WR620 Mappen auf Todsünden

 

wrint_realitaetsabgleich_2014_200Diesmal: Brillenmode und Nahkomfort – Schneefall – 2x12er SWR-Workingman zu verkaufen (bei Baier klingeln) – Bassguitarren – Redwing-Chelseas & Phantom III zu verkaufen (bei Klein klingeln) – Neid und sonstige Todsünden – Minimalismus (Feature / mp3 direkt) – Sport und Ziele – Die Energiebilanz – Martin Luther – Zeitmanagement – Selbständigkeit – Das Wetter

73 Gedanken zu „WR620 Mappen auf Todsünden

  1. Christoph

    Zum Thema Abnehmen:
    Es ist richtig das du nur abnimmst wenn du weniger Kalorien zu dir nimmst als verbrauchst. Holgi hat recht das der Weg egal ist. Wenn du das hinbekommst ist alles gut. Das du eher Fett verbrauchst am morgen hilft nur Heißhunger zu vermeiden.

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  2. Toby

    Die Frage ist natürlich nicht, wie ich in dieser Episode klinge (super, natürlich), sondern insbesondere in der letzten, vorletzten Episode und im Vergleich der letzten zu dieser.

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    1. Kim

      Toby,
      Höre die Podcasts (auch Einschlafen Podcast) mit iPhone 5 und OnePlus 3 ohne Kopfhörer, also direkt über die eingebauten Lautsprecher. Klingt absolut in Ordnung. Mir ist noch kein Unterschied aufgefallen. Bei Holgi ist etwas mehr Druck hinter, nicht sicher ob es am Kompressor liegt oder einfach an Holgi.

  3. eike

    Ob man vor oder nach dem Essen laufen geht spielt für den Energiebedarf keine Rolle. Es ist eine klassische Fettlogik. Läufst du vor dem Essen wird das Fett in Zucker umgewandelt und anschließend das Blutzucker vom Frühstück wieder in Fett (oder durch den normalen Tagesbedarf verbraucht). Läufst du anschließend, wird erst zucker aus dem Blut verwendet und der Tagesbedarf aus den Fettreserven gespeist.

    Toby sollte sich die Frage stellen, wobei er sich besser fühlt (leicht unterzuckert oder ggf. mit Essen im Magen, das noch verdaut wird), denn wenn man sich nicht wohlfühlt sinkt auch die motivation.

    Soweit ich mich erinnern kann, wird dieser Fall nicht konkret in Nadja Hermanns Buch behandelt.

    Toby kann es mittlerweile übrigens auch als Hörbuch konsumieren, wenn er zu wenig Zeit zum lesen hat, z.B. beim Laufen.

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    1. Stefan

      Beim Laufen vor dem Frühstück ist aber eine zusätzliche Fett-Zucker-Umwandlung nötig. Das sollte dann ja doch einen erhöhten Energiebedarf erzeugen.

    2. Eike

      Beim Laufen nach dem Frühstück kommt diese Umwandlung nur später, weil zum späteren Zeitpunkt der Grundumsatz versorgt werden muss.

      Ich habe so schnell keine Zahlen finden können, aber ich hoffe unser Fettstoffwechsel ist nicht so ineffizient, dass die Umwandlung so viel Energie benötigt, als dass es eine große Rolle spielt.

      Vor dem Frühstück laufen hat evtl. den Vorteil, dass man Eiweiß mit aufnimmt und so die Muskelregeneration verbessert wird. Auch hierzu gab es mal Studien, aber ob die nicht widerlegt sind, vermag ich nicht zu sagen.

    3. Andre

      Es macht durchaus Sinn den eigenen Fettstoffwechsel zu trainieren, auch wenn man nur“ zum Ziel hat die eigene Energiebilanz positiv zu beeinflussen. Ist der Fettstoffwechsel trainierter kann man mehr Energie im gleichen Zeitraum umsetzen und folglich mehr (Lauf-)Leistung erbringen; also schneller oder aber länger / weiter laufen. In beiden Fällen ist man in der Lage mehr Energie zu verbrauchen, was direkt positiven Einfluss auf die Energiebilanz hat.

    4. Leonard

      *dozieren ein*
      Tiere, inklusive des Menschen, können weder vor noch nach dem Frühstück Fette in Zucker umgewandeln. Umgekehrt ist dies hingegen der Fall.

      Aufgenommene Kohlenhydrate können in eher geringem Umfang als Glycogen (=spezielle Form von Stärke) in den Muskeln und der Leber gespeichert werden. Ansonsten erfolgt in der Leber die Umwandlung in Fett.

      Fett kann bei aeroben Bedingungen von den Muskeln katabolisiert werden. Einige andere Organe sind jedoch auf Kohlenhydrate angewiesen. Unter anaeroben Bedingungen sind auch die Muskeln auf Zucker angewiesen. Dieser wird zunächst aus den eigenen Glycogen Reserven der Muskeln bereit gestellt und danach aus denen der Leber. Diese reichen üblicherweise für. 24 Stunden. Gehen sie zur Neige werden zunächst leicht verfügbare Proteine zu Zucker abgebaut.

      Unter Hungerbedingungen oder wenn über lange Zeiträume keine Kohlenhydrate aufgenommen werden, werden die Muskeln abgebaut und zu Zucker umgewandelt. Außerdem hat die Leber die Möglichkeit Fette in sogenannte Ketonkörper umzuwandeln, die Zucker ähnlich verwertet werden können. Das passiert aber eigentlich nur, wenn man sehr viel Alkohol trinkt oder wochenlang nichts isst.

      *Dozieren aus*

    5. holgi Artikelautor

      Und genau, damit man nicht ständig derart viele Worte machen muss und dennoch gut genug verstanden wird, sagt man zu alldem einfach „Zucker“ 😉

    6. Mina

      Solche Sportfragen kommen nur kaum im Fettlogik-Buch.
      Der Fettstoffwechsel ist doch immer da und wenn man abnimmt, nimmt man Fett ab, das heißt egal wie man sein Fett abnimmt, wird der Fettstoffwechsel „trainiert“.

