WR573 Chaoskometen

 

Darin: Schreibwettbewerbwrint_wissenschaft_200ZwergplanetenHalleyscher KometLangsame SonnenfleckenAnnäherung an PiBuch: Deutschland, deine Götter* – Gigantisches Weltraum-X Musik ist keine universale SpracheAlte Dachziegel in Florians GeburtsstadtLangeweile macht ExtremismusDicke Kinder durch wenig SchlafNudeln machen nicht dickHüpfen mit LuftfeuchtigkeitFreier WilleKontaktfreudigkeits-MolekülBlickdauerAntisemit HitlerHeißer JuniHautfarbe und PolizeianspracheImmunsystem und Sozialverhalten

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12 Gedanken zu „WR573 Chaoskometen

  1. Mithrandir

    Zum Thema Vorurteile und „Jeder ist ein Rassist“:
    Ich finde deine Einstellung gut (Holgi), weil sie einfach ehrlich ist und nicht so heuchlerisch wie bei vielen, die mir erzählen wollen, dass sie bessere Menschen sind, weil sie keinerlei Vorurteile haben.
    Aber es ist schon zum wahnsinngigwerden.
    Es ging los mit dem Nizza attentat. ich dachte noch „Naja, mit dem LKW in die Menge, das sieht wirklich nicht nach IS Anschlag aus..“, dann die Kacke in Würzburg…. wieder ein dunkelhäutiger aus Afghanistan oder Pakistan.
    dann Münschen. Da wünschte ich mir schon „Bitte bitte lass es einen deutschen Täter sein..“ (soweit iste s schon).
    Dann die Machetengeschichte gestern und dann noch ein Sprengstoffrucksack, auch wieder ein abgelehnter Asylbewerber.
    Da ist man schon ratlos. dumm auch, dass man den ganzen Herinis nichts entgegenzusetzen hat, die einfach nur sagen: „Wenn wir die nicht reingelassen hätten, hätten wir keine Probleme..“
    Die verstehen doch auch nicht, dass man trotzdem Attentate hätte. Und dass womöglich der Radikalisierungsgrad noch höher wäre, wenn man die Grenzen komplett dicht macht.
    Ich habe aktuell ersten persönlichen Kontakt mit jugendlichen Flüchtlingen aus Syrien. Ich helfe ein wenig mit denen Schwimmen beizubringen. Da merkt man erst mal wie schwierig es ist die Distanz zu verringern.
    Sie können kein Deutsch, freuen sich, dass man ihnen helfen will. Aber ich denke sie schämen sich auch, weil sie sich so schwer tun während nebenan 5-6 jährige wie Fische im Wasser rumtollen. Da würde man denen gerne klar machen, dass das alles cool und nicht so schlimm ist, aber man kann das nur schwer vermitteln. Man merkt auch elbst, wie fremd man sich kulturell ist. Sich in der Duche komplett auszuziehen um sich zu waschen ist für die ganz schwierig. Man will Ihnen klar machen, dass das bei uns üblich ist (sind ja auch nur Männer in der Dusche), aber man kann sie ja auch nicht zwingen. Leider ist es aber auch nicht möglich ein vertnünftiges, tiefgründiges Gespräch zu führen, wegen der Sparchbarriere.
    Naja, ich sehe das aktuell als Herausforderung.
    Wenn man diese Erfahrungen macht, versteht man auch, wie sich ein Mensch fühlen muss, der diese ganzen Frustrationen mitgemacht hat, sich dann durchgekämpft, Deutsch gelernt hat und über seinen kulturellen Schatten gesprungen ist. Wenn es dann mal läuft und er oder sie Fuß gefasst hat, und dann kommt der Ablehnungsbescheid…..

    Antworten
    1. Abkueko

      Den Bericht zu den Polizisten und dem Rettungsdienst kann ich auch so bestätigen.
      Aus meiner Zeit im Rettungsdienst kenne ich das Problem auch. Es gibt eine kleine Personengruppe die übermäßig viel Ärger verursacht. Das waren entweder unnötige Notrufe oder Einsätze bei denen es stets eskalierte. Diese Gruppe bestand fast ausschließlich aus Menschen mit Migrationshintergrund.

