WR497 Weihnachtsweine 2015

 

flaschenWir tranken Domaine Pignier, Crémant de Jura Brut – 2013er Matassa Cuvée Marguerite – 2014er Puiggros Exedra Amphora – 2010er Bürgermeister Carl Koch Oppenheimer Kreuz Riesling Auslese – und alle waren super.

Ohne Christoph ginge es nicht. Unterstützt ihn hier.

Shownotes
von das-pearl

Weine von Viniculture — originalverkorkt Weihnachtssendung für 67,40€ bestehend aus: — Domaine Pignier, Crémant de Jura Brut — 2013er Matassa Cuvée Marguerite — 2014er Puiggros Exedra Amphora — 2010er Bürgermeister Carl Koch Oppenheimer Kreuz Riesling Auslese — Kellnermesser "Viniculture".

Allgemein Themen

Raw Naturweinmesse — Sol-Ei — Zeit für Brot — Diskussionen über fehlerhafte Weine und flüchtige Säure nach der Messe — für 60€ würde Christopher ausgewählte Wein aus Burgund oder Neuseeland — Christopher ist mit seiner Homepage umgezogen — Holgi will mit seinem Blog Stackenblochen auch umziehen — Erfinder Toast Hawaii Clemens Wilmenrod.

Cremant du Jura

Domaine Pignier Brut für 16,90€ — Weingut seit dem 13. Jahrhundert, von Mönchen gegründet — Favorit von Christopher unter den Cremants du Jura (war in den letzten zwei Weihanchtssendungen schon) — 18 Monate im Fass, komplett Chardonnay — Geruch: angenehm chemische schmuddeliger Geruch (Holgi) — Geschmack: Grüner Apfel, Grapefruit, unreife Stachelbeere (Chat); irre saftig (Holgi); saftig, aber nicht Fruchtsaft (Christopher) — Essen: lauwarm Birne aufgeschnitten, Ziegenkäse mit Kräutern (Thymian).

Matassa Cuveé Marguerite

Wein für 22,50€ — Macabeo — Gelber Muskateller — angebaut auf Schiefer — Geruch: grüner Apfel mit Bremsstaub (Holgi); Zahnarzt (Chat); — Geschmack: taninhaltig (Holgi); — Essen: marinierte Sachen, Sardinen, Fenchel, Ingwer, asiatisches Essen.

Exedra Amphora tinto

Wein für 13,50€ — aus Katalonien — gereift in Tonamphoren, leicht gefiltert und abgefüllt — Grenache — Geruch: gebrannter Ton (Holgi); rauchiger Geruch (Chat) — Geschmack: saftig, nicht geballte Frucht (Christopher); wenig Säure im Mund, Knabberkirschen (Holgi); — Essen: Geschmortes (Wildschwein, Roulade), Borschtsch.

Oppenh. Kreuz Riesling Auslese

Weingut Bürgermeister Carl Koch Oppenheim am Rhein für 14,50€ — Riesling — Geruch: Honig, Harz, UHU-Kleber (Chat); — Geschmack: Ananas, Honig (Chat); — Essen: nicht Süßer als der Wein, cremige Speisen, Blauschimmelkäse, Toast Hawaii.

Nächste Sendung

Mittwoch 20.01.2016 Weingut Bäder (unter anderem mit Schaumwein: Grau- und Weißburgunder)  — Infos demnächst im Fachblog.

8 Gedanken zu „WR497 Weihnachtsweine 2015

  1. chrysophylax.de

    Danke für die Sendung und die großartige Auswahl an Weinen! Wir haben es endlich mal wieder geschafft live mitzutrinken und den Abend EXTREM genossen. Dafür dass ihr am Anfang so lange vorgeplänkelt habt habt ihr dann aber „hinterher“ einen erstaunlichen Zug an den Tag gelegt 😉

    chrysophylax.de & Anhang

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  2. iomf42

    Wenn ihr Toast Hawaii mögt – probiert das mal mit guten Zutaten: gutes Weißbrot, frische Ananas, gewürfelt in der Pfanne angegart mit etwas Cayenne bestäubt und einer schönen Scheibe Gruyere!!!

