WR283 Frau Diener verreist nach Wien

 

wrint_2014_zumthema_200Andrea Diener reist, schreibt über diese Reisen in der FAZ und ist so freundlich, mir von diesen Reisen zu erzählen. Diesmal ist sie nach Wien gefahren und hat den Ball der Kaffeesieder besucht. Sie erzählt von Würstlständen, Käsekrainern, Torten, Schaumrollen, Brautmoden Flossmann, Fracks und Smokings, dem Zentralfriedhof, Robert Menasses „Erklär mir Österreich“, Debutanten, der Tritsch-Tratsch-Polka, der Mitternachtsquadrille, dem Cafe Sperl, dem Landtmann, dem Havelka, dem Bräunerhof, dem Wiener Deewan, SalmiakiKaurismäki and more.

Ohne Andrea ginge es nicht. Hier steht ihr Spendenglas.

18 Gedanken zu „WR283 Frau Diener verreist nach Wien

  1. Sascha

    4:30 min

    Moin,

    die Domstadt Eichstätt liegt zum Beispiel im Altmühltal, und die Menschen sind (wie viele Oberbayern) tatsächlich ironiearm.
    Aber wenn Du in der Gegend bist, trink ein „Hofmühl Hell“. Ein Helles bzw. Lager der Spitzenklasse. Leider fast nur regional erhältlich.

    Gruß
    Sascha

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  2. JimBohne

    Liebe Andrea, lieber Holgi,

    vielen Dank für diese tolle Sendereihe und speziell diese Folge! Ich selbst bin als Wiener noch nicht mal in die Nähe von einem Ball gekommen und habe deshalb sehr viel Neues und Interessantes erfahren. Besonders symphatisch fand ich wie Andrea über Wien erzählt und dabei den gleichen Erzählstil hat wie in früheren Folgen in denen sie von viel weiter entfernten, fremderen Orten und Ländern berichtet hat. Das hat mich ein bisschen an den Film „Das Fest des Huhnes“ (Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Fest_des_Huhnes, Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=5zrjLxEjGZ8) erinnert.

    Ich würde mich jedenfalls freuen wenn du, Holgi, mal nach Wien kommen würdest und ein Hörertreffen veranstaltest – gerne auch in einem typischen Wiener Kaffeehaus mit gratelndem Ober 🙂

    Liebe Grüße,
    Jim

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    1. Laura

      +1 für das Fest des Huhnes!
      Fantastischr Film, muss man mal gesehen haben. Wers nicht kennt: dabei zieht ein afrikanisches Filmteam durch Österreich und dreht eine Doku über die österr. „Ureinwohner“ mit ihren Sitten 🙂

      Holgi – falls du mal wieder ein Thema suchst: Astrofaschismus ist ein ganz interessantes Thema. Man sieht sich zwar nicht mehr als Opfer des Nationalsozialismus, aber er hilft dabei zu ignorieren was vorher war.

  3. romold

    Ich finde es auch immer amüsant, dass man in der Oper Menschen in Alltagskleidung sieht. So ist man (ich) heute der Auffällige, wenn man Anzug/Smoking/Frack trägt. Das amüsiert mich.

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  4. Magnus

    Hallo,
    ich bin 2007 von Bremerhaven nach Wien ausgewandert. Viele der Beobachtungen von Frau Diener kann ich bestätigen. Die Sache mit dem entspannten Autofahren in Wien kann ich so aber nicht stehen lassen. Es wird aus mangelnder Nachsicht so viel gehupt, dass in ganz Wien gesetztlich Hupverbot herrscht. Die meißten meiner österreischen Bekannten vermeiden nach allen möglichkeiten es mit dem Auto in Wien unterwegs zu sein.
    Außerdem gibt es hier ganze Bezirke die „Kurzparkzone“ also Parkscheinpflichtig sind, worauf einem nur ein blauer Strich und das Wort „Zone“ an der grenze des Bezirks hinweisen. Man parkt also schnell mal ohne Parkschein. Dafür ist der ÖPNV hier einfach nur grandios gut.

    Mein Mitbewohner war dieses Jahr Debütant am Opernball und das ist man seiner Aussage nach nur einmal in Leben. Am Kaffeesiderball war er übrigens auch.

    Grüße
    Magnus

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  5. Peter

    Ha ha … lustig, dass ihr Wien als „langsam“ anseht … obwohl, eine Bekannte von mir, die nach Berlin gezogen ist, sieht es mittlerweile auch so.

    Und interessant, dass man in Deutschland anscheinend „Schaumrollen“ nicht kennt.
    Die mit Schokoglasur sind wahrlich die heftigeren (vor allem die großen und übergroßen Dinger). Aber ich denke die „originalen“(?) Schaumrollen haben keine Glasur, sind aber dafür mit Puder- äh, auf gut österreichisch mit Staubzucker bestreut… mmmhhh…

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  6. Torben

    Hallo,

    vielen Dank für die Erwähnung von Günther Paal. Ich kannte ihn nicht, habe mir ein paar Auftritte angesehen und finde ihn ziemlich großartig. Dazu, vielleicht noch zwei links für die Shownotes.


    Vielen Dank,
    Torben

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  7. Kilian

    Was der Wiener Opernball in Wien ist, ist in Köln die lachende Kölnarena (Karnevalszeit). Verkleidete Leute, Musik, wichtige Leute eröffnen die Show etc. 😉

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    1. Helena

      Der Vergleich hinkt aber an allen Ecken… Während man sich für die Bälle schön macht und „aufbrezelt“ erscheinen mir die meisten im Karneval eher hässlich. Auch was das Benehmen betrifft, so kann man einen Ball kaum mit einem lallenden Bierzelt vergleichen, das zu Fips Asmussen Witzen lacht 😉

      Die Tritsch-Tratsch Polka: http://de.wikipedia.org/wiki/Tritsch-Tratsch-Polka

      Grüße von einer Wienballorganisatorin 😉

  8. Robert

    Hach diese Erzählungen von Frau Diener sind immer so schön. Ich könnte da stundenlang zuhören *schmacht*

    Macht weiter so. Sehr schöne Sache! Wie eigentlich Alles auf Wrint.

    Viele Grüße

    Robert

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  9. Christian

    Finde diese Reihe auch sehr schön und freue mich über jede Folge mit Fr. Diener. Vielliecht kann man für diese Reihe längerfristig auch einen Feed anbieten.

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  10. Peter

    Servus Andrea! Servus Holgi!

    Eine großartige Sendung, die einem auch als Burgenländer der einige Jahre in Wien gelebt hat wieder einmal Lust auf einen Hofburg-Ball macht! An Bällen mangelt es bei uns in der Ballsaison (üblicherweise von Anfang Jänner bis Aschermittwoch) wirklich nicht. Aber nicht nur ihn Wien, denn fast jeder Sport- oder Musikverein, die Feuerwehr, Jäger oder sogar die Parteien haben ihre eigenen Bälle in den Städten und Dörfern, nicht zu vergessen die unzähligen Schulbälle, bei denen die Maturanten den Ball eröffnen (Debütanten).

    An der Aussprache müsste noch ein wenig gearbeitet werden: Die Quadrille wird Kwadrill ausgesprochen, ohne e am Ende. Aber sonst war’s eh ganz ok.

    Bei einem Hörertreffen würd ich mich gern anschließen. Und ja, es ist kein richtiges Kaffeehaus, wenn der Ober dich nicht zuerst gekonnt ignoriert und dann angrantelt. 🙂

    Freue mich schon auf viele weitere interessante Folgen!

    Herzliche Grüße,

    Peter

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  11. Stefan

    Schon etwas her, dennoch noch ein paar Anmerkungen:

    Ob und in welchem Umfang die Bayern Ironie verstehen, kann ich nicht wirklich beurteilen, dennoch sind die Bayern wohl die EINZIGEN Deutschen, die uns Österreicher tatsächlich verstehen.
    Möglicherweise hat Frau Diener da Wien nicht richtig verstanden 🙂
    In Sachen Straßenverkehr kommt es wohl darauf an, womit man Wien vergleicht. Mein persönlicher Eindruck ist, dass es da bei uns deutlich stressiger (es wird laufend gehupt, rücksichtsloses Verhalten etc.) zugeht, als in Städten wie zB. München.
    Trotzdem natürlich eine schöne Sendung. Im Grunde gibt es einen ganz netten Blick auf Wien, wobei das alles hier maximal 1% von Wien beschreibt!

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