WR210 Taubensteuerung

wrint_realitaetsabgleich_200Heute mit Koalitionsverhandlungen, Reisen nach Ägypten und Roaming-Gebühren.

Ohne Toby ginge es nicht. Hier geht’s zum Energieausgleich.

Shownotes von @Quimoniztoammathepauker und @vale

35 Gedanken zu „WR210 Taubensteuerung

  1. Sascha

    Olà!
    Meine bessere Hälfte und ich haben vor 6 Jahren eine Nilkreuzfahrt mit anschließendem Badeurlaub in Hurghada gemacht.
    tl;dr
    Sehr interessant, aber enorm anstrengend

    Zu allererst sollte man sich bei einer „Nilkreuzfahrt“ mal von dem Gedanken trennen, dass man auf einem richtigen Kreuzfahrtschiff unterwegs ist. Diese Schiffe sind eher mit großen, aufgeblasenen Ausflugsdampfern vergleichbar. Zum Teil runter gerockt, zum Teil durchaus ordentliche Qualität.
    In den „Häfen“, eher Anlegepunkte am Ufer, reihen sich in der Regel auf mehreren hundert Metern, in mehreren Reihen die Schiffe aneinander. Die Schiffe sind dann aneinander befestigt und mit Rampen verbunden. Wenn das eigene Schiff dann in 3. oder 4. Reihe anliegt, musste man zum Verlassen des Schiffs und Betreten des Schiffs vor und nach einem Ausflug erstmal durch die anderen Schiffe durch gehen.

    Ausflüge:
    Wir waren Mitte August für insgesamt 3 Wochen in Ägypten (10 Tage Kreuzfahrt, 2 Tage Kairo, 7 Tage Hurghada). Die Ausflüge zu den Besichtigungsstätten starteten in der Regel zwischen 6 und 7 von Bord, so dass man spätestens um 8 Uhr vor Ort war. Denn, spätestens ab 11 Uhr hast Du die Hitze nicht mehr ausgehalten. Um die Mittagszeit rum, also wenn man wieder zurück an Bord war, haben wir auf Deck häufig 45+°C gemessen. Bis zu dieser Reise hatte ich noch nie gesehen, dass ein Thermometer, welches die Außentemperatur angezeigen soll, jenseits der 50°C Markierung steht. Dort schon 😉
    Ich habe mir sagen lassen, dass so eine Reise im Winter angenehmer ist. Also vielleicht etwas gegen Holgis Winterdepression 😉

    Von Station zu Station gefahren wurde sowohl nachts, als auch (seltener) tagsüber. Tagsüber dann an Deck zu liegen und die Landschaft vorbeiziehen zu lassen ist sehr schön, man bekommt den ein oder anderen Schleusenvorgang mit und kann sich erholen.
    Letzteres ist auch nötig, denn die Ausflüge sind bei den hohen Temperaturen sehr anstrengend.
    Wenn man an der Geschichte Ägyptens interessiert ist, einen ordentlichen Reiseveranstalter hat der gute Guides hat, dann ist das ein sehr schöner „Urlaub“.

    Wir hatten im Anschluß noch 2 Tage Kairo gebucht, ganz bewusst das Paket mit etwas mehr Zeit. Ganz offensichtlich waren wir die einzigen Touris des Reiseveranstalters, der genau dieses Paket im Anschluß an die Nilkreuzfahrt gebucht hatte, denn wir hatten einen Guide für uns alleine. In Gizeh, im ägyptischen Museum und für die Fahrt durch Kairo war das von Vorteil, für die Reise nach Hurghada etwas „creepy“.
    Normalerweise trafen sich die großen Touri-Busse an einem Sammelpunkt außerhalb von Kairo, um dann begleitet von Militärfahrzeugen nach Hurghada zu fahren.
    Wir nicht, wir waren mit einem Reiseleiter, zwei Fahrern in einem Mitsubishi Kleinbus völlig alleine unterwegs von Kairo nach Hurghada. Zwar kommt man regelmäßig an Checkpoints vorbei und wird angeblich auch als vermisst gemeldet, wenn man nicht am nächsten Checkpoint ankommt, aber etwas mulmig wird einem da schon 🙂
    In Hurghada hatten wir noch 1 Woche Badeurlaub gebucht, die haben wir nach der sehr anstrengenden Reise auch benötigt. Also Tipp: den Badeurlaub/Relaxurlaub am besten ans Ende der Reise legen.

