WR513 Hummerwurf

 

wrint_realitaetsabgleich_2014_200Diesmal: Automobile, Geschäftsmodelle, automobile Geschäftsmodelle, Urlaub im Luxus, weitere Themen (der Hund hat meine Notizen gefressen) und das Wetter.

Ohne Toby ginge es nicht. Unterstützt ihn hier.

65 Gedanken zu „WR513 Hummerwurf

  1. Michael

    Zu KZH bis DZE. Das ist kein Mythos. Als ich beim Bund war – Anfang der 2000er – gab es in meinem AGA-Gang – Allgemeine Grundausbildung – einen Wehrdienstleistenden, der psychisch nicht sonderlich stabil war. Er erlitt während des BiWak – Bundeswehr im Wald außer Kontrolle – einen Zusammenbruch. Jedoch war eine Ausmusterung aus „Gründen“ nicht möglich, weshalb er bis Dienstzeitende krankgeschrieben wurde. Bei einem anderen Fall ist ein Wehrdienstleistender beim Pinkeln aus’m Fenster aus dem zweiten Stock gefallen und hat sich mehrere Wirbel ausgerenkt. Der verbrachte zwei Monate im Bundeswehrkrankenhaus in Zweibrücken und war dann KZH bis DZE.

    Ich selbst hatte mir während der letzten Monate ein Rückenschaden eingefangen und war dann MSG bis DZE – war also von Marsch, Sport und Geländekrams befreit.

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    1. Romconstruct

      Bei mir gabs einen der hatte einfach einen guten Draht zu seinem Hausarzt. Dazu muss man wissen das man dem BW Arzt sein Vertrauen entziehen kann und sich dann selber einen Arzt suchen darf (war zumindest damals um 2000 so). Derjenige kam also in die Kaserne für 1 Tag und 1 Nacht, klagte am nächsten Morgen über Magenschmerzen und er würde ja das Essen nicht vertragen, ging in den Sanitätsbereich, entzog dem Arzt das Vertrauen und fuhr nach Hause. Sein Hausarzt bestätigte ihm dass etwas mit seinem Magen nicht stimmen wurde und er war 3 Wochen KZH. Dann kam er wieder und das gleiche Spiel ging von vorne los. Also kein 100pro KZH bis DZE aber sehr nah dran weil er in den 10 Monaten auch nicht sonderlich oft da war.

      Ich hatte dagegen MSG auf eigenes Ermessen (Asthma und Allergien helfen). Damit konnte ich mir aussuchen wann ich etwas mitmache und wann nicht. Die Märsche fand ich an sich ganz nett weil ich auch gerne Trekken gehe. Also immer mal die 20er und 30er mitgemacht und dabei auch sehr viel Spß gehabt. Wenn aber irgendein Sport angesagt auf den ich keine Lust hatte, hab ichs gelassen 🙂

    2. Romconstruct

      Ich war zwar beim Stab aber nicht im GeZi sondern in der Inst.

      Ich es mir halt aussuchen. Alle 2 Wochen mal ein 20er oder 30er am Freitag: count me in. Hier und da mal Fußball/Basketball, jo bin dabei. Heute mal Jogging im Wald nach dem Antreten morgens…öhm…nö.

      Eher so in der Art.

      Es kam aber auch immer auf die Jahreszeit und den damit verbundenen Pollenflug an usw. Hab schon genug mitgemacht und mich nicht gedrückt wo ich konnte. Im Gegensatz zu vielen anderen hatte ich auch viel zu tun. Eierschaukeln war da nicht und somit auch einfach mal keine Zeit für Sport bzw. wenn dann mal nach Dienst wenn man keine Überstunden gemacht hat.

    3. Olli

      Ich war viele Jahre bei der Bw und bin erst seit kurzem wieder Zivilist.
      Zu dem bereits gesagten will ich nur beitragen, dass es auch 2016 noch „KzH bis DZE“ gibt… selbst ganz ohne Wehrpflicht.

      Allerdings muss auch gesagt werden, dass „KzH bis DZE“ kein offizieller Ausdruck ist. Vielmehr ist es heute so, dass ein Soldat, der wegen was auch immer nicht dienstfähig ist, (hoffentlich) in irgend einer Weise therapiert wird. Bringt dieses aber keine Besserung bzw. ist mit einer Rückerlangung der Dienstfähigkeit in angemessener Zeit nicht zu rechnen, kommt es ggf. zu einem Verfahren zur Feststellung der (endgültigen) Dienstunfähigkeit und damit einer Entlassung nach §55 Absatz 2 Soldatengesetz. Solch ein Verfahren kann sich schonmal über Monate und in Einzelfällen auch Jahre hinziehen… und in dieser Zeit ist den der Jargon der Soldaten, dass hier eine „KzH-Schreibung bis DZE“ vorliege.
      Früher, bei den Wehrpflichtigen, wurde nur in den seltensten Fällen das Verfahren durchgeführt. Es war einfach zu aufwendig. Viel einfacher war es, die Soldaten einfach von vornherein „Dauerkrank“ zu schreiben.