      @Leonard:
      „Unter Hungerbedingungen oder wenn über lange Zeiträume keine Kohlenhydrate aufgenommen werden, werden die Muskeln abgebaut und zu Zucker umgewandelt. Außerdem hat die Leber die Möglichkeit Fette in sogenannte Ketonkörper umzuwandeln, die Zucker ähnlich verwertet werden können. Das passiert aber eigentlich nur, wenn man sehr viel Alkohol trinkt oder wochenlang nichts isst.“

      Das stimmt so nicht.
      1. Wenn man genug Fett und insbesondere Protein isst, werden keine Muskeln abgebaut, um an Zucker zu kommen, weil sie aus dem Protein aus dem Essen kommen.
      2. Ketonkörper werden immer erzeugt, wenn der Körper Zucker braucht und keins mehr findet. Dazu reicht es völlig aus seine Kohlehydratspeicher leer zu machen. Das dauert gar nicht so lange. Wenn man LowCarb (nehmen wir mal mit 20 g Kohlenhydraten pro Tag, das bekommt man eigentlich nur hin, wenn man sein ganzes Essen abwiegt) macht, also Fett und Proteine isst und Kohlenhydrate vermeidet, dann werden halt Ketonkörper nach einigen Tagen schon hergestellt. Proteine muss man auf jeden Fall essen, weil sie für Reparaturen gebraucht werden und man doch nicht will, dass die Muskulatur abgebaut wird. Fett muss man dann nicht unbedingt so viel essen, weil das Fett aus den Fettdepots des Körpers geholt werden kann. (Vitamine und sonstige essentielle Stoffe, wie manche Fette usw. muss man natürlich auch aufnehmen, sonst bekommt man einen Mangel, je nachdem, was genau man isst.)

      Beispiel man läuft einen einen Marathon und isst dabei nichts mit Kohlenhydraten, dann sind die Speicher irgendwas nach 32 km aufgebraucht, dann stellt man halt auf Ketonkörper um. (Je öfter man Ketonkörper herstellt, desto besser funktioniert das, weil da irgendwelche Enzyme gebraucht werden, die erst gebildet werden müssen.)

  4. Florian

    Ja, Toby hat grundsätzlich n Bißchen wenig Präsenz . Ist kein Problem, aber Anlagen im Auto neigen ja eh schon stark zur Badewanne (Bässe und Höhen in ur face!), da fehlt es dann an den oberen Mitten. Wenn Eq keine Option ist, einfach weiter weg vom Mikro, um weniger Nahbesprechungseffekt zu haben. Wenn EQ dann schon ab 4000Hz leicht mit nem Shelve hoch.

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  5. Mow

    Hello Toby!

    bei mir klingst du immer genauso gut wie Holgi. Vllt. bei der ein oder anderen Folge nicht ganz, aber das lag dann an was anderem denk ich.

    @Holgi: Fährst du im Winter mit deinem Roller? oder überwinterst du ihn?

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  6. Philipp

    Ich habe im Gegensatz zu Holgi einen günstigen Gestellgeschmack. Treffe immer die 50%-off-Angebote und so weiter. Ich habe mir es auch schon antrainiert nicht immer sofort auf den Preis zu schauen, sondern erst einmal alle Gestelle auszuwählen, die mir gefallen und dann das schönste, passendste Modell zu wählen. Treffe trotzdem die Günstigen. Unfassbar.

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    1. manka

      Der Optiker sagt Fassung und nicht Gestell 😉
      Und die Augen erscheinen bei Kurzsichtigen durch die Gläser kleiner, nicht bei Weitsichtigen. Daran ändert auch eine Altersweitsichtigkeit nix, denn die hat mit der normalen Weitsichtigkeit nix zu tun 😛
      Und Nahkomfortgläser oder Raumgleitsichtgläser oder Bildschirmarbeitsplatzbrillen sind tatsächlich leichter zu gewöhnen, da die Verzerrungen der Progressionszone weniger stark ins Gewicht fallen.
      Klugscheissert der Optiker…

    2. frater mosses zu lobdenberg

      Der Optiker sagt aber auch „übersichtig“ (bzw. „hyperop“ oder gar „hypermetrop“, wenn er angeben will) und „Altersichtigkeit“ (bzw. „Presbyopie“, wenn er diplomatisch wirken und angeben will), korinthenkackt der andere Augenoptiker.

      Mit diesem ganzen Progressivglasgesockse, das da seit meinem Ausscheiden aus dem augenoptischen Berufsleben ins Kraut geschossen ist, muss ich mich so langsam auch mal beschäftigen. Ich meine, erste Lesebrille mit 54 ist ja auch nicht schlecht … 😉

  7. Clemens

    Eine Brille ist eine Prothese, kein Mode-Accessoire. Prothesen sollten hässlich sein. Sie sollten den Träger ob ihrer Beschaffenheit verhöhnen. Alles andere wäre widernatürlich …

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    1. Uwe

      Zu „Fragen Sie Ihren Arzt“: Bei zu riesigen Nebenwirkungen erschlagen Sie Ihren Arzt oder Apotheker mit der Packungsbeilage.

  8. Dana

    Minimalismus ist auch toll, wenn man es nicht total radikal ausübt, sondern auf seine Bedürfnisse anpasst.
    Ich habe vor ein paar Jahren zuerst angefangen, meinen ganzen Scheiss aufzuräumen und zu organisieren. Damit kam es von ganz alleine, dass ich danach alles durchgegangen und Stück für Stück das Unnötige losgeworden bin. Es finden sich so mehr Dinge, die man jahrelang nicht angerührt hat, als man denkt. Und es ist tatsächlich sehr befreiend, die Sachen wegzugeben und zu wissen dass man nur das hat, was man wirklich braucht und woran man Spaß hat. Irgendwie ging damit die Lust, unnötige Dinge zu kaufen, von ganz alleine. Ich fühle mich heute deutlich glücklicher als früher mit vollgestopften Regalen. 🙂

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  9. Jan

    Hirnnahrung ist wohl erstmal Zucker und kein Eiweiß. Und über ‚Vitamine‘ braucht man sich bei halbwegs normaler Ernährung auch keine Gedanken machen – und wenn, dann sind die nicht im Salat.

    Ein guter Fettstoffwechsel hätte wohl den Vorteil, dass man nicht dauernd nach Kohlenhydraten lechzt, sondern auch mal kein Problem damit hat 6 Std nichts zu essen.