      Ich erinnere mich an die kognitive Anstrengung mir immer in Erinnerung zu rufen, dass es sich dabei um eine verschwindend kleine Gruppe handelte und letztlich nur ein paar einzelne auffällige Personen sind. Die Positivbeispiele sehe ich im Einsatz systembedingt nie. Die Folge ist immer eine paradoxe Weltsicht. Auf der einen Seite hält man sich selbst vor Augen, dass man von einzelnen, nicht repräsentativen, Fällen ausgeht und alle anderen ganz normal sind. Zum anderen reicht die bloße Straße oder ein entsprechend ausländischer Nachname auf der Einsatzmeldung dafür, dass man die stichgeschützten Handschuhe mitnimmt. Daraus folgt dann ein deutliches Absichern vor Ort, was aufmerksame Familien natürlich bemerken.

      Erschreckend ist es da nur zu sehen, dass viele Kollegen sich nach einigen Jahren nicht mehr die Mühe machen, sich die Negativbeispiele als Ausnahmen bewusst zu machen. Mich würde es nicht wundern, wenn es bei der Polizei ähnlich abläuft.

    1. Mithrandir

      Ja, schon klar, aber dann kommen die Hirnis mit: „Da haben wir halt nicht früh genug angefangen mit dem „Nicht-Reinlassen““
      Mir ging es hier auch nicht darum eine Diskussion zu entfachen.
      An meinem Besipiel wollte ich nur zeigen, dass es nicht verwunderlich ist, dass die Polizei Menschen, die nicht wie „Biodeutsche“ aussehen, bei der Kontrolle nicht auslassen, weil sie aktuell nur „Ausländer“ sehen , die die Schlagzeilen verursachen. Ob im Umkehrschluss vielleicht nur shclagzeilen entstehen, wenn es Ausländer sind, wäre zu prüfen.
      Das erinnert mich alles ein wenig an die Plagiatsdiskussionen nach Gutenberg. Es waren immer nur CDU/CSU politiker, die gefälscht haben (sollen). Ich habe mich seinerzeit auch gefragt, ob nur die aufs Korn genommen werden, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass es bei SPD, Grünen usw. keine Plagiate gibt. Ich war ja fast froh, dass vor kurzem eine SPD politikerin ertappt wurde, die ihre Vita gefälscht hat. Das rückte mein Weltbild wieder ein wenig zurecht.

  2. Daniel

    Bin mir nicht ganz sicher wo ich den Kommentar hinschreiben soll, und habe beschlossen, dass er hier ganz gut passen könnte:
    Heute bin ich über einen ganz schönen Artikel gestolpert, der absichtlichen oder unabsichtlichen Betrug in wissenschaftlichen Arbeiten behandelt. Problematisch sind wohl häufig Artikel, die folgendermassen anfangen: „Wissenschaftler haben festgestellt, dass es einen Zusammenhang zwischen bspw Nasenbluten und Essen von Weizenkleie gibt.“ Oder anderer ähnlich abwegigeren Korrelationen. Man Es gibt immer das Problem, dass es reichlich Korrelationen gibt, wenn man nur genug Daten erhebt und danach sucht:
    Hier ganz schön beschrieben und wie man richtig Data Science betreibt: http://fivethirtyeight.com/features/science-isnt-broken/#part1
    spaßige Beispiele von Scheinkorrelationen kann man zum Beispiel unter: http://scheinkorrelation.jimdo.com/
    oder http://www.tylervigen.com/spurious-correlations finden

    Antworten
  3. Bernhard

    Moin,
    super Sendung, hat mich beim Laufen sehr gut unterhalten! Kleine Ungenauigkeit beim Sonnenfleckenzyklus: da wir Funkamateure sehr von diesem Zyklus bei der Kurzwellenausbreitung abhängen, sind wir darüber sehr genau im Bilde, das letzte Maximum war 2014 und gerade bewegen wir uns aufs Minimum zu.
    Nachzuvollziehen bei der NOAA, oder auch einfach bei Wikipedia.

    Viele Grüße, macht weiter mit diesem tollen Format!

    Bernhard

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