WR625 Erdungspflicht

 

wrint_realitaetsabgleich_2014_200Angetrunken und unter miserablen technischen Bedingungen (ich war unterwegs und habe mein Reise-Setup verkackt) sprachen wir über Themen, die sich niemand notiert hat.

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(Das Intro hab ich bei Fritz geklaut)

39 Gedanken zu „WR625 Erdungspflicht

  1. David

    Also bei der Telefonie hat die Privatisierung auch nicht wirklich funktioniert.
    Es gibt kaum Investitionen in die Zukunft der Infrastruktur, also Breitbandausbau, Fibre to the Home etc – von keinem Provider wirklich in nennenswerter Weise, die das Land hier als Industrienation nötig hätte. Wir verlieren von Jahr zur Jahr an Boden. Jaja, Internet ist nicht so wichtig, könnte man diskutieren.
    Und es gibt genug Stories, wo ein Betreiber investiert hat, und dann rein zufällig die Telekom dort auch investiert, damit die Felle nicht wegschwimmen – vorher natürlich nicht.
    Im Zeitalter von ISDN war die Telekom verpflichtet, auch in die hinterletzte Ecke ISDN zu ermöglichen, auch wenn es sich eigentlich nicht gerechnet hat – aber in der Mischkalkulation schon.
    Jetzt wird es nur dort gemacht, wo es sich lohnt.

    Aber es ist nicht alles schlecht gelaufen, mir ist klar, daß früher Telefonie auch sehr teuer war. Jetzt haben wir Telefonieflats und die Leute quasseln und quasseln. Mondscheintarif sind ja solche Wörter, die die heutige Jugend nicht mehr kennt. 😉

    Bezüglich Infrastruktur bin ich generell auch der Meinung, daß das in kontrollierte Hand gehört, die nicht den Wirtschaftsinteressen primär folgt.

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    1. Bernhard K.

      Was funktioniert hat, ist der Ausbau des GSM-Netzes. Das war aber auch ein völlig neues Netz. Es handelte sich also gar nicht um eine „Privatisierung“. Aber weil der Aufbau des GSM-Netzes so ein Erfolg war, entstand das Märchen vom Segen der Privatisierung.

      Wenn man etwas völlig Neues macht, geht das besser mit private Investitionen. Um das GSM-Netz aufzubauen, musste aber das Post-Monopol gebrochen werden und damit kamen dann auch die negativen Erscheinungen der Privatisierung.

      Dass die Festnetz-Telefonie die Brief- und Paketpost subventionierte, machte schon in den 80er-Jahren keinen Sinn mehr. Man hätte aber die Überschüsse in den allgemeinen Staatshaushalt fließen lassen können. Selbiges ist dann passiert, als damals Hans Eichel die überteuerten UMTS-Lizenzen verhökert hat und die Entwicklung wieder gebremst hat.

  2. David

    Bei der Regierungsbildung, die von Tobi vorgebracht wurde, bin ich auch ähnlicher Meinung.
    Warum darf jetzt die SPD und CDU ihre Minister nach Proporz verteilen, weil auch die CSU unbedingt wichtig 3 Personen … etc pp.
    Warum kann nicht zb immer der Umweltminister als Beispiel ein Grüner sein, weil diese Person vom ganzen Parlament am besten getragen wird, nicht der Minister, der so gern von der Koalition da hingesetzt werden soll. Und so setzt sich die Regierung vielleicht doch mal nach Eignung durch….
    Oder gar auch Parteilose, die nicht gerade der beste Buddy von XXX sind, und deswegen da hingesetzt worden sind – weil der kann rechnen, der wird jetzt Wirtschaftsminister…

    Und dann noch sowas wie „Fraktionszwang“ … wo dann „Abweichler“ diffamiert werden, brrr – das kann man sich doch nicht schönreden, so etwas.