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  10. Anne

    Wir haben im Auto öfter (auch über iPhone und Bluetooth) die Känguru-Trilogie von Marc-Uwe Kling gehört und da gibt es einen ähnlichen Effekt. Das Känguru hört man immer ohne Probleme, die Teile, die Marc-Uwe Kling in seiner „normalen“ Sprache liest, sind deutlich schwerer zu verstehen. Scheint mir also eher ein generelles Problem zu sein, wenn die Stimme etwas tiefer ist und nicht unbedingt an der Soundqualität zu liegen (wenn wir voraussetzen, dass die Hörbuchproduktionen auch gut produziert sind).

    Muss Toby halt höher reden.

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    1. Romconstruct

      Scheint eher ein Auto-Problem zu sein. Ich höre Podcasts und Audiobooks (auch das Känguru) über diverse Wege (Smartphone, billige InEars, teurere Kopfhörer, BT-Brüllwürfel, PC-Lautsprecher, HiFi Anlage,…) nur eine Auto habe ich nicht. Nirgends konnte ich bei Sprachwiedergabe einen nennswerten Unterschied feststellenb, im Gegensatz zur Musikwiedergabe. Daher habe ich mich auch, ab einem gewissen guten Niveau, immer gwundert warum in einigen Podcasts (führend wie üblich Tim P. :)) wieder zich hunderte/tausende € ausgegen wurden ohne dass der Effekt hörbar war (wohlgemerkt für mich, vielleicht höre ich ja schlecht).

      Auch bei Toby höre jetzte ich keinen Unterscheid und konnte mich nie beklagen.

      Womöglich liegt es hier an bestimmten Audiosystemen in Autos, der Boxen-Anordnung…

      Habe mich auf jeden Fall gwundert als Toby das Thema aufgeriffen hat.

      PS:
      Ein Auto habe ich nicht für etwaige Experimente.

  11. Anne

    Ach so, und Holgi soll sich den nächsten Brillenkauf für Frankreich aufheben. Die haben da ganz andere Marken, die man hier in Deutschland angeblich auch nicht kriegt, weil der Vertrieb hier einfach nicht aktiv ist (hat zumindest ein deutscher Optiker gesagt) und – das ist natürlich Geschmackssache – die haben da die cooleren Fassungen. Von Lesca hat mein Mann in Bordeaux eine Fassung gekauft und ich bin sehr begeistert: https://lescalunetier.com/ (Hier sieht man auch die aktuellen Vintagemodelle: https://lescalunetier.com/shop/en/french-vintage/)

    Generell hatten wir beim Bummel durch die Stadt das Gefühl, dass sie da einen doch auffällig anderen Style haben. Ausmessen haben sie nicht gemacht, wir sind halt dann mit dem Gestell in Deutschland zum Optiker und haben die Gläser anfertigen lassen.

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  12. Martin

    Feedback zu Audio. Lautstärke: normalerweise passt alles. Als Tobi in dieser Episode leiser gedreht wurde ging er unter. Spricht er alleine passt es, spricht Holgi parallel versteht man Tobi nicht mehr. Die alte Einstellung war besser und völlig in Ordnung.

    Zur Qualität: bei Tobi fehlen leicht die Höhen. Man hört das er über das Netz zugeschaltet wird. Aber imho ist das kein Problem, die Qualität ist ordentlich.

    Wo ihr Schwierigkeiten habt ist Rede und Gegenrede. Wegen dem delay von Tobi wird er oft unterbrochen weil er nicht schnell genug reagieren kann.

    Beste grüße aus dem Süden, Martin

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    1. holgi Artikelautor

      Ich hab auch sehr gefeiert, als Gote das mit dem französischen Gebäck erzählt hatte 😀

  13. Mithrandir

    Zum Thema sport, Ziele, Abnehmen usw.
    Eine kurze Story:
    Ich bin durch eine Nebenbeibemerkung von Holgi in einem alten Podcast auf das Buch „Fettlogik vermeiden“ gestoßen. Und (das hört sich jetzt an wie beim Teleshopping) „Es hat mein Leben verändert“.
    Ich hatte jahrelang versucht mein Gewicht (zwischen 80 und 90, meist um die 83) zu drücken und bin nie dauerhaft unter die 80 gekommen.
    Das Buch hat mir mit einer Behauptung die Augen geöffnet: „Dicke unterschätzen komplett ihre Kalorienzufuhr und überschätzen den Bedarf, bei Schlanken ist es umgekehrt“. Deshalb muss man penibel tracken und darf sich vor allem nicht selbst belügen.
    Holgi fährt da genau so wie ich. Wenn du es nicht genau weißt, schreibe etwas mehr auf. Man wird schnell verleitet zu sagen „naja, ist nicht die gleiche Marke in der datenbank, dann trage ich weniger ein“. Wer das macht ist mMn noch nicht bereit für das Thema.
    Ich habe innerhalb eines Jahres 15 kg abgenommen. Bin aktuell etwa bei 71 angekommen. Mehr geht aber wirklich nicht, weil ich mich sonst wirklich zu sehr quälen müsste. ich schaffe es dieses Gewicht zu halten, ohne zu tracken, weil ich gelernt habe, wo die Schwachpunkte liegen.
    Es ist genau die Tüte Chips und die Tafel Schokolade, bei der man sich gehen lässt. Oder auch „das würstchen zwsichendurch“ usw.
    Aktuell tracke ich nur mein Gewicht. Und wenn es über 71 geht, nehme ich mich beim essen zurück.
    Sport hat bei der ganzen Sache bei mir so gut wie keine Rolle gespielt. Ich habe anfangs pro Woche etwa 1 kg abgenommen, das passte auch mit dem Kaloriendefizit, das tatsächlich etwa 7000 kCal entsprach. An Wochentagen gab es fast nur noch Salat (den esse ich Gott sei dank auch supergerne). An den Wochenenden habe ich miir auch was gegönnt, aber eben bewusst.
    Schlimm sind die Leute in meinem Umfeld, denen ich versuche das zu erklären und die dann tatsächlich anfangen aufzuschreiben. Nach einer woche kommen sie und sagen, dass sie nix abgenommen haben, obwohl sie am Tag 500 kCal unter dem Bedarf sind und geben auf. Da ist einerseits die natürliche Schwankung beim Gewicht, die am tag schon mal 1,5 kg betragen kann. ZWei weizen getrunken, bist du erst mal ein ganzes Kilo schwerer. Andererseits merkt man schnell, dass die Leute sich oft selbst belügen. da wird das Cola (ja, ich komme aus BW, da heißt es das Cola und der Butter) nebenbei nicht eingetragen. Apfelschorle (der) auch nicht, ist doch natürlich und deswegen nicht so schlimm usw.
    Es ist wie Holgi oft sagt: Wir sind fett, weil wir zu viel fressen. Und wer sich das im Spiegel nicht selbst ins Gesicht sagen kann, kommt nicht davon weg.