  2. Clemens

    Ich finde es befremdlich – ja sogar verwerflich – Warentrenner aufzustellen, vor allem die mit der Werbung, denn es ist Arbeit, die ich für den Supermarkt verrichte, für die dieser von den Werbenden Geld kassiert, ich hingegen nichts bekomme. Plakatierer arbeiten auch nicht gratis, oder?
    Früher ließ man einfach etwas Abstand zum Einkauf der anderen. Hat ja auch was Intimes, so ein Einkauf, je nachdem, was man hat so kauft.

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    1. Mina

      Dass manche Leute ihr Zeug nicht hinlegen, solang ich keinen Trenner hingelegt hab oder komisch werden, wenn ich meine Sachen schon hinter ihre hinlege mit 5 bis 10 cm Abstand, obwohl sie noch keinen Trenner hingelegt haben, habe ich erst in diesem Jahr bemerkt. Ich wusste gar nicht, dass es so verbreitet ist. Vielleicht liegt es daran, dass jetzt immer mehr Menschen kleine Einkäufe machen?

      Früher hat man ja Wocheneinkäufe für die ganze Familie+Großeltern gemacht, da musste man direkt, wenn ein bisschen Platz war, alles aufs Band legen, sonst kommt man zeitlich und vom Platz nicht hin. (Komme vom Land, da musste man auch bisschen fahren bis zum Supermarkt) So handhabe ich das auch und wundere mich, dass die Leute nach mir den ganzen Platz nicht nutzen, nur weil ich noch keinen Trenner in Reichweite habe, den ich hinlegen konnte.

      Wenn die Kassiererin Dinge, die nicht zu mir gehören über den Scanner ziehen will, dann sage ich einfach, dass es nicht zu mir gehört oder auch andersrum, wenn ich merke, dass die Person vor mir bezahlen will, aber der Kassierer etwas von meinen Einkäufen nimmt, dann sage ich das auch, wenn die Person vor mir das nicht vor mir sagt.

      Die Trenner an sich finde ich praktisch, das ist ja einfach das Zeichen für den Kassierer: jetzt erstmal abrechnen. Weil es gibt ja Leute, die ihr Zeug einzeln über das Band legen und man gar nicht erkennt, wo da der Nachfolger anfangen würde. Das Gegenteil gibt es ja auch, Leute die alles ganz dicht und hoch stapeln, dass einiges runterfällt.

    2. Romconstruct

      Hier kommt es in nahezu jedem Supermarkt ständig dazu das Waren ohne die Trenner ineinander laufen würden. Gefühlt werden die Bänder der Kassen immer kürzer und man hat hinter der Kasse nur noch selten Platz zum einräumen. Wenn man da nicht schnell genug ist seine Sachen mal schnell genug in den Wagen/Korb/Rucksack zu schmeißen gibt es Stau.

      Wenn dann auch noch kein Warentrenner verwendet wird, darf die Kassiererin mit dem Arm abstoppen und mit dem anderen kassieren. Super…

      Ich kriege jedes mal einen Rappel wenn ich jemand vor mir habe der schon mit dem Beladen des Bandes fertig ist, aber nicht mal eben dazu in der Lage ist den Trenner aufs Band zu legen. Ne lieber schnell noch zum Smartphone greifen. Da darf man sich dann umständlich am Einkaufswagen vorbeiquetschen, selber so einen Trenner rausfischen, sich zurückquetschen und dann seine Waren auflegen. Daher lege ich, wenn vorhanden, sofort einen Trenner hinter meine Einkäufe damit der Kunde nach mir auch schnellstmöglich alles aufs band legen kann. Das gehört für mich einfach dazu und ist eine Frage der Höflichkeit.

      Mit dem Trenner geht insgesamt auch alles etwas schneller weil man eben nicht erst warten muss bis genügend Abstand zum Vordermann besteht sondern man quasi sofort anfangen kann seine Waren aufs Band zu packen.

      Man spart also der Kassiererin ggf. zusätzliche Arbeit weil sie nicht extra aufpassen muss das Waren von Kunden zusammenrauschen, man spart anderen Leuten unnötige Wartezeiten und Mühen die Waren trennen zu müssen, warum also die Dinger nicht nutzen? Weil da Werbung drauf ist…also hier steht da i.d.R. der Name des Ladens drauf oder im Netto „nächster Kunde“. Falls da Werbung drauf wäre, ist sie mir noch nie aufgefallen. Ist aber auch recht typisch deutsch dann zu sagen „nö ich mache doch nicht deren Arbeit…“ anstatt mal höflich und aufmerksam gegenüber seinen Mitmenschen zu sein und über so was hinwegsehen zu können.

    3. Mina

      Stimmt das mit der Werbung verstehe ich auch nicht. Wenn der Trenner in der Schiene liegt, sieht man die Werbung ja genauso, wie wenn man das Teil aufs Band stellt. Bei Rewe sind da so Payback-Männchen drauf und ein Schlitz, wo man seine Karte reintun kann, falls man eine hat und Punkte haben möchte.

