WR632 Bouillabaisseballturnier

 

wrint_realitaetsabgleich_2014_200Darin: Erkrankungen – Übergewicht – Alkohol – Alte Leute machen Musik – Realitätsabgleich auf dem 33c3 (Showkonzepte gesucht) – Dampflokfahren – Großer amerikanischer Straßenbahnskandal – Produkte, die unsereins nicht hat – Brot backen – Bier brauen – Toby kommt ins Fernsehen – Das Wetter

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41 Gedanken zu „WR632 Bouillabaisseballturnier

    1. Toby

      Das macht meine Waage ganz bestimmt nicht, aber warum sollte das besser für mich sein? Weil es bei 97kg nach altem System „Übergewicht“ anzeigt und nach neuem BMI „gesund“ macht das meinen Körperfettanteil nicht geringer. Im Gegenteil: wenn ich bei noch höherem Gewicht ein „gutes Gewissen“ bekomme, schwindet mein Anreiz noch weiter „unten“ im Normalgewicht anzukommen. Und mein Ziel von 90kg ist nach allen mir bekannten Maßstäben gesund.

    2. Mina

      Ach so. Bei mir ist das anders, ich bin beim BMI 20 angekommen, hatte auch Übergewicht und hab einen Schreck bekommen als ich bei BMI 30 angekommen bin . Wenn ich sehr groß wäre, würde es mich schon stören, wenn ich dann in den ungesunden zu geringen Gewichtsbereich sinken würde.

      Die Sache mit Fett und Muskulatur sehe ich unabhängig davon. Auch wenn ich einen perfekten/athletischen Körperfettanteil habe, dann ist das trotzdem nicht gut für mich einen BMI unter 18 zu haben und die Gefahr ist ja leichter, wenn man den BMI nicht auf seine Körpergröße anpasst. Wenn du gar nicht einen niedrigen BMI anstrebst, dann ist das natürlich unwichtig.

      Bei kleinen Menschen ist das noch wichtiger, wenn die auch so gern ein problemloses Körpergewicht haben wollen. Ohne die Körpergröße einzurechnen haben insbesondere Frauen bei BMI 24,x sehr wahrscheinlich einen recht ungesunden Körperfettanteil. Wobei ich das so richtig schwer finde, den Körperfettanteil richtig einzuschätzen. Ich bin eine Frau und hab wohl irgendwas zwischen 15 und 25% ;o) , weil ich das genauer nicht festlegen kann, weil jede Methode etwas anderes sagt.

  1. der claus

    Du musst den Ingwer in die Nase stecken und anzünden, dann geht der Motorenschnupfen ganz schnell weg. Oder an jemanden denken und Nadeln in den Ingwer pieksen.

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  2. Marco

    Kleiner Tipp für Tobi: Im 5 min Harry Potter-Podcast Folge 8 von coldmirror (gibt es bei Youtube mit eigefügten Bildern zum Besprochenen) erzählt sie einige interessante Fakten zur Jacobite Steam Train.

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  3. sprocket

    Hallo Holgi,
    wenn Du draussen gedämpft laufen möchtest, such Dir eine Finnbahn. Das sind extra angelegte Laufrunden mit speziell präpariertem, weichem Untergrund und Rindenmulchauflage (gibts öfter in Parks und sicher auch irgendwo in Berlin). Nächster Vorteil: die Runden sind meist relativ kurz (1-2km), so dass man sehr variabel bei der Streckenlänge ist.
    [https://de.wikipedia.org/wiki/Finnenbahn]
    Grüße,
    Hubertus

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  4. Das Teutelbier

    Meine Ideen für den Realitätsabgleich auf dem 33c3:
    1) Impro-Schüssel: Ihr stellt eine große Schüssel bereit und jeder kann euch Stichworte dort hineinwerfen. Zu (aktuellen) Themen, die ihr dann realitätsabgleichen müsst.
    2) Realitätsabgleich 2017: Jeder macht 10 Vorhersagen für 2017 (und erläutert diese). Diese werden natürlich festgehalten, um sie dann auf dem 34c3 zu realitätsabgleichen.
    3) Bullshit-Bingo: Ihr reicht am Anfang Bingo-Kärtchen mit Feldern wie „bemerkenswert“, „stellt sich raus“, „Die Wissenschaft hat herausgefunden“ und Co ins Publikum. Wer als erstes eine Reihe oder Spalte voll hat, bekommt einen der Gegenstände, die Holger noch loswerden möchte.