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    1. mithrandir

      Ich nutze fddb.
      Aktuell trage ich nur noch das Gewicht ein. Meine Methode ist: Jede Woche Mittwochs morgens direkt nach dem Aufstehen, ohne Klamotten. Ich treibe es sogar so weit, dass die Waage immer an der gleichen Stelle steht. Keine Ausreden (schwere Klamotten, gerade was getrunken oder so).

    2. Donngal

      Mir fehlte die Disziplin für fddb.

      Ich esse zu gern Fettreich als dass es was bringen würde. Ich muss mich wohl einfach mehr bewegen. Ich habe es geschafft durch fddb mein Gewicht zu halten, ein Defizit habe ich nicht hinbekommen. Zu gerne trinke und esse ich kalorienreich.

      Ich halte im Moment durch mehr Bewegung und gleichbleibender Ernährung mein Gewicht unter 100 Kilo und das ist jetzt auch mein Langzeitziel. Dauerhaft die 100 nicht knacken.

    3. mithrandir

      Ich glaube mittlerweile, dass der Erfolg zu 90% Kopfsache ist.
      Die Erkenntnis nicht diszipliniert genug zu sein, ist ein erster Schritt. Anscheinend fehlt dir noch die Motivation.
      Bei mir war das ein Selbstläufer, der aber angestoßen werden musste.
      Als Ingenieur war mir klar, dass die Physik und der Energieerhaltungssatz auch im Körper gelten muss. Aber ich konnte mir nicht erklären warum es bei mir mit dem Abnehmen nicht klappte.
      Ich habe ich wirklich Jahre versucht von meinem leichten Übergewicht (80-90 kg bei 170 cm mittlerer Bauchansatz) runterzukommen. Im Sommer Fahrrad gefahren wie bekloppt und auf Süßes verzichtet. Da kam ich meistens auf knapp unter 80 , im Winter fehlte mir die Motivation und die grauen Tage trieben mich zu den Kalorien, Gewicht ging wieder hoch.
      Ich wollte schon an das genetisch festgelegte Gewicht glauben, aber dann erwähnte Holgi das Buch „Fettlogik überwinden“ und „Mach das“. Das war genau was ich brauchte.
      Ich dachte immer ich esse doch nichts (kein Frühstück, kein Mittagessen, nur abends und soo viel war das doch nicht). Warum nehme ich nicht ab?
      Nadja Herrmann schreibt, dass man alles aufschreiben müsse, wirklich alles um zu sehen, was man konsumiert. Ich beobachtete meine Frau, die gertenschlank ist, obwohl „sie doch genau so viel Schokolade isst wie ich“. Stimmt halt nicht. Sie isst zum Beispiel ein kleines Stückchen, während ich die halbe Tafel runterschlinge. Dann hat sie zwar genau so lange Schokolade gegessen wie ich, aber wesentlich weniger.
      Als ich mal alles eingetragen hatte, fiel mir auf dass der kleine morgendliche Snack (ein Stückchen Käse hier, ein Stückchen Wurst da), die Haribos auf Büro und der Käse und das Würstchen aus dem Kühlschrank nach der Arbeit schon mal 25%-30% meines Bedarfs abdeckten (ich glaubte wirklich ich esse fast nix tagsüber).
      Und beim Abendessen zwei Portionen „weil es lecker ist und macht ja nix, habe ja tagsüber nichts gegessen“, dann noch die Reste der Kids, „man will ja nichts wegwerfen“. Kawumm 125% des Tagesbedarfs reingeschoben.
      Ich habe mein Essen abgewogen, wenn es ging . Das brachte mir Geläster am Tisch ein. Meine Frau war genervt, wenn ich in der Eisdiele das Handy rauszog und eintrug. Ich aß wirklich fast nur noch Salat. das machte mir nichts aus, weil ich Salat wirklich gerne mag. Aber ich musste mir halt den Aufwand machen den Salat zuzubereiten, weil der Rest der Familie natürlich keinen Bock darauf hatte. Die waren auch genervt, weil ich immer aus der Reihe tanzte. Am Wochenende ließ ich die Zügel etwas locker. Zum Frühstück aber trotzdem nur ein, maximal eineinhalb Brötchen statt drei. Zum Kaffee eben nur ein stück Kuchen, mit Genuss gegessen, nicht drei Stück bis der ranzen spannt.
      Und das Gewicht ging kontinuierlich runter. Die Rechnung passte. Knapp 5000 kcal Defizit die Woche, machte etwa 800 g Abnahme. Gewogen wurde und wird immer am gleichen Tag, gleich nach dem Aufstehen, ohne Klamotten, immer mit der gleichen Waage.
      Wenn Feste am WE waren, ließ ich mich auch etwas gehen. Das sah ich dann auch am Gewicht, aber ich konnte das immer einordnen.
      Als ich die für mich bisher unüberwindbare „Mauer“ von 77 kg hinter mir ließ und das Gewicht weiter kontinuierlich abwärts ging, war das eine enorme Motivation.
      Dann kamen die ersten Bekannten, die mich schon länger nicht gesehen hatten. Der erste Kommentar jeweils „Alter hast du abgenommen? Das ist ja enorm. Du bist aber nicht krank, oder?“.
      Dann spürte ich es selbst. Plötzlich musste ich nicht mehr im 3. Stock anhalten und verschnaufen, wenn ich die Treppe in den vierten nahm. Hosen schlapperten an mir rum. Der Gürtel saß plötzlich waagerecht am Körper und nicht mehr schräg nach vorne.
      Das war sooo geil. Ich wurde richtig euphorisch. Ab und zu schaute ich mir im Supermarkt die Megne Butter in kg an, die ich schon runter hatte und war baff, was da früher an mir dran hing.
      Wenn ich einen Sixpack 1,5l Wasserflaschen ins 2. OG trage, wird mir immer bewusst, dass ich über das anderthalbfache dieses Gewichts früher an meinem Körper rumgeschleppt habe.
      Das ist die Motivation, die bleibt. Und die Klamotten, die ich mir jetzt kaufen kann. ch bin nicht supereitel, aber es macht einfach Spaß.
      Ich habe innerhalb von knapp einem halben Jahr 15 kg abgenommen. Bin jetzt bei etwa 70. eigentlich wollte ich auf die 65, nur um zu sehen, ob ich das schaffe. Aber das klappt nicht. Mein Grundumsatz ist mittlerweile so niedrig, dass ein größeres Defizit wirklich einen großen Teil der Lebensfreude nehmen würde.
      Ich halte aber das Gewicht jetzt etwa 1 Jahr. Es sit nach wie vor Motivation und ein wenig Anstrengung notwendig, aber ich tracke das Essen schon etwa 8 Monate nicht mehr und es funktioniert trotzdem.
      Ich stürze mich ab und zu schon noch in die Vollen. Geburtstagsparty mit leckerem, riesigem Kuchenbuffet. Danach lecker fettes Essen. Das kann ich genießen. Bin mir dann auch bewusst, dass die Waage danach ausschlägt. Aber wenn man sich dessen bewusst ist woher es kommt und sich danach wieder ein bisschen mehr diszipliniert ist es kein Problem.
      Ich quäle mich wirklich nicht. Es ist eine Balance zwischen Freude über den Erfolg, das gute Gefühl des Körpers, besonders beim Sport und den kleinen Entbehrungen, die manchmal, das gebe ich zu unangenehm sind.
      So lange die Freude beim Einzelnen nicht überwiegt und man diese eine Initialmotivation nicht hat um die Abnehmspirale ins Rollen zu bringen. Hat es meiner Meinung nach keinen sinn. Dann quält man sich und ist unglücklich. Lieber glücklich und dick als unglücklich und schlank.
      Es besteht immer die Gefahr die Spirale wieder nach oben zu gehen. Das ist der JoJo Effekt. Ich hoffe, dass diese Gefahr mit der Zeit abnimmt (Huch ein Wortspiel 🙂 ). Weil es sich im Kopf abspielt und ich glaube, dass man das Ernährungsmuster trainieren kann. Es dauert halt seeeehr lange und wir werden ständig zum Exzess animiert (siehe Resonatorfolge Adipositas).
      Zum Abschluss noch einen Hinweis auf den Gegenpart von Nadja Herrmann. Dr. Gunter Frank ist ein Arzt, der in letzter Zeit durch die Talkshows getingelt ist. Er sagt, dass fast niemand dem JoJo Effekt entkommt und man immer wieder in alte Gewohnheiten verfällt um sich wohlzufühlen. Er beklagt den Schlankheitswahn und glaubt daran, dass auch ein dicker Mensch glücklich und gesund sein kann.
      Ich glaube auch er hat recht, genau so wie Nadja Herrmann, die mit ihrer ständigen Warnung vor „morbider Adipositas“ auch nerven kann.
      Man sollte wie immer beide Seiten betrachten. Es gibt nie Schwarz und Weiß.
      In diesem Sinne.