      Wenn ich an einen Trenner komme, dann lege ich den auch vor und nach meinen Einkäufen hin. Die Werbung ist ja nicht für den Folgenden gedacht, sondern für mich, die gerade schon da rumsteht. Ob die Werbung jetzt hinter oder neben den Einkäufen steht, ist doch egal.

    4. OlfaP

      Menschen die keine Warentrenner verwenden haben die Kontrolle über ihr Leben verloren.

      Mehrere Menschen gleichzeitig an einem Laufband wären für mich ohne Warentrenner unvorstellbar.
      Ich finde es extrem unangenehm wenn ich z.B. die Kassiererin ansprechen müsste, um zu verhindern dass Waren gescannt werden die nicht zum gerade stattfindenen Einkauf gehören. Warum es erst kompliziert machen, wenn mit einem Warentrenner alles seine Ordnung hat?

  3. Robert

    Ich lege meine Ware immer schon, mit etwas Abstand, auf’s Band, bevor ich oder mein Vordermann/frau an einen Warentrenner komme. Wenn ich das tue, beobachte ich regelmäßig wie die Person vor mir nervös wird und sich veranlasst fühlt, um Himmelswillen so schnell wie möglich einen Warentrenner zu organisieren. Ich finde das jedesmal sehr merkwürdig. Hat jemand eine Erklärung?

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    1. Mina

      Ich war heute schon einkaufen. Ich war so in Gedanken, dass ich nicht mitbekommen habe, dass da schon Platz auf dem Band ist. Hab das erst mitbekommen, als der Mann vor mir den Trenner hingelegt hat und sich kurz umgedreht hat.

      Vielleicht haben wir sonst auch solche Schlafnasen, wie mich heute, hinter uns?

    2. Roland

      Das Warentrennerthema scheint ja ein ganz heißes Eisen bei den Wrinthörern zu sein, wenn man die Kommentare hier liest :-). Dann geb ich am Besten jetzt auch meinen Senf dazu. Der Grund für die Warentrenner ist schlicht und einfach, zumindest in meiner Erfahrung, die Kassiererin. Es ist mir schon zig mal passiert, dass meine Einkäufe demjenigen vor mir zugerechnet wurden, egal ob Abstand vorhanden oder nicht. Man macht’s den Damen und Herren an der Kasse schlicht einfacher mit Warentrenner.

    3. Roland

      Sorry übrigens dafür, dass ich im dritten Satz das Wort „Kassiererin“ verwendet habe, soviel zur Genderisierung im Kopf :-).

  4. Dana

    Momox habe ich im Januar auch ausprobiert, mit CDs die ich sonst eh nicht losgeworden wäre.
    Hat wunderbar funktioniert, das Geld war schnell da und es wurden auch keine Artikel abgelehnt, obwohl manche schon ein paar oberflächliche Kratzer hatten.
    Es lohnt sich jedoch auch parallel alles bei Rebuy durchzuscannen, ich bekam bei Rebuy für einzelne CDs teilweise einige Euro mehr und umgekehrt.
    Auch wenn vielleicht manche Exemplare nur 15ct bringen, ist es doch ein deutlich besseres Gefühl als die Sachen einfach wegzuwerfen.

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    1. frater mosses zu lobdenberg

      Es gibt sogar eine Preisvergleichsapp (für iOS, Android hab’ ich nicht geguckt) für einige dieser Ankaufsplattformen mit dem sinnigen Namen „Werzahltmehr“. Funktioniert beim Scannen praktisch wie die Momox-App, nur ein bißchen hakeliger.

  5. nichtdiebohne

    Also zur Supermarktkasse: Ich warte auch immer bis der Kunde vor mir oder ich selbst den Warentrenner auf das Fließband gelegt hat/habe. Ich empfinde es irgendwie als Drängeln, wenn ich das schon vorher täte. Zumal es für das möglichst frühzeitige Drapieren der Waren auf dem Band ebensowenig Gründe gibt, wie für das zugegeben wesentlich unangenehmere, vermutlich dem absurden Glauben, es ginge schneller geschuldete dem Vordermann oder Frau in den Nacken atmen. Letzteres gehört wohl zum Widerlichsten beim Einkauf.

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  6. Ralf

    Tobi der Rentnerschreck… 😃 du bist nicht allein.
    Ich hab mal eine Freundin besucht…als ich danach wieder zum Parkplatz kam war mein Auto verschwunden…ich hatte auch schon die Polizei am Telefon. Bis ich dann meine Kiste gesehen hab, die eine leichte Böschung runtergerollt ist und über eine Querstraße ohne Unfall in einer Hecke verschwunden war.
    Es ist recht glimpflich abgelaufen…bis auf ein paar Kratzer von der Hecke.
    P.S. Rentner waren nicht involviert.

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    1. Bernhard K.

      Der deutsche Autospießer muss nicht alt sein. Bei jeder Minimalkollision wird das Auto komplett durchgecheckt und dabei GAAANZ böse geguckt. Da kannst du nicht mal ansatzweise gegen Anlächeln. Das ist humorbefreites Terrain. Die blecherne Inquisition hat mich selbst schon mal erwischt, als ich mit dem Einkaufswagen gegen einen Autoreifen gedonnert bin. Wohlgemerkt: Nur gegen den Reifen – sonst nix!

