WR419 Lightroom

 

wrint_2014_fotografie_1400Chris Marquardt versteht mehr von Fotografie als ich und lässt mich an seinem Wissen treilhaben. Diesmal erklärt er mir Adobe Photoshop Lightroom, das ich zwar schon seit geraumer Zeit benutze, bei dem mir aber viele Funktionen kaum geläufig bis unbekannt waren. Es bietet sich an, die eigene Lightroom-Version laufen zu haben, während Ihr die Sendung hört.

27 Gedanken zu „WR419 Lightroom

  1. Toby

    ich spiele auch immer viel zu wenig mit Lightroom (insbesondere dem Entwicklungsmodul), rede mich dann immer damit raus dass „out-of-cam“ schon reichen muss 😉

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  2. Kai

    Gerade gestern kam „Photos“ von Apple für IOS raus. Ich habe lange überlegt, ob iPhoto reicht oder ich Lightroom brauche. Wäre schön, wenn man „Photos“ mal mit Lightroom verglichen hätte. Ich probiere das Appleding erstmal aus, weil es so schön ins Apple Universum eingebettet ist. Lightroom fühlt sich für mich eher an wie ein Fremdkörper.

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    1. holgi Artikelautor

      Ach, Mist! Gestern haben wir die Sendung aufgenommen. Aber das war bestimmt nicht die letzte zum Thema Nachbearbeitung.

    2. Dr. ISO

      Erster Test bei Golem: http://www.golem.de/news/bildbearbeitung-so-sieht-photos-fuer-os-x-aus-1502-112194.html

      Bildbearbeitungstechnisch kann Photos wohl die Basics, was auch Rauschreduktion und selektive Aufhellung einzelner Tonbereiche angeht.
      Healing Brush, Verlaufsfilter, oder sowas sind aber nicht zu erwarten. Hier kann Lightroom mehr.

      Was die Datenbank angeht konnte ich noch nicht viel erfahren. Ich habe auch noch nicht auf das neueste Yosemite geupdated…aber ich denke mal, dass Lightroom mit seinen Sternen, Metadatenfeldern, Flaggen, etc. auch vorne liegen wird.

      wenn man Seine Fotos nicht so akribisch sortieren will wie Chris mit seinem 1h1000p Workflow, dann reicht Photos IMHO vollkommen aus.
      Wer darüber hinaus noch Nachbearbeiten will, dem sei Affinity Photo ans Herz gelegt. Das kann mit Ebenen hantieren und Frequenztrennung und andere tolle Sachen, die LR nicht kann. Ist im Moment als kostenlose Beta zu haben. Sonst, 50 oder 60 Teuro.

      Dann hat man zwar zwei Programme die man verwenden muss, aber man klebt dafür auch nicht an Adobe wie die Fliege an der Kacke 😉

    1. Dirk Moebius

      Danke, das ist schoen und ich kanns Menschen auf einer Postkarte mitgeben *freu*

    2. Stefan

      So.
      Und jetzt bitte noch das ganze in Kombination und wie sich das verhält mit Nähe der Kamera zum Motiv bzw. Nähe bzw. Entfernung des Hintergrundes zum Motiv 🙂
      Von „Naja, Motiv hebt sich bei f/1.8 nur marginal vom Hintergrund ab“ bis „f/8? Gabs da auch Hintergrund?“ ist alles möglich 🙂
      Aber so als kurze Info für den totalen Laien durchaus brauchbar.

      Wobei ich auch schon erlebt habe, dass Leute bei schnellen Sportarten auf 1/200s gehen, weil sie bei f/2.8 und eben relativ wenig Licht auch niedriges Bildrauschen haben. Ergebnis: Alle Bilder entsprechend bewegungsunscharf. Wenn man dann 1/800s und ISO hoch empfielt, gucken sie einen ungläubig an und sagen: „Aber das Bildrauschen…“ – Jo, also dann viel Spaß mit weiteren 500 Matschbildern und einem Zufallstreffer alle 100 Bilder ^^

    1. q

      Ich empfehle darktable für Linux.
      Das is meiner Meinung nach eines der besten OpenSource Programme.

  3. David

    And now to something completely different…

    Mein Internet lahmte und baute die Bilder der Seite hier gaaaaaaaanz langsam auf. Da hab ich gesehen, daß das Fotografie-Wrint-Logo (das quadratische schwarze) 200kb groß ist. Andere Symbole sind viel viel kleiner (30kb etc, das reicht auch für so ein paar Pixel).
    Bitte denkt an die Leute, die vom Dobrindt verarscht werden, und trotzdem keine schnelle Leitung bekommen werden, weil ja LTE verfügbar wäre… ;-P

    Ansonsten wie immer klasse Sendung, heute besonders spaßig durch den ständig ausprobierenden und abgelenkten Holgi. 😉

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  4. Willy

    Bisher verschlang ich alle Fotografie-Podcasts im Nu.
    Aber dieser hier ist meiner Meinung nach der bisher hilfreichste von allen.
    Ebenso wie du holgi saß ich nebenbei am Rechner und habe alles was ihr besprochen habt gleich ausprobiert.
    Und obwohl ich Lr seit über 3 Jahren nutze habe ich neue Dinge kennen gelernt die ich bisher außer Acht gelassen hatte (besonders die Gradationskurve).