    4. Michael

      Ich stand auch vor dem bekannten Problem: starkes Übergewicht (BMI 33) und so langsam wurden massive Auswirkungen auf das Allgemeinbefinden deutlich (keine Luft beim Treppensteigen, Rückenprobleme, Herzrasen, hoher Blutdruck…). Leider esse (koche, grille) ich nun einmal furchtbar gerne und das ist für mich, mein Umfeld und mein Lebensgefühl auch wichtig. Stand also grundsätzlich nicht zur Diskussion.

      Mein Weg war folgender: 10.000 Schritte/Tag, (später Ergometer, Ergometer und schließlich laufen), 2 Fastentage pro Woche, ansonsten Kalorien bewusst zu mir nehmen (ich benutzte MyFitnessPal) und täglich wiegen auf einer Waage mit Online-Statistik). Wichtig: ich verzichte auf nichts, aber eben nur am Wochenende. Dadurch geniesse ich auch noch bewusster.

      Inzwischen habe ich 50 kg abgenommen und bin im Frühjahr sogar den Bonnmarathon mitgelaufen (OK, Halbmarathon). Ich fühle mich prima und halte seit über einem Jahr mein Gewicht. Die beiden Fastentage führe ich weiter, dafür schlemme ich am Wochenende ohne Reue soviel ich will. Sport mache ich immer ein bißchen und wenn ich es essentechnisch mal übertrieben habe, halt ein bißchen mehr.

      Insgesamt finde ich Fastentage, Joggen usw. aber einfach nur lästig. Ich nehme es aber als notwendiges Übel, damit ich das Leben ansonsten geniessen kann. Der Weg funktioniert für mich. Und ich freue mich auf den nächsten Flaschen-Podcast! 😉

    5. Tarifkenner

      @Michael
      Danke für den Erfahrungsbericht. Zwei Rückfragen: Isst Du am Wochenende wirklich alles, worauf Du Lust hast oder ist auch dann „kalorienbewusstes Schlemmen“ angesagt? Nimmst Du an den Fastentagen gar keine Kalorien zu Dir?

    6. Michael

      In der Abnehmphase hatte ich am Wochenende auch die Kalorien getrackt und „es nicht übertrieben“. Sprich, ich habe alles gegessen, worauf ich Lust hatte, aber einfach dadurch, daß ich die Kalorien gezählt habe, habe ich auch automatisch bewusster gegessen. Inzwischen zähle ich keine Kalorien mehr und schlemme am Wochenende, wie es mir gefällt. Wenn dann mein Gefühl und die Waage zeigen, daß die Ausschläge zu hoch werden, steuere ich halt gegen (mal ne Stunde Laufen extra oder so).

      Die „Fastentage“ bedeuten für mich eine kleine Mahlzeit mit wenig Kalorien und (weitestgehend) ohne Kohlenhydrate (z.B. Magerquark mit etwas Obst, ein Salat mit wenig Öl, ein Omelett aus 2-3 Eiern mit Kräutern, etwas gedünstetes Gemüse mit einem kleinen Stück mageren Fleisch…). Ich bleibe an den Tagen meist deutlich unter 500 Kalorien, aber wir gesagt, ich zähle sie jetzt nicht mehr.