      In Frankreich: Ich fahre rückwärts – seeehr langsam – innerhalb der Parklücke und berühre den Wagen hinter mir. Der Fahre steigt aus, lächelt und winkt mit dem Zeigefinger und geht.

  7. Timo

    Wenn ich Holgi vor Bäcker hätte parken sehen, hätte ich wohl gedacht: Armer Mensch, kann ganz schlecht laufen. Deshalb muss er direkt vor der Tür parken.
    Solltet ihr mal in Stuttgart sein, bringt eure Car2Go-Karte mit, hier sind alle Smarts Elektrisch.

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    1. Kilian

      Bei Car2Go kann man meines Wissens auch Minutenpakete kaufen, die dann etwas günstiger sind als der Normalpreis

    2. holgi Artikelautor

      Deren Angebot finde ich sehr unattraktiv, weil die Minuten am Monatsende verfallen. Bei Drivenow gelten die dauerhaft.

  8. Daniel

    Den Kleinwagen, den Jeremy Clarkson mit einem Vorschlaghammer „verschönert“ hat, war ein Perodua Kelisa. Das war allerdings nicht im Rahmen von TopGear, sondern in seiner Sendung „Clarkson Heaven and Hell“ (Fliegt auch irgendwo im Internet rum). Er hat den Wagen auch nicht gekauft, weil sie keinen geliehen bekommen haben, sondern weil er den Wagen einfach nicht mochte.
    James May hingegen, hat in der ersten Folge der vierten Staffel von TopGear einen Rover CityRover getestet, während er mit versteckten Kameras beim Händler eine Probefahrt gemacht hat. Und das haben sie gemacht, weil Rover ihn den Wagen nicht leihen wollte.

    Das Problem am E-Golf ist, dass darunter halt ein Golf ist, der noch schwerer, durch die Batterien, als ein normaler Golf ist. Deswegen hat er eine geringere Reichweite, als beispielsweise der i3. Den gibt es übrigens für einen kleinen Aufpreis von 4.500 € auch mit einem Range Extender.

    Car2Go hat übrigens auch Minutenpakete mit 120 Minuten für 29 € und 300 Minuten für 69 €. https://minutes.car2go.com

    Tobys Idee einen Podcast zum Thema Elektroautos zu machen, finde ich super. Auto-Podcasts gibt es bisher noch nicht wirklich.
    Vielleicht schafft er es auch mal einen Wagen von LocalMotors zu testen. Die Drucken weite Teile der Karosserie in einem 3D-Drucker. https://localmotors.com/vehicles/

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    1. Steff

      eGolf vs i3: Auf dem Papier ist der i3 sicher besser bzgl. Leergewicht, Reichweite und Leistung, aber im realen Leben unterscheiden sich die Ergebnisse nur sehr minimal und so fährt man mit beiden um die 130-140km weit.
      Wenn man sich aber mal das Engineering anschaut, dann ist der i3 extrem aufwendig gemacht. Nicht nur neu entwickelt, sondern auch noch mit viel Kohlefaser und speziellen Materialien. Hingegen der Golf eben weiterhin der Golf ist, dem ein eAntrieb eingepflanzt wurde.
      Und wenn man sich dann wieder das Ergebnis anschaut, frag man sich doch wieso BMW den Aufwand getrieben hat.
      Abschließend sollte jeder mal den Vergleich mal bzgl. Fahrkomfort und Fahrqualität – das ist ein Kapitel in dem der BMW enttäuscht und definitiv nicht BMW-Niveau ist.

      Das sind meine persönlichen Erfahrungen und die Reichweiten habe ich erfahren – andere mögen andere Erfahrungen gemacht haben.

      Rangeextender:
      Mit einem RE wandel ich die chemische Energie des Kraftstoffes in Bewegungsenergie an der Kurbelwelle, von dort in elektrische Energie des Generators in chemische Energie der Batterie in elektrische Energie in Bewegungsenergie am eMotor. Man nennt es auch seriellen Hybrid.

      Koppel ich den Verbrennungsmotor direkt an die Achse fallen ein paar Wandlungsverluste weg.(Parallelhybrid)
      Nachteil ist, dass der Verbrenner nicht im optimalen Wirkungsbereich laufen würde. Während ein RE im Stationärbetrieb laufen KÖNNTE (was er beim i3 nicht tut) und dadurch wirkungsgradoptimiert betrieben werden kann. Aber ob bei der obigen Wirkkette das am Ende auch der Fall ist? I have my doubts.

      eAuto Podcasts: gerade beim Thema Tesla ist die Messe eigentlich gelesen(meiner Meinung nach). Da gibt es bei Youtube einige Fans, die reichlich Content liefern.
      Nur mal als Beispiel Björn Nyland aus Norwegen. Der hat soviel Follower, dass ihm inzwischen ein Model X und ein Model S durch das Tesla Refferal Programm gesponsort wurde. Kunden, die ein Auto bestellen, geben seine ID an und wenn man am Ende des Programms die meisten Bestellungen in seiner Region verzeichnet, gibt es Geschenke.

