WR189 Anruf beim Optiker

wrint_holgerruftan_200Kay ist Optikermeister und betreibt ein Optikerblog. Ich habe neuerdings Haftschalen und betreibe einen Podcast. So fanden wir zusammen und plaudern über Optiker und Brillenträger, über Hornhautverkrümmung und Augenlänge, Kontaktlinsen, Brillengestelle, Augen, Mysterien und bestimmt noch reichlich mehr (diesmal habe ich mir sogar Notizen gemacht, die dann aber mit dem Altpapier weggeschmissen, was ja wohl mal eine ziemlich geile Ausrede ist!).

28 Gedanken zu „WR189 Anruf beim Optiker

  1. Joerg

    Lieber Holgi,

    dass war wieder ein sehr interessanter und (für mich als Brillenträger) lehrreicher Podcast, den ich interessiert gehört habe. Mit Kay hattest Du einen sehr sympathischen und guten Gesprächspartner. Vielen Dank für die unterhaltsame Zeit, die Du mir immer wieder bereitest.

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  2. Alexander

    Hallo Holger,

    Danke erst einmal für wieder eine unterhaltsame Folge WRINT.

    Mich hätte noch interessiert, warum Brillen-Gläser, trotzdem man sie doch sicher mehr oder weniger vollautomatisch durch Maschinen herstellen könnte bzw. kann, soviel kosten.

    Ich möchte außerdem noch etwas zum Thema Photosynthese (ca. ab Zeitpunkt 02:02:30 in der Episode) im Namen der wissenschaftlichen Aufklärung (TM) richtigstellen:

    Der Grund, warum Pflanzen bzw. das Chlorophylle uns ‚grün‘ erscheinen, ist, dass Pflanzen Wellenlänge um 550nm gerade stark reflektieren und nicht, wie dein Gesprächspartner sagte, absorbieren (siehe [1], insbesondere die dort gezeigte Grafik).

    Dass Menschen beim Helligkeitsempfinden ein Maximum um 550nm Wellenlänge haben (siehe [2]), liegt vermutlich auch daran, dass Pflanzen diese Wellenlängen gerade reflektieren (also scheinbar ausstrahlen). Auch ist diese eine im im Spektrum der Sonne (siehe [3]) bzw. in dem, was davon auf der Erdoberfläche noch ankommt, stark vertretende Wellenlänge.

    Allerdings ist der Peak im Tageslichspektrum nicht so stark ausgeprägt, dass das Helligkeitsempfindungs-Maximum nicht vielleicht auch bei „Rot“ liegen könnte, wenn Bäume „rot“ wären (aber das ist natürlich Spekulation ;-).

    [1] http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Chlorophylle&oldid=116708247#Spektrale_Eigenschaften
    [2] http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=V-Lambda-Kurve&oldid=119430650
    [3] http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sonnenstrahlung&oldid=117642279

    Mit freundlichen Grüßen,
    Alexander

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    1. Alex

      Das mit den Preisen interessiert mich auch. Ich hab mir online eine Brille für unter 40 Euro bestellt, wo die Gläser aus Hong-Kong kommen; und besser als die Optiker-Brille ist sie auch noch: Dank der Antihaftbeschichtung wird sie nicht so schnell schmutzig. Machen die Lohnkosten und die Betriebskosten wirklich eine derart großen Unterschied aus?

    2. MadManniMan

      Danke für die Klarstellung, da hat es mich auch massiv geschüttelt. Dass Pflanzen für uns grün aussehen, bedeutet ja, dass die von uns als grün interpretierten Wellenlängen REFLEKTIERT werden, also kann die Pflanze mit diesen Photonen freilich auch nicht arbeiten.

      Das Dumme ist jetzt: ich weiß, dass Kay da Quark erzählt – woher weiß ich jetzt, dass er nicht auch bei dem anderen Zeugs hier und da irrt? ;-(

    3. norti

      MadManniMan: Dann würden sich sicherlich mehr Leute hier beschweren, wenn er „Quark“ erzählen würde.

    4. MadManniMan

      @Kay,

      das mit dem „Peak“ stimmt halt trotzdem nicht. Pflanzen beziehen Energie, indem sie bestimmte Wellenlängen absorbieren. In diesem Wellenlängenbereich sind sie dann „dunkel“, im Reflektionsbereich „hell“.