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  5. Clemens

    »Erst wenn das letzte analoge terrestrische Signal angeschaltet, das letzte UKW-Radio dem WiFi–fähigem gewichen, der letzte Röhrenfernseher nach Afrika entsorgt worden ist, werdet Ihr merken, dass Digitaltechnologie als Informationsmedium in Krisenzeiten völlig ungeeignet ist …«

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    1. Tarifkenner

      Wäre nicht auch die Ultrakurzwelle der Mittelwelle in Sachen Krisenfestigkeit unterlegen?

    2. Mina

      Weswegen?
      Ich nutzt es halt um Radio im Badezimmer zu haben. Ich hab dann immer einfach FM eingestellt. Weiß gar nicht, was es auf AM so gibt.
      AM erreicht weiter entfernte Punkte, aber ist hat auch nicht die super Qualität, wenn man das alles analog lässt.

    3. holgi Artikelautor

      Als Krisenkommunikationsmedium scheint es mir aber doch besser, weil AM eine höhere Reichweite hat. Aber vermutlich auch mehr Leistung braucht – aber da war sie wieder, meine mangelnde Ahnung 😉

    4. Mina

      Ok, das ist auf jeden Fall ein Grund für die Technologie. Nur wird das für die Normalmenschen nichts bringen, da sie irgendwann keine Empfangsgeräte dafür haben, schätze ich mal. Vielleicht haben sie jetzt schon keine Geräte Zuhause, um im Notfall mal AM zu empfangen. Ich hab leider keine Ahnung, was moderne Geräte machen, ob die immer alles aus dem Internet holen oder auch AM empfangen (egal, ob nun analog oder digital).

    5. Tarifkenner

      @ Mina. Genau das war ja der Ausgangspunkt von Clemens. Es ist fatal, die gute alte und auch leicht veraltete aber extrem zuverlässige Technik auszumustern.

    6. Mina

      Ah, sorum meint ihr das. Offiziell sollte das alles erhalten werden für spezielle Zwecke, wie Krisen, so?

      Ich bin von einem Durchschnittsmenschen ausgegangen, der einfach keinen Grund hat Empfangsgeräte aufzuheben oder zu besorgen, weil man sie im Alltag eher nicht braucht. Wenn man etwas nicht täglich oder wöchentlich Nutzt oder für ein Hobby braucht, dann wird man es nicht aufheben oder kaufen.

      Für Krisen müsste man dann vom Staat Empfangsgeräte an jede Straßenecke stellen oder speziellen Personen/Behörden/sonstwas.

      Bis zum nächsten Realitätsabgleich!

    7. DocDblU

      Die Reichweite eines AM-Senders ist schon dadurch weiter, weil es sich um längere Wellen handelt, die im Falle von der Langwelle und der Mittelwelle nicht auf die reine Sichtverbindung beschränkt sind. Je kürzer die Wellenlänge, umso lichtähnlicher wird deren Ausbreitung. Daher macht es auch mehr Sinn, mehr Energie da reinzuballern, weil sie weiterkommen. Sie verbrauchen auch mehr Energie, weil die Antennen auch weniger gerichtet sind
      Leider ist seit dem 31.12.2015 der DLF als letzter deutscher AM-Sender seinen Sendebetrieb eingestellt….

