WR540 Wiederaufstieg aufs Fotoferd

 

wrint_2014_fotografie_200Chris Marquard versteht mehr von Fotografie und ist so freundlich, mich an seinem Wissen teilhaben zu lassen. Neulich war er in Äthiopien (Album), in der Toskana und in Sibirien am Baikalsee (Album). Außerdem: Wie man wieder aufs Pferd kommt – Jim RaketeNikon F-301 – Langzeitbelichtungen bei Tage – ND-Filter – Rolleiflex – BoxkamerasRollfilm – S/W-Einwegkameras (XP2, HP5) – Die App „Shutterspeed“ – Ira Glass – Downgrading – Fuji X100Ttested.com – Buch: Magnum Contact Sheets* – Bilderschau: Silhouetted Photographers, Hit the drum too hardBlå Bryggan – Flickr-Album: Holgi in Venedig

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13 Gedanken zu „WR540 Wiederaufstieg aufs Fotoferd

  1. björn

    Klasse Idee mit der Boxkamera!
    Leider zur Spielerei mir zu teuer: die Kamera kriegt man hinterhergeschmissen, ein Film kostet jedoch 5€ und das Entwickeln wohl auch. Das macht pro Bild 1,20€.
    Lässt sich auch günstiger einfach fotografieren?

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  2. Marco

    Ich fotografiere sehr oft mit ND-Filtern. Ich kann die Filter „Made in Germany“ von B+W sehr empfehlen! Würde eigentlich immer den besten Filter dort nehmen. Bei meinen 39mm hat der ND 3 Blenden ca. 45 EUR gekostet. Holgi, lass doch mal ein Objektivdurchmesser raus, damit Deine Hörer Dir einen Filter schenken können 🙂

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  3. David

    Ich würde auch bei ND-Filtern nicht sofort in die Steckfilter von Lee bis HiTech investieren, sondern erst einmal in einen (starken) Schraubfilter für dein Standardobjektiv. Wenn das nur 49mm hat (wie oben geschrieben), dann ist das besonders günstig.
    Ich finde zb „Haida Slim ND Graufilter ND1000x – 49mm“ inklusive Versandkosten bei eBay.
    Und Haida muß sich bezüglich Farbproblemen echt nicht vor den großen verstecken. Ich hab die auch in groß (77mm) und bin zufrieden – da hat ein Set von 8x/64x/1000x etwa 90€ gekostet, B&W oder Hoya ist deutlich teurer, da bezahlst für einen allein soviel.
    Aber 1000x kann schon fast zu stark sein, tagsüber natürlich nicht – aber für die typischen Streifenaufnahmen von Autos in der Nacht bist du sowieso schon bei 10sek+ Belichtungszeit. Das mal 1000….. 😉

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    1. Otto H.

      Hoya-Filter kann ich absolut empfehlen und habe selbst mehrere ND-Filder von denen.

      Was Filtergröße angeht, sollte man sich beim Kauf am größten Durchmesser orientieren, was die eigenen Objektive hergeben. Kostet zwar etwas mehr, hat dafür den Vorteil dass man die Filter nur einmal kaufen muss. Der Durchmesserunterschied wird dann durch Reduzierringe ausgeglichen. Die Erfahrung ist Ergebnis eines Polfilterkaufs und ich ärgere mich noch heute, dass er nicht auf mein größtes Objektiv passt.

  4. Tarifkenner

    Auf die Frage, warum ich fotografiere, würde ich als Hauptgrund nennen: Weil ich meine Umgebung sorgfältiger anschaue, wenn ich auf Motivsuche bin. Danke für die tolle Sendung!

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  5. Frank

    Toby wird mit Sicherheit nichts dazu sagen, weil er die Situation kennt, dass die Praktikanten Lightroom weiterentwickeln und die CC-App.

    Würde aber nicht zur Stillschweige-Politik seines Arbeitgebers passen.

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  6. Stefan

    Holgis flickr:
    Warum die Bilder nur in 1024er Auflösung sind? Ich vermute, das liegt nicht an Holgis Lightroom, sondern an den Einstellungen im flickr-User-Account. Nichtkontakte können halt nur maximal 1024er Auflösung sehen. Das kann man in den Settings feinjustieren, wer was in welcher Größe zu sehen bekommt, herunterladen darf etc. pp.
    Einfach oben rechts auf den Dingsi klicken und dann auf „settings“ gehen. Findest Du unter „privacy & permissions“ unter anderem unter „Largest shared image size“ und „Who can download your images“. Da kann man das ändern.

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  7. Jürgen

    Das Thema weniger ist mehr, bleibt immer aktuell. Ich habe zwar einen Objektivfuhrpark zu Hause, aber ich nehme nur sehr selten alles mit. Wenn ich fotografieren gehe, lasse ich eben bestimmte Objektive direkt zu Hause. Ich habe mein Weitwinkelzoom gegen eine 28er Festbrennweite getauscht (habe eine Vollformatkamera) und fertig. Bin ich in der Stadt unterwegs oder fotografiere auf einem Fest nehme ich nur das 28er und ein 50er mit, erstaunlicherweise reicht das eigentlich immer. Also viel zu Hause und weniger mitnehmen hat sich für mich als sehr gute Lösung rausgestellt.
    Ansonsten schöne Episode.

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  8. Marqueee

    Hallo, die Herren!

    Es gibt eine sehr, sehr schöne Visualisierung der kleinen Ira-Glass-Geschichte um die Lücke zwischen geschmacklicher Urteilsfähigkeit und den Skills die eigenen Ideen und Visionen umzusetzen, von der Chris zwischenzeitlich redet:

    https://www.youtube.com/watch?v=E1oZhEIrer4#t=92

    Spiele ich meinen (Design)Studenten immer zu Beginn des Semesters vor.

    Cheers
    Marqueee

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  9. Leo

    Zu HP5+ vs. XP2:

    Wenn ich analog selbst entwickle und die Kamera die Belichtung ordentlich selbst misst, nehme ich lieber den HP5+. Entwickler und Fixierer sind da ein bisschen weniger giftig, außerdem sind sie toleranter gegenüber der Temperatur. Farbentwicklung braucht da 38°C auf Gradbruchteile genau. Schwarzweiß geht bei 20°C, aber auch noch bei 18°C oder 22°C, das kriegt man ohne Maschinen in der Dose einfacher hin.
    Für Einweg-Knipsen und Experimente (Lochkamera und so was) nehme ich den XP2. Der ist ein ganzes Stück gutmütiger, was Unter-/ Überbelichtung angeht, so hat man eher die Chance, dass die Bilder was werden. Außerdem ist in der Drogerie Farbentwicklung wesentlich schneller und billiger als Schwarzweiß.

    Abseits dieser praktischen Punkte kann man natürlich auch tonnenweise Detailfragen diskutieren, ob man Korn hat und wie man den Kontrast steuert und wie die Filme auflösen und was auch immer. Da findet man in Foto-Foren jede Menge Argumente. Mir persönlich geht bei so viel Techniklast dann aber der Spaß verloren, und Glückstreffer mit eigentlich verunfallten Bildern werden selten.

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