WR428 Lightroom II

 

wrint_2014_fotografie_200Es waren noch ein paar Knöpfe übrig in Lightroom. Die bekomme ich in dieser Ausgabe von Chris erklärt. Außerdem geht es um ein Fotobuch zugunsten Nepals, ich lerne, was der Farbraum ist, welche unterschiedlichen Fotodrucke es gibt und wir streifen kurz das neue „Fotos“ von Apple.

9 Gedanken zu „WR428 Lightroom II

  1. Nico

    Moin,

    Für alle die auf Lightroom 6 Upgrade möchten bietet Adobe auch dieses mal wieder eine um 50 € reduzierte Kaufoption an. Dieses mal ist es nur nicht so offensichtlich beworben wie bei vorherigen Versionen.
    Man muss zuerst auf die Option zum Kaufen für Lightroom 6 klicken und in dem folgenden Fenster im Warenkorb auf „ändern“ klicken und bei „Ich möchte“ statt „Vollversion“ die Option „Upgrade“ und bei „Ich besitze“ die eigene Lightroom Version auswählen

    Gruß Nico

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  2. Sasch

    Nochmal zu Linux (wie Jochen am 13. April 2015 um 10:14 schon erwähnt hatte):
    Schaut euch mal digiKam an. Leider habe ich dafür keine aktuellen Podcasts oder Videocasts gefunden! Bin aber für jeden Tipp dankbar.

    Übrigens … man kann das auch instalieren, wenn man kein KDE nutzt, siehe http://wiki.ubuntuusers.de/DigiKam

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  3. Michael

    Ui, Chris, Du sagtest was von „…gedruckt auf Zewa wich und weg…“ (sinngemäss).
    Gibt’s davon noch irgendwo das Video?
    Ich hab‘ danach schon zweimal gesucht, aber nix gefunden.

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  4. Feuerwasser

    Still und heimlich habt ihr da ein riesiges Thema angesprochen:

    Fotos drucken!

    Zusammenfassend nehme ich da mit, lieber drucken lassen als selber drucken?

    Bei den einfachen Tintendruckern wird man mit den Patronen über den Tisch gezogen und die für „unter 1000 Euro“ machen im Vergleich zu Laserdruckern auch nur Sinn, wenn man häufig Fotos druckt.

    Gibt es eigentlich deutliche Unterschiede zwischen den ganzen Dienstleistern? Fast jeder Supermarkt hat Fotodrucker und es gibt zig Anbieter im Netz.

    Könnt ihr da Empfehlungen abgeben?

    Habt Dank
    Florian

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    1. Dr. ISO

      Das Thema wäre mal einen eigenen Podcast wert. Chris hat da mit seiner Analog-Wissen sicherlich mehr Erfahrung als ich. Aber soviel lässt sich sagen: das Thema ist kompliziert. Bzw. man kann es sich kompliziert machen.
      Grundsätzlich gibt es 2 verfahren: das Drucken udn das klassische Ausbelichten. Beim Druck wird das Farbpigment auf den Träger gespritzt und mit speziellen Schichten versiegelt. Deshlab ist es wichtig immer spezielles Fotopapier zu verwenden. Gerade Tintenspritzer sind da sehr wählerisch. laserdrucker können auch auf „billigerem“ Papier noch gute Ergebnisse abliefern. Da wird es aber gleich ziemlich teuer. 80Cent pro Blatt A4 sind da schon normal. Und dann ist ja nicht gesagt, dass Dir der Ausdruck gleich gefällt…da ist das Geld für einen A4 Ausdruck beim Cewe o.ä. schon besser angelegt.
      Andere Fotodienstleister drucken die Bilder nicht sondern belichten sie aus – wie klassisches Fotopapier zu analogzeiten. Das wird heutzutage mit Laserplottern gemacht. Die Laserstrahlen belichten sehr punktuell und präzise das fotoempfindliche Papier. Ist aber noch teurer. Soll aber bessere Ergebnisse liefern. Allerdings, wenn du „nur“ 10×15 oder 30×45 ausdruckst bringt das quasi nix. Diese Technik ist nur was für großformatige Fine-Art Prints. Die Ober-Oberklasse ist dann der Baryt-Druck. Das ist aber eine ganz eigene Welt – das kann ein normaler Mensch auch nicht mehr bezahlen.
      Thermosublimation ist auch noch eine Technik – die wird bei diesen Mobilen Zero-Ink Canon Druckern verwendet. Hierfür braucht man auch wieder spezielles – und teures Papier.
      Zur Haltbarkeit hat Chris ja auch noch was gesagt. Das ist aber nicht so einfach, wie es sich anhört. Die Faktoren sind immer: Feuchtigkeit, Temperatur, Oxidantien/Chemiekalien (in der Luft). Wenn diese 3 Faktoren niedrig bzw. ideal sind, dann halten die Fotos mehrere dutzend Jahre. Das Problem ist halt, wenn ein Faktor zu hoch ist oder zu stark schwankt, dann ist es vorbei mit der Langlebigkeit. Bei ausbelichteten Fotos reagieren die Chemikalien im Papier oft noch nach und verfärben das Bild. Dafür sind die Pigmente in der Druckertinte oft nicht so Fotostabil und anfälliger für UV-Strahlung bzw. Temperaturschwankungen…