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  3. Matthias

    @Holgi: Die Themen waren so interessant, dass die „miserablen Technischen Bedingungen“ keine Rolle spielten. Ich fand Euch und die Inhalte wieder Top, dafür hatte ich sogar einen anderen Podcast zurückgelegt und höre den später 😉

    Bzgl. Privatisierung (Autobahnen etc.) und Lobbyismus.
    Meiner Meinung nach treibt letzteres das erstere voran.
    Und ich stimme Deiner Meinung Holgi zu. In anderen Worten, der Lobbyismus und damit auch der Privatisierungswahn sollte sofort gestoppt werden.

    Davids Schlußsatz aus seinem ersten Feedback trifft da meine Ansicht, die ich auch schon in privaten Diskussion vertreten habe, vollkommen.

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    1. Milhouse

      Privatisierungen sind für die Bürger eigentlich immer von Nachteil. Die Leistungen werden „üblicherweise“ immer schlechter. Dafür werden diese dann teurer als vor der Privatisierung. Die Investoren investieren eben nichts sondern ziehen möglichst nur die Gewinne ab. Der Begriff „Investor“ ist dafür vermutlich bewusst irreführend gewählt worden.

      Aber auch für die in diesen privatisierten „Firmen“ beschäftigten Menschen sind Privatisierungen idR auch nur nachteilig.

      Es ist 2016. All das ist lange bekannt und sollte eigentlich auch Konsens sein. Aber er kommt immer und immer wieder auf die Agenda: Der Privatisierungs-Zombie. Bald heißen Autobahnabschnitte wie Versicherungskonzerne. Fußballstadien heißen ja jetzt schon so. Wunderbar!

  4. Lifto

    Holgi erwähnt eine „Kathi Bruhns“ – leider kann ich Sie weder auf Twitter finden, noch das Buch das sie geschrieben haben soll. Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.

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  5. Nic

    Wären die Anständigen nicht in der Überzahl, dann wäre das mit den Flüchtenden gaaanz anders gelaufen. Also in der Realität und nicht nur in irgendwelche Klickmedien, deren Kerngeschäft das Verkaufen von Werbung ist.

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  6. Jürgen

    Podcasting (Min. 15): Goldgräberstimmung? Podcasts wurden doch schon vor über 15 Jahren zum ersten Mal eingeführt. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Gerade weil viele Sender ihre linearen Sendungen als Podcasts bereitstellen, kommen die kleineren Podcasts nicht mehr durch . Gerade die, die nicht wie professionelle Radiosendungen rüberkommen, aber dafür geniale Inhalte haben, machen doch am Meisten Spaß. Der Realitätsabgleich zum Beispiel würde so nie ins Radio kommen, aber das ist richtig genial. Übrigens: Ohne einen anderen Podcast hätte ich WRINT nie gefunden.

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  7. Alex

    Das war eine der besten Folgen des Realitätsabgleichs. Es war so interessant wie schon lange nicht mehr. Danke euch beiden dafür! 🙂

    Der belgische Historiker heißt David Van Reybrouck. Das erwähnte Buch trägt den Titel „Gegen Wahlen: Warum Abstimmen nicht demokratisch ist“ und ist bei Wallstein im August 2016 erschienen.

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  8. Matthias

    Hallo Holgi,
    Danke, dass Du meinen Themenwunsch in die Sendung genommen hast. Ich stimme dir in der Ablehnung der Privatisierung der Autobahnen zu. V.a. das Argument, dass Private die Infrastruktur verrotten und anschließend vom Staat retten lassen werden, finde ich sehr überzeugend.
    Es gibt mehrere Gründe, warum ich das Thema trotzdem interessant finde zu diskutieren. Gehören Autobahnen zur Grundversorgung der Bevölkerung? – wenn es eine starke und günstige Bahn/ÖPNV gibt, wäre das Grundbedürfnis nach Mobilität gedeckt (meine Wunschvorstellung). Wenn Autobahnen keine Grundversorgung sind, warum sollen dann alle mit Steuergeldern dafür aufkommen? Man kann die Fahrt über die Autobahn durchaus als steuersubventionierten Luxus verstehen. Wäre eine reine Nutzerfinanzierung nicht gerechter?
    Die Autobahnfrage ist für mich ein Beispiel für die Frage, wofür der Staat aufkommen sollte und für was nicht. Ich glaube, dass es auch ein Grund für die Stärke der AfD ist, dass wir uns nicht mehr bewusst sind, wozu ein Staat gut ist. Grundsätzlich, finde ich, funktioniert unser Staatswesen sehr gut. – aber das ist immer weniger Leuten bewusst und ich finde, deshalb sollten wir mehr darüber reden, was der Staat tut und ob es im konkreten Fall sinnvoll ist.

