. Ich frage mich, ob sie die Nische des Sextourismus, es also aus finanziellen Gründen machen oder vielleicht der Genetik wegen. Es kann auch sein, dass in der dortigen Gesellschaft auch viel offener mit dem Thema umgegangen wird und es kaum oder keine Widersacher gibt.

    Ladyboys in Thailand

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