      Die Absorptionsbänder von Chlorophyllen sind eben vor allem im roten und blauen Bereich (400 bis 500 bzw. 600 bis 700 nm), also eben gerade nicht im Peak. Der liegt doch im grünen, oder?

      @norti,

      guter Punkt! Wobei ich mich mit dem Farbzeugs auch nur wegen meiner spezifischen Interessen auskenne.

    5. Magnus

      Dass das grüne Licht auf der Erde am stärksten ist stimmt aber prinzipiell schon:
      https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sonne_Strahlungsintensitaet.svg

      Dass darum die Pflanzen grün sind ist zwar falsch, aber deshalb ist er ja auch Optiker und kein Gärtner 😉

      Falls jemand interessiert ist an der menschlichen Warnhemung von Farben kann man sich auf http://www.cg.tuwien.ac.at/courses/Farbe/ unter ein interessantes Skriptum (mehrere PDFs) runterladen. Ist sicher auch interessant für Webdesigner.

  3. panzi

    Wegen Sauerstoffversorgung der Augen beim Schlafen:
    Was ist wenn man eine Augenbinde benutzt? (Weil man schlafen geht, wenn es schon wieder hell wird.) Hält das auch problematisch viel Sauerstoff ab?

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    1. Kay

      Sehr gute Frage.. ich hab mich mal ein bisschen umgesehen, aber auf die Schnelle nichts gefunden, dass sich damit schon einmal Wissenschaftlich beschäftigt hat.
      Ohne Kontaktlinsen ist es aber sicherlich ausreichend, da ansonsten bei den Produkten Hinweise aufgedruckt sein müssten.
      In Kombination mit Kontaktlinsen könnte es unter Umständen schon eng werden.

    2. norti

      Nimm doch einfach eine Schlafmaskeaus (luftdurchlässigem) Stoff anstelle von Gaffa-Tape. 😉

  4. Haiko

    „Der Grund, warum Pflanzen bzw. das Chlorophylle uns ‘grün’ erscheinen, ist, dass Pflanzen Wellenlänge um 550nm gerade stark reflektieren und nicht, wie dein Gesprächspartner sagte, absorbieren “

    Das fiel mir auch als falsch auf. Aber es war wieder ein interessantes und lehrreiches Gespräch!
    Danke euch beiden!

    Grüße, Haiko

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  5. (Noch) kein Brillenträger

    Das war unerwartet interessant, am Stück gehört und die Arbeit darüber vergessen. Danke schön!

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  6. Andre

    Ich hätte noch einen Geheimtipp, um Optiker in dem großen Filialbetrieb in Panik zu versetzen, den ich selbst ausprobiert hab: Nach eienr Netzhautablösung es wagen, eine Brille haben zu wollen. Die Fielfrau hatte da ziemlich Bammel vor, meinte ich sollte doch zum Arzt gehen (nein, die Ärzte hatten gesagt, ich dürfte sieben Wochen nach der OP eine Brille ausgemessen bekommen). Davon mal abgesehen hab ich auch mal irgendwo gehört, dass die Ermittlung der Korrektur beim Optiker wichtiger Teil der Ausbildung wäre, während das für Augenärzte eher eine Nebenbei-Aktion wäre. Haken bei mir ist nur, dass durch das Silikonöl die Automaten da nicht durchmessen können, und ich also die mühselige Messmethode brauche. Inzwischen sag ich das gleich an, wenn ich zur Messung in eine Filliale geh. Dann haben die Leute eine Chance ängstliche Personen von mir fernzuhalten…

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    1. Alex

      Das Messen ist ja auch total schlimm: Zwei Optiker und ein Augenarzt haben unterschiedliche Ergebnisse (die nicht äquivalent sind, da es ja nicht eindeutig ist) geliefert. Wem soll man da noch trauen?