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    1. holgi Artikelautor

      Ich denke, Autobahnen gehören zur Grundversorgung. Alleine schon, weil unsere Güter darüber transportiert werden (ob das so sinnvoll ist, wäre eine andere Diskussion).

    2. s.m.langer

      Bei dem Thema musste ich die ganze Zeit an Japan bzw. speziell Tokio denken. Dort gibt es eine Vielzahl verschiedener Verkehrsgesellschaften, die meisten davon privat unter anderem auch die Stadtautobahn. Trotzdem schaffen die es eines der zuverlässigsten Verkerhssysteme der Welt zu betreiben.
      Was machen die nur anders?

    3. holgi Artikelautor

      Spontan würde ich sagen: Die verstehen sich als Gemeinschaft und achten darum auch eher aufs Gemeinwohl.

  9. nurbsi von sirup

    Schön. Die Qualität lässt das Ganze eigentlich nur persönlicher erscheinen.

    Wieso keiner „einfach mal macht“? Weil wir in einer Kultur leben, in der du 1. eine abgeschlossene Berufsaufbildung brauchst, egal wofür und 2. alles verwertbar sein muss.

    „Comics zeichnen? Kann man davon leben?“

    „Nein, ich bin seit 2 Jahren tot“

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  10. kuschelhummer

    Launiger Sprech über die kleinen und grossen Fragen.

    Podcasts sind für mich ein eher flüsterndes Medium in Zeiten der Verkürzung und Plakativen. Ob dessen bin ich ein wenig skeptisch, ob der Massendurchbruch kurz bevorsteht.

    @Holgi
    Erbitte die erwähnte 500 Euro Budget Podcastanleitung

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    1. Kuschelhummer

      In meinem Arbeitszimmer meine und die Stimme eines Gastes aufnehmen, das es sich nicht anhört wie aus Gruft, Hallenbad oder wie ein afghanischer Mittelwellensender.

    2. holgi Artikelautor

      Du musst für jeden Sprecher ein eigenes Mikrofon benutzen und jeweils eine seprate Tonspur aufzeichnen. Das kannst Du wahlweise per Audiointerface im Rechner machen oder aber mit einem externen Recorder, was ich immer bevorzuge.
      Ein einfaches und gleichzeitig vielseitiges Setup wäre ein Recorder Tascam DR40, an den Du ein Mikrofon Rode M3 oder ähnliches anklemmst. Beides auf Stativ. Dann kannst Du eine Spur mit dem internene Mikro vom Tascam aufnehmen und die andere Spur mit dem Mikro.

      Die Ausrüstung kannst Du dann auch problemlos überallhin mitnehmen und das Mikro auch für Interviews oder ähnliches Nutzen, falls Du mal Reportagen machen willst. Damit solltest Du inkl. Stative und Kabel um die 300,- Euro rauskommen und hörfunktauglich produzieren.

  11. mathepauker

    Holgi erzählte von seinem Gefühl, dass eine neue Generation nachkommt, die ein Produkt entwickeln möchte, das zufälligerweise ein Podcast ist, aber auch was Anderes sein könnte. Als ich das hörte, musste ich sofort an eine Aussage übers WWW denken: Erst waren dort die Idealisten (Vernetzung – toll!), dann kamen die Kapitalisten (kommerzielle Nutzung) und zuletzt die Juristen (Abmahnungen und so). Mittlerweile ist das möglicherweise nicht mehr ganz aktuell. Man könnte die Populisten (soziale Netzwerke) als jüngste Neuankömmlinge bezeichnen. Die goldene Anfangszeit bezüglich der Podcasts ist jetzt jedenfalls vielleicht vorbei. Zumindest ist das mein Eindruck. Dank Podlove ist es heutzutage keine technische Hürde mehr, einen Podcast zu veröffentlichen. Jetzt kann das quasi jeder, nicht bloß Enthusiasten. (Wer kennt denn noch FrontPage Express?) Aufgrund dieser Zugänglichkeit wird das Medium Podcast auch für diejenigen interessant, die sich nicht voller Leidenschaft mit dem Thema befassen, sondern es einfach als ein Betätigungsfeld unter vielen sehen.