  9. Philipp

    Hallo zusammen,

    in Brasilien, genauer gesagt im wunderschönen Dorf Paraty, habe ich tatsächlich Fisch mit Banane gegessen – und es hat mir sehr geschmeckt. Dabei wurde die Banane vom Fisch umwickelt und dann backfischmäßig frittiert. Seitdem esse ich gerne auch mal Lachs und Banane in Toast (mit so einem Sandwichmaker).

    LG Philipp

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    1. frater mosses zu lobdenberg

      Kann ich mir aber eher mit anderen Sorten Bananen vorstellen, als man hier so üblicherweise bekommt. Schon Kochbananen sind (hier im Ballungsgebiet, aber außerhalb der Stadt) maximal auf Bestellung zu kriegen.

  10. Jannis

    Patreon ist mir gerade wegen der Transparenz lieber. Ich will nur eine bestimmte Menge Geld monatlich für Podcasts, Videos etc. bzw. deren Produzenten ausgeben. Ein (englischsprachiger) podcastproduzent bekommt über Patreon ca 10000$, diesem werfe ich zum Beispiel kein Geld in den Hut obwohl ich seine videos regelmäßig konsumiere, ich gönne ihm sein Geld, aber für mich macht es mehr Sinn mein Budget dann auf andere, „bedürftigere“, aufzuteilen.
    Da kann man jetzt diskutieren was fair und gerecht ist.
    Und um mit gutem Beispiel voranzugehen ich bin Krankenpfleger und werde nach Tarif bezahlt TvÖD-K Gruppe 7a Stufe 3, kann jetzt jeder mit 3 klicks gucken was ich verdiene.

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  11. Romi

    Ich habe durch die Hinzunahme von Patreon jetzt angefangen meinen Reziprozitäts-Druck durch einen monatlichen Obolus abzulassen. Ich habe mich im Nachhinein schon gefragt, warum ich genau jetzt damit angefangen habe. Den Wunsch hatte ich schon länger und bei 1-2€ ist selbst die Tatsache Student und ohne Job zu sein kein Argument dafür, sich konstant gut und werbefrei unterhalten zu lassen ohne was zurückzugeben. Meine These dazu, warum ich jetzt durch Patreon angefangen habe: Patreon schmeichelt meinem eigenen Ego mehr als das Einrichten eines recht „kühlen“ Dauerüberweisungsauftrags. Ein „Patron“ zu werden klingt irgendwie nach einem recht netten Identitätsangebot, zusätzlich hat man dann noch die Online-Plattform, die mir das eigene Gutmensch-Sein besser spiegelt als die Oberfläche meines Online-Bankings. Ist natürlich irgendwie doof, weil wegen der Provision etc. am Ende weniger ankommt. Mal gucken wie lange ich brauche, um auf Überweisung umzustellen.

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    1. Bernhard K.

      Was mich weniger stört, ist das Geld das Patreon kassiert. Dafür machen sie ja auch eine Dienstleistung. Aber ich würde keinem Unternehmen mein Geld und meine Daten anvertrauen, dass ich nicht wirklich kenne. Ich mache das natürlich schon gelegentlich bei kleineren Käufen im Internet, aber nur einmalig und nicht als Dauerauftrag.

  12. DocDblU

    „Passt nicht in unser derzeitiges Vermarktungskonzept“ ist amerikanisch-höflich für „Was für eine schwachsinnige Idee, du willst wirklich die Karre für lau?“. Ohne überheblich wirken zu wollen, lieber Toby, du musst noch viel über amerikanische Unternehmen lernen! 😀 😀
    (Ich arbeitete 10 Jahren für einen US-Konzern und seit 20 Jahren mit Amerikanern; ich muss im Moment genau das Gegenteil in der Zusammenarbeit mit Asiaten lernen)

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  13. DocDblU

    Achso: Nicht nur der GM Ampera/Volt hat einen Range Extender (und der hatte nichts mit dem Brand zu tun), sondern auch den BMW i3 gibt es optional mit Range Extender.
    Ein Range Extender ist ein gar nicht so schlechtes Konzept, um Elektrofahrzeuge, die für Stadtverkehr gut geeignet sind, auch langestreckentauglich zu machen.
    Du brauchst auch keine zwei Antriebsstränge im Fahrzeug wie beim HEV, das spart viel Gewicht und Kosten. Der Zusatzmotor kann immer im optimalen Arbeitspunkt werkeln, er braucht kein extra Getriebe, keine Kupplung.

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  14. Manu

    Lieber Holgi,

    mich würde ja mal interessieren, ob du als Louis C.K. Fan schon seine neue Serie „Horace and Pete“ angeguckt hast. Ich frage einfach mal hier bzw. gebe den Hinweis, dass diese Serie überhaupt existiert, weil ich nicht 1 Jahr bei der Wrintheit warten will. 😉

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    1. Manu

      Ah, cool. Ja, ich finde es auch großartig. Tolle Schauspieler, extrem aktuell und natürlich ein hervorragendes Distributionsmodell.