      Das Prinzip ist jetzt also, wenn ich zweimal die Woche jeweils 2000 Kalorien einspare und mal ne Stunde Sport treibe, kann ich am Wochenende 5000 Kalorien mehr zu mir nehmen, damit kann man schon was anfangen. 🙂

  14. Mithrandir

    Hui, das war ein langer Kommentar vorhin. Trotzdem noch eine Anmerkung zum Ziel beim Sport:
    @Toby: Was genau meinst du mit „Ich will die Gesundheit erhalten“?
    Wenn du ein echtes Ziel setzen willst, brauchst du etwas messbares, sonst kannst du nicht sehen, wann du es erreicht hast. Mach ne Untersuchung beim Arzt, wenn du möchtest mit Belastungs EKG. dann bekommst du Werte und eine Aussage. Wenn der Doc sagt „Alles Super“–>mach weiter wie bisher. Wenn er über irgendwelche Werte meckert, frag ihn, wie man den Wert verbessern kann. Und dein Ziel wird sein den Zielwert des Arztes für „Alles OK“ der nächsten Untersuchung zu erreichen.
    Ansonsten bin ich da auch auf Holgis Schiene. Es muss Spaß machen.
    Ich fahre im Sommer ein bis zwei Mal pro Woche mit dem Fahrrad zur Arbeit (33km flach, einfach, 1:15h). Am meisten motiviert hat mich anfangs das Nerdtum (GPS Tracker auf dem Handy, Durchschnmittsgeschwindigkeit, Bluetooth Pulsgurt). Mittlerweile merke ich einfach, dass ich danach auch ausgeglichener bin, weil ich den Stress wegstrample.
    Anfangs habe ich noch versucht den Puls im idealen Bereich zu halten (140-150). das machte keinen Spaß. Ich will meine Zeit schlagen. Also fahre ich mitunter bei einem Puls von 160 bis 165. Im Laufe des sommers bekomme ich den meist runter auf 155. Aber mittlerweile habe ich den Pulsgurt abgelegt, weil es mich nervt.
    Mein großes Ziel war übrigens einmal mit dem Fahrrad vom Wohnort der Schwiegereltern zu mir nach Hause (Chmenitz-Heidelberg) zu fahren. Nach fünf Jahren und verschiedenen Anläufen habe ich das dieses Jahr gesachafft (500km in 5 Jahren). Ich war stoltz wie Bolle. Abgenommen habe ich dabei nicht, weil ich unterwegs zugesehen habe, dass ich immer genug Kohlenhydrate habe um nicht vom rad zu fallen.

    Antworten
    1. Toby

      > Was genau meinst du mit „Ich will die Gesundheit erhalten“?

      Nun. Ich bin gesund, meine Werte waren beim letzten Test alle in Ordnung. Ist zwar ein Weilchen her, ich hab aber keinen Grund zur Annahme, dass das nicht mehr so ist. Ich habe etwas Übergewicht (99kg bei 1,96cm Körpergröße macht einen BMI von 25,8), und man nimmt an, dass Übergewicht ein Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall ist. Alles nicht wild, und ich weiß ja auch, was ich tun muss.

      Meine Frage ist am Ende nur: ist die Empfehlung aus den Sportabteilungen, den Fettstoffwechsel „anzukurbeln“ / zu trainieren eine Fettlogik, oder hilft mir das in irgendeiner Weise wirklich? Ich hab mittlerweile ein paar Ideen bekommen, diese Frage zu beantworten, hab aber demnächst einen Termin mit einem Sportberater. Mal sehen, was der mir verkaufen will 😉

    2. mithrandir

      Dann machst du doch alles richtig. Bleib dabei. Such dir mal ein echtes Ziel. Ich kenne den Brunsberg nicht, aber setze dir doch mal ein echt ehrgeiziges Zeitziel. Das aber zu schaffen ist.
      Als ich mir das Ziel gesetzt hatte die 500 km Strecke zu fahren, habe ich das immer „meinen kleinen Everest“ genannt. Ich wohne im kompletten Flachland und wusste, dass ich was tun muss um bergtauglich zu sein. Also nahm ich mir den Koenigstuhl bei Heidelberg vor (http://www.quaeldich.de/paesse/koenigstuhl/) abends nach dem Feierábend (ich habe in der Nähe gearbeitet). Am Anfang musste ich 4-5 mal absteigen, aber es war sooo ein geiles Gefühl, als ich es das erste Mal ohne Pause geschafft habe (40 Min für knapp 5 km). Ich wollte eigentlich die 30 Minuetn Marke knacken, aber dann wurde unser Büro nach Mannheim verlegt.
      Die Gesundheit kommt nebenbei. Ob mit Fettstoffwechsel oder nicht. Ich glaube das Thema ist mehr Religion als Wissenschaft. Google mal nach „Fettverbrennungspuls“, da spielen sich wahre Glaubenskriege ab.

    3. mithrandir

      Ach ja, das Thema wird im Buch behandelt. Aber eben im Hinblick auf Gewichtsabnahme, nicht unter dem Gesundheitsaspekt. Die Autorin legt aber sehr viel Wert darauf immer wieder drauf hinzuweisen wie gesundheitsschädlich Übergewicht ist. Das geht teilweise mir fast schon zu weit, wie sie ständig und gebetsmühlenartig von morbider Adipositas redet.