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  12. Clemens

    Dank der Privatisierung des Telefonmarktes bin ich hier im Zentralraum Oberösterreichs seit dem Frühjahr 2016 zur Gänze internetbefreit. Die Entstaatlichung der Kommunikationsinfrastruktur hat also vortrefflich funktioniert …

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  13. Jan

    Autobahn Maut muss kommen weil in Zukuft mit elektrischem Antrieb das Fahren so spotbillig werden wird, dass man den Verkehr nur so kontrollieren kann. Mit selbstfahrenden Autos wuerde es ohne km abhaengiger Maut noch extremer werden.

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  14. Joerg

    Eine Privatisierung ist letztendlich immer auch eine Man-in-the-middle Attacke auf das Geld der Bürger.
    Initiiert wie das Vorbild in der Netzwerktechnik von Menschen, die ihren Vorteil daraus ziehen möchten, dein Wohl ist da nicht mit in der Rechnung.
    Die Straßen sind ja schon privat, also das Eigentum der Bürger des Landes.
    Und zwar nur der Bürger, der Staat verwaltet ja im Auftrag der Bürger quasi Treuhänderisch den Besitz.
    Bei der sogenannten Privatisierung handelt es sich je um eine Verwirtschaftlichung, so dass nun die Bürger ihr eigenes Hab und Gut abgeben, um es dann wieder zu mieten, wobei dann die Wirtschaft noch ihren zusätzlichen Obolus einnehmen möchte. Dieses zusätzliche Geld muss also irgendwo herkommen.

    Man kann staatliche Unternehmen auch so auf moderne Strukturen umstellen, dazu wird kein zusätzlicher Mitesser (mir fällt kein anderes Wort ein) benötigt.
    Wir haben ja gesehen, wie das bei der Rente gelaufen ist. Auch dort wurde ja letztendlich nur Geld abgezweigt, dass nun den Unternehmen gehört, wo doch eigentlich der Bürger einen Vorteil von Riester und Co haben sollte.

    Da eine Verwirtschaftlichung eine Einbahnstraße darstellt, bin ich erst einmal absolut dagegen.
    Auch wenn staatliche Unternehmen eventuell nicht maximal effizient arbeiten, das kann man aber verbessern. Außerdem können diese Unternehmen nach ganz anderen Vorgaben arbeiten, die sogar flexibel geändert werden können.

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  15. Jakša

    Hallo Jungs,
    hier noch ein Hinweis zum Thema E-Mobilität.

    Es gibt eine kleine kroatische Fahrradmanufaktur, die bauen E-Fahrräder, die man gerne hätte (oder zumindest ich): http://www.greyp.com/
    Leider übersteigt der Preis bei Weitem meine Preisvorstellung, das Konzept finde ich trotzdem interessant. Man kann das Fahrrad im Straßenmodus betreiben, dann benötigt man keine Versicherung oder im Power Mode, dann ist das bis Fahrrad bis 70 km/h schnell. Reichweite 120 km

    Das Fahrrad scheint ein „Abfallprodukt“ der Autoherstellung zu sein: http://www.rimac-automobili.com/en/supercars/ (Wer braucht schon Tesla) – leider auch nicht kompatibel mit meinem Einkommen.

