WR145 Ortsgespräch: Martin Delius (wg. BER)

Ich bin mal wieder ins Berliner Abgeordnetenhaus gefahren. Diesmal, um mit Martin Delius in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des BER-Untersuchungsauschuss zu reden. Ich hatte irgendwann den Überblick über das Thema verloren und Martin war so freundlich, in mir – zumindest grösstenteils – wiederherzustellen.

Aus meinen Notizen: RaumordnungsverfahrenPlanfeststellung, Wasserstadt Spandau, Chronologie der Berliner Olympia-Bewerbung, Konsensbeschluss, Die WIB und Herr Märtin (Spiegel 1999), Rechtswidrige Privatisierungsausschreibung (Spiegel 1999), Flugplatz Sperenberg, Böger-Papier, Klage gegen und Erwiderung der Architekten, ZDF-Doku „Der Fluchhafen„, BER in der Wikipedia, Infoseite der Berliner Piratenfraktion: BER-Watch, FAZ: Die geheime Mängelliste.

42 Gedanken zu „WR145 Ortsgespräch: Martin Delius (wg. BER)

  1. Peter

    auf die epi hab ich schon lang gewartet, wurde ja schon mehrfach von dir angekündigt. Top Holgi, ein Mann ein Wort!

    Weiter so.

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    1. Thomas

      Ein toller Podcast! Ein wichtiges Zeitdokument zum Thema BER: ein Pirat(!!!!!) erklärt einem ebenso verdutzten wie überforderten Moderator wie komplex die Verflechtungen eines gescheiterten Großprojektes sind!
      Dickes Kompliment an Martin Delius, plötzlich fühlt es sich wieder besser an Piraten gewählt zu haben. Aufrichtig, kompetent und ohne Piraten-Brille.

  2. gerry

    sollte tim mal ausfallen, kannst du nsfw auch mit martin aufnehmen – teilweise klingt er ziemlich ähnlich wie tim (insbesondere so um 1:05:00)… *G*

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  3. Jörg

    Ich finde, das ist der beste Podcast von allen.
    Sehr interessant, in großen Teilen nüchtern betrachtet.
    Ganz großes Lob an Martin!

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  4. Tobias

    s.o.!!!!!!!!!!!!!

    Nach LAOS war bis letzte Woche noch der Podcast mit Anon Magnum auf Platz 2.
    Jetzt rutschen beiden einen Rang ab.

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  5. bender

    also meine verschwörungstheorie war ja, dass der untersuchungsausschuss nur deswegen der piratenfraktion uebergeben wurde, damit die das verkackt und sich damit politisch diskreditiert (und das missmanagement des flughafens nicht an die öffentlichkeit gelangt). so langsam scheint es mir, als war auch das ein griff ins klo, da der ausschuss offenbar exzellente arbeit leistet.

    top folge. bitte mehr mit herrn delius!

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  6. Tobias B.

    Hey Holgi,

    Danke! Ist mal wieder eine ziemlich geile Sendung. Was mich ja auch mal interessieren würde findest du jemanden in deinem Kreis mit dem Du dich über Stuttgart 21 unterhalten kannst? Da läuft es ja auch nicht gerade viel besser 😉
    Danke auch auch Martin Delius man kann euch beiden gut zuhören.

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  7. rainer

    Unser Mensch-Maschine Interface heisst Klaus und tippt Bestellungen eines Online-Shops in das Order Management System ein. Klaus wird ab und an krank, dann ist das Interface down und es fliesst kein Geld. Scheiss Technik…

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  8. Hyperkeks

    Sehr gute Mischung aus Information und Unterhaltung. Würde euch gern öfter zusammen hören. Vielleicht kannst du ihn ja auch regelmäßig mal besuchen..?

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    1. Hyperkeks

      Dito. Obwohl mir Lauer als Typ sympathisch ist kann ich mit den Podcasts mit ihm nichts anfangen.

    2. Thomas

      Absolut korrekt! Martin Delius liefert hier im Vergleich zum glamourös-eingebildeten Parteikollegen, der aber wenigstens auch aufrichtig rüberkommt, den deutlich besseren Auftritt ab!
      More Martin – Less Lauer!!!

    3. Markus

      Nenene, den Christopher Lauer lassen wir mal schön hier. Trotzdem plädiere ich auch für mehr Episoden mit Martin Delius.

  9. Daniel

    A12 ist am oberen Ende der Laufbahn des gehobenen Beamtendienstes (A9 – A13). In Berlin liegt die Besoldung zwischen 2757 und 3800 brutto im Monat, je nach Dienstalter.

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  10. Matthias

    Großes Kompliment!

    Als (rein geographisch) Unbeteiligter hat mir dieses Interview einen tollen Überblick über den aktuellen „Sachstand“ gegeben. 02:48 h sind ne Menge Holz, aber da kann ich mir jeden Artikel, den man sonst so zwischendurch kurz liest, sparen. Das Thema wurde für mich hiermit einmal rundum beleuchtet.