    4. DocDblU

      Was ja irgendwie ulkig ist: Ich laufe regelmässig, meist 1-2mal die Woche, immer so um die 10-15km und hab euch oft auf den Ohren. Vor 10 Jahren bin ich mal einen Marathon gelaufen in respektabler Zeit, aber hatte danach keine Motivation merh dies zu wiederholen. Tobys Erzählungen rund um den Brunsberg-Erlebnis und auch von seinem Marathonerfahrungen waren nicht die einzigen Auslöser, aber sie haben ihren Beitrag dazu geleistet, dass ich im Oktober vor einem Jahr mein Los in die Trommel beim SCC warf und heute vor einem Jahr gezogen wurde. Nun ja, ich habs ernst genommen, hab dann ab Frühjahr das Training intensiviert und hab von Mai bis Ende September um die 800 km abgespult. Als Ü50 war ich auch beim Sportarzt, der grünes Licht gab, nicht ohne den Hinweis, dass das gesunde am Marathon die Vorbereitung darauf ist und man am Besten ihn gar nicht läuft… Nun, ich bin gelaufen, 4:16h, worauf ich schon stolz bin. Mittlerweile lässt die Leistung wieder nach, aber gestern Abend habe ich euch gerne bei einer kleinen 11km Runde bei -4°C und mit Stirnlampe auf dem Kopf auf dem Rheindeich gelauscht. Und ihr wollt ohne Einfluss sein 😉

  15. Yggdrasil

    Holgis Kommentar zum Herunterfahren des Konsums entbehrt nicht einer gewissen Komik. Der neue Roller und andere Spontankäufe sind ja öfter prominent im Podcast vertreten. 😉

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    1. mithrandir

      Ja genau! Und zum Thema: „Die YNAB Kategorie teures Spielzeug ahbe ich abgeschafft.“ Da musste ich gleich an Holgis Kommentar zu Tobys Schokoladen Abstinenz denken „…warum denn Schokolade ist doch geil!“ Teures Spielzeug doch auch 😉
      Und glaube mir, auch wenn du auf dem Land leben würdest, hättest du nach der ersten Euphorie nicht mehr so oft mit der Phantom gespielt.

    2. Der Freibeuter

      Ich wende zur Vermeidung von Spontankäufen den Trick an, mir immer klar zumachen was es mich an Aufwand/Arbeit kostet das tolle Spielzeug auch wieder loszuwerden.
      Sicher eBay/eBay Kleinanzeigen sind super, aber der Aufwand eine Phantom 3 wieder zu verticken (nicht zu verschenken) ist ungleich größer als sie spontan zu kaufen, so man die Kohle gerade in der Tasche hat.

  16. Matthias

    @Holgi das mit der Nahkomfort Brille kenne ich unter dem Begriff „Arbeitsplatz- oder Bifocal-Brille“. Die hat halt nur 2 Zonen, dafür entsprechend groß, im Vergleich mit einer Gleitsichtbrille deren mittlere Zone (deckt Bereich bis ca. 1,5m ab) sehr klein ist.
    Tja, aber die Erfahrung mit dem richtigen Optiker hatte ich auch machen müssen. Der vorherige hat nur aufs Geld geschaut, die Leistung war nicht so toll.

    Bzgl. Tobis Sondqualität: also ich höre Euch regelmäßig bei der Autofahrt zur-/von der Arbeit über Nexus5 – Bluetooth und Wiedergabe über Citroen Autoradio – allerdings habe ich die Loudness abgeschaltet. Im großen und ganzen klingt Ihr dabei ausgewogen…. solange Holgi dir nicht ins Wort fällt 😉
    Morgen früh muß ich mal den Rest der Sendung hören….
    Macht auf jeden Fall immer Spaß Euch zuzuhören.

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  17. Carsten

    Ich hab mir vor einigen Jahren mal das Buch „LOGI und Low Carb in der Sporternährung“ https://www.amazon.de/gp/product/3927372307 geholt. Da steht (ziemlich wissenschaftlich-trocken) einiges zum Thema Energieaufnahme und -optimierung bei Sport drin. Meine Meinung ist mittlerweile von knallhartem Low Carb eher bei „wenig Industriezeug, viel Selbstgemachtes bzw Grundnahrungsmittel“ angekommen – wenn man langfristig Gesundheit im Sinn hat, fährt man damit am besten, denke ich.

    Bzgl der Diskussion „Abnahmen vs. sportliche Ziele“ bin ich eher bei Tobi – ohne ein definiertes Ziel zu Trainieren ist besser als nichts, aber woran misst man dann, ob man seinen Zustand positiv verändert? Wenn man rein auf Gewichtskontrolle aus ist, dann reicht m.M. die Energiebilanz, aber zielgerichtetes Training braucht halt eine Überprüfung.

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    1. Carsten

      Achso, bzgl Trainingsarten ist bei meinen Lektüren über die letzten Jahre eher ein Trend zu High Intensity Interval Training zum Ankurbeln des Stoffwechsels im Vordergrund. Eine Unterscheidung zwischen Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel halte ich aber auch für verkehrt, da stimme ich Holgi zu. Der Stoffwechsel ist nach HIT hochgefahren und bleibt auch noch über längere Zeit oben. Bret Contreras ist relativ bekannt und macht hin und wieder eine Zusammenfassung zum aktuellen Stand verschiedener Forschungsgebiete: https://bretcontreras.com/is-the-thermic-effect-of-food-higher-if-you-are-lean/

  18. Mario

    Hallo,

    Diskussionen über Ernährung scheinen derzeit „In“ zu sein… 🙁 Ersatzreligion in gefühlt unsicheren Zeiten?
    Das Leben hat mir gezeigt, dass es zwischen leichtem Übergewicht und massiven Übergewicht noch mehr gibt. 😉
    Letzteres ist morbid – und ersteres kann im Ernstfall benötigte Reserven bereitstellen.
    Bei dem dazwischen denke ich an die Menschen, die mal eben spontan 1+ Wochen im Krankenhaus zubringen müssen.
    Mit leichtem Übergewicht als Reserve ist es leichter, wenn die Ernährung nicht so ganz funktioniert.
    Ich mit 59kg auf 1,75kg habe das an mir selbst erlebt…
    Vermutlich findet Gesundheit auch im Kopf statt – wenn man sich im Extremfall wegen 3 Kilo zu viel für den idealen BMi ständig einen Kopf macht,
    kann das eine psychische Belastung sein, ohne die man insgesamt betrachtet gesünder wäre.
    Meine persönliche Einstellung: Da sterbe ich lieber mit 58 und war bis dahin halbwegs zufrieden, als dass ich 80 werde und was weiß ich nicht alles für Unterstützung brauche.
    Denn der Körper altert und verschleißt ja trotzdem.
    Das muss aber jeder selbst für sich entscheiden (dürfen).