    Vielen Dank chris und holgi!

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  5. Peter Wenz

    Darktable, RawTherapee & Gimp sind richtig gut aber so wie ich das sehe hat keines der Tools eine Datenbankfunktion. Hat jemand eine Idee (für Linux)?

    Die Folge dreht sich nur um LR und war somit (fast) nichts für mich.

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    1. Dr. ISO

      Darktable hat sehr wohl datenbank-funktion. Laut dem Wiki. verschlagwortung ist mal auf jeden Fall möglich, Collections und Ratings IMHO auch.

  6. Raffi

    Hallo!

    Kleine, aber wichtige Ergänzung zur Aussage am Ende der Sendung:
    Lightroom muss auf jeden Fall so konfiguriert, dass alle Bearbeitungen, Metadaten etc. auch im RAW-File an sich gesichert werden. Die Änderungen nur in der Lightroom-Datenbank zu sichern, wäre äußerst fahrlässig, selbst wenn ein Backup vorhanden ist. Man wäre so für immer und ewig nur an Lightroom gebunden. Aber es muss ja auch möglich sein, ein bereits bearbeitetes RAW in einer anderen Software wie Photoshop zu öffnen inkl. der in Lightroom vorgenommenen Korrekturen. Oder ein RAW ink. der Korrekturen weiterzugeben, etc. Dies wird sichergestellt, in dem man in den Lightroom-Einstellungen vermerkt, dass alle Korrekturen auch im RAW gesichert werden.

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    1. DocDblU

      Da mich diese Frage auch interessiert hat, hab ich ein wenig rumgesucht und herausgefunden, dass man die Änderungen auch in XMP-Sidecars abspeichern lassen kann, so sind die Änderungen sind auch für andere Programme erreichbar. Den entsprechenden Haken findet man in den Katalogeinstellungen unter dem Reiter „Metadaten“.

  7. Dr. ISO

    thx DocBdIU für den Hinweis. Ich habe ganz vergessen, dass es die Einstellung gibt. Aber so wie Raffi das möchte, geht es eben gerade nicht, denn dann wäre die Originaldatei ggf. hinüber, und Lightroom, Darktable usw. arbeiten ja non-destruktiv.
    Man könnte natürlich alle seine Bilder in der Datenbank purgen; also die Kompletten Kataloge auf demaktuellen Bearbeitungsstand als DNG oder TIFF exportieren. Falls Lightroom abraucht, hat man dann zumindest die aktuellen Bearbeitungsstände gespeichert. Aber die Metadaten, und die Bearbeitungsprotokolle sind halt trotzdem weg.

    Aber so ist das halt. Wenn ich mir einen Benziner kaufe, darf ich nicht erwarten Diesel tanken zu können, nur weil Diesel gerade billiger ist. Einen Tod muss man sterben.

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  8. Feuerwasser

    Echt mal interessant so ein Thema nur als Audio aufzuarbeiten. Hat mir sehr gefallen.

    Danke dafür.

    Und als Nerd überlegt man auch: Wait, 30 Tage kostenlos? + Virtuelle Maschine mit Windows drauf.

    Ich denke das passt für die Zukunft 😀

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    1. das-pearl

      ist raus.

      ich frage mich allerdings, ob ich CC brauch, oder ob ich mit 6 genug habe. dieses wolken-gespinne will ich eigentlich nciht. mir stellt sich da zu LR6 die frage, ob ich trotzdem software-updates bekomme. chris?

  9. Nanhul

    Hallo Holgi und Chris,

    ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mal ein paar Sätze zu einer speziellen Kamera (bzw. deren Format) verlieren könntet, nämlich der Phase One 645DFplus. Dagegen ist eine EOS 1DX noch klein.

    Laut Hersteller-Website (http://www.phaseone.com/de-DE/Camera-Systems/645DFplus.aspx ) ist die Kamera für alle Anwendungen total super. Könnte ich mit der Vermutung richtig liegen, dass das Mittelformat die besonders lichtstark und weitwinkeltauglich macht?

    Danke für den tollen Podcast!

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  10. onebit

    Ich versuche mich mit Lightroom schon seit Version 3 unter Windows.
    Seit Version 5 habe ich mich mehr damit beschäftigt. Aber was ich bei diesem Potcast gelernt habe, klasse. Ich musste den Podcast sogar herunterladen um besser zurückspringen zu können, wenn ich beim „Mitarbeite“ den Faden verloren hatte. Heute werde ich den zweiten Teil angehen. Ich bin schon sehr gespannt. Aber es kommt doch ein gewisser Rattenschwanz an Arbeit hinterher. Alle „Best Of“ Bilder werde ich natürlich nochmal angehen und mit dem gelernten versuchen diese Bilder noch etwas zu optimieren.
    Bin total begeistert! Danke Euch beiden!!

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