    Cheers
    Sascha

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  2. Rebeccca

    Wegen des Störtebeker alkhoholfrei Weizens kann ich Toby nur aus tiefstem Herzen zustimmen. Wir (MUC!) haben es kürzlich in Berlin entdeckt und uns gleich online zwei Kästen nachhause bestellt.
    Es ist sehr fruchtig-süffig und etwas süßlich, drum schmeckt es mir besonders, aber mein Gatte ist ein mindestens genauso großer Fan. Eiskalt ist es unheimlich erfrischend, ähnlich wie Radler oder wie bei uns auch gerne getrunken, Russen (falls irgendwo regional unbekannt: Radler mit Weizenbier).

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  3. Clemens Schaber

    Natürlich kommt beim Tauchen erhöher Druck von außen auf das Trommelfell.
    Aber dafür gleicht der Taucher den Ohrinnendruck bei Abtauchen mittels Druckausgleich (idealerweise permanent) aus. Diesen Ausgleich kann prinzipiell jeder Mensch, der über eine Ohrtrompete verfügt, durchführen (wie auch einer Fahrt auf Bergstraßen oder mit längeren Aufzügen). Allerdings erhöht sich der Druck beim Abtauchen durch die höhere Dichte des Mediums Wasser wesentlich schneller als in Luft. Ob einem der Druckausgleich leicht fällt oder nicht ist anatomisch sehr indiviuell, sollte aber generell dafür ausschlaggebend sein, ob man Tauchen geht oder besser nicht. Mit vorhandenen Trommelfellschäden sollte man natürlich ein paar Schritte zur sichereren Seite machen z. B. einen spezialisierten Tauchmediziner konsultieren …
    Am kritischsten für das Trommelfell sehe ich eigentlich das seltene, mir persönlich unbekannte Problem der Umkehrblockade, quasi wenn der Druckausgleich beim Auftauchen nicht klappt (dieser funktioniert in der Regel ohne jegliches Zutun). Soll gerne bei erkälteten Tauchern, die Schnupfensprays verwenden, passieren …
    Und ja … auch wer beim Schnorcheln abtaucht, muss den Druckausgleich erledigen …

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  4. Marc

    Hallo Ihr.

    Nach Abhören des aktuellen Podcast, musste ich mich schnell auf die Suche nach „dem heiligen Thomas“ machen.
    Ich kannte den nur als Witzfigur gesendet von Oliver Kalkofe.
    Habe aber auch diverse Videos gefunden, die mich zu Tränen gerührt haben… Lachtränen.
    Mein derzeitiger Liebling ist der Abgesang auf den Papst; welch famose Drogen da wohl im Spiel waren.

    Ich danke Euch

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    1. Eule

      @Frollein Ruppich:
      Beim zweiten Video fällt mir das Lachen ziemlich bald eher schwer, denn man sieht den Leuten richtig an wie sich nach der ersten Überraschung in ihren Köpfen die Erkenntnis breitmacht, dass dieser Irre ab jetzt ihre Gehälter bezahlt.

      In der Zeit vor Hornauer war der Sender auch gar nicht so furchtbar schlecht; zumindest die nachmittägliche Jugend- und Musiksendung „Bernie & Co“ habe ich als ganz brauchbar in Erinnerung.

  5. Thomas Fragstein

    hallo,

    falls ihr genau wissen wollt ob ihr gesundheitlich dazu in der Lage seit Tauchen zu gehen, sollte ihr einen Arzt für Tauch und Überrdruckmedizin aufsuchen. Dieser kann euch eine fachkundige Auskunft geben. eine solche Untersuchung ist btw sowieso für das tauchen vorgeschrieben/empfohlen.
    http://gtuem.org/
    Bei abtauchen kommt es zwar zu einem Druckunterschied im „Ohr“ aber dem kann und muss vorgebeugt werden.