    Zum minimalistischen Leben:
    Ich bin bis jetzt berufsbedingt alle ein bis zwei Jahre umgezogen – dann überlegt man sich recht schnell, was man wirklich benötigt.
    Man sollte versuchen, seine technische Neugierde durch das Mieten der Spielzeuge zu befriedigen und im Alltag zu improvisieren.
    Vielleicht habe ich aber auch einfach nur zu wenig Geld zur Verfügung…

    Zum Klang der Aufnahmen:
    Ich habe mit eurem Klang keine Probleme. Lasst das so.
    Des Tobys Stimme ist tiefer. Die kommt meiner sehr ähnlich, wenn ich laut spreche.
    Wenn ich normal spreche, muss ich den Frequenzgang nach unten beschneiden, sonst versteht mich keiner, weil es nur brummelt und dröhnt 😉

    Mal einige Gedanken dazu:
    Ich habe nun schon diverse Symposien im wissenschaftlichen Umfeld live gefahren (Aufzeichnung und Übertragung in Bild und Ton) und auch Audio/Video produziert.
    Irgendwie ist die – meiner Meinung nach – Unsitte verbreitet, dass man allem die schon genannte „Badewannenkurve“ aufzwingen muss. Im Rundfunk habe ich das schon seit Jahren festgestellt…
    Die Hersteller diverser Audiosysteme tun selbiges – und schon hat man doppelt „am Klang geschraubt“.
    Das mag in vielen Ohren gut, geil oder was weiß ich was klingen.
    Und wem das gefällt, der solle doch bitte die Equalizer-Funktion seines Abspielgerätes nutzen.
    Wem das nicht gefällt, der wirke damit entgegen.
    So lange keine Umgebungsgeräusche vorhanden sind, stellt das alles auch kein Problem dar…

    Sprachverständlichkeit findet hauptsächlich im Frequenzbereich von 400Hz bis 3kHz statt.
    Da es nicht wie Telefon klingen soll, sollte man frequenzmäßig auch weiter oben noch etwas stehen lassen.
    Nach unten stört das so lange nicht, wie keine Störgeräusche oder Raumhall vorhanden sind.
    Wenn man nun zu Hause auf der Anlage hört oder mit dem Kopfhörer – kein Problem.
    Man kann ja dazu mal den Staubsauger langsam laufen lassen. Und dann mal etwas schneller.
    Und zur Abwechslung volle Drehzahl.
    Dazu stellt man noch an den Klangreglern herum – am besten eignet sich hierzu etwas mehrkanaliges wie es viele PC- bzw. Handysoftware bieten.
    Die Lautstärke der Wiedergabe verändern wir nicht!
    Bei der ganzen Spielerei versuchen wir immer, die Sprachverständlichkeit wieder herzustellen.
    Im Auto hat man die Störgeräusche gratis dazu – und die Loudness-Funktion hebt die tiefen Frequenzen bei niedriger Gesamtlautstärke an – ist demzufolge eine Funktion zum leisen Musikhören, jedoch nicht für Sprache geeignet.

    Sprecher mit hohen Stimmen („Frauenstimmen“) haben hier einen Vorteil – da ist auch die Mikrofonierung egal.
    Sprecher mit tiefer Stimme sollten kein Großmembranmikrofon benutzen – es nützt dem Klang gar nichts und reagiert nur empfindlich auf Störgeräusche.
    Bei Sprachwiedergabe sollte man den Frequenzgang generell unter 400Hz abfallen lassen.
    Ich lasse unter 100Hz nicht mehr durch und bei Sprechern mit wenig Mitten- /Höhenanteil in der Stimme hebe ich ab 6kHz leicht an (bei mir z.B.).
    Zur Klangbeurteilung sitze ich gern mitten im Publikum, das meist sowieso mit Laptop dasitzt. Da falle ich gar nicht auf 😉

    Die Technik-Themen („Meta-Gequatsche“) finde ich durchaus interessant.
    Ob es daran liegt, dass ich beruflich damit zu tun habe?

    Viele Grüße

    Mario

    Antworten
  19. Arvid

    Zum Thema Minimalismus:

    Holgi, Deine Sentimentalität kann ich nicht nachvollziehen, so oft wie Du sagst, dass hätte ich gerne, finde ich geil, muss ich haben, etc.

    Du must Dir klar darüber werden, dass das was Du hast Dich besitzt (analog einer Krankheit). Die Reduktion fängt übrigens im Innern an, mit der Bereitschaft auf das festzulegen, was wirklich Deine Aufmerksamkeit, Deinen Platz, Dein Geld, Deine Zeit, Deine Energie wert ist.

    Wir haben in unserer Familie alle paar Jahre einen „Tausend-Teile-Tag“, bei dem wir zu Viert mindestens 1000 Teile aus dem Haus entsorgen. (Ein 1000 Teile Puzzle zählt übrigens als ein Teil!)

    Übernächstes Jahr werden unsere Kinder ausgezogen sein und dann freue ich mich schon auf ein 5.000 Teile Wochenende.

    Ich habe viele Interessen, etliche benötigen einige Teile, Werkzeuge, Verpackungen, Adapter, etc. So kommen immer mehr Teile ins Haus, als ich eigentlich möchte.

    Ich träume davon, ein leeres Zimmer in unserem Haus zu haben, nur zum Lesen und Musik hören.

    Konsumreduktion (bei mir durch die Umstände erzwungen, ist übrigens ein guter Anfang zum Minimalismus.

    Viel Erfolg, ich freue mich auf die Vollzugsmeldungen im Realitätsabgleich.

    Grüße auch an Toby, seine Stimme passt!

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  20. Erik

    Hallo,

    Tobi und auch Holgi kommen bei mir immer gut verständlich, sauber und deutlich an.
    Das trifft für die älteren Folgen, als auch die aktuelle Folge zu und ist bei mir unabhängig von den Gerätschaften. Ich habe probiert: div. Mobiltelefone, 2 Headsets (beiliegende und Sennheiser) und verschiedene Autos (Firmenwagen und Mietfahrzeuge).
    Ist die beste Qualität bei den Wrints…

    LG
    Erik

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    1. Moshtrocity

      Was soll die denn kosten? Und kannst du mir noch n Foto von den Eingängen hinten machen?

  21. juhi

    ich schrei gleich … gefühlte 50% eurer abgeglichenen realitäten handeln von konsumgütern (an- und verkauf) und jetzt kommt die enthaltsamkeitssehnsucht? mittelmaß finden, fertig. und, ja, toby klingt schon immer dumpf.

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  22. mithrandir

    Mein Gott, wenn es sich jeder so einfach machen würde, hätten wir hier ja gar keinen spaß mehr beim Kommentieren. 😉

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