    2. Kay

      Moin Andre,

      wir hatten in der Tat in der Meisterausbildung über 1 Jahr an drei Tagen in der Woche ca. 6 Stunden Refraktion in Praxis und Theorie.
      In der Ausbildung der Augenärzte wird dieses Thema nahe zu nicht angerissen, da diese genug damit zu tun haben die kompletten medizinischen Hintergründe zu kennen. Sie sind also darauf angewiesen, die Kenntnisse sich selbst anzueignen, oder einen Kurs zu besuchen.

      In der Regel erhältst du daher bessere Ergebnisse beim Augenoptiker, da diese sich auch mehr Zeit nehmen können. Aber wie in der Folge erwähnt passiert es in vielen Geschäften, dass auch Gesellen auf einen 14 Tage Kurs geschickt werden und hinterher messen.
      Also in beiden Lagern kannst du auf Gute und Schlechte treffen.

      Grundsätzlich kann es dir als Kunde aber Recht sein, wenn der Optiker die Stärke nochmals kontrolliert, da er dann auch dafür gerade steht. Sollte also irgendwas nicht geklappt haben, dann wird das kostenlos korrigiert.
      Ist das Rezept vom Augenarzt könnte theoretisch der Optiker sagen, du sollst dich beim Arzt beschweren. (Das passiert in der Regel aber nicht)

    3. Andre

      Hallo Kay,

      In meiner Augendoc-Praxis hab ich überhaupt nur ein einziges Mal eine halbwegs ernsthafte Messung der Korrektur bekommen, und das war mit dem vorläufigen Ergebnis aus dem Filialbetrieb. Raus kam dann auch nur, dass das nicht total falsch war. Komplett richtig eingestellt war ich damit auch nicht, hab ich dann später im Nahbereich bemerkt. Die Brille hat dann immerhin bis zur Katarakt-OP gehalten, danach passte da aber wieder nichts.

      Eigentlich würde ja jetzt ne Gleitsichtbrille Sinn machen, aber uneigentlich seh ich bei nem Visus von bestenfalls 0,2 die Diopthrie Abweichung seit dem Nachstar auch nur, wenn ich’s drauf ankommen lasse…

      Ach ja, Rezept für ne Brille, gibt’s das überhaupt noch, wo die GKV doch praktisch nicht zahlt? Lohnt ja eher weniger, und schnell mal grob ermittelte Werte auf Papier reichen mir nur, wenn ich die eh nicht brauche.

    4. Kay

      Hey Andre,

      Die Situation ist natürlich nicht so toll. Generell wenn du auf beiden Augen unter 0,3 siehst, dann kann man die Kassenleistung abrechnen. Das sind bei Gleitsichtgläsern so grob 150 Euro.
      Bei der Sehleistung ist es aber mit der Brille in der Tat recht schwierig.
      Du wirst wahrscheinlich nicht nur den Punkt auf die Netzhaut bekommen müssen, sondern auch noch eine Vergrößerung brauchen um mehr Details zu erkennen.
      Das können dann Hilfsmittel wie Fernrohrlupenbrillen oder ähnliches sein.

      Google am besten mal wer sich in deiner Gegend auf Low Vision spezialisiert hat und geh da mal vorbei.

      Grüße Kay

    5. Andre

      Hallo Kay,

      da hab ich das ‚Problem‘, dass just bei dem Krankenhaus-Aufenthalt, wo mir links die Netzhaut wieder rangeflickt wurde (nebenbei an dem Tag, als eine gewisse Technologie-Firma erstmals ein Gerät mit „Netzhaut-Bildschirm“ vorgestellt hat), bei dem Aufenthalt wurde mein rechtes Auge erstmal mit einem Visus von 1,2 ertappt. Als mich der Stations-Oberarzt darauf hinwies hab ich ihm das erst nicht geglaubt, das Auge war schon seit Jahren nie in der Nähe der 1,0. Aber seitdem hat es sich mehrfach im Krankenhaus mit 1,2 erwischen lassen, außerhalb reproduzierbar mit 1,0 und bei einem „jetzt will ich’s wirklich mal wissen“-Test kürzlich fehlte nicht viel an den 1,25 die da angezeigt wurden. Da ‚fürchte‘ ich, werde ich nicht so bald in den Genuss von Lupen kommen müssen. Dafür pass ich auf das rechte Auge aber auch auf, dass das nicht auch noch abhaut, weil dann wirklich etwas fehlen würde…

      Übrigens hilft es, wenn man vor praktischer Einäugigkeit kein Beidäugiges Sehen hatte, ich vermisse jetzt keine 3D-Effekte, weil ich nie welche hatte.

