WR111 Holger ruft schonwieder bei Simone in Kampala an

Dieselbe Simone aus WR58 meinte, sie hätte wieder ein paar interessante Dinge erlebt. Und da habe ich mal wieder in Uganda angerufen. Nebenan im Kongo eskaliert der Bürgerkrieg und Simone hat die Rebellen besucht. Über ihre Erlebnisse schreibt sie übrigens auch in der taz.

Bitte entschuldigt die schlechte Tonqualität.

8 Gedanken zu „WR111 Holger ruft schonwieder bei Simone in Kampala an

  1. Stephan

    Super interessant, Danke! Was für eine mutige Person, die Simone. Toll das es solche Menschen gibt und wir davon erfahren dürfen.

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  2. Martin

    Holgi,
    Es braucht mehr Kontext!

    Wer ist dieser Mensch? Wie kann man sich dort bewegen? Wie überlebt mensch das?

    Es wird mehrfach der Begriff Krieg in den Mund genommen. Doch das Gespräch wirkt auf langen Strecken wie der Reisebericht eines etwas skurrilen Outdoor Urlaubes. Man fühlt sich beinahe dazu eingeladen selber mal vorbei zu schauen.

    Wo Krieg ist wird doch auch gestorben und es macht nicht nur Ping-Pong am Autoblech. Rückwärtsgang einlegen, SMS schreiben und gut ist?

    Da gibt es mir zu viele offene Enden an dieser Geschichte, ein wenig Nachgreifen hätte dem Gespräch sehr gut getan,

    Mf

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    1. holgi Artikelautor

      Martin, es steht dir frei, dich bei Simone zu melden und alle Fragen zu stellen, die dich interessieren.

    2. Venyo

      Was man ihr vielleicht nachsehen muss ist ein gewisser Gewöhnungseffekt. Wenn Ärzte über tödliche Krankheiten reden klingt das auch immer als wäre es was ganz normales/alltägliches einfach, weil es das für Ärzte tatsächlihc ja auch ist.

      Ansonsten ist es wenig überraschend, dass man nach 45min offene Enden hat, bei einem Konflikt der vermutlich tausende historische/kulturelle/ökonomische und politische Ursachen hat…

  3. Oelsen

    Hm, wens interessiert, sie hatte mal das “Flickwerk” der Normalität erwähnt, die durch die wechselseitige Kontrolle der Freischärler und der Armee entstehen. Ich hatte soeben Counterinsurgency Warfare: Theory and Practice von David Galula fertig gelesen und war überrascht, dass das auf heute übertragbar ist. In seinem Buch kommen schliesslich die Gegner von Frankreich in Indochina vor…
    Davon mitgenommen habe ich ihre Bemerkung über das fehlende Interesse hier herum. Das Chaos dort ist hier nirgendwo auf dem Radarschirm.

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