WR373 Armleuchter

 

wrint_realitaetsabgleich_2014_200Diesmal mit Dialekten, Bescheuerten, Sponsoring, Arbeit, einem Fahrrad und dem Wetter.

Ohne Toby ginge es nicht. Hier sein Klingelbeutel.

 

Shownotes
von tagamemnon, ohnehin, bigmcintosh91 und Quimoniz

Waldorfschulen — Phrasendreschmaschine — iPhone 5S — AppleCare — Apple Store-App — Holgi hat sein iPhone 5s gegen ein neues ausgetauscht — 1Password — Dropbox — Toby wirft seine Geräte erst nach der Garantie runter — Foto Gregor.

Dialekte und Bundesländer

19:42:40

Holgi hat sich an zwei Saarländern in der S-Bahn erfreut — Saarländischer Dialekt — Sächsischer Dialekt.

PEGIDA

19:43:47

PEGIDA — Tobi glaubt, dass "große Naziköpfe" hinter PEGIDA stecken und diese steuern — Lutz Bachmann — "Im Zweifelsfall heißen die alle Lücke" (Holgi) — de Maizière — de Maizière (Bundesinnenminister) mahnt die Sorgen der Bürger ernst zu nehmen — "Aber muss man doch mal sagen" (Toby) — Großer Lacher von Holgi — Tagesspiegel Reportage — Holgi erklärt PEGIDA als Ausdruck eines Drangs nach sozialer Stratifikation/Abgrenzung nach unten — Holgi findet PEGIDA-Teilnehmer lächerlich, Tobi hat Angst vor diesen Entwicklungen — "Bildung ist der Schlüssel zu sozialer Sicherung und Zuversicht" (Holgi) — Bernd Lücke(/Lucke) — Tweet von Bof Erk (Kommt hier irgendwer aus Burscheid, oder was soll Bushido bedeuten?) — Yasmin Fahimi (Wahlplakat von Yasmin Fahimi "Alle Rassisten sind Armleuchter - überall")  — Tobias Schlegel als Moslem verkleidet bei PEGIDA — Zeit Umfrage (73% Bundesbürger.. Islamphobie) — Bildungsmisere (Winterfest statt Weihnachtsmarkt - Holgi sagt das ist eine Ente)  — Carsten van Ryssen interviewt PEGIDA als Russia Today (Heute Show) — "Dies ist ein gleichgeschalteter Podcast" (Holgi) — Heute Show — Russia Today.

Sponsoring von Podcasts

19:58:58

Audible — Toby macht die Audible Tom Hanks Introszene nach — Audible hat Holgi ein Angebot unterbreitet — Paid Content — Holgi will sich nicht für WRINT sponsorn lassen — "Wäre es ein Problem, wenn ich WRINT von Audible sponsern lassen würde?" (Holgi fragt die Hörer) — Toby hat sich nach langer Überlegung gegen Sponsoring des Einschlafen-Podcasts entschieden — Einschlafen-Podcast — Reply All — SquareSpace — Minecraft — This American Life — Holgi will wissen: Würde sich für die Hörer etwas ändern (und wenn ja was), wenn WRINT gesponsort (z.B. von audible) werden würde? Und würde dies auf die Spendenbereitschaft auswirken? — "Entweder ich lass' mir alles bezahlen, oder lass' mir gar nichts bezahlen." (Holgi) — Klogschieters — Lego — Lego Todesstern — Lego X-Wing — Todesstern.

Tobys neuer Job bei Adobe

20:15:25

Agile Coach — Agiles Produktmanagement — "Ich bin vielleicht die Müllabfuhr." (Toby).

Tobys neues Fahrrad

20:16:31

Toby hatte sein Fahrradschloss vergessen — Neues Fahrrad macht Spaß — Koga-Sattel — Toby hat sich mit Kumpel in Tostedt getroffen, nächstes Jahr gemeinsame Fahrradtour — Tostedt — Finkenwerder — Schwitzen im Winter auf dem Rad — Zalando.

Personalführung

20:22:40

Amazon — Statistik: "Krankenstand Deutschland 3,5%, bei Amazon 20%" — Dokumentation "Ausgeliefert" über Amazon — Schiller Burger — "Das wichtigste ist zuhören." (Toby) — Holgi hat als Schüler mal in der Kartonfabrik gearbeitet — Möbel aus Pappe — "Jeder Mensch ist irgendwo kreativ." (Toby) — "Du hast ein Interesse daran, Deine Leute wertzuschätzen." (Toby).

Das Wetter

20:34:33

201 Gedanken zu „WR373 Armleuchter

  1. Dennis

    Ich hätte prinzipiell nichts gegen ein Sponsoring von wrint. Bei mir macht das keinen Unterschied in meiner Bereitschaft auch mal was zu spenden.
    Allerdings sollte sichergestellt sein das dadurch kein Einfluss auf das Programms bzw. die Inhalte genommen wird.
    Ich hätte gerne das du wie dem immer so gerne sagst „In Geld schwimmst“ sodass wir noch lange Spaß mit dir und deinem Wrint-pire haben.

    Schon mal schöne Feiertage dir und der Hörerschaft

    1. manka

      Seh ich ähnlich. Zumal ich eh schon Kunde bei Audible bin und deren Angebot durchaus empfehlenswert finde. Auch wenn das letztlich Amazon ist, die ich nicht in Allem so geil finde.

    2. Frank

      Hallo,

      Genauso sehe ich das auch.
      Sponsoring ist okay, solange es den Inhalt nicht beeinflußt.
      Ich spende eher unregelmäßig, tut mir leid, aber selbst das würde ich bei einem Sponsoring nicht einstellen.
      Dein Programm hat eine Qualität, für die man gerne zahlt.

      MfG

  2. Yannick

    Ich persönlich habe nichts gegen Sponsoring. Was mir nur aufgefallen ist:
    Ihr redet im späteren Verlauf der Sendung über Amazon. Meinst du, dass macht ihr auch noch, wenn du Geld von Audible, einer Tochter von Amazon, bekommst?

  3. Lars

    Hallo Holger,
    prinzipiell bin ich nicht gegen Sponsoren. Beim Games Aktuell Podcast läuft am Anfang die Ansage „Der GA-PCST wird präsentiert von Onkel Detlefs Aalräucherei“ stört mich nicht! Wem es nicht passt kann ja die paar Sekunden vorspulen.
    Flattrn werde ich weiterhin, auch wenn´s momentan nicht viel ist.
    Wenn Dir die Sponsoren eine sichere Einnahmequelle für Wrint geben können und Du ein paar Sorgen weniger hast, warum nicht?!
    Meine Freundin und ich hören Dich + Konsorten weiterhin!

    Grüße aus Oldenburg

  4. Ali

    Also ich fänd Werbung in einem gewissen Rahmen(Nur am Anfang und Ende und nicht zu lang) vollkommen in Ordnung und bin das von englischsprachigen Podcasts(meist Werbung für Squarespace) sowieso so gewohnt. Auf meine Spendenbereitschaft hätte es auch keinen Einfluss, ich verstehe jedoch deine Bedenken, dass es dies für andere Hörer durchaus haben könnte.

  5. Schwarzmaler

    Als Hörer würde ich weiter flattern, und ich würde auch nicht abschalten, allerdings nimmst Du dir die Authentizität aus deinen Podcasts. Gerade bei der Wrintheit oder dem Realitätsabgleich kann ich mir ein gesprochenes „Dieser Podcast wird gesponsert von $KEINEKAPERN“ nicht anders als störend vorstellen, und mittendrin wäre es eine kleine Zumutung.

  6. Marco

    Ich hör Wrint schon seit Anfang an und gehöre eigentlich zu den egal-Typen
    Darum wär Sponsoring voll ok, solange Holgi seine eigene Meinung dazu sagt, oder es so abtrennt, das es keine Vermischung mit dem anderen Content gibt.

    Was auch gut funktionieren kann ist ein Format wie bei den YT channel „FilmRiot“:
    Am Anfang der Sendung wird der Sponsor angekündigt, dann kommt das Hauptthema, nach 2/3 der Zeit kommt ein angekündigter, doch spontan gesprochener Jiggle. Gerade in diesem Fall, sind Versprecher und Unterbrecher der Running Gag, der die „Werbesendung“ unterhaltsam macht.

    Eine Beispielepisode: https://www.youtube.com/watch?v=15tYFWR4cvA

    so kann ich mir das sehr gut vorstellen 🙂

    1. Eule

      Au ja! Einmal Toby in der Wrintheit und Alexandra im Realitätsabgleich! Prima Idee, ernsthaft! 😀

    2. Christoph

      Das ist eine echt geniale Idee – da hätte ich Lust drauf!
      Auch bei mir würde ein Sponsoring von Audible keine Auswirkung darauf haben, ob ich deine Podcasts weiterhin höre oder mein flattrn einstelle. Außerdem bin ich schon jahrelanger Audible Abo-Kunde und kann dies jedem empfehlen, der Hörbücher gerne hört.

  7. Manfred Helzle

    Sponsoring für mich OK. Z.B. Happyshooting und bitsundso haben auch ihre Werbeslots. Ich mag Deine Sendungen. Werde weiter Spenden.

  8. Rick

    Audible fände ich OK, Hörbuchempfehlungen von Dir in diesem Kontext würden mich dann auch vom Skippen abhalten.

  9. Eugen

    Hallo Hogli, also mich würde ein Sponsoring nicht stören, ich muss aber auch gestehen, dass ich erst 1 mal gespendet habe.
    Grüße, Eugen

  10. Johannes

    Hätte nichts dagegen, dass du Geld durch Sponsoring bekommst. Allerdings würde mich das im Podcast schon stören. Wäre halt schön, wenn es nur auf der Seite stehen würde und vielleicht in dem Cover der jeweiligen Folge. Dass dies für Audible nicht so attraktiv wäre, ist mir auch klar.

  11. Patrick

    Hallo Holgi!
    Sponsoring würde mich bei Wrint nicht stören; stört mich bei anderen Podcasts (z.B. Linux outlaws) auch nicht. Ich weiß ja nicht was genau geplant ist, aber eine Auftragsproduktion für Audible empfände ich als beste Möglichkeit. Du könntest ja Hörbücher besprechen; bietet sich ja irgendwie an 🙂

  12. Chris

    Fände es Problemlos wenn Inhalt von Werbung eindeutig zu trennen ist.
    Den Einwand mit Amazon finde ich interessant, sollte halt sichergestellt sein das du authentisch bleibst und du dir keine Gedanken machen musst was du sagen darfst.
    Gutes Beispiel für Werbung finde ich happy shooting.

  13. Ferhat

    Also ich find es gut wenn du extra Geld annehmen würdest. Also PRO und mach ein 24 Stunden Programm draus 🙂

    PS: Böse Zungen würden jetzt behaupten, das du die Audible Werbung in dieser Episode perfekt verpackt hast in dem du darüber ordentlich lang geredet hattest. 😉

    Und zum Thema Pegida, hier ist quasi PEGIDA 1.0 https://www.youtube.com/watch?v=kFb9nZsavhE

    Egal … Mach weiter so.

  14. Tjark

    Ich hätte nichts gegen ein Sponsoring, würde mir dann aber die Möglichkeit wünschen, bei Dir Geld einzuwerfen und dafür einen Feed ohne Sponsoring-Einblendungen zu bekommen.
    Der unbewusste Einfluss auf Inhalte wird sich dabei leider nicht vermeiden lassen. :/

  15. Tjark

    Es gibt übrigens auch deutsche Podcasts, die recht erfolgreich Werbung machen. Zum Beispiel Bits und so von Timo Hetzel und Happy Shooting von Chris Marquardt und Boris Nienke.

    1. Marcel

      Hmm, bei Bitsundso passen die Werbeblöcke aber irgendwie besser ins Gesamt Konzept. Die Jungs arbeiten ja Themenblöcke von ihrem GoogleDoc ab und unterbrechen das dann mit „bits und so kommt diese Woche übrigens mit freundlicher Unterstützung von XYZ *hier 3minuten Lobpreisung einfügen*“.

      Grade hier beim Realitätsabgleich, oder auch bei der Wrintheit gibts halt auch mal Meinungen, wie eben z.B. oben besprochen über Amazon. Sollte so etwas wegfallen, vlt. dann sogar noch Nachvollziehbar, also das Holgi auf einmal die DeutscheBahn hoch lobt X-D. Tja dann….

      Ich glaube beim ersten Verdacht von mir das Meinungen unterdrückt werden oder absichtlich, vlt sogar eben ungewollt weil -Schere im Kopf-, Sachen hochgelobt werden, dann wäre meine Spendenbereitschaft wohl dahin.
      Ich würde mir dann denken, ok Audible finanziert den Laden jetzt, dafür gibt es weniger freie Meinung aber ich muss dann eben auch nichts mehr Spenden.

  16. Nico

    Sponsoring würde ich nicht schön finden eher würde ich für jede folge ein betrag X zahlen irgendwie was 2~6€ je nach format. Foto-/Bier-/Wein-/Wissenschaft-/Ferngespächs Folgen eher mehr 😀

  17. Felix

    Englische Formate mit Werbung sind meist sehr viel strukturierter als WRINT, vermutlich teils aufgrund der Werbung, zudem abgehobener. Das bedeutet ein anderes Höhrerlebnis, insbesondere die Authentizität geht verloren. Zwar höhre ich Podcasts mit Werbung, das sind meist jedoch Wissens-/Storypodcasts (Pobably Science, Serial, TAM). Zu WRINT passt das allerdings meiner Meinung nach nicht.

  18. Björn

    Hallo Holgi, ich fände es okay, wenn du dich von Audible sponsoren lassen würdest, ich wünsche dir, dass das auch klappt! Ich werde weiterhin WRINT abonniert haben und sobald ich mit dem Studium fertig bin, auch ordentlich mal was in den Hut werfen! Ich fände es nur blöd, wenn du einen Jingle/Extra-Musik für den Werbeblock einspielen würdest! Ich würde natürlich trotzdem weiter hören, denn Inhalte und Unterhaltung zählen ja mehr =) Frohe Weihnachten! Björn

  19. Student

    Bitte, bitte, bitte sprich die Werbung dann nicht selber.
    Bei anderen Podcast hab ich dann immer so einen komischen „fremdschäm; ja, du musst das jetzt sagen, aber ich hör auch extra weg – damit es für dich nicht so doof ist“-Moment.
    Ich mag deine Stimme auch wirklich nicht mit Werbung in Verbindung bringen wollen.

    1. Yves

      Ich stimme voll zu, aber fremde Vom-Band-Werbestimmen mach mich dafür unglaublich aggresiv, weil die einfach in die Sendung reinquatschen die ich hören will.

  20. wommel

    also ich hätte kein problem mit 4 sekunden in/out-tro in denen der tom hanks synchronsprecher sagt das es auch audible.de gibt. das würde auch meine flattr-bereitschaft nicht beeinträchtigen. kennt man so schlieslich auch von deren hörbüchern.

    falls das allerdings auffallend bis störend mehr wird würde ich mir das anders überlegen. aber bis dahin mach mal ich hoffe einfach das mehr geld für wrint auch mehr wrint heist 🙂

  21. Basti

    Moin!
    Zuerst einmal fänd ichs total spannend. Ich würde weiterflattern, allerdings kann ich über die fernere Zukunft nicht sagen, ob meine Flattr-Bereitschaft nicht doch leidet.
    Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass eine Experimentierphase vielleicht ganz sinnvoll sein könnte. Falls es dann doch nich funktioniert, wäre meine Spendenbereitschaft auf jeden Fall ungebrochen.

    Schönen Gruß,
    Basti

  22. David

    Ich bin ganz gespannt, dass die Kommentatoren über mir schon ein sehr deutliches Bild davon haben, was Sponsoring durch Audible bedeuten würde – was wahrscheinlich daran liegt, dass ich keine amerikanischen Podcasts höre. Um aber eine wirkliche Aussage darüber treffen zu können, ob ich mir das vorstellen kann, fände ich es ganz schön wenn du das etwas weiter ausführen könntest, wie man sich das vorstellen soll. Handelt es sich um mehr oder weniger häufige Jingles, um Hinweise auf der Seite, um beiläufiges Product Placement (was ich für die Authentizität schwierig fände)… Und was stellt sich Audible darunter vor? Cool fände ich ja einen kurz-WRINT, in dem du einfach kurz mit einem Mitarbeiter von Audible vorstellst, was so möglich wäre. Transparenz und so 😀

    Generell habe ich aber überhaupt kein Problem damit, solange es keinen Einfluss auf den Content hat, wie auch meine Vorredner schon anmerkten, und es einem nicht irgendwann auf die Nerven geht, weil alle 20 Minuten der Gesprächsfluss unterbrochen werden muss. Da ich allerdings davon ausgehe, dass du sowas eh nicht machen würdest, bleibt eine letzte Forderung: Wenn schon Audible Sponsoring, dann solltest du dir aber auch wirklich den zweiten Urlaub im Jahr gönnen, damit uns der gut gelaunte Moderator möglichst lange erhalten bleibt!

  23. Hannes

    Lieber Holger,
    Hab dich leider aus Ressourcengründen noch nie gesponsert, und hätte da somit kein Problem mit diversen Sponsoringformen. Am liebsten in den Zeiten, in denen du jetzt dem Apfel-Gott huldigs. Gut 60€ weil dieser Krempel nicht mal ein Jahr hält, und das ganze rumgerenne trotz Aufpreis noch als toll zu beschreiben nimmt dir m.E. mehr Glaubwürdigkeit als klar abgegrenzte und definierte Einschalten von ausgewählten Sponsoren.

  24. Henrik

    Sachliche Argumente des für und wider um Sponsoring sind bereits diverse aufgeführt.

    Meine grundsätzliche Meinung ist auch bei WRINT (zu anderen Podcasts gab’s das Thema ja schon): Es ist okay. Ich werde WRINT auch mit Sponsoring hören, weiterempfehlen und Dir im Rahmen meiner Möglichkeiten etwas in den Klingelbeutel werfen.

    Die größten Bauchschmerzen gibt’s bei Dir wohl in Bezug auf Deine Authentizität. Wie sehr ändert es Deine Haltung als Unterhalter? Vielleicht macht das was mit Deiner Schere im Kopf, aber vermutlich nicht allzu viel. Erstens ist diese sowieso längst dort manifestiert, schließlich arbeitest Du ja bereits seit langem für einen „Sponsor“ Fritz, zweitens weiß jeder, der’s hört, dass Du davon lebst. Genau das sollte dann auch heraus gestellt werden: Du kannst das hier tun, weil es Unterstützer gibt, und dazu gehört dann auch ein Sponsor.

    Mir gefällt die Idee, das mal mit dem zuständigen Audible-Menschen in einem Gespräch auseinanderzunehmen und hier einzustellen.

  25. Dr. ISO

    Mein Senf: ich höre regelmäßig englischsprachige Podcasts und da ist es Usus, dass vorher eingesprochene Jingles reingeschnitten werden. Gerne auch in der Mitte des Podcasts.
    In Amiland ist aber auch das Spenden für Podcasts nicht so groß wie bei uns, weil Sozialismus ja scheiße is und so…
    Ich würde dir, Holgi, gesponsorte Podcasts nicht „übel nehmen“ oder so. Ich würde aber überlegen, die Werbung, die es ja ist, vielleicht anders, i.e. „kreativer“ zu gestalten. Ich denke da an Happy Shooting mit Chris und Boris, die ja von enjoyyourcamera gesponsort werden. Die beiden machen Werbung so, dass sie halt besttimmte Produkte „besprechen“. Und zusätzlich gibts noch die Prozente, die man über den HS-Gutschein bekommt.
    Ist sicherlich ein ganz anderer Podcast als deiner, und daher ist die oben genannte Art Werbung zu machen sicherlich nicht so einfach im WRINT Format möglich. Aber es wäre vielleicht mal wert drüber nachzudenken, wie man mit Werbung kreativ umgehen kann…aber das ist für Freizeitpodcaster sicherlich leichter gesagt, als für Arbeitspodcaster getan.

  26. Nenad

    Ich finde die Werbungsgeschichte nicht so cool! Ich meine wenn du sagst, dass du mit deinen jetztigen Einnahmen leben kannst dann ist ja e OK, oder nicht?

    Zuerst hab ich mir überlegt dass du das Werbungsding im Hintergrund behalten kannst wenns eng wird finanziell, da ist das Problem das wenn es eng wird die Werbungstypen dies auch wissen!

    Meine Güte ist das schwer!

    Ich glaub ich hör Wrint egal ob mit oder ohne Werbung! Die Frage ist nur, wieviel Werbung machst du dann!

  27. Jens

    Moin, der Grund warum ich Podcast höre sind Themen, die mich persönlich ansprechen. So kommt es auch vor, dass man zu verschiedenen Podcast eine persönliche Beziehung aufbaut. Die Frage die ich mir Stelle, ob ich noch die gleiche Beziehung und den gleichen Spass am hören habe, wenn der Podcast gesponsert wird?

    Ich denke ja, denn ich bin auch Fan einer Fussballmannschaft und in der Regel stört mich die Werbung auf dem Trikot auch nicht. Ich bin trotzdem Fan und fiebere bei vielen Spielen mit.

    Ich denke, wenn die „Werbung“ nicht übertrieben wird, kann ich als Hörer durchaus damit leben.

  28. Hatschi

    Am Ende der Sendung würde es mich nicht stören. Mittendrin bzw am Anfang schon eher.

    Peace

    *crrzz*
    Diese Nachricht wurde präsentiert von „Seitenbacher“! 😉

  29. Clemens

    Bezüglich Angst empfehle ich: „FS Misik Folge 367: Angst fressen Gesellschaft auf“ auf standard.at

  30. Manuel

    Ich könnte mir vorstellen, dass ich weniger flattern würde wenn die Sendung einen Sponsor hat. Ob sich das wirklich finanziell bei dir bemerkbar macht weiß ich nicht – da dadurch ja wieder jeder einzelne flattr mehr wert wird und die meisten flattrs aktuell sowieso an dich und die Co-Hosts gehen – was auch an deiner Output-Menge pro Monat liegt.

    Aber andersherum betrachtet: Du produzierst so viel Zeug und ich wäre durchaus bereit mehr dafür zu bezahlen als ich es aktuell tue. Du sagst, du möchtest keinen Paid-Content. Da gibt es ja aber noch einen Mittelweg, den kann man sich z.B. „beim anderen Holger“ von Fernsehkritik.tv ( http://massengeschmack.tv/ ) ansehen:

    Ich schließe ein Wrint-Abo für – sagen wir 5 € mtl. ab. Im Gegenzug dazu bekomme ich als Abonnent die neuen Sendungen über einen Spezial-Feed sofort und ohne Werbung, während nicht Abonnenten die Sendung erst X Tage später und mit Werbung bekommen. Der Fairness halber muss man aber sagen das ich bei Fernsehkritik auch nicht mehr flattere seit ich ein Pay-Abo habe. Dafür könntest du natürlich mit einem Abo-Modell finanziell besser planen.

    Mit dem „anderen Holger“ könntest du übrigens mal eine Sendung machen, der hat quasi seinen eigenen Internet Fernsehsender inkl. kompletten Studio gegründet und macht das (meines Wissens) Hauptberuflich, die Hoaxillas haben da auch eine Sendung.

    Ich frage mich auch: Wenn du nach jede Sendung noch einen Hinweis schneiden würdest, das man dir auf diverse Wege Geld zukommen lassen kann und die Sendungen kostenlos sind, vielleicht mit einer Erklärung wie flattr funktioniert – würde das wohl zu mehr Einnahmen führen? Und was ist mit einem Merchandising-Store? Manomama T-Shirts und Taschen mit wrint Logo würde ich sofort kaufen.

  31. Dirk Reinartz

    Hallo,

    Ich fände Sponsoring toll. Es bringt im Grunde nur Vorteile mit sehr sehr wenig möglichen Nachteilen.

    Was sollten wir , die von deiner Arbeit profitieren, dagegen haben das du rühiger schlafen kannst?
    Podcasting auf deinem Niveau ist Arbeit, sehr viel davon. Und es kostet Geld.
    Ja du bekommst Geld durch die Spende. Aber ich behaupte das der großteil der Hörer nichts in den Hut werfen.
    Ein Bissen sponsoring wird sie nicht umbringen.
    Ich Spende zur Zeit, und werde es auch mit Sponsoring tun.

  32. Stefan

    Hallo Holgi,

    Zum Thema Werbung.
    Werbung im Audio nervt leider meist durch das Repetitive, denn da diese Jingles sich oft über Wochen nicht ändern brennen sie sich ins Gehirn ein. Selbst wenn es die Werbung schon lange nicht mehr gibt klingt noch das Echo nach. (Waschmaschinen leben länger mit TAdAAAA… *Spotz*!!)
    „Geekweek“ hat vor ein paar Monaten eine sehr nett klingende Frauenstimme an den Beginn und das Ende des Podcasts gestellt um eine Firma zu bewerben. Bald kann ich das auswendig aufsagen. Audible, (ausgerechnet Audible, siehe Verbindungen zu Amazon) hat diesen Sprecher von Tom Hanks (Arne Elsholtz) der mir seit JAHREN erzählt dass man mit Audible Hörbüchern clever liest und einfach zeit spart. Ich hasse es und ich verachte audible dafür mich so zu penetrieren, dass ich schon vermeide audible Hörbücher herunterzuladen, selbst wenn es nichts kostet. (Neurotische Aversion). Also wenn Du Werbung machst, dann sprich sie am besten selbst und immer wieder neu oder bau das in die Show ein so dass es immer eine Überaschung ist wenn es kommt.
    Weisst Du noch wie Harald Schmidt das „Ich sage ja zu deutschem Wasser“ in seine Show eingebaut hatte? So ist das cool 🙂

    Ok und hier noch was PEGIDA wirklich heisst:

    Pessimisten
    Egomanen
    Gameshowzuschauer
    Ignoranten
    Dorfschellen
    Armleuchter

    Gruss, Stefan

  33. Gummi

    Hallo Holgi!

    Kurzfassung: Ich hasse Werbung.
    Und es ist schade (wenn auch verständlich), dass es so oft Grundlage des Geschäftsmodelles ist.
    Auf YouTube oder in englischsprachigen Podcasts nervt es mich zumindest sehr und schränkt meinen Konsum einzelner Angebote schon ein.
    Letztlich kann ich die möglichen Vorteile für Dich schon erkennen und würde nicht auf die Barrikaden gehen, wenn die Entscheidung pro Sponsoring fällt. Welchen Einfluss es auf meine Hörgewohnheiten hat, kann ich nur schwer sagen, besser wird’s jedenfalls nicht hihi!
    Und zu Flattr: Ja, da bin ich doch eh zu faul auf die Seite zu gehen und die subscription zu beenden, also da würde sich vermutlich nichts ändern.

  34. Harrysonsan

    Hallo Holgi und alle,

    ich zitiere dich mal: „Werbung ist immer scheiße.“
    Genauso sehe ich das auch. Ich fände es tausendmal besser, wenn du ein Freemium anbieten würdest, WRINT ein Bezahlabo wäre oder sonst ein anderes Geschäftsmodell benutzt würde, so es denn so sein müsste, um es zu erhalten.
    Sponsoring setze ich Werbung gleich, denn ich kann dazwischen keinen Unterschied feststellen.
    Ich lehne Werbung generell ab. Besonders Audiowerbung. Wenn ich morgens aufwache, höre ich meistens noch so 20 min Inforadio. Wenn dort Werbung kommt, schalte ich das Radio aus, warte 20 Sekunden und schalte es nach der Werbung wieder ein. Diesen übergriffigen, lauten Unsinn über Zeuch, Krempel und Versicherungen, was mich eh nicht interessiert, ertrage ich einfach nicht.
    Ich mache auch keinen Unterschied zwischen kurzen, leisen und lauten, langen Spots, oder Ansagen des Moderators selbst. Letztere wären für mich außerdem das Schlimmste, was passieren könnte. Das nimmt dem Moderator sämtliche Glaubwürdigkeit und dem Hörer das Hörvergnügen. Vorspulen ist nämlich nicht immer so einfach, und nimmt Hörkomfort.
    Ihr sprecht ja auch schon so recht häufig über diverse Produkte; ich aber nehme aber an, dass da eine gewisse Subjektivität drinsteckt, die nicht von außen (durch Geld) beeinflusst wird.
    Es wäre eine Katastrophe, wenn du, Holgi, als eines DER dicken deutschen Podcastflaggschiffe mit Werbung anfangen würdest. Das würde dem Tür und Tor öffnen und auf lange Sicht würde das Medium damit erheblichen Schaden nehmen.

    VG, Henry

    P.S.: Das kann ruhig als kleine Kritik an unserem Kaputtalimus verstanden werden. Immer muss alles möglichst viel Geld abwerfen und im Zweifel wird dann lieber ein Produkt schlechter gemacht, als es sein müsste. Lasst es nicht dazu kommen! Wir haben in der Podcastszene mit Flattr und unserem Spendenverhalten gute Werkzeuge in der Hand, um zu zeigen, dass es auch anders geht.

    1. Dr. ISO

      Kaputtalismus!

      geil – muss ich mir merken.

      Ich denke, soweit wie du befürchtest wird Holgi es auch nie kommen lassen. Bei genauerem Drübernachdenken über meinen vorherigen Kommentar, müsste ich jetzt auch etwas zurückrudern und Freemium-Varianten von WRINT deutlich mehr Raum zugestehen.
      Was wäre mit Patreon? Ich schmeiße Chris Marquardt auch jeden Monat Geld in seinen Beutel und dafür machen wir regelmäßige google-Hangouts mit ihm. Ich weiß nciht ob er plant die dann auch mal als Podcast zu veröffentlichen, aber bei WRINT wäre das ja auch eine Möglichkeit…

  35. Max

    Hallo Holgi:

    ich als Wrint-Stammhörer und Werber würde dir vom Sponsoring abraten. Für mich gibt es zwei gute Gründe, die dagegensprechen:

    Als Privatperson und als Werber empfinde ich Sponsoring als die unangenehmste Form der Werbung, weil sie sich nicht eindeutig als solche zu erkennen gibt. Zudem verknüpft Sponsoring immer die eigene Person mit dem Sponsoren und wirkt dadurch fast immer umauthentisch. Es gibt niemals eine echte Win-Win-Situation, weil ein Partner immer mehr profitiert, als der andere. In deinem Fall befürchte ich, dass es der Sponsor ist.
    Ich liebe es, wenn du in deinen Podcasts über Werbung herziehst. Das wird, ob bewusst oder unbewusst, weniger bzw. entschärft werden, wenn du selbst anfängst, auf deinem eigenen Kanal zu werben.

    So oder so bin ich gespannt, wie du dich entscheiden wirst. Als Werber bin ich abgehärtet genug und werde auf jeden Fall weiter hören und spenden.

    Max

  36. Thomas

    Ich hatte ja schon mal gesagt, dass ich auch aus beruflichen Gründen ein werbefinanziertes Angebot im Sinne von „paid content“ nicht machen kann und würde. Bei Sponsoring am Anfang der Sendung sieht das anders aus. Audible hat ja nix mit den Inhalten am schaffen, weil deren Produkt Inhaltsvermittlung ist. Das ist da sehr angenehm. Wenn du dich von Heckler&Koch (Beispiel!) sponsorn lässt, dann wäre das gefährlicher. Es hängt also auch davon ab, wer dich sponsort.

    Kurz: unter den richtigen Bedingungen kein Problem

    Selbst würde ich mein flattr Abo nicht kündigen, warum auch? Ich bezahle dich für deine Leistung im Nachhinein, wenn ich aufhöre dich zu hören, dann fällt da was weg. Aber ich will, das Podcasting lebt, also schmeiße ich da auch Geld rein.

  37. German Erlenkamp

    Ich habe nichts dagegen, wenn WRINT sich sponsorn lassen würde, besonders in den Fall von Audible. Vielleicht kann daraus eine Auftragsproduktion von Audible werden, in der regelmäßig (1mal pro Monat, alle zwei Monate…) neue Veröffentlichungen vorgestellt werden.

  38. Daniel

    Viele schreiben hier, dass sie nichts gegen ein Sponsoring haben. Ich möchte das sogar noch etwas schärfer formulieren: ich bin ganz klar für ein Sponsoring. Mit der herausragenden Arbeit der Sendereihe sollte man meiner Meinung nach in der Lage sein seinen Lebensunterhalt davon bestreiten zu können. Die Qualität der Sendungen steht denen von professionellen Radiosendern in nichts nach und so finde ich sollte sie auch vergütet werden.
    Hätte Holgi die Stunden in denen er Wrint produziert in einem Radiostudio gesessen, hätte er wahrscheinlich eine goldene Nase. Und mir ist es sogar eher unangenehm, zu wissen, dass er bei seinen Wrint-Produktionen nicht angemessen verdient. Deshalb bin ich klar für ein Sponsoring, da ich dann etwas besseres Gefühl habe, dass Holgi für seine Arbeit eine kalkulierbare Einnahme hat.

    –Daniel

  39. Hans-Christian

    Hallo,

    Sponsoring fände ich auch ok, aber nur am Anfang oder am Ende. Außerdem in einem klar getrennten Block bzgl. des Inhalts. Die Frage ist ob die Flattr bereitschaft sinkt. Man könnte denken der Podcast ist ja schon bezahlt durch Werbung. Gerade bei Hörern, die den Podcast nur so kennen gelernt haben, könnte ich mir das denken.

    Grüße, Hans-Christian

  40. Peter

    Allgemein zu Werbung: damit könnte ich leben. Wobei mich 08/15-Jingle aber eher anöden. Wenn aber z.B. – wie es dann auch immer reinpassen mag – über Hörbuch von Audible berichtet wird (so wie z.B. Happyshooting Kamerazeugs präsentiert), empfinde ich es als angenehmer.

    Flattern tu ich nicht regelmäßig, aber ab und zu doch, und würde/werde das auch künftig tun.

    Speziell zum Realitätsabgleich: irgendwie werden mir hier die Sendungen zu belanglos und sind immer mehr „Privat-Pläuschchen“. Klar Holgi und Toby gleichen ihre Realitäten ab … aber das ursprüngliche Konzept mit den Nachrichtenmeldungen war doch ansprechender. Gerne mit ein paar Exkursen ins Private (sonst wär´s ja nicht WRINT), aber … ihr wisst schon 😉

    1. thf

      Wobei „das ursprüngliche Konzept“ ja eigentlich ohne Nachrichten war, als der Realitätsabgleich weiland aus den Ferngesprächen entsprang 😉 Die „Privat-Pläuschchen“ waren der Ausgangspunkt, das Tagesgeschehen kam erst irgendwas hinzu. Ich kann mit beidem etwas anfangen 🙂

  41. flyingtoaster

    Ich denke nicht, dass man sich als Hörer an einen Sponsoring stört. Dennoch wird es wohl die Spendenbereitschaft sinken lassen. Es gibt im Internet immer mehr tolle Podcast-Projekte und vielleicht möchte man seine Ressourcen dann etwas zielgerichteter einsetzen und diesen Podcast nicht mehr so häufig flattern, weil ja nicht „nötig“. Vor allem bei neuen Hörern wird die Spendenbereitschaft vermutlich schon von vorneherein abgewürgt.

    Durch einen Sponsor schafft man sich auch eine neue Angriffsfläche. Reicht es bisher aus unsachliche Hörer im Kommentarbereich zu sperren oder bei Twitter zu blocken, wird es in Zukunft so sein, dass bei unliebsamen Äußerungen sofort Mails an den Sponsor gehen, nach dem Motto „Wie könnt ihr sowas unterstützen, ich kaufe nichts mehr bei euch oder kündige man Abo.“
    Damit muss der Sponsor umgehen können und es darf keinesfalls dazu führen, dass man beim Podcasten eine innere Zensur aufbaut, weil man Angst hat das Sponsoring zu gefährden. Ich befürchte, dass das sehr schnell passieren kann.

    Als Mittelweg könnte man das Sponsoring auf die „Spezialformate“, Wissenschaft, Reisen, Politik, Fotografie, zur Person usw. beschränken und die eher freien Formate Realitätsabgleich und Wrintheit aus dem Sponsoring hinausnehmen.

  42. Toni

    Wenn das Sponsoring dazu betragen kann dass du gelassener produzieren kannst, würde ich es begrüßen. Es wäre allerdings schön wenn du dann für die Werbung auch ein entsprechende Kapitelmarke setzen würdest. Das ist das einzige was mich an z.B. an werbefinanzierten amerikanischen Podcast stört, denn manchmal will man die Werbung einfach nicht hören.

  43. Anton N.

    Vielleicht muss man unterscheiden, auf wen das wie wirkt: Auf mich als jahrelangen Stammhörer vermutlich – gar nicht, mich würde es absolut nicht stören, eher freuen, dass du gerechterweise eine neue Einnahmequelle hast. Zumal du ja aktuell schon bezahlt wirst, ob jetzt durch die Hörer, die ARD (wenn auch nicht für das Podcasten) oder in deinen Auftragsproduktionen. Und wie sich das auswirkt weiß ich auch (siehe ARD-Videotext-„Schleichwerbung“ vs. gleichzeitig sehr erfrischend-kritischem Umgang mit diesem deinem Großsponsor). Dieser transparente Umgang mit deinen Finanziers ist es, der dich authentisch macht. Deine Amazon-Wunschliste ist übrigens auch nette Gratis-Werbung für den Audible-Konzern – sogar mit direktem Revenue in Form an ihn 😉

    Auf neue Hörer könnte es aber wohl potentiell dazu führen, dass die dann denken, na gut, der bekommt von Audible / Amazon, das wirkt auf die Themenauswahl und der bekommt bestimmt auch von Canon, Trinkflaschenhersteller X oder Fahrradhersteller Y ne Mark. Und richtest deine Themen danach aus. Woher sollen die wissen, dass du das wenn dann nur unterbewusst tust. Aber ob das für neue Hörer ein Problem ist? Möglich. Bei Bits und so, das ich erst seit kurzem hörte, ist bei mir genau dieser Effekt eingetreten nach 2-3 Folgen habe ich wieder unsubscribed.

    Eine Policy, nicht über Themen zu reden, die mit dem Sponsor direkt zu tun haben, würde da evtl. helfen 🙂

  44. Carl

    ich hätte nichts dagegen

    Spotify ist ja auch cool 🙂 und die spielt ja auch Werbung . Vieleicht ist mein Beispiel ja auch sehr weit hergeholt.

  45. Hans

    Ich höre auch mehrere Podcasts, die sich über Werbung finanzieren und muss deshalb sagen, dass Werbung in Podcasts mich nicht verscheucht.
    Jedoch hasse ich es, wenn mitten in der Sendung Werbeblöcke geschaltet werden. Diese zerstören den Gesprächsfluss und verdeutlichen, dass es sich hierbei nicht im ein liebevoll gestaltetes Werk handelt, sondern nur um ein kommerzielles Produkt. Und falls die Werbung so integriert wird, dass sie nicht mehr sofort als solche zu erkennen ist, ist endgültig jede Glaubwürdigkeit/Authentizität verloren.
    WRINT hatte immer eine besonders intime Atmosphäre für mich und ich fände es echt schade, wenn plumpe Werbung dies zerstören würde. Auch hattest du schon mehrfach in NSFW erläutert warum Werbung das Vertrauen der Hörer dem Host gegenüber zerstört.

  46. Aniong

    Also grundsätzlich kann ich mit Sponsoring leben (selbst mitten in der Sendung), bei diversen englischsprachigen Podcasts habe ich mich mittlerweile daran gewöhnt. Es ist schon manchmal etwas störend, aber wenn die Alternative ist, dass diese Podcasts gar nicht dauerhaft existieren, nehme ich das Sponsoring gerne in Kauf. Dabei finde ich es sogar angenehmer, wenn der Moderator das Sponsoring jedes mal frisch vorträgt: Eine vorproduzierte Werbeansprache, die jedes mal völlig identisch ist, ist da deutlich nerviger.

    In thematischen Sendung wie z.B. der Fotografie oder den Wissenschaften kann ich es mir eher vorstellen, ein Sponsoring einzubauen. In reinen Unterhaltungssendungen wie der Wrintheit würde das den Fluss der Sendung dann doch ziemlich stören.

    Allerdings muss ich auch sagen, dass ich bei einem Sponsoring grundsätzlich nicht mehr spenden würde. Genau wie ich nicht bereit bin, für werbefinanziertes Privatfernsehen auch noch zusätzlich zu bezahlen, sehe ich gesponsorte Podcasts als bereits finanziert an.

    Bevor nun aber das Höllentor Werbung endgültig geöffnet wird, sollten meiner Meinung nach noch andere Crowdfunding-Optionen ausprobiert werden. Bis vor zwei Jahren habe ich auch mal als Hörer Flattr benutzt, es dann aber letzendlich aufgegeben, weil es mir zu unflexibel und umständlich war: Manuelles flattrn ist mir zu umständlich, automatisch geht nicht, weil ich keinen Podcast-Player benutze, der Auto-Flattr kann. Von Flattr-Subscriptions halte ich nichts, weil dann Podcasts, die mehr produzieren, nicht extra belohnt werden. Später habe ich mal Spenden per Überweisung ausprobiert, aber auch das vergisst man dann irgendwann wieder zu tun.

    Letztendlich würde ich mir für Wrint noch ein Modell wie Patreon wünschen: Man gibt an, wieviel einem eine Folge wert ist, und wenn Holger eine neue Folge herausgibt, wird das automatisch abgebucht. Das ist wesentlich einfacher als Flattr, weil man das nur einmal einrichten muss und dann auch nur bezahlt, wenn es neuen Content gibt. Wichtig bei Wrint wäre noch, dass man das pro Kanal auswählen kann: So kann ich dann z.B. 1€ pro Folge für meinen Lieblingskanal ausgeben, 50 Cent für weitere Wrint-Kanäle und nichts für die Kanäle, die ich auch gar nicht höre. Für Holger hätte das Modell noch den Vorteil, dass Patreon schon vorher genau anzeigt, wieviel Geld er nun für eine neue Folge bekommt.

    Bevor also nun das Sponsoring kommt, warum nicht noch Crowdfunding-Alternativen ausprobieren? Vielleicht bin ich ja nicht der einzige, der zwar eine grundsätzliche Spendenbereitschaft hat, der Flattr aber nicht mag und es daher nicht benutzen will…

  47. APod

    Hallo Holgi!

    Ich gehöre zu den Flattrern und Sponsoring würde mich nerven. Wir sind überall von Werbung umgeben und deutsche Podcasts sind derzeit noch ein Refugium der Werbefreiheit, so wie DRadio und einige andere Sender des ÖRR. Ich würde sogar lieber eine höhere Rundfunkabgabe leisten und Einschnitte im Programm hinnehmen, wenn die ÖR-Sender im Fernsehen keine Werbung mehr machen dürften und vor den Spielen der Nationalmannschaft nicht mehr für Dünnbier geworben würde.

    Andererseits wünsche ich dir, dass du mit deiner Arbeit ein angemessenes Einkommen erzielst, allein schon aus Egoismus, damit WRINT weitergeht, aber eben auch, weil Podcasts eine persönliche Bindung bringen, die es erlaubt, aus Sympathie zu gönnen.

    Und genau das geht für mich aus der bisherigen Diskussion hier hervor: Du hast eine hochsolidarische Community hinter dir. Mehrfach wird gesagt, dass man für deinen Content zahlen würde. Daher mein Ratschlag:

    Ja, mache mehr Werbung! Aber für dich!

    Weise offensiver auf Flattr hin, bitte aktiv um Beiträge via PayPal oder Wasweißich. Mach ’nen Patron-Account auf, sprich mit deiner Bank über mögliche SEPA-Lastschriften, mach es den Leuten so einfach wie möglich, dich zu unterstützen.

    Lieber 1000 Chefs als nur einen!

    Dafür musst du dich nicht schämen. Du machst einen guten Job. Deine Abonnentenzahlen kennst du am besten.

    Mir wären charmante 3 Minuten Eigenwerbung von dir wesentlich lieber, als 30 Sekunden Sponsoring von Wemauchimmer.

    Es grüßt dich
    André

    1. Aniong

      Volle Zustimmung! Sponsoring ist OK als letzte Wahl, aber wenn es auch geht, die Spendenbereitschaft durch Eigenwerbung und mehr Spendenkanäle zu erhöhen, sollte das zuerst probiert werden.

  48. sylar_5

    Gegen Sponsoring habe ich an fuer sich nichts, solange die uebliche Trennung zwischen Werbung und Inhalt eingehalten wird (andere Stimme, etc.; im Englischen macht Audible das glaube ich auch so).
    Und setze das bitte an den Anfang oder das Ende; Werbeunterbrechungen sind nervig.
    Und versichere dich, dass du weiterhin frei ueber Audible, Amazon, usw reden darfst; dass du also unabhaengig bleibst.

  49. Saa

    Hallo,
    mich würde eine einfließende Werbung in dein Programm sehr stören. Ich verstehe natürlich den Hintergrund, aber ein Verweis auf irgendein Produkt wäre komisch. Im Grunde höre ich dich, weil du deine Meinung sagst. Wenn ich dieser nicht mehr „trauen“ kann, weil ich nicht weiß, inwiefern du mit dem Sponsor verwickelt bist, ist für mich eine Basis weg. Was ist, wenn du Audible benutzen würdest und richtig Ärger damit hast? Kannst du deinem Sponsor ggü. kritisch sein? Da kommt in meinen Augen eine Schere im Kopf ins Spiel.
    Tatsächlich spende ich nicht, bin aber vor diesem Hintergrund jetzt dazu bereit.
    Schlussendlich sind Podcast für mich eben kein Radio. Wenn du über irgendeine Lösung für dein Fahrrad/deine Fahrräder redest, ist das etwas, das dich interessiert und nicht dein „supporteter Konsumdrang“ (den ich im übringen sehr amüsant finde).

  50. Christoph

    Ich hätte nichts gegen Werbung, auch wenn sie so wie bei Podcasts von TwiT, Happy Shooting oder Bits und so daherkommt.

    Audible dagegen ist mir nicht sympathisch, weil es keinen Linuxclient gibt. Versuch lieber Sponsoring von Herstellern von Autos, Parfum oder Luxusuhren zu bekommen. Da kann ich relativ sicher sein, dass sich die Werbung nicht in höheren Preisen für mich niederschlägt, da ich solche Produkte nicht kaufe. Im Gegenteil, Leute mit zuviel Geld finanzieren Dinge, die ich mag.

  51. Dennis

    Hallo Holgi,

    ich glaube du wirst keine relevante Antwort über eine Befragung hier finden. Dein Publikum besteht nicht nur aus engagierten Leuten wie hier. Die Spendenbereitschaft/Engagement der hörenden Masse ist sowieso relativ gering, du wirst die Zahlen kennen. Würde Jeder 1€/Mon geben, wäre diese Debatte gar nicht notwendig.

    Jetzt stehst du vor dem Schritt durch Werbung deinen Podcast aus dem Untergrund zu holen und mehr als Mainstream Medium aussehen zu lassen. Fans werden nichts dagegen haben, wer aktuell Spendet tut es auch weiter. Auf die Gesamtcommunity hingegen ist es dann einfach ein weiteres werbegetragenes Medium wie andere Privatsender auch.

    Das Gefühl „Wir bezahlen dein tolles Programm“ und die Sendebereitschaft werden auf keinen Fall auf dem aktuellen Niveau bleiben. Beides ist Ok, du musst es entscheiden.

    Gruß,

    Dennis

  52. Christian L.

    Hallo Holgi,

    ich hätte auch nichts gegen Audible Sponsoring. Ich höre viele US Podcasts und bin es daher quasi gewohnt. Du musst nur aufpassen dass es nicht zu lang wird. Es gibt einige Podcast wo die Werbeblöcke mit ca 4 x 4 Minuten einfach zu lang sind.

    Zumal Audible passen würde. Da könnte dann auch eine Kategorie oder sowas draus werden in der Deine Gäste ihr „Lieblingsbuch“ oder sowas vorstellen.

    Danke für Deine Arbeit!

  53. willy

    Hallo Holgi,
    Von mir aus kannst du dich sponsorn lassen. Ich z.B würde dich gerne unterstützen, aber mir tut jeder Euro weh. Daher stört es mich absolut nicht.

  54. Philip

    Zur Umfrage: Sponsoring ist ok, sofern es dezent und transparent bleibt. Ich finde Tobis Idee, mit einem Format zu beginnen, gar nicht so schlecht. So hast Du gar einen besseren Vergleich. Disclaimer gilt dann natürlich für alle Sendungen.

    an Tobi: Der Widerspruch zwischen Patriotismus (Vaterland), Europa und Abendland besteht bei vielen Nazis nur bedingt. Die Neue Rechte, also die Intellektuellen sprechen von einem „Europa der Vaterländer“ gegen die anderen Völker, das ist in sich nicht geschlossen, aber ermöglicht länderübergreifende Bündnisse seit der Achse Berlin-Rom. Das ist zwar widersprüchlich, aber in dem Sinne kein Angriffspunkt.

  55. Jenko

    Das Abendland würde nicht untergehen, wenn WRINT einen Sponsor bekäme, auch mein Flattrverhalten würde sich deswegen nicht ändern.
    Das gilt übrigens auch für andere Podcasts, denn wer viel Zeit, Geld und Mühe investiert, der sollte auch dafür was bekommen.

  56. Dominik

    Sponsoring ist kein Problem, solange es nicht überhand nimmt. Meine Flattr-Bereitschaft würde das nicht beeinflussen.

  57. Hans Waldmann

    Moin Holgi – ich höre WRINT seit der ersten Stunde; mich störte Sponsoring / Werbung nicht, aber da Du selber oft gegen Werbung wetterst und auch immer von der berühmten Schere im Kopf redest, folgender Vorschlag: Die Ferngespräche gibt es seit Langem auf diesem Kanal nicht mehr – Du findest einfach nicht die Zeit. Wie wäre es mit einer Ausgründung dieses Formats, das dann ganz klar als Audible-Auftragsproduktion gekennzeichnet wird, inkl. eigener Seite und eigenem Feed? Vorteil: Du verwässerst WRINT nicht und hast endlich einen Anreiz, die Ferngespräche regelmäßig zu produzieren, da das Ganze dann eine bezahlte Auftragsarbeit wäre. Zwischen den einzelnen Hörern passt dann auch perfekt eine kleine Werbung.

  58. DerNils

    Ich fände Sponsoring OK. Es würde aber zumindest mittelfristig mein Flattr-Verhalten ändern. Wenn ich heute in meine Flattr-Listen schaue, ist es einfach ein Fakt, dass ich Podcasts mit Werbung nur sehr sehr selten flattere…..

  59. Gerd

    ich gehöre zu den nicht-spendern. ich würde mich freuen, wenn ich durch sponsoring dann meinen teil zu deiner finanziellen absicherung beitragen könnte.
    Grüsse,

    Gerd

  60. David Prochnow

    Hätte generell nichts gegen Sponsoring, würde auch weiterhin vor mich hin flattrn.

    Allerdings finde ich, dass die Erlöse aus solchem Sponsoring möglichst transparent gehalten werden sollten (auch wenn du, Holgi, da mit einem gewissen Recht ausrufen könntest: „Das geht dich einen Scheiß an!“), einfach weil es sicher einen Unterschied macht, ob du 2,50€ im Monat von zB. audible/amazon kriegst oder 20.000€ – sowohl in Bezug auf die Spendenbereitschaft der Hörer als auch (und das wird wichtig sein), um einzuschätzen wie abhängig du inzwischen von „denen“ bist.

    Außerdem solltest du dir natürlich überlegen, ob eine amazon-Tochter eine gute Sponsorin ist: Immerhin könnte das deine Glaubwürdigkeit an all den Stellen einschränken, wo es um amazon geht.

  61. Sven

    ich habe nichts gegen ein Sponsoring. sprich doch mal mit Timo Hetzel von bitsundso. der macht das schon z.B. mit squarespace.

  62. Patrick

    Hallo Holger,

    ich würde auch bei Sponsoring weiter zuhören, dich allerdings dann wohl nicht mehr so bevorzugt flattern wie bisher (1 bis 2€ landen aktuell pro Monat bei dir)

    Gruß
    Patrick aus Berlin

  63. Andreas

    Nachdem du deiner Aussage zufolge eigentlich keine Werbung machen willst, hätte sich das Thema eigentlich erledigt. Auch Sponsoring ist Werbung und fiele damit weg.
    Ich persönlich hätte allerdings nichts gegen Sponsoring von Audible (BILD wäre was anderes). Ich bin aber bereits seit Jahren Audible-Kunde.

    Grüße
    Andreas

  64. Benjamin

    Hallo Holgi,

    Erstmal möchte ich sagen, dass es mich nicht weiter stört, wenn du ein bisschen Werbung in deinen Podcasts hast, solange es nicht überhand nimmt. Damit meine ich 1-2 Sätze am Anfang und in der Mitte sind ok.
    Jedoch muss ich zu bedenken geben, dass du, egal wie viel Werbung du schaltest, Authentizität verlieren wirst. Sobald du über das Thema Audible, Amazon, etc. sprichst, wird man immer denken, du wurdest durch dein Sponsoring, egal ob positiv oder negativ, beeinflusst. Und dabei kann es direkt sein, man hat dir (inoffiziell) gesagt, du darfst nichts schlechtes mehr darüber sagen, oder indirekt, dass du einfach befürchtest, deinen Sponsoring-Vertrag wieder zu verlieren.
    Ich kann wahrscheinlich damit leben, viele andere Podcaster oder Youtuber machen es ja schließlich auch. Die Frage ist nur, ob du es auch kannst.
    Ansonsten noch ein paar schöne Feiertage
    Viele Grüße

  65. Jack

    Du würdest weiter meinen Flattr Klick bekommen. Wichtig wäre das der Podcast weiter als Podcast kommt und ich nicht einen Audible Account benötigen würde.

  66. Aniakchak

    Von mir aus kannst du gerne das mit dem Sponsering machen, solange das alles Transparent ist.

  67. Matthias

    Hallo!
    Veränderung ist gut. Ich bin dafür, dass du Idee vom Sponsering weiter verfolgst. Audible ist nicht die Umbrella Corporation.

    Liebe Wrint Community:
    Vielleicht wäre es ein guter Weg, dass wir uns bereithalten, falls, wenn es mit Holgi und Audible schief geht, da sind, um ihn wieder aufzufangen.

    In diesem Sinne ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.

  68. Chris

    Mach es! Solange es erkennbar ist das es ein Sponsoring ist und du auch hinter dem Produkt stehen kannst, ist es ok. Finde ich.

    Sicher wrint damit halt etwas ab 🙂

    Chris

  69. Astrophil

    Hallo Holgi

    Sponsoring ist okay, solange es nicht zu aufdringlich daherkommt und nicht von einer „bösen“ Firma, Weltanschauung o.ä. stammt. Meine Flattrhaftigkeit ändert sich dadurch nicht.

    Beste Grüsse aus Bern

  70. Heinrich

    Ich höre Wrint seit der ersten Stunde, keine Sendung verpasst – und ich liebe das Format und alle Abspaltungen und Tochtersendungen.

    Holgi hat oft genug erwähnt, dass Werbung oder Sponsoring eine Schere im Kopf erzeugen – könntest Du wirklich noch frei und kritisch über jedes Thema reden, wenn erstmal ein Konzern für Deinen Lebensunterhalt (mit)sorgt? Ich fürchte, dass nicht…

    Meine Spendenbereitschaft (flattr-Subscription seit Jahren) wäre per Sofort weg, weil das Geld dann sicher nicht mehr von mir kommen muss, wenn eine Firma das Ding trägt…

  71. Alex

    Ich sehe das hier alles gar nicht so eng – Audible ist schließlich nicht Nordkorea. Man sieht ja beispielsweise bei BitsUndSo, dass das mit dem Sponsoring funktioniert – also mich zumindest stört das nicht. Finde nur, dass man im Falle eines Sponsoring das klar kommunizieren sollte und klären sollte wo die „Schere im Kopf“ anfängt und wo sie aufhört: Kritik an Audible fällt dann im Zweifel weg, aber wie sähe es dann mit Kritik an Amazon aus?

  72. philipp

    Also ich finde die Audible Werbung bei den Amerikanischen Podcasts furchtbar und fand es super, dass diese Unsitte in Deutschland noch nicht Einzug gehalten hat. Ich würde dich zwar wahrscheinlich weiter hören fände es aber schade.

  73. Daniel

    Lass dich ruhig sponsern! 🙂
    Ich habe nichts gegen die wenigen Sekunden Bonuscontent 😀
    Und es wird sich auch nichts an meiner Bereitschaft zu Spenden ändern.
    Im Gegenteil – Ich hoffe das dann mehr schnöder Mammon für die Finanzierung von Krimskrams da ist.
    Freu mich schon sehr auf „WRINT – Hundert und Eins Trinkflaschen… Heuteeee…“ 😀

    PS. Bitte keine Podcasts ausgliedern (bzgl. Ferngespräche). Ich hätte gerne nach wie vor alles in einem Sammelfeed!

  74. Jens D.

    Schön wäre es, wenn du WRINT hauptberuflich machen könntest, weil dann würde ich mehr zu hören bekommen.
    Ich würde die Propaganda also gerne „ertragen“ ; nimm die Kohlen!
    Flattern tue ich nicht, weil ich es noch nicht geschafft habe mir so ein account anzulegen und da bin ich sicher nicht der Einzige.

    P.S.
    Ein Revival der Ferngespräche wäre toll

  75. David

    + Holgi hat Geld für einen 2. Urlaub im Jahr. 3 Wochen Auszeit (nein, keine London-Trips) scheint dir sehr sehr gut zu tun.
    + Konstantere Einnahmen für X Monate, Planbarkeit beruhigt ungemein im Leben, aber ich kenn deine Flattr-Standardabweichung ja nicht. 😉

    – Eigentlich nicht passende Werbe-Inhalte. HappyShooting mit Werbesponsor passt deswegen so gut, weil da halt viel „Plunder“ angeboten wird, der genau interessiert. Was soll hier wirklich geboten werden? Hörbücher passen vielleicht für eine Wrint-Literaturecke, aber du hast dich ja für Kombüse und Wein entschieden. 😉
    – Ich hab auch schon englische Podcasts gehört, und da war es mir einfach zu viel. Manche Folgen könnte man meinen, wurden nur gemacht, weil man dann wieder 3 Sponsorenaufträge erfüllen konnte oder gar mußte? Wäre eine 2wöchige Auszeit wegen Urlaub am Strand wie letztens machbar?
    – Beim nächsten Motzen Richtung Verdi wegen sinnloser Streikmaßnahmen hast du sofort die Kommentare an der Backe, die dir vorwerfen,… daß das schon vorher deine Linie war, weiß nicht jeder. Schere im Kopf/Voreingenommenheut, die hier _sofort_ ziemlich konkret wird.

  76. Marcel

    Also ich fände Sponsoring gut, so lange es nicht nervig zwischen rein, sondern entweder am Anfang oder Ende des Podcasts wäre. Und zusätzlich würde ich noch gerne für jede Folge Wrint, so wie bei Hoxilla, automatisiert einen festen Betrag zahlen können, sobald eine Folge erscheint (Patreon heißt das Angebot über das die das realisieren, ich find es ne ganz angenehme Sache).

  77. Matthias

    Ein Sponsoring würde mich nicht am Flattern hindern. Was ich nicht gut fände, wenn Holgi die Sponsoring-Texte selbst liest, so wie man das in versponsorten Podcasts üblich ist. Zur Abgrenzung muss das Sponsoring von einer Drittstimme gelesen werden.

  78. Magnus

    Meine zwei Cent zum Thema Sponsoring: ja, mach.

    Nimm Geld von überall, wo du’s mit deinem Gewissen vereinbaren kannst.

    Wenn’s zu viel oder wider Erwarten doch nachteilig für die Sendungen wird können wir ja immer noch meckern.

    Gibt es in Deutschland schon Vollzeit-Podcaster? Wenn nein würd’s mich freuen wenn Holgi der Erste wäre.

  79. Michael

    Finde Sponsoring auch ok. Bitte nur keine (Produkt)Werbung wo du selbst nicht dahinter stehst.

  80. Juergen

    Für mich würde es beim Sponsor immer drauf ankommen, für welches Produkt er/sie steht. In dem Fall bin ich bereits Kunde von Audible und finde deren Angebot ausgesprochen gut. Von daher WRINT find ich gut, Audible find ich gut, also wieso nicht. Wenn du deren Produkt in irgendeiner Form in die Sendung einfließen lassen willst/musst/möchtest, dann würde ich das so tun wie es happyshooting mit enjoyyourcamera machen. Da wird im Laufe der Sendung etwas vorgestellt, was Enjoyyourcamera Boris und Chris zum Testen geschickt hat, und die nehmen sich dann kein Blatt vor dem Mund. Könnte mir Beispielsweise vorstellen, dass du eine eigene Buchbesprechungsserie machst, und die wäre dann gesponsert von Audible. Vielleicht auch mit Alexandra, oder auch je nach Thema wechselnd mit Toby, Alexandra, Florian, Chris. Sowas würde ich mir sicher anhören. Etwas schwierig würde ich es finden, wenn du einen Werbejingle sprechen würdest, so wie es zb. bei Bitsundso passiert. Gegen ein einfaches „Diese WRINT-Folge wird präsentiert von … “ wie du das wolltest, wäre mir vollkommen gleich, wobei ich da ehrlich gesagt anstelle von Audible mir halt mehr erwarten würde von dir. Aber klar, wenn das für die ok ist und sie dich mit Geld für so einen kleinen Satz am Anfang überhäufen, dann jedenfalls machen und einen Geldspeicher bauen.

  81. Philipp

    Auftragsarbeiten wie Tim Sie für O’Reilly macht scheinen mir am ehesten ein Win-Win-Win zu sein. Sie können durchaus neben dem normalen Angebot stehen da klar ist was sie sind. Der Auftraggeber profitiert von größerer Sichtbarkeit. Der Autor vom Zusatzeinkommen und größerer Sichtbarkeit falls der Auftraggeber verlinkt. Der Kunde hat die Möglichkeit sich zu überlegen ob diese Sendungen einen Mehrwert für Ihn hat und wird nicht in jeder normalen Sendung mit dem Gesicht in den Kessel Werbung gedrückt.

    Andere Idee wäre vieleicht unter jeder Sendung rauszustellen wer am meisten gespendet hat. Oder ab einer gewissen Summe. Dann kann Audible (und Andere) sich einen Spot Sichtbarkeit kaufen. Für mich würde sich das weniger wie Sponsoring anfühlen sondern mehr wie „guck mal wir finden das gut und deshalb unterstützen wir das ohne weitere Bedingungen“.

    Werbung macht ein Produkt schlechter. Der einzige Grund warum Leute bereit wären die, mehr oder weniger empfundene, Verschlechterung zu akzeptieren ist weil Sie Dir helfen würde. Wenn, dann wäre es mir an Deiner Stelle wichtig den Schaden so klein wie möglich zu halten.

    Insbesondere bei Audible. Denn die haben scheinbar keinerlei Gespür dafür wie Ihre Aussenwirkung ist. Schau Dir mal die beiden Videos an die Roman verlinkt hat. Ich weiss nicht wie es Dir geht aber ich habe keinerlei Respekt für diese Menschen. Bestenfalls Mitleid weil sie sich so erniedrigen müssen. Und das Audible Jingle ist für mich der Prototyp schlechtestmöglicher Werbung. Es ist wie das Preisschild auf nem neuen Glas dessen Kleber niemals ganz abgeht. Ein Stück Scheisse dessen Geruch nie ganz weg geht. Wenn ich dieses Jingle höre bekomme ich Gewaltphantasien.

  82. Caspar

    Wenn private Podcasts in Deutschland endlich mal der Nische kommen sollen, dann führt langfristig kein Weg am Sponsoring vorbei. Also hau rein.

  83. Fabian

    Meine Meinung: Kurze Hinweise auf der Seite und am Anfang oder (lieber) Ende der Podcasts sind völlig okay, Unterbrechungen gehen aber gar nicht… auch wenn ich dich natürlich trotzdem weiter hören würde!

    Und falls du bei der ganzen Sache immer noch ein schlechtes Gewissen hast, mach doch zum Ausgleich kostenlose Werbung für die Open-Hörbuch-Seite librivox.org .

  84. Anne

    Thema Sponsoring: Mir ist das egal. Ich höre oft genug US-Podcasts, die gesponsort sind und bin dementsprechend abgehärtet, außerdem finde ich es völlig legitim, wenn man mit guten Dingen auch Geld verdient. Das muss man nicht so moralisch problematisieren, wie es – zumindest gefühlt – in Deutschland dann oft passiert.

    Außerdem ist Audible super. Allerdings hab ich da schon einen Account und bin dementsprechend nicht mehr als Neukunde zu gewinnen.

    1. thf

      Ich finde das Argument, dass Werbung und Sponsoring in nordamerikanischen Podcasts Gang und Gäbe wären für mich nicht besonders einleuchtend. Diese Haltung zu Werbung und Kommerziellem an sich geht ja von ganz anderen sozialen Voraussetzungen und gesellschaftlichen Werten aus, die ich nicht gerne importiert sehen würde. Ich halte das daher für kein besonders gutes Vorbild, oder gar nachahmenswert.

    2. Anne

      Das war ja Gott sei Dank auch kein Argument, sondern eine Feststellung meiner persönlichen Einstellung. Deswegen braucht das auch niemandem einzuleuchten.

  85. chrysophylax.de

    Ich fände ein Sponsoring nicht so gut. Selbst wenn der Sponsor keinerlei Auswirkungen auf den Inhalt oder die präsentierte Meinung hat (alte Weisheