WR706 Hypergonaden

 

Darin: MondkartoffelnChinesisches Röntgenteleskop – Was sind Gammablitze (Teil 2) – Astronomie unter dem MeerLicht am Himmel – Mehr GravitationswellenPenisverlängerung – Knick im BergToleranzfrühstückEssen vor dem SpiegelSonnenobservatorium GoseckHimmelswegelaufHunde und FairnessKohlenhydrate am AbendDer Feuerkreis von AveburyZähneputzenErkältete ScheidungskinderViren gegen KrebsFreiwillig teilenAngeborenes Mitgefühl

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24 Gedanken zu „WR706 Hypergonaden

  1. Florian Freistetter

    Was ich bei der Empfehlung des Himmelswegelaufs noch vergessen habe: Da gibt es auch ein „Radrennen“ – das aber eher in einer gemütlichen, geführten Tour durch das Unstrut-Tal besteht bei der extra ein paar Verpflegungsstops an Weingütern entlang der Strecke inklusive Verkostung eingeplant sind. Das wär doch was für Holger 😉

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  2. Marius

    @Florian Wie lautet die Stellarium genau im App Store find ich nur eine für 2,59€. Hast du einen Link bitte für die von dir genannte kostenloser App.

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    1. Mithrandir

      Ich hab die auch gefunden, aber die Bewertungen hören sich an, als würde die aktuell nicht sauber funktionieren. Die 2,59 wäre mir das schon wert.

  3. Hannes Ametsreiter

    In meinem WRINT rss feed tauch die Folge nicht auf. Illuminaten? Bilderberger? Oder doch Holgis legendäre Schusseligkeit?

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  4. nen Kieler

    Was ich ja schon länger mal los werden wollte: Holgi dein Intro / Outro mag ich ja sehr gerne, hatte ich sogar mal als Klingelton eingestellt, aber es ist echt eine gute Ecke zu laut. – 8dB mal als Vorschlag.
    Ansonsten: mach(t) so weiter.

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    1. holgi Artikelautor

      Ach?! Ich regel das schon immer weiter runter als die Sprache ist. Muss ich mal beobachten…

    2. nen Kieler

      Ok, beim Intro ist es egal, da drehe ich die Lautstärke halt wieder hoch. Beim Outro hingegen falle ich fast vom Sofa und der Nachbar denkt „Jetzt startet die Party“. Kleine Übertreibung, aber bei dieser Folge habe ich das mal mit Audacity getestet. Da haut es für mich mit Minus 8dB ganz gut hin.

  5. Rolf

    Bei einer Ausgrabung findet man nicht mehr den Pfahl sondern das Loch, in dem er stand. Das ist voll mit anderem Dreck als dem Boden drum herum und ist so anders gefärbt.
    Wenn man Glück hat, ist der Pfahl verkohlt und man kann mit den Resten per C14 das Alter bestimmen.
    So ein Loch zeichnet sich im Sandboden auch nach vielen tausend Jahren noch kräftig ab.

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  6. Anne

    Gefühlt 500 Folgen Wissenschaft und es wurde wirklich noch nie über Micro Expressions geredet? Sollte ich hier noch eine Wissenslücke füllen können.

    Bei den Mikroexpressionen handelt es sich um flüchtige Gesichtsausdrücke, die man als Mensch nicht kontrollieren kann und die meines Wissens auch universell interpretierbar sind, d.h. es gibt keine kulturellen Unterschiede.

    Für dieses Mikroexpressionen wurde auch schon ein Katalog angelegt (FACS – Facial Action Coding System), also ja, es gibt einen entsprechenden Katalog mit identifizierbaren Gesichtsausdrücken. Ob die chinesischen Wissenschaftler diesen angewendet haben, würde ich allerdings eher in Frage stellen.

    Ich habe mir das jetzt zugegebenermaßen auch kurzfristig aus Wikipedia zusammengegoogelt, weil ich die genauen Zusammenhänge nicht parat hatte. Hier ist ein guter Startpunkt: https://de.wikipedia.org/wiki/Mikroexpression

    Zum ersten Mal davon gehört habe ich in einem Buch von Malcolm Gladwell („Blink: The Power of Thinking Without Thinking). In der Serie „Lie to Me“, die sich schon wegen Tim Roth lohnt, geht es auch genau um Spezialisten, die solche Micro Expressions lesen können.

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    1. jabgoe

      da gabs doch eine passende serie mit tim roth. „lie to me“ oder so. ich dachte das sei reine fiktion.