    Grüße,
    Jakša

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  16. Mithrandir

    Holgi, du hattest irgendwann einmal das Buch „Wie Politik funkzioniert“ empfohlen. Ich habe mir das damals besorgt und war begeistert, wie gut darin beschrieben wird, warum unsere Politik so abläuft wie sie abläuft.
    Deswegen verstehe ich auch deine Kommentare zum Thema Lobbyismus nicht.
    Der Einfluss der Industrie ist sicher recht groß, aber man braucht die Leute, die etwas von der Materie verstehen um die Gesetze zu machen. Ein Beamter hat doch weder die Erfahrung, noch das Wissen um beurteilen zu können, wie entsprechende Gesetze zu handhaben sind.
    Greenpeace und Co betreiben doch auch Lobbyarbeit und gestalten bei der Gesetztgebung mit.
    Ich finde, dass es so schlecht nicht läuft.
    Das man die Sache immer unter Beobachtung haben sollte und regelmäßig kontrolliert werden muss ist klar. Missbrauch wird es immer geben.
    Bei deinem gelosten Parlament sehe ich die Gefahr zu groß, dass bei zu vielen der Antrieb fehlt eine so stressige und teilweise frustrierende Arbeit zu machen. Um so mehr steigt die Gefahr sich kaufen zu lassen.

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    1. s.m.langer

      Holgi hat, soweit ich mich erinnere, auch speziell von Industrielobbyisten gesprochen. Deswegen ja die „Erdungspflicht“ die Lobbyvertreter „beider“ Seiten zu hören.
      Was aber auch schon den Schwachpunkt dieses Idee zeigt. Bei welchem Problem gibt es denn wirklich nur zwei konträre Interessengruppen. Es gibt immer eine Vielzahl betroffener Interessengruppen, die auch nie exakt die gleichen Positionen vertreten. Wer legt dann fest welche Lobbygruppe eine andere „ausgleicht“.
      Das mit dem Antrieb finde ich ist einfach nur eine Frage der Implementierung. Ich glaube, dass die meisten durchaus motiviert wären, wenn sie ein Jahr lang die Diät eines Bundestagsabgeordneten bekommen würden. Besonders mit der Gewissheit nach einer Amtszeit die Verantwortung auch wieder los zu sein. Und vielleicht hätte es auch den Nebeneffekt, Menschen mit Themen zu konfrontieren von denen sie vorher nicht wussten, dass es sie betreffen oder interessieren würde, und so auch die politische Anteilnahme der Bevölkerung vergrößert.
      Andererseits sehe ich auch nicht, wie ein ausgelostes Parlament die Gefahr der unerwünschten Einflussnahme durch Lobbygruppen minimiert. Man bekommt dadurch erst einmal nur einen besseren Durchschnitt der Bevölkerung ins Parlament.

  17. LEX.

    was dieses Pseudoargument „die Autobahnen nützen ja nur den Autofahrern & nicht der Allgemeinheit, die sie finanziert“ wert ist, werdet ihr dann gut zu spüren bekommen, sobald sich die Lawinen von osteuropäischen Schrott-LKW etc. durch die Ortschaften und über die Landstraßen ergießen werden, sobald da irgendwo Maut erhoben wird, und zum Verkehrsinfarkt führen und der „Allgemeinheit“ ihre Infrastruktur lahmlegen wird… ! (und nebenbei die Unfallstatistiken und Feinstaubwerte in die Höhe treiben und Immobilienpreise ruinieren wird, etc. …) :-/

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    1. Howie Munson

      Es gibt schon seit Jahren eine LKW-Maut…. Allerdings ist die noch zu niedrig um Lawinen auszulösen… *duck*

      Für PKW finde ich die Maut aber eher sinnlos, die Mineralössteuer zu erhöhen wäre einfacher und vermutlich auch gerechter…

    2. holgi Artikelautor

      Dann würden aber auch diejenigen unmittelbar zahlen müssen, die die Autobahnen nie benutzen. Da scheint mir sinnvoller, die Straßen explizit kostenpflichtig zu machen, so dass die Kosten in die Produkte eingepreist werden können, die über diese Straßen transportiert werden. Auf diese Weise zahlt jeder einen Teil des Nutzens, den er von den Straßen hat.

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