    Schöner Podcast – Thx! Hat mir noch mehr Lust auf Wein gemacht als eh schon da war…

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  3. Michael

    Ich habe Eure Flaschen-Podcasts (und natürlich auch den Originalverkorkt-Podcast) gerade entdeckt und finde sie extrem spannend. Ich fange gerade an, mich „ernsthafter“ mit Wein zu beschäftigen und finde Eure Empfehlungen meist ziemlich klasse.

    Eine (vielleicht dumme) Frage habe ich aber: wenn Ihr empfehlt, den Wein einen Tag vorher zu öffnen, was bedeutet das konkret? Nur Stopfen raus und lose draufstecken oder gar dekantieren? Wenn Ihr die Reste dann in den nächsten Tagen trinkt, lagert Ihr auch die Rotweine im Kühlschrank?

    Viele Grüße aus Bonn,
    Michael

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    1. Simon

      Die Frage habe ich mir auch schon gestellt. Vielleicht findet sich noch ein Experte oder passionierter Weinkenner, der dies beantworten möchte?

    2. holgi Beitragsautor

      Ich entkorke die Flaschen und decke die offenen Flaschen mit Küchenkrepp ab. Die übrigen kommen in den Kühlschrank und werden mit nem Vacuvin evakuiert. Aufh die roten – außer, wenn ich weiß, dass ich den roten eh morgen trinken will, dann zieh ich die Luft raus und lasse ihn auf dem Tisch stehen.

  4. Robert

    Hallo zusammen,

    der schlechte Service in der Gastronomie liegt sicher auch am Unvermögen mancher Betreiber, sehr oft aber schlicht und ergreifend an den fehlenden finanziellen Mitteln um mehr bzw. qualifiziertes Personal zu beschäftigen. Denn jeder Gast möchte den tollsten Service aber gleichzeitig so wenig wie möglich bezahlen, und das ist kein Gejammer eines Gastronomen sondern leider die Regel!
    Natürlich gibt es Gäste die eine gute Küche und guten Service zu schätzen wissen, aber die Gastronomie in Deutschland leidet an Leuten die keine Ahnung haben was es heißt in der Gastronomie zu arbeiten. Im Verhältnis zur Leistung die von den Mitarbeitern erbracht werden muss, sei es im Stress der Küche oder eben im Service, ganz zu schweigen von den Arbeitszeiten, verdienen die Leute 1/3 zu wenig, mindestens.
    Da gibt’s kein Weihnachts oder Urlaubsgeld, Leistungen die für jeden Bürofuzzi völlig normal sind!
    Schaut euch doch mal die Schilder an die vor den Lokalen stehen, „Mittagstisch ab € 4,90“ oder „jeder Cocktail unter € 5,00“
    Die Gastronomie ist den Deutschen nichts wert, billig, viel und nach Möglichkeit aber vom feinsten! Ich bin seit über dreißig Jahren in der Gastro und behaupte, dass 70% der Gastronomen gerade so über die Runden kommen, Altersvorsorge ist übrigens absolut utopisch!
    Dazu kommt, dass die Ansprüche der Gäste von Jahr zu Jahr steigen, sie sehen irgendwelche Kochsendungen und glauben die Kneipe oder das Bistro an der Ecke müsste aber schon mindestens das gleiche anbieten…ich könnte Bücher schreiben mit den Erfahrungen meiner Servicemitarbeiter!
    Als roter Faden zieht sich aber IMMER das Thema Preise durch den Gastroalltag.
    Die Gastronomie ist in meinen Augen eine wichtige kulturelle Institution, die sehr oft von Idealisten betrieben wird um Menschen eine möglichst gute Dienstleistung zum bestniedrigsten Preis anzubieten…

    Am schlechten oder ungenügenden Service sind letzendlich die Gäste selber schuld. Wir würden es gerne noch besser machen, nur wer soll die zwei zusätzlichen Kellner pro Schicht bezahlen?

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