  7. Micha

    Schade, dass hier keine Kapitel eingepflegt sind. Ich bin auch zu faul nochmal reinzuhören, was genau der Aufhänger für die Funde in England war, aber ich bin kürzlich bei einem anderen Podcast (https://www.youtube.com/watch?v=tFlAFo78xoQ) über Funde gestolpert, die etwas älter sind (allerdings wohl nicht astronomisch einzuordnen 🙂 )
    https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6bekli_Tepe
    Ich bin etwas unsicher, was die Quellenlage da angeht, es gibt bei dem Thema einfach zu viel VT/Quatsch/Quacksalberkrams ala Däniken. Daher meine Frage an Florian hier: Was ist davon zu halten?
    Der Entdecker ist übrigens leider schon tot:
    https://www.welt.de/geschichte/article130440052/Entdecker-des-aeltesten-Tempels-ertrinkt-vor-Usedom.html
    „Nach Polizeiangaben waren gesundheitliche Probleme die Ursache.“ … soso 😉

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  8. Alderamin

    @Florian

    Bei der Tagessichtbarkeit der Venus habe ich gestern, als ich den Podcast auf einer längeren Autofahrt hörte, heftigst mit dem Kopf geschüttelt und neinneinnein sagen müssen. Die Venus ist mitnichten immer nur innerhalb von 10 Vollmonddurchmessern von der Sonne zu finden (auch wenn das nur, wie angedeutet, aus dem Bauch geraten war), das wären nur 5°. Nicht selten beträgt ihr Abstand bereits 8°, wenn sie in unterer Konjunktion als „Neu-Venus“ die Erde innen überholt und zwischen der Erde und der Sonne durchzieht.

    Tatsächlich entfernt sie sich in sogenannter „größter Elongation“ rund 47° von der Sonne, das sind 94 Vollmonddurchmesser und es ist mehr als der halbe Winkel vom Horizont bis zum Zenit (oder Meridian). Deshalb kann sie mehr als 4 Stunden nach der Sonne unter- bzw. vor der Sonne aufgehen, ja nach Jahreszeit also auch bis nach Mitternacht noch als Abendstern zu sehen sein. Selbst Merkur entfernt sich bis zu 28° von der Sonne; er ist aber weit weniger hell als die Venus und da die bürgerliche Dämmerung erst zu Ende ist, wenn die Sonne 6° unter dem Horizont steht, befindet sich Merkur, der ja in unseren Breiten nie senkrecht über der Sonne zu finden ist, sondern bestenfalls eher seitlich schräg oberhalb, dann nur noch eine handbreit über dem Horizont im Dämmerlicht.

    Man kann die Venus jedenfalls bei hinreichender Elongation durchaus recht weit von der Sonne entfernt mit bloßem Auge am hellen Taghimmel finden – wenn man genau weiß, wohin man schauen muss. Das Problem ist, dass es dazu eines sehr klaren, blauen Himmels bedarf, der dann aber mangels Wolken dem Auge keinen Kontrastpunkt zum Scharfstellen bietet, und mit nicht akkomodiertem Auge ist sie leicht zu übersehen. Wenn man sie aber mal gefunden hat, dann springt sie einen geradezu an. Ich erinnere mich an eine Bedeckung der Venus durch den Mond am Tage, da war sie spielend leicht neben dem Mond zu sehen, bis sie hinter ihm verschwand.
    Ein Feldstecher kannbei der Suche auch recht hilfreich sein, denn er macht sie noch heller und den Himmel dunkler.

    Die letzte größte westliche Elongation war am 3. Juni, das ist noch nicht so lange her. Man sollte die Venusderzeit am Tage sehen können, sie geht gegen 3:00 Uhr auf und gegen 18:00 Uhr unter und steht westlich (rechts) der Sonne (nicht immer genau rechts, sondern weiter rechts auf der scheinbaren Sonnenbahn über den Himmel, also rechts oberhalb beim Aufgang, rechts unterhalb beim Untergang, außerdem ein gutes Stück nach unten versetzt, weil sie jetzt etwa da im Tierkreis steht, wo die Sonne zum Frühlingsanfang stand). Wenn man sie vor Sonnenaufgang verfolgt, bis die Sonne aufgeht, kann man sie am leichtesten am Tage sehen. Ansonsten nutzt man ein Planetariumsprogramm wie Stellarium und ermittelt die Höhe über dem Horizont und die Himmelsrichtung für die geplante Beobachtungszeit (viele Handys haben ja eine Kompass- und Wasserwaagen-App, die kann man als Peilhilfe nutzen). Zum leichteren Akkomodieren kann man einen entfernten Baum, Turm, Hochspannungsmast o.ä. in der groben Richtung zur Hilfe nehmen. Auch mit dem Feldstecher kann man nach der Venus suchen; am sichersten tut man das von einem Ort im Schatten aus, so dass man beim Suchen nicht aus Versehen in die Sonne schauen kann.