    Gruß
    Thomas

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  6. Lijbosz Nek

    Danke für die Sendungen, Toby & Holgi.
    Ich bin Holgi immer sehr dankbar, wenn er konsequent gegen Esoteriker und Konsorten schießt, den Grünen deshalb aber die Existenzberechtigung abzusprechen ist übertrieben. Es gab noch an jeder Partei gewisse Dinge zu kritisieren und ich fürchte, es wird so bleiben.

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    1. Alexx

      Die Grünen pauschal mit Esoterikern gleichzusetzen, finde ich auch nicht in Ordnung. Sicher gibt es im Bioladen „leichtes Wasser“ und solchen Blödsinn, aber das sind auch hier Randerscheinungen.
      Und wenn der eine oder andere Anbauverband ein wenig Voodoo betreibt, ist es immer noch weniger verwerflich, als das was uns die konventionelle Lebensmittelindustrie und die zugehörige Werbewirtschaft den lieben langen Tag versucht weis zu machen oder als Lebensmittel unterjubelt.

      Ich bin selber (relativ passives aber bekennendes) Mitglied der Grünen und habe schon an einigen Veranstaltungen teilgenommen. Überall trifft man ausgesprochen bodenständige, aufgeklärte und kritische Leute, die Zutatenlisten auf ihren Lebensmitteln lesen und sie auch verstehen, weil sie die nötige Ahnung davon haben. Esoteriker sind die, die gar nicht wissen wollen was draufsteht und drin ist.
      Ich glaube auch kaum, dass es eine Partei gibt, die dem Lobbyismus soviel entgegensetzt wie die Grünen.

      Man muss aber auch kritisch sehen, dass derzeit viele auf den Zug aufspringen und auch viel Schindluder mit der grünen Idee getrieben wird, weil findige Menschen erkannt haben, dass die Grünenanhänger tendenziell zu den eher besser gebildeten und -verdienenden gehören und man ihnen gut Geld aus der Tasche ziehen kann.

    2. holgi Artikelautor

      Esoterik steht bei den Grünen im Programm und manifestiert sich in so merkbefreiten Politikern wie Barbara Steffens in NRW, die beabsichtigt, ihre Denkfehler Politik werden zu lassen. Wenn ich Willkürherrschaft will, kann ich auch gleich eine religiöse Partei an die Macht lassen. Die haben wenigstens einen klaren Kompass und lassen sich nicht jeden Scheiß von irgendwelchen Scharlatanen einreden.

  7. Sebi

    Moin Holgi,

    kannst du mal ein paar Titel der Bücher nennen, die sich mit Meditation beschäftigen, ohne esoterisch zu werden?
    Würde mich interessieren.

    Gruß
    Sebi

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  8. grunwalski

    Zu Roaming: Wenn man an der Grenze zu Frankreich wohnt, ist es sehr ärgerlich wenn man ständig im französischen Mobilfunknetz landet und für ankommende SMS und Anrufe unnötig Geld wegschmeissen muss. Gerade in ländlichen Gegenden kommt das zu oft vor. Dazu muss man nicht besonders blöd sein.

    Klar kann man die automatische Netzauswahl deaktivieren, was man aber zuerst wissen muss und unkomfortabel ist. Und ich verstehe nicht weswegen man für mobiles Internet im „Ausland“ einen Haufen Geld hinlegen muss, wenn man nur 10km nach Frankreich fährt um dort zB. Einzukaufen.

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    1. Lawine

      Ich hab immer das Gefühl, man kommt immer viel schneller ins ausländische Netz rein als wieder raus. Schon Kilometer vor Österreich/NL/FR begrüßt mich freundlich das ausländische Netzt per SMS, auf der Rückfahrt dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis man wieder aus dem Netz draussen ist. Ob die an der Grenze besonders starke Strahler aufbauen?

    2. Maxi

      Das ist mir schon öfters beim Überqueren nach und von der Schweiz aus aufgefallen, so dass ich noch bis nach dem Rasthof „Hegau Ost“ (BAB 81) den Schweizer Anbieter auf dem Schirm habe. Der Diskussion angeschlossen würde ich gerne Mal wissen, wieso dies bei TV-Sendern anders ist. So sieht man mehrere hunderte Kilometer hinter den Grenzen noch ARD und ZDF in Bern oder Besançon, auf der anderen Seite in Mannheim oder Ulm weder France 2 oder SF 2. Wenn dies mit zusätzlichen Zahlungen zusammenhängt, um welche Größenzahlen handelt es sich dabei.