  6. Tarifkenner

    Zum Vergleich Bus und Straßenbahn. Aus technischer und ökonomischer Sicht spricht zunächst alles für den Bus: Er ist wesentlich kostengünstiger und viel flexibeler einsetzbar. Bei den Fahrgästen ist der schienengebundene ÖPNV und insbesondere die Straßenbahn jedoch viel beliebter als der Bus. Es gab schon vor Jahrzehnten Studien, die zeigten, dass Menschen sowohl einen grundsätzlichen Umstieg auf den ÖPNV (Auto verkaufen) als auch die Wahl des ÖPNV im Einzelfall (das Auto mal stehen lassen) sehr viel eher vollziehen, wenn die ÖPNV-Alternative eine Straßenbahn ist, als wenn sie ein Bus wäre. Man hat lange rumgeforscht, an welchem Merkmal das liegt. Gedacht war daran, dieses Merkmal auch dem Bus zu geben, dann ist er ebenso beliebt wie die Straßenbahn, aber immer noch flexibeler und kostengünstiger. Wenn es zum Beispiel die höhere Geschwindigkeit der Straßenbahn wäre, die diese so attraktiv macht, dann sollten Busse wenn irgend möglich mit eigener Busspur ausgestattet werden. Problem dabei ist u.a., dass eine eigene Busspur deutlich mehr Platz braucht als eine Straßenbahntrasse und auch viel hässlicher ist als die begrünten Straßenbahnschienen, die so seit 10, 20 Jahren der Standard sind. Die Geschwindigkeit ist es aber nicht allein. In den 90ern war eine Erkenntnis, das Menschen, die den Fahrplan nicht kennen, viel eher auf gut Glück zu einer Straßenbahnhaltestelle gehen als zu einer Bushaltestelle. Aus der Erfahrung heraus, dass Straßenbahnen eher hochtaktig fahren. Wäre interessant, ob das im Zeitalter des Smartphones noch eine Rolle spielt. Straßenbahnfahren ist aber auch einfach viel angenehmer: Ich kenne viele, denen im Bus schlecht wird, oder zumindest in einem bestimmten Lebensalter schlecht wurde. Aber wer verträgt Straßenbahnfahren nicht? In Straßenbahnen kann man Fahrräder mitnehmen. Und vermutlich ist auch ein Stück Irrationalität dabei: Straßenbahnfahren ist prestigeträchtiger als Busfahren.

    Hamburg als zweitgrößte Stadt Deutschlands und größte straßenbahnlose Stadt Deutschlands bemitleide ich – in diesem Punkt. Das Gegenstück, die kleinste deutsche Gemeinde mit eigener Straßenbahn ist übrigens Woltersdorf bei Berlin (8000 Einwohner).

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    1. Anne

      Ich fahre auch deutlich lieber Straßen- und U-Bahn als Bus. Ein Hauptgrund ist dabei auch wirklich, dass mir im Bus schneller schlecht wird, wenn ich lese, das passiert mir in der Straßenbahn nicht. Und auch sonst ist das Fahren (zumindest gefühlt) deutlich angenehmer.

    2. Mina

      Bei Bussen kommt es stark auf den Busfahrer an. Manche schmeißen einen hin und her in den Kurven, bremsen und beschleunigen manchmal so, dass sich auch runter 60-jährige nicht mehr festhalten können.
      Von U-Bahnen und Straßenbahnen kenn ich das nicht.
      Außerdem kenn ich das so, dass die unterschiedlichen Bahnen überall halten. Busfahrer übersehen ihr „Wagen hält“, übersehen, dass da doch jemand an der Haltestelle ist oder machen die Türen nur extrem kurz auf, sodass man nicht schafft (in einem vollen Bus, insbesondere nach starkem Bremsen, als gebrechlicher Mensch oder mit schweren Koffern, mit kleinen Kindern…) aus dem Bus zu kommen.

  7. David

    Könnt ihr euch auch an Situationen erinnern, wann ihr genau was gehört habt (Podcast), und wenn ihr an die Position denkt, oder dort wieder vorbei geht – kommt euch die Podcast-Folge wieder in das Gedächtnis?
    Das geht mir so mit einigen CRE-Folgen…. die Wrint-Brot-Folge habe ich im letzten Jahr im September auf dem Flughafen gehört… Oder geht das nur mir so?

    Straßenbahnfahren ist so gefühlt so, daß man direkt mit ner Draisine auf der Schiene herumhoppelt – so hart. (Ja es gibt neuere bessere, aber die meisten sind noch nicht so). Aber das hindert die BVG in Berlin nicht daran, dasselbe Gefühl auch in den Bus zu bringen! Die neuen Busse seit ein paar Jahren haben Sitze ohne Polsterung… das ist irgendwie Hartschale, die mit Stoff überspannt ist, damit es nicht sofort auffällt. 😛 Auch ne tolle Verschlechterung zur Holzklasse..