    Man kann außer der Venus übrigens noch einige andere astronomische Objekte am Taghimmel sehen. Hier eine nette Zusammenstellung. nach Komet McNaught hatte ich vor 10 Jahren auch am Taghimmel gesucht, leider erfolglos – der war wirklich sehr nahe an der Sonne und das Wetter kooperierte auch nicht wirklich. Aber Jupiter und einen Meteor habe ich schon am Tage gesehen.

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  9. René

    Falls Marius und/oder Mithrandir noch mitlesen:

    Stellarium für Andoid habe ich schon eine Weile. Ich fand den Kaufpreis auch okay und war neugierig genug, schlimmstenfalls den Preis für ein Bratwurstäquivalent im Nichts zu versenken. :o)

    Bei mir läuft die App sehr anständig. Ich kann ohne schlechtes Gewissen eine Empfehlung dafür aussprechen.

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  10. jabgoe

    erst mal: gratuliere, endlich mal wieder … 🙂

    zu den löchern bei archäologischen stätten

    das ist schon faszinierend, die sind praktisch ewig sichtbar. sie werden gegraben und dann mit irgendwas gefüllt. wenn es ein pfosten ist, dann verrottet der meistens, während er im loch steht. stand darin ein stein, wird das loch mit irgendwelchem bodenmaterial aus der umbegung gefüllt, sobald der stein verschwindet. oder er bleibt stehen, dann ist es ein loch mit einem stein.

    das ergebnis ist aber fast immer das gleiche: das loch, oder genauer, das ehemalige loch, zeichnet sich dadurch aus, dass es eine bestimmte form hat in drei dimensionen und mit anderem material gefüllt ist, als seine umgebung. manchmal sieht man deutliche schichten, wenn es langsam zugespült wurde durch regen. dadurch wird es in einem archäologischen planum deutlich sichtbar. und es taucht auch bei magnetvermessungen meistens eindeutig auf, wegen seiner unterschiedlichen füllung im vergleich zum umgebenden boden.

    man kann das loch benutzen um baupläne 7000 jahre alter häuser im hessischen zu erstellen (bandkeramische langhäuser). man kann aber auch einen querschnitt der verfüllung machen, wobei alles was oben ist, jünger ist als die unteren schichten. man kann also daran dinge datieren.

    zb bronzezeitliche keramik am fuße eines pfostenlochs, die darauf hinweist, dass der pfosten später aufgestellt worden sein muss. und in einem nachbarloch liegt dann keramik am boden, die aus dem mittelalter stammt. das wird dann schwierig zu deuten … 🙂

    und löcher wurden irgendwann einmal für die archäologie entdeckt. ich bin mir da nicht so 100%ig sicher, aber meines wissens nach, fand diese entdeckung bei den untersuchungen einer vermeintlichen „römerschanze“ (eigentlich bronze- und slawenzeitlich, also 1200 vChr und 600 nChr) zwischen berlin und potsdam statt. da fiel den damaligen ausgräbern um schuchardt gegen 1880 zum ersten mal auf, dass die runden verfärbungen im planum reste von pfostenlöchern waren. und damit konnte man häuser,
    palisaden und sonst was belegen (https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6merschanze_bei_Potsdam).

    insofern können pfostenlöcher ein steinzeitliches observatorium dokumentieren. pfostenlöchern fehlt allerdings etwas wichtiges: kein mensch kann wirklich sagen, wie die konstruktion an der damaligen oberfläche aussah. gab es palisadengänge? mehrere stockwerke?

    aber trotzdem, so einfache, zugeschüttete löcher im boden sind schon ganz schön aussagekräftig, wenn man nur die richtigen fragen stellt.

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  11. Thomas

    In einer der letzten WRINT-Sendungen (ich meine es wäre eine „Wissenschaft“ gewesen), hat Holgi ein Buch erwähnt, im Sinn von „20 tolle Dinge, die entweder super werden oder uns umbringen“. Hab leider nirgends in den Shownotes oder über Google etwas passendes finden können 🙁

    Kann mir jemand weiterhelfen? Herzlichen Dank 🙂

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  12. Ralf

    Eine Frage noch zu den Auslösern von Gravitationswellen. Neben der Idee von Doppelsternensystemen aus denen dann ein Paar von schwarzen Löchern werden, müssten doch „kollidierende“, also verschmelzende, Galaxien eigentlich auch Gravitationswellen auslösen, wenn sich in ihrem Zentrum jeweils ein schwarzes Loch befindet? Wobei ich nicht weiß, ob bei diesen Verschmelzungen immer auch die Kerne miteinander verschmelzen.

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