      Du merkst, wird sehr schnell sehr unübersichtlich. Ich habe für mich die Entscheidung getroffen: Großformatige (20-30cm oder größer) Drucke schicke ich zum Dienstleister – normaler Fotoprint, und häng sie an die Wand. Kleine Fotos zum verschenken werden auch mal ausgedruckt. Aber die wichtigen Erinnerungsfotos werden IMMER zum Dienstleister (CewE) geschickt und kommen dann ins ALBUM. Das Album kommt in eine Kiste unters Bett. Fertig. Dort kommt kein Licht ran, Temperatur ist konstant, und Luftaustausch findet zwischen den Seiten auch nicht statt. Da halten die Bilder am längsten.

      Alles ist besser, als die Bilder digital aufzubewahren. Ausgedruckt hält länger als jede Festplatte, oder CD. Oder Cloud, falls Dropbox dicht macht 😉

  5. Feuerwasser

    Ja cewe wurde mir schon mal empfohlen, habe ich tatsächlich aber noch nicht ausprobiert. Ich war immer bei einem gut bekannten Fotografen und habe da meine DSLR Bilder drucken lassen, wobei ich nicht weiß was er da für einen Drucker zu stehen hat. Einen hohen 4-stelliger Eurobetrag hat er dafür hingeblättert, das weiß ich noch.
    Aus Kostengründen habe ich seit Jahren nur einen SW Laserdrucker. Aber ab und zu grübelte ich ob es Sinn macht vielleicht mal wieder einen Farbdrucker anzuschaffen. Denke aber, daraus wird nix.

    Danke für die vielen Infos 🙂

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  6. Michael

    Schöne Folge mal wieder. Ich hoffe allerdings, dass das Thema Photos drucken noch eine eigene Episode bekommt. Ebenfalls wäre ein Lightroom X zum Thema „eigene Presets bauen“ sehr fein – denn wenn ich richtig sehe, nutzt Chris ja wohl auch teils ein festes Portfolio an fixen Presets. Tipps und Tricks für verschiedene Stile wären da interesseant; oder wie bestimmte Looks bekannter Photos gut nachzuahmen sind. Denn für mich selbst ist’s in den letzten Monaten eine schöne Beschäftigung geworden, neue Presets zu entwickeln und damit nochmal alte Photos auf neue Weise zu beleben.

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  7. die Sidebar

    DIE Sidebar! Nicht DER Sidebar!! Um Minute 36 zerspringt mir da gerade mein Gehirn.

    An sich nicht wert, es jemandem vorzuwerfen. Aber wenn jemand wie Chris, der englische Bücher schreibt, einen englischen Podcast betreibt und Lightroom natürlich auch nur in „englisch“ benutzt, weil die deutschen Übersetzungen für ihn nicht zu ertragen sind, dann darf man auch mal sagen, dass „DER Sidebar“ eben auch absolut nicht zu ertragen ist.

    Ansonsten ein unterhaltsamer Podcast – auch für Berufsknipser.

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  8. alfora

    Darf ich meine kritische Stimme erheben und davor warnen, dass es keine gute Idee ist, einzelne Knöpfe in Programmen aufzuzählen und zu versuchen, ihre Funktion zu erklären? Einerseits wird gesagt, dass man beim Drucken eh fast alles auf den Default-Einstellungen lassen soll (bis auf die Papiereinstellungen), andererseits werden trotzdem alle Knöpfe des Druckdialogs erklärt. Welchen Sinn hat das?

    Es geht ja in den meisten Fällen um die Lösung von Problemen und Anforderungen. Es geht aber vor allem um die Frage, WARUM man bestimmte Programme oder Funktionen überhaupt verwenden soll.