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    1. Michael

      > Könnt ihr euch auch an Situationen erinnern, wann ihr genau was gehört habt (Podcast), und wenn ihr an die Position denkt, oder dort wieder vorbei geht – kommt euch die Podcast-Folge wieder in das Gedächtnis? […] Oder geht das nur mir so?

      Nein, das ist ein verbreitetes Phänomen. Ich weiß zB noch genau, dass ich im Dunklen an einer bestimmten Ampelkreuzung war, als vor Jahren in Not Safe For Work erstmals das WRINT-Intro vorgestellt wurde.
      Der Zusammenhang von Lerninhalt und Ort lässt sich evolutionsbiologisch erklären (wenn man solche Erklärungsansätze für sinnvoll hält): Es hilft, die geistige Landkarte der eigenen Umgebung mit entsprechenden Geschichten zu verknüpfen, um im Alltag zurecht zu kommen. Herausragende Orte und herausragende, mit großen Gefühlen aufgeladene Geschichten lassen sich dabei einfacher merken. Und wenn sich dann die Geschichten auch noch direkt auf die Orte beziehen, kann man sie den Kindern erzählen, so dass sie mühelos an Orten zurecht kommen, an denen sie nie zuvor waren.

      Man kann diesen Zusammenhang jeden Tag nutzen für das Lernen mittels Loci-Methode:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Loci-Methode

      > Straßenbahnfahren ist so gefühlt so, daß man direkt mit ner Draisine auf der Schiene herumhoppelt – so hart. (Ja es gibt neuere bessere, aber die meisten sind noch nicht so).

      Im Gegenteil waren früher die hochflurigen Straßenbahnen mit echten Drehgestellen ausgestattet und deshalb bei der Fahrt regelmäßig komfortabler. Durch die aus Gründen der Barrierefreiheit erstrebenswerte Entwicklung hin zu Niederflurigkeit ist unter den Zügen viel weniger Platz, es gibt „Innovationen“ wie virtuelle Drehgestelle oder Losräder, und damit hat der Fahrkomfort gelitten.

      > Aber das hindert die BVG in Berlin nicht daran, dasselbe Gefühl auch in den Bus zu bringen! Die neuen Busse seit ein paar Jahren haben Sitze ohne Polsterung… das ist irgendwie Hartschale, die mit Stoff überspannt ist, damit es nicht sofort auffällt. 😛 Auch ne tolle Verschlechterung zur Holzklasse..

      Brettersitze sind tendenziell wartungsarm und leichter zu reinigen. Außerdem schwerer entflammbar als Schaumpolster und weniger voluminös, was trotz der aus Austeritätsgründen engen Sitzreihen ein kleines bisschen mehr Beinfreiheit ermöglicht. Es hat halt alles Vor- und Nachteile.

    2. Rikibu

      diese Gedächtniskraft habe ich aber auch… hat sicher was damit zu tun, dass man sich darauf konzentriert, wenn man Podcasts mit Inhalten hört, die einen interessieren.
      Mit Musik funktioniert das auch bei mir, wenn ich Musik höre bei dem ich der DJ bin – also nicht im Radio, aber da ist es längst nicht so ausgeprägt…

  8. Nicolai

    Ich würde gerne zwei Themen kommentieren, da sie mich direkt angesprochen haben:

    Zum Thema Brot:
    Tobi, ich kann dir nur empfehlen, mit dem Backen anzufangen. Ich hab auch die CRE-Folge gehört und dachte mir direkt, dass ich es ausprobieren muss. Angefangen habe ich mit einem hefebasiertem Brot und mittlerweile reifen hier 4 Sauerteige vor sich hin und auch damit habe ich bereits gebacken. Es klang am Anfang alles recht kompliziert und ich hab daher auf sein Buch zurückgegriffen und muss sagen, dass es sich wirklich gelohnt hat.
    (Falls solch ein Link hier erlaubt ist: Hier ist ein Bild von meinem allerersten Brot aus einem handelsüblichen IKEA-Ofen: https://www.instagram.com/p/BNPPI_4jmfY/ ))