    Vielen Dank! Und mach weiter so! (vielleicht ja mal mit einem für dich (rein geographisch) bislang wenig beachteten Stuttgarter Infrastrukturprojekt. Auch da machts einfach keinen Spaß, ständig nur kleine, schlecht recherchierte Häppchen der örtlichen Presse entnehmen zu müssen.)

    Viele Grüße,
    Matthias

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  11. Hyperkeks

    Heute zuende gehört und eine kleine Kritik habe ich dann doch noch (mein Lob steht weiter oben).

    Holgis Interview-Stil mit Leuten die er sympathisch findet ist mir manchmal zu verkumpelt. Das macht es natürlich auch unterhaltsam, aber gerade wenn man über solche, etwas ernsteren, Themen redet, hätte ich doch gern ein *kleines bisschen* mehr Distanz.

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    1. holgi Artikelautor

      Hmm… muss ich mal drauf achten. Danke 🙂

      Das Problem ist halt, auf Distanz zu gehen, wenn man mit Kumpels redet. Das klingt dann immer so krampfig, dass ich die Nähe hörenswerter finde.

    2. Hyperkeks

      Ja klar, sehr verständlich. Wüsste auch nicht wie man so eine Distanz dann künstlich aufbauen könnte, ohne das es affig wirkt.

    3. Jenny

      Was ich viel „schlimmer“ finde ist, dass durch das viele Unterbrechen von dir diese (und auch andere Folgen, aber da ist das wegen des Themas nicht so schlimm) Folge stellenweise eeecht anstrengend anzuhören ist. Ich hab nach einer Stunde etwa abgebrochen, weil ich einfach nicht mehr zuhören mochte, der rote Faden wird durch die vielen Eichhörnchen nahezu unsichtbar.

    4. holgi Artikelautor

      Kann sie, will sie aber nicht. In diesem Fall war das sogar Absicht und nicht die übliche Faul… äh… der übliche Stil 😉

    5. Jenny

      öhm, es war Absicht, Martin dauernd ins Wort zu fallen und neue Baustelen aufzumachen? o.O

      oookay..

  12. ich-wars-nich

    Also so ein Folge zum Thema S21 würde mich auch sehr interessieren, zumal ja dort das dicke Ende wie jetzt beim BER eventuell noch abwendbar wäre.
    Super Folge und bei Neuigkeiten beim BER bitte mehr … Danke 🙂

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  13. tp1024

    Kann mal jemand folgende Aussagen bestätigen/auseinander nehmen:

    1) Es wurde der Beschluss gefasst, den BER zu bauen.
    2) Es gab diverse Angebote, darunter Hochtief, die anboten den BER zum Preis P zu bauen.
    3) Es gründete sich eine Betreibergesellschaft, die behauptete, den BER zum Preis P/2 bauen zu können und erhielt den Zuschlag.
    4) Die Kosten heute liegen zwar weit jenseits von P/2, was die Betreibergesellschaft behauptet hat, aber immernoch in der Nähe des Preises P, den Hochtief angesetzt hat. Möglicherweise etwas höher, also bei P+x.

    Fragen:

    Wie groß ist x?
    Wieviel von x ist der Tatsache geschuldet, dass die Baustelle ungenutzt herum steht? (Also nicht direkt durch Korruption/Pfusch am Bau.)

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  14. Bertha

    Beim ö-r Rundfunk hast du übrigens die Revision, wenn du merkst, dass es stinkt. Nur mal so. Hat der MDR allerdings ein wenig spät gemerkt.

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  15. derherrkpunkt

    Hallo
    Schöne Folge, und eine Art Prequel zur Küchenradioepisode zum BER.
    Ich wollte mich aber mal melden zum Thema Wasserstadt Spandau. Ich hab mich im Rahmen meines Studiums zusammen mit rund 20 anderen ein Jahr lang mit der Wasserstadt beschäftigt unter dem Titel „Scheitern als Chance“. Wenn interesse besteht(bei der Hörerschaft oder vom feinen Herr Klein) und die Holgi ruft an Sache weitergeht, kann ich dazu etwas erzählen. Kann leider auf keine Veröffentlichung linken da die Berichte nur für die Uni-interne veröffentlichung überarbeitet wurden und diverses Urheberrechts-fu von Abb. nicht geklärt ist.

    lg derherrkpunkt

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  16. Rene

    Hallo,

    danke für diese unterhaltsame und interessante Folge.
    Wäre cool wenn ihr abundzu mal ein Update nachschiebt wenn es genug neues zu besprechen gibt.

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  17. Christian Berger

    Zu der Feuermeldesache muss man noch sagen, dass Firmen wie Siemens oder Bosch das gerne mit OPC nutzen. Das ist OLE for Process Control… Nein die Technik will man wirklich nicht haben. Selbst wenn die funktioniert (was trotz der beachtlichen unnötigen Komplexität schon beeindruckend ist) ist das keineswegs sicher gegenüber böswilligen Angreifern.

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