    Es ist gut, zu wissen, DASS man in Lightroom auch Fotobücher oder Webseiten erstellen kann. Aber viel wichtiger wäre eine Erklärung, WARUM man das in Lightroom tun sollte oder eben nicht tun sollte und ev. auch, welche Alternativen dann besser wären.

    Es bringt nichts, die beiden Einstellungen „Perzeptiv“ und „Relativ farbmetrisch“ zu erwähnen, wenn man nicht erklärt, unter welchen Bedingungen man sie überhaupt einstellen soll. Obwohl „Perzeptiv“ das Farbempfinden des menschlichen Auges berücksichtigt, heißt das noch lange nicht, dass man diese Einstellungen dann immer verwenden soll. Es geht ja immer um die Umrechnung von einem (großen) Farbraum in einen anderen (kleinerern) Farbraum, z.B. von ProPhoto RGB auf sRGB oder auf CMYK. Die perzeptive Farbumwandlung komprimiert den Farbraum nichtlinear, weil ja das Farbsehen des Auges mit einbezogen wird. Wenn im Bild aber nur wenige Farben vorkommen, dann werden diese Farben eventuell unnötig stark komprimiert. Im Unterschied dazu wird bei „Relativ farbmetrisch“ der Farbraum linear komprimiert, d.h., es bleiben die Helligkeitsunterschiede besser erhalten, als bei „Perzeptiv“. Bei einem kontrastarmen Bild in dem nicht alle Farben vorhanden sind, wäre das dann die bessere Einstellung. Das hat aber dann schon nichts mehr mit Lightroom zu tun, sondern betrifft JEDES Programm, mit dem man ausdrucken kann.

    Auch bei der Besprechung der Fotos-App konnte man diese Aufzählung von Features beobachten. Der wesentliche Punkt bei Fotos ist die Angleichung der Apps zwischen iOS und OS X. Die Bedienung wurde bei beiden Apps dahingehend verändert, dass man EINFACHE Änderungen an Bilder sehr leicht durchführen kann. Für komplexere Änderungen gibt es „eine Stufe tiefer“ die in Einzelfunktionen aufgeschlüsselten Regler. Es ist aber nicht wichtig, WELCHE Regler dort konkret vorhanden sind, sondern WARUM man sie dort findet und verwenden kann. Die „einfachen“ Regler ändern kann nicht nur „dumm“ die Helligkeit, sondern sie arbeiten „intelligent“. Das kann man sehen, wenn man sie betätigt, während die „komplexen“ Regler sichtbar sind. Dann werden dort plötzlich gleichzeitig die Höhen reduziert und die Kontraste verstärkt. Man kommt also sehr schnell zu optisch ansprechenden Ergebnissen bei 90% aller Bildern und muss erst bei den restlichen 10% in die Tiefen der Einzelregler absteigen.

    Ein anderer Punkt ist die Cloud-Synchronisation. Wesentlich dabei ist, dass alle Änderungen verlustlos sind und synchronisiert werden. Man kann also schon auf dem iPhone damit beginnen, Bildmanipulationen durchzuführen, um sie dann später auf dem Mac daheim zu vervollständigen. Diese Änderungen werden dann wiederum zurück auf das iPhone übertragen. (Und über die Cloud-Paranoia sag ich jetzt lieber nur wenig, weil es dabei nicht darauf ankommt, ob Daten auf fremden Servern gespeichert sind, sondern WIE.)

    Bei der Fotos-App kann man wirklich nur hoffen, dass sie in den nächsten Jahren erweitert wird. Die Bildbearbeitung und die Geschwindigkeit ist zwar besser geworden, aber die Bildverwaltung ist ein starker Rückschritt zu iPhoto (den Vergleich mit Aperture habe ich persönlich nie verstanden). Es gibt ganz einfach weniger Kriterien für die automatischen Alben (also die automatische Kategorisierung von Bildern anhand von Meta-Daten). Ganz besonders schmerzlich ist der Verlust der Bewertungen. Konnte man in iPhoto die Bilder noch mit 0 bis 5 Sternen bewerten, ist das in Fotos nicht mehr möglich. Das „Übersetzen“ der Sterne in Keywords ist keine Lösung, weil man in dieser Form keine Bilder (schnell) bewerten kann. Abgesehen davon sollte man dann tunlichst vermeiden, Foto-Bibliotheken zwischen Computern mit unterschiedlichen Spracheinstellungen auszutauschen. Aus „****“ wird „4 Sterne“ oder „4 Stars“. Viel Spaß bei der Definition von automatischen Alben, die alle Bilder mit drei bis fünf Sternen eines bestimmten (früheren) Ereignisses darstellen sollen.

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