  9. Sebi

    Ich habe vor diesen Frühling meinen ersten Tauchschein gemacht und war seit dem über 10mal Tauchen, da es wirklich viel Spaß macht. Da man dauernd sich an den neuen Umgebungsdruck (z.b. bei 10m 2Bar) anpassen muss, muss man sehr häufig einen Druckausgleich machen (Nach Lehrbuch jeden Meter oder sobald man Druck spürt). Dafür sollte das Trommelfell intakt sein. Einer der mit mir zusammen das erste Schnuppertauchen gemacht hat, musste nach 1 1/2 Metern abbrechen. Er hatte wohl mal eine Ohr Op die nun einen Druckausgleich verhinderte.
    Ich würde mich natürlich über eine Wrint Folge übers Tauchen freuen! Am besten wäre ein Interviewpartner der schon Jahre lang Taucht und am besten noch Mediziner ist, um die Einwirkungen auf den Taucher zu beschreiben. Zur Not stelle ich mich zur Verfügung um für besser Wissern einen Anreiz zum Interview zu bieten. 😉

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  10. Peter

    Hallo,
    zum Thema Roaming, gerade an der schweizer Grenze ist es doch sehr ärgerlich wenn man nicht deutsches Netz hat. Ich habe die Vermutung das die Schweizer aufgrund ihrer Berge und der Knete die sie besitzen ihr Mobilnetz ähnlich gut in Schuss halten wie ihre Strassen. Hinzu kommt das hier das deutsche Netz nicht das allerbeste ist ,ist man öfter als einem lieb in der Schweiz eingebucht ohne einen Fuss in die Schweiz gesetzt zu haben. schon ärgerlich wenn schon das Empfangen einer SMS dann Geld kostet.
    Im Falle eines Notfalles, der zum Glück noch nie eingetroffen ist, bin ich aber froh das es das schweizer Netzt gibt. Oft kann man sich dann entscheiden zwischen keinem Netz und schweizer Netz.

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  11. Sebastian

    Auch ein sehr gutes alkoholfreies Bier ist das Neumarkter Lammsbräu Alkoholfrei. Ist etwas süßlich und definitiv zu empfehlen.

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  12. kreetrapper

    Ich muß mich hier noch mal einigen der anderen Kommentatoren anschließen. Ich wohne an der Grenze zu Holland und gerade als Grenzpendler sind die lächerlich hohen Roaming-Gebühren extrem nervig. Und besonders Daten-Roaming ist hier ein ungelöstes Problem. Der einzig gangbare Weg ist zur Zeit, daß man sich für jedes Land eine SIM-Karte zulegt und dann fleißig wechselt. So habe ich mir ein Europa ohne Grenzen nicht vorgestellt.

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    1. holgi Artikelautor

      Abgesehen davon, dass es nie um Daten-Roaming ging – warum stellt ihr nicht einfach eure Telefone so ein, dass sie keine ausländischen Netze akzeptieren?

    2. Anne

      Das Problem sind ja nicht nur mögliche Kosten, sondern, dass man sein Mobiltelefon nicht mehr komplett nutzen kann. Ich kenne das aus Konstanz, wo mein Telefon (damals noch bei base) immer gerne schon ins Schweizer Netz wollte, obwohl ich mich definitiv noch auf der anderen Seite des Sees befand. Man kann dann Datenroaming deaktivieren und keine Anrufe entgegennehmen, aber das bedeutet dann eben, dass man sein Telefon nicht mehr nutzen kann, obwohl man sich noch in Deutschland befindet.

      Bei mir waren das nur ein paar Tage, wir wohnen da ja nicht, aber wenn man sowas tagtäglich hat, wird es wohl recht schnell ärgerlich.

  13. kreetrapper

    Klar. Ich stelle mein Telefon einfach so um, daß es kein ausländisches Netz akzeptiert und bin dann den halben Tag nicht erreichbar. Das ist ja eine super Idee. Oder ich trage die ganze Zeit zwei Telefone mit mir herum. Ich habe eine Menge Kollegen, die das in der Tat tun, aber das ist doch in den Zeiten von europaweiter Mobilität keine tragfähige Lösung. Ich finde, daß dies für mehr und mehr Menschen ein ungelöstes Problem ist, und eines, das mit ein bißchen Regulierung aus Brüssel schnell vom Tisch wäre.