  15. Monika

    Hallo Toby! (Eine Anekdote zum Parken mit Automatik)

    Das mit dem wegrollenden Auto muss dir nicht so Ultra peinlich sein. Ein bisschen vielleicht.

    Lies vielleicht erst mal die Geschichte, die ich mal miterlebt hab:
    Mein Nachbar im Erdgeschoss hatte sich einen neuen (gebrauchten) Audi mit schön viel PS und so gekauft und war überglücklich über das Auto, das nun vor dem Haus stand. Jetzt muss man wissen: Ich wohn hier so an ner Straße, die ein leichtes Gefälle hat und unser Haus an der Außenseite einer leichten Kurve steht.

    3 Wochen später: Eine (sehr verplante) Bekannte von mir hat gegenüber etwas oberhalb auf der gegenüberliegenden Straßenseite ihren smart abgestellt und den Ganghebel auf „N“ stehen lassen. Dann ist sie ein Stück weitergegangen um ihre Pizza abzuholen. In dem Moment hör ich nur einen lauten Knall und Glassplittern. Der smart ist lautlos rückwärts quer über die Straße (durch die Kurve) gerollt. Meine Bekannte ist ihrem Auto brüllend hinterher gelaufen „halt! halt!“: der smart ist wie eine Kanonenkugel in den Audi eingeschlagen und hat ihn auf 7500.– verbeult und eingedrückt.

    DAS ist peinlich ^^

    Fühl dich beruhigt 🙂

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    1. das-pearl

      So wie der toyota m… Irgendwas ja auch das erste serienmäßige wasserstoffauto auf deutschen starßen ist. Ist es nämich nicht! Ist der hyundai ix35fuelcell.

      Seit VW wiss wir doch, dass alle größeren Konzerne es nötig haben die wahrheit entsprchend zurechtzubiegen, bis der balken bricht.

  16. Jeanette

    Warum Elektro-Autos mit Range-Extender und Hybriden ne dumme Idee sind:
    Holgi, du hast dich das gefragt warum man nicht einen Diesel auf optimaler Drehzahl laufen lässt wie eine E-Lock um damit Strom zu produzieren. Das Problem dabei ist dass die altmodischen Motoren Sehr viele Nachteile mit sich bringen. Genauso bei Hybriden werden hier alle Nachteile zusammen geführt und von den Vorteilen bleibt wenig übrig.

    Vorteil von reinen Elektrofahrzeugen:
    – Das einzige schwere Bauteil ist der Akku
    – Der Motor kann in den Radnaben sitzen und damit massiv Platz sparen
    – Durch das wegfallen von Vibration und Gewicht können E-Fahrzeuge sehr viel leichter gebaut werden

    Wenn du Hingegen einen Hybrid baust oder ein E-Fahrzeug mit Range Extender werden diese Punkte durch folgendes kaputt gemacht:
    – Fahrzeug muss stabiler sein um gegen die Motorvibration an zu kommen
    – zusätzlicher Platz für den Motor
    – zusätzlicher Platz für Treibstoff
    – nicht zu verachtendes zusätzliches Gewicht

    Tesla macht es vor. Sie haben das Fahrzeug von Grund auf neu konzeptioniert. Motor in die Radnabe, Akku in den Boden. Alles andere ist voll und ganz auf die zu transportierenden Personen und Ladung ausgelegt.

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    1. DocDblU

      Natürlich ist das EV die beste Lösung, da bin ich ganz auf deiner Seite. Alles anderen xEVs sind natürlich irgendwelche „Brückentechnologien“ (Krücken), die immer die beiden Technologien (Verbrennungsantrieb und Elektroantrieb) in verschiedenen Verhältnissen zusammen im Auto zusammentreffen, solange wir keine vernünftige Batterietechnologie haben.
      Aber die kommt nicht revolutionär sondern nur evolutionär und dafür sind viele, viele Zwischenschritte notwendig: Die Industrie muss erstmal lernen, die Batterietechnik vernünftig zu industrialisieren. Zur Zeit ähneln die Fertigungen von Batteriesystemen mehr einer Manufaktur des ausgehenden 19. Jahrhunderts denn einer modernen Massenfertigung. Das brauchte man ja auch noch nicht, solange die Stückzahlen überschaubar sind. Nun gilt es, Stückzahlen von mehren hunderttausend Stück effizient zu handhaben. Genau das wird in den nächsten 1-2 Jahren passieren, wenn eBooster und Hybrids den breiten Markt erreichen.
      Daher müssen die Systeme einfacher und preiswerter werden. Derzeit sind die Kostenhalbierungen von Generation zu Generation zu erwarten (und bereits erreicht). Dies und eine Erhöhung der Energiedichte der Batterien erlaubt es erst brauchbare, reinelektrische Fahrzeuge auf den Markt zu bringen.
      Im Luxussegment ein Auto zu realisieren ist viel einfacher als im Massensegment.
      Selbst Tesla verdient mit seinen Autos noch lange kein Geld trotz Luxussegmentierung, denn das Geschäftsmodell derzeit ist ja noch der moderne Ablasshandel (Veräusserung der ZEV-Credits an Automobilhersteller ohne Elektroanteil), aber das ist eine andere Geschichte…..