    Zum Thema Sonderfolge auf dem 33c3:
    Ich würde mir wünschen, dass ihr eine „ganz normale“ Folge macht. Ich höre jeden Realitätsabgleich und ich finde, dass gerade euer privates Gespräch über eure teilweise ganz persönlichen Themen den Charme der Sendung ausmacht. In einer entsprechenden Live-Sendung fände ich es schade, wenn genau das verloren geht.
    Ein Beispiel für mich (auch wenn andere es anders sehen) war die Sonder-Live-Sendung von LNP mit Linus Neumann und Tim Pritlove. Die Sendung war aufgrund der Gäste so komplett anders als üblich, dass ich irgendwie etwas vermisst habe. Um ehrlich zu sein, war ich sogar enttäuscht nachdem ich die Folge dann gehört habe.
    Vielleicht eine sehr ungewöhnliche Blickweise und „Erwartungshaltung“, aber ich wollte es zumindest mal gesagt haben 🙂

    Ansonsten: Macht weiter so und eine schöne Weihnachtszeit!

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  9. Rikibu

    Hallo Holger und Toby,

    ich muss doch mal Senf auf euer Brot (-Thema) schmieren 🙂
    Ihr habt so geklungen, als hättet ihr große Ehrfurcht vor Sauerteig und all dem ganzen … von wegen mehrere Versuche nötig bis zum perfekten Brot usw…

    Meine Erfahrung ist aber folgende.
    Habe seinerzeit die Ernährung umgestellt und den Trieb entwickelt, möglichst viel selbst zuzubereiten, denn nur dann weiß ich was drinnen ist… und in gekauftem Brot ist oft Zeug drin, dass da einfach nicht reingehört.
    Auch beim „Handwerksbäcker“ der den Druck der Industrie und den Preisdruck zu spüren bekommt, greift gerne zur Backmischung, macht sein Brot mit Malz dunkler um es gesünder aussehen zu lassen als es möglicherweise ist…

    aber seis drum..

    Ich habe jedenfalls vollkommen unwissend angefangen Brot erfolgreich zu backen, nachdem ich mir vom bereits im Podcast genannten Lutz Geißler das Brotbackbuch Nr. 1 gekauft habe. Hier wird alles einsteigerfreundlich erklärt, vom Sauerteigansatz über Ausrüstung für Hausgebrauch, Bedampfung usw. usw.

    Ich habe wirklich noch nie ein Brotrezept verkackt, nein, sogar Abwandlungen, Improvisationen traue ich mir mittlerweile zu – und das ist immer ein total gern gesehenes Geschenk für Kollegen, Familie, Freunde, auf eigenen Festen, das eigene Backwerk zu präsentieren…

    Ich habe noch heute meinen vor 3 Jahren gemachten allerersten Sauerteigansatz, den man stetig anfüttern kann, umso stabiler wird er…
    einzige Pflege die er brauch ist 1x pro Woche durchrühren, damit sich der Alkohol nicht absetzt… aber selbst ich vergesse es hin und wieder… erneutes Durchrühren und anfüttern mit Mehl und Wasser zu gleichen Teilen macht ihn wieder triebfähig…

    fangt mit 150 g bzw. ml mehl und flüssigkeit an, über 3-4 Tage – von mir aus abends füttern, früh morgens umrühren…
    dann kanns am 4. Tag losgehen, mehr als 10 bis 15 Anstellgut braucht ihr nicht für den Brotteig, wenig Hefe und viel Ruhezeit sind zudem für den Geschmack förderlich… zumal man die Ruhephasen durch Zusatz von mehr Hefe kürzen kann, aber da entwickelt sich halt das muffelige Hefearoma und nicht das eigentliche Aroma des Brotes…

    empfehlenswert ist in jedem Fall ein Gärkörbchen, Bäckerleinen und eine Teigkarte… und wer mag eine Küchenmaschine (ich hab ne kitchenaid)

    ebenfalls sind die anderen beiden Backbücher von Lutz empfehlenswert. Insbesondere das aktuelle „brotbacken in perfektion“, weil ich hier denke, dass die Rezepte nebst deren zeitliche Planung im 24 Stundenfenster gut in euren Tagesablauf passen und somit kalkulierbarer sind.

    na dann gutes Gelingen, nur Mut…

    übrigens, allein das Schokobrot aus dem Brotbackbuch Nr. 1 ist es wert mit dem Brotbacken anzufangen… sowas geiles habt ihr sicher noch nie als Brot gegessen.