    6. Kay

      Ach nur auf einem Auge.. Sorry das hab ich falsch verstanden.. Dachte beide 😉

      Das Gehirn ist auch da recht faszinierend und lernt auch nur mit einem Auge nach einer Weile eine gewisse Räumlichkeit abzuschätzen. Es arbeitet dann z.B. mit Überlappungen. Überlappt ein Gegenstand den anderen, dann wird er vermutlich davor sein.
      Das ist echt genial, dass das mit der Zeit wieder klappt.

      Aber schön zu hören, dass ein Auge noch funktioniert. Solltest du irgendwann mal mit Sportarten anfangen, die etwas gefährlicher sind für die Augen, immer schön ne Schutzbrille anziehen. 🙂

      Grüße Kay

    7. Andre

      Hallo Kay,

      ja nur auf einem Auge, und zum Glück auch noch dem Auge, was schon immer schwächer war. Was auch der Grund war, warum ich das Problem zu lange ausgesessen hab.

      Das Ersatz-3D ist für mich nichts neues, eher im Gegentum. Nachdem beidäugiges Sehen immer nur kurz und mit entsprechender Nachhilfe funktioniert hat, hab ich nie wirklich was von dem klassischen 3D gesehen. Wie gesagt, das ist jetzt mein Vorteil. Mir fehlt jetzt nichts.

      Aber die Chance, dass ich überhaupt ernsthaft Spocht betreibe ist eher übersichtlich. Und ohne Brille sieht auch das rechte Auge nicht so wirklich gut (das war bei den OPs links halt blöd, über die harte Augenklappe passte die Brille nicht)

      Und ich hab dann noch einen praktischen Visus-Selbsttest gefunden: Digitale Armbanduhr ablesen. Kann man nicht auswendig lernen, und kann man dauerhaft dabei haben (anders als die schön großen digitalen Stationsuhren im Krankenhaus).

  7. Nilquader

    Ich frag mich ernsthaft, wie Fielmann und so das machen. Ich habe eine (wie ich finde recht ansehnliche) Brille für 20 oder 30 Euro bekommen, die effektiv nochmal 10€ günstiger wird, wenn man so eine Brillenversicherung abschließt… (Mit Gläsern ohne Stärke, nur für eine Prismenfolie), beim Optiker um die Ecke hätte ich für ein fast identisch aussehendes Modell über 100 bezahlt. Da ich davon ausging, die Brille nur wenige Monate zu brauchen, habe ich mich für die günstigere, wenn auch wahrscheinlich qualitativ minderwertigere Variante entschieden. Trotzdem frage ich mich, wie man so etwas für den Preis anbieten und noch dazu beraten kann.

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  8. chrysophylax.de

    Schöner Podcast, wieder unglaublich viel gelernt dabei – danke euch Beiden! (Und wieder hat der Gesprächspartner keinen Hut, in den man was werfen könnte…)

    Ein paar Anmerkungen meinerseits:

    „Plädoyer fürs Fachgeschäft“: Ich bin erst seit ca. 4 Jahren Brillenträger, nachdem das mein Leben lang sehr gut ging und auch alle möglichen Führerschein-Sehtests problemlos funktionierten, wurde irgendwann das Bild auf dem Laptop matschig, obwohl der Laptop seit Jahren der Gleiche war. Daraufhin gings das erste Mal in meinem Leben zur Augenärztin, die meinte „Ihnen fehlt nix, Sie brauchen einfach nur ne Brille, sie werden halt nicht jünger“, und schickte mich zum Optiker. Als Privatpatient hab ich erfreulicherweise ein erstaunlich hohes Budget, das alle 2 Jahre ohne Nachfrage eine neue Brille finanziert, daher schnappte ich mir einen Brillenträger meines Vertrauens zur Mit-Beratung und ging shoppen. Schließlich hatte ich noch nie eine Brille auf dem Kopf. Der Ort bietet 5 oder 6 Optiker und einen Fielmann, wir klapperten einfach mal alle möglichen Läden ab und schauten. Bei einem der Optiker wurde ich ganz hervorragend mit viel Ruhe und Zeit beraten, fand aber irgendwie nicht das perfekte Modell. Allein durch die Beratung war ich mir schon recht sicher, da gut aufgehoben zu sein. Wir stiefelten trotzdem nochmal weiter durch den Ort, und bei Fielmanns fanden wir dann ein Gestell, das mir super gut gefiel – dafür war da die Beratung eine Katastrophe. Fließbandbetrieb pur. Man ist ja nicht ganz doof, also hab ich mir die Modellbezeichnung des Gestells aufgeschrieben, bin wieder zu meinem Optiker zurück und fragte, ob er das auftreiben kann. Der telefonierte 2mal, sagte „ja, kein Problem“, und nannte einen Preis für das Gestell, der 7€ über dem von Fielmann lag. Also sooo billig sind die wohl auch nicht immer. Sofort zugeschlagen und bis heute nicht bereut. Allein aufgrund der phantastischen Beratung und der vielen Geduld und Zeit, die man sich da nahm werde ich auch in Zukunft alle Brillen wieder da kaufen.

    Stichwort „Brille putzen am TShirt & Beschichtung“: Als Gläser gabs dann zu der Brille Kunststoffgläser entspiegelt und mit Luxus-Antischmott-Beschichtung, wie Holgi immer so schön sagt „die Rechtsunten-Modelle“. Die Brille hat nie was anderes gesehen als meine T-Shirts oder Papierservietten oder Klopapier zum Putzen (dem Optiker grausts wahrscheinlich), aber die Gläser sind nach über 4 Jahren immer noch wunderbar und erheblich besser putzbar als unbeschichtete Gläser, wie ich sie in der Familie anderswo habe. Ok, sie sehen nicht mehr neu aus, man sieht gegen das Licht auch schon den einen oder anderen Kratzer, aber die optische Wirkung ist nicht wirklich beeinträchtigt und ich nutze die Brille immer noch ebenso gern wie häufig, auch wenns dann doch letztens mal eine neue gab. Wieder mit Rechtsunten-Gläsern, die Investition hat sich wirklich gelohnt.

    Das Einzige, womit ich etwas hadere: Irgendwann hätte ich dann doch ganz gerne mal eine Sonnenbrille, die auch „Linseneigenschaften“ hat und nicht nur „abdunkelnde“. Aus guten Erfahrungen mit einer grottenhässlichen Grabbeltisch-Sonnenbrille ohne Linseneigenschaften aber dafür mit Polfilter stammt der Entschluss, in Zukunft auch weiterhin ausschließlich Sonnenbrillen mit Polfiltern zu tragen, allein schon weil Elektriker wie ich da beruflich reichlich Spaß mit haben ;). Als mir allerdings der Optiker des Vertrauens Preise für Sonnenbrillengläser mit Polfilter drin nannte, wurde selbst dem Privatpatienten etwas anders…. Gibt´s da gute Gründe für, warum Gläser mit Polfilter und Linseneigenschaften (ich habe jeweils deutlich weniger als 1 Dioptrie sph und cyl, meine brillentragenden Kollegen lachen mich dafür immer aus) völlig unbezahlbar sind und gut funktionierende Sonnenbrillen mit Polfilter-Gläsern ohne Linseneigenschaften für wenig Geld aus dem Grabbeltisch verkauft werden ?

    chrysophylax.

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  9. Chris

    Tolle Folge, ich habe sehr interessiert gelauscht!
    Ich war schon immer der Meinung, dass „richtige“ Optiker zu wenig aus dem Internet herausholen.

    Ich suche schon lange nach einer Übersicht welche Marken & vor allem welche Artikel einer Marke ein Optiker denn überhaupt verkauft. Manche geben wenigstens die Marken im Sortiment online an, aber die Artikel werden nie angegeben. Auf Mails an die auf der entsprechenden Webite angegebene Adresse erhält man in maximal 50% eine entsprechende Antwort… Es gibt für die ganze Branche noch so viel Luft nach oben, da wird einem ja schwindelig 🙂

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