    2. DocDblU

      btw: ein Tesla S wiegt mehr als zwei Tonnen. Für mich sieht das nicht wie voll und ganz auf die transportierenden Personen und Ladung ausgelegt.
      Selbst eine Mercedes S-Klasse ist leichter, sogar die mit Hybrid.

  17. Peter B.

    Eine der besten Sendungen seit langem. Nicht das die anderen schlecht gewesen wären.
    Holgi: Du erwähnst in der Sendung einen ZAPP Beitrag, in dem zu interviewt wurdest.
    Ich habe den Beitrag nicht gefunden. Könntest Du ihn bitte verlinken?
    Als großer Holgi Fan würde ich ihn natürlich gerne sehen.

    Antworten
  18. Peter B.

    Hi Toby,

    kann ich gar nicht mal so genau definieren.
    Ich empfand die Episode als sehr unterhaltsam und kurzweilig. Holgi und Du wirkten auf mich extrem „gut drauf“. Das Dream Team in Bestform halt.
    Sehr cool fand ich z.B. die „Liebesgeständnisse“ über Judith Holofernes.

    Die letzte Einschlafen Podcast Episode fand ich übrigens auch besonders gut. Hm, vielleicht liegt das auch an mir.
    http://einschlafen-podcast.de/podcast/ep-360-meditation-und-der-kleine-prinz/
    Übrigens: Ja, mach das bitte gerne mit der geführten Meditaion.

    Antworten
  19. Christian

    Schöne gemacht. 2 Anmerkungen, weil ich sonst nie welche schreibe direkt im Doppelpack…
    @Luxusurlaub. Uns ist mal eine Geschichte passiert, was man sonst nur von Freunden von Freunden und deren Tante passiert, wir haben nämlich wegen einer kleineren Beschwerde über unser Zimmer auf unserer Hochzeitsreise ein upgrade bekommen und fanden uns dann in einer Strandvilla mit Privatstrand wieder, die sonst etwa 4,5k pro Nacht gekostet hätte 🙂 Und das in franz. Polynesien… Das war dekadenter Luxus 🙂 Also genieß es ruhig Toby, du hast es vor allen Dingen nach Stress und Ohrensausen verdient.

    @Bewerbung. In meinen letzten beiden Bewerbungen haben ich in beiden Fällen eindeutig auch Aktivitäten außerhalb des „normalen Lebenslauf“ in die Bewerbung eingebaut – unter anderem auch podcasting – um zu unterstreichen, wie sehr mir an der Thematik gelegen ist. Beide Jobs bekommen. Also klares Daumen hoch für, Passion statt Profession, wenn man es so ausdrücken mag und kann.

    Und zum Lob dies wäre eine sehr gelungene Folge gewesen, ja finde ich auch. Ihr wirktet beide sehr entspannt, der 2 Wochenrhythmus tut euch gut.

    Antworten
  20. Steffi

    Habe gerade den Zapp Beitrag gesehen, und muss folgendes sagen: Holgi du siehst klasse aus mit weniger Kilos! Ich habe dich 2012 beim Hörerinnengrillen in Dresden das letzte Mal gesehen und hätte dich nicht wieder erkannt! Chapeau

    Antworten
    1. Sven

      Ich dachte auch gerade: Wer ist der dünne Mann, der wie Holgi aussieht? Auch meinen Respekt!

  21. Konrad

    Wenn man, wie ich, bereits bei Patreon angemeldet ist, sind es drei Klicks und der „Dauerauftrag“ ist eingerichtet. Bei der Bank muss ich immer erst warten, bis ich zu Hause bin, dann noch dran denken, dann die Bankkarte und das chipTAN-Gerät rauskramen und kann dann anfangen, den Dauerauftrag einzurichten.

    Das ist jetzt nicht so super-aufwändig, aber zumindest bei mir hat’s dafür gesorgt, dass ich schon länger vorhatte, dir was „in den Hut zu werfen“ 🙂 und es halt trotzdem nicht gemacht habe…

    Antworten
    1. Anne

      Tatsächlich ist das mit Patreon vs. Dauerauftrag glaube ich ein eingebildetes Aufwandsproblem, gwgen das auch ich nicht gefeit bin.

      Patreon vermittelt irgendwie den Eindruck komfortabler zu sein, weil man sich so schön durch den Prozess klickt. Und wenn man eh schon angemeldet ist und die Zahlungsdaten gespeichert sind, geht es gefühlt noch schneller.

      Dauerauftrag hat noch so was hochbürokratisches, für das man früher irgendwelche Überweisungsformulare ausfüllen musste und dann zur Bank. Dass das heute mit Onlinebanking de facto vermutlich maximal eine Minute mehr Aufwand ist, geht auch bei mir irgendwie noch nicht in den Kopf rein, deswegen läuft es bei mir über Patreon. Wenn ich mal fünf Minuten dringend irgendwas prokrastinieren muss, kann es aber gut sein, dass ich dann doch mal auf Dauerauftrag umstelle.

      (Außerdem glaube ich, dass über so Crowdfundingdienste der eigene mickrige Beitrag eine andere Gewichtung bekommt. Einen Dauerauftrag über 2 Euro fände ich irgendwie albern, mich innerhalb einer Gesamtheit an einem Crowdfunding mit dem gleichen Betrag zu beteiligen, kommt mir ganz normal vor. Ist aber auch wieder nur ein Wahrnehmungsproblem.)

    2. Bernhard K.

      Man kann auch nicht kostenlos beliebig viele Daueraufträge einrichten und ändern. Wenn man wirklich viele kleine Beträge öfter spenden möchte, kommt dann eben doch wieder Flattr ins Spiel.

      Was mir an diesen Diensten nicht gefällt ist, dass sie doch schon eine Menge persönlicher Daten von mir kriegen.

  22. Marc

    Lieber Holgi,

    bitte nimm Geld pro Folge. Ich halte es für selbstverständlich, für eine Leistung zu bezahlen. Leider bin ich zu dumm und zu faul mir vor (oder nach) dem Anhören einer Folge zu sagen. „So: Wenn ich will, dass Holgi weiterhin und viel produziert, dann sollte ich ihm dafür etwas in den Hut legen.“ Sicherlich auch deshalb, weil das Ergebnis maximal beliebig ist: Es könnte durchaus sein, dass auch ohne meinen finanziellen Beitrag WRINT noch jahrelang regelmäßig produziert. Andererseits habe ich b e i einer finanziellen Unterstützung keine Gewähr, dass bei WRINT mehr bzw. überhaupt etwas produziert wird.
    Du hast 10.000 Hörer pro Sendung? -> Dann nimm 99 Cent pro Folge und alles wäre cool. Na klar wird die Hälfte der Hörerschaft rumflennen und irgendwas von „freie Inhalte“ und „die Netzgemeinde darf nicht anfangen, sich zu kommerzialisieren, etc.“ faseln. Aber hey – die andere Hälfte wird sicherlich bereit sein, diese Schutzgebühr gerne zu zahlen. Das wären dann 5k pro Folge. Davon dürfte es sich in Berlin doch passabel leben und produzieren lassen? 99 Cent für ne gute Stunde Unterhaltung? Solche Preise kriegste selbst bei der fertigsten Heroinbraut nicht.

    PS: Nur zur Ehrenrettung: Habe an NSFW vor 100 Jahren mal 50 Euro geschickt. Damit legitimiere ich vor mir die 500 kostenlos geschnorrten WRINT Folgen.

    PPS: Dieser Beitrag ist nicht ganz ironiefrei jedoch im Kern völlig ernst gemeint.

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  23. Bernhard K.

    Ich glaube nicht das 1 Euro pro Sendung letztlich viel mehr Geld einbringt als Spenden oder Crowdfunding. Aber die Hörerschaft wird sich verändern und damit vielleicht auch die Inhalte.

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  24. M.-A.A.

    Hallo ihr beiden,

    habe mir soeben erst die Folge auf dem Heimflug aus Südafrika angehört. Sehr unterhaltsam – immer weiter so!!!
    Holgi erwähnt, dass er mit dem Getriebe des neuen Smart deutlich zufriedener ist, als mit dem des alten Smarts.
    Zudem kam der Einwand, dass der aktuelle Smart ein Getriebe von Renault hat oder der alte eins von Mercedes…
    Dies ist nur bedingt richtig – zur Klarstellung:
    Beide Getriebe kommen aus dem gleichen Hause, nämlich einem deutschen Getriebespezialisten aus dem schwäbischen Raum (sowohl im alten, als auch im neuen Smart). Allerdings ist zu beachten, dass in dem alten Smart ein AMT (automated manual transmission) und in dem neuen Smart ein DCT (double clutch transmission) im Einsatz ist. Heißt, es handelt sich um unterschiedliche Getriebekonzepte, die sich deutlich im Fahrkomfort unterscheiden. Während es sich bei dem AMT um ein automatisiertes Manuellgetriebe handelt, werden beim DCT zwei Kupplungen eingesetzt und aktuiert. Beim AMT muss die eine Kupplung immer geöffnet und wieder neu geschlossen werden, während beim DCT zwei Kupplungen im Einsatz sind und jeweils die Gänge automatisiert überblenden.
    Mit dem DCT lässt sich Zugkraftunterbrechungsfrei fahren, wohingegen beim AMT der Antriebstrang in seiner Zugkraft beim Schalten immer wieder geöffnet und neu geschlossen werden muss. Genau eben dieses ist als Komforteinbuße zu spüren.
    Nicht, dass es die DCT Technologie zum Zeitpunkt des alten Smarts nicht gegeben hätte, der Hersteller Mercedes hat sich damals bewusst für das AMT Konzept entschieden.

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