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  14. W.B.

    Hallo zusammen!
    1. Wrint Folge ueber das Tauchen? Ja will ich haben! Ich koennte vielleicht auch einen interessanten Gespraechspartner vermitteln. Es lohnt sich jedenfalls jemanden mit deutlich mehr als 1000 Tauchgaengen zu interviewen. Moegliche Themen sind z.B. „Physikalische Grundlagen“, „Faszination des tauchens“, „Gefahren“, „Unterschiede PADI/CMAS“, „Unterschiede konventionelles Tauchen, Tec-Tauchen, Apnoe“ .
    2. Ich wohne im Grenzbereich zu NL. Mein Arbeitgeber (seit ueber 10 jahren) hat mit GSM und allen weiteren Standards zu tun. Ein Kolege, der da deutlich mehr Ahnung als ich hat, hat mal gesagt das es naheliegend ist, dass die Netzwerkbetreiber hinter der Grenze absichtlich sehr stark nach Deutschland strahlen, weil es sich wegen der Roaming Gebuehr lohnt. Ich habe ueblicherweise alle anderen Netze gesperrt, aber …
    3. … das Sperren der fremd-Netze ist nicht auf jedem Handy moeglich, bzw. wird der Schalter sehr tief im Menue versteckt. Es sind also nicht alle zu bloed !

    Ich danke fuer die Aufmerksamkeit 😉

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  15. Simeon

    Hallo Holger,
    du sagtest in dieser Episode, die Grünen Globuli würden verteilen und dass dadurch unser Gesundheitssystem zerstört werde.
    Inwiefern können Globuli denn das Gesundheitssystem zerstören, die ja nach deiner Aussage sowieso wirkungslos sind?
    Ich habe euch im Realitätsabgleich nun schon oft über Homöopathie reden gehört und eure Abneigung dafür, nie aber vernünftige Argumente. Ich weiß, es gibt die wissenschaftlichen Studien, die eine Wirkungslosigkeit der Globuli belegen, aber was spricht gegen die zeitlich deutlich ausgedehnteren Anamnese Behandlung der Ärzte? Ich glaube es ist nicht zu übersehen, dass ein Arzt, der ein 1 1/2-stündiges Gespräch mit einem Patienten führt, mehr Zusammenhänge im Bezug auf dessen Gesundheit feststellen kann, als ein Arzt, der sich nicht die Zeit nimmt, sondern nach ein paar Minuten eben irgendein Medikament verschreibt (dessen Nebenwirkungen womöglich auch noch verheerende Folgen haben kann). Es sind wohl Argumente für und gegen Homöopathie zu finden (für Schulmedizin im Übrigen auch), ohne zu Behaupten, sie zerstöre das Gesundheitssystem, denn Gründe hierzu kann ich nicht finden. Die Krankenkassen sitzen auf Milliarden (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/krankenkassen-machen-ueberschuss-von-1-2-milliarden-euro-a-919388.html) und eure Aussage, ihr wollt so etwas wie Homöopathie nicht mit eueren Kassenbeiträgen finanzieren, könnte man auf jede selbstverschuldete Krankheit umformen, z.B. Folgekrankheiten von Übergewicht oder Alkohol. Ich denke da könnte jede Menschengruppe, die von diesen Folgekrankheiten nicht betroffen ist, weil sie auf ihre Gesundheit achtet, ebenfalls die Kassen tadeln, dass sie das von ihren Beiträgen zahlen.
    Des Weiteren könnte diese „Geldargumentation“ sowieso nur gelten, hätten die Kassen zu wenig finanzielle Mittel. Ich bitte euch das mal zu überdenken, denn sich nur über eine Seite Gedanken zu machen halte ich nicht für fortschrittlich und aufgeklärt.
    Viele Grüße

    Antworten
    1. holgi Artikelautor

      Das ist ja alles ganz hübsch, was du schreibst, ändert aber nicht das Geringste daran, dass Homöopathie Unsinn ist. Und daraus kannst Du dir auch das „vernünftige Argument“ ableiten.

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