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    1. Rikibu

      sorry, schreibfehler
      15g Mehl – 15g wasser

      nicht 150…

      das ganze über 3-4 tage und dann gehts los…

      für die, die sich fragen, warum Flüssigkeit in Gramm angegeben ist?
      Weil Waagen geeicht sind, Messbecher nicht…

    2. Greg

      Hallo Rikibu,

      ein Messbecher ist genauso geeicht wie eine Waage, vorausgesetzt sie ist geeicht.
      Eine Waage ist nicht grundsätzlich geeicht. Sie muss eichfähig sein und durch eine Eichung geeicht werden.
      Messbecher gibt es auch in geeichten Ausführungen.

      Grund für die Verwendung der Waage bei der Zugabe der Flüssigkeit ist eine Vereinfachung des Herstellungsprozesses. Die Waage steht ja noch rum.

  10. Dirk Moebius

    @Tobi:
    dieses Sigma-Objektiv gibt es wirklich, ich hab das mal in Stuttgart in Bahnhofsnaehe in einem Schaufenster stehen sehen.
    Leider hatte ich grad keine Sackkarre dabei…

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  11. Jan

    Hallo Holger. Wenn ich mich recht erinnere, dann hast du schonmal on air erzählt, dass du den Blaupunkt VHS-Recorder mitgehen lassen hast. Grüße 😉

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  12. Chris

    Hallo Holgi und Toby.
    Bezüglich Eisenbahnen/Straßenbahnen die von außen und innen interessant sind sollte man die Wuppertaler Schwebebahn erwähnen. Die Fahrt selber ist ungewöhnlich, die Wagen schaukeln hin und her (Achterbahn) und alles wirkte auf mich eher „klassisch“. Von außen sind die Stützen und Strecke recht beindruckend und auch die Lage über der Wupper ist schick. Die Stationen sind aber wohl größtenteils erneuert worden. Einziger Nachteil: Man ist recht schnell mit der Bahn „fertig“. Nach einer Stunde hat man die Strecke abgefahren und nach drei Stunden auch alles von außen gesehen.

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  13. Nina

    @holgi
    Ist dir schonmal aufgefallen, dass du beim Sprechen, in kurzen Denkpausen zwischen 2 Sätzen oder Satzteilen öfter mal so ein Zungenschnalzen fabrizierst?
    Nur ne Beobachtung meinerseits.

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  14. Eule

    Das einfachste und schnellste Brotrezept das ich kenne: Soda Bread.

    250g Vollkornmehl
    250g Weizenmehl
    400ml Buttermilch
    1 Päckchen Natron (englisch: „soda“)
    1 Teelöffel Salz

    Mehle vermengen, Natron und Salz hinzugeben, Mischung wieder vermengen, dann(!) die Buttermilch hinzugeben und mit der Hand zu einem Teig formen bis keine Feuchtigkeit mehr übrig ist und ein zusammenhängender Klumpen entstanden ist. Nicht kneten! Den Klumpen entweder so aufs Blech oder in eine Kastenform geben. Für 30 Minuten bei 200 Grad (Umluft) in den Ofen.

    Die Konsistenz des Brotes ist leicht bröselig. Ich gebe immer noch einen Teelöffel Kümmel mit rein und esse das Brot am liebsten als Beilage zu herzhaften Eintöpfen (womit wir wieder bei der Bouillabaisse wären 😉 ).

    Kompletter Zeitbedarf vom ersten Zusammenmischen bis zum fertigen Brot: Gute 45 Minuten. Wer eine Videoanleitung braucht: https://www.youtube.com/watch?v=Tlat5vxDG5A

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  15. Stefan

    Toby lebt halt schon in der Zukunft, wenn ihm seine Waage einen BMW verkauft.
    Ist das so abwegig? Ich glaube nicht. Irgendwann wird fast jedes Gerät Internet of Shit anbieten und uns mit Werbung belästigen.

    Jacobite Steam Train …. genialer Tipp, danke Toby 🙂
    Ich glaube, ich muss dringend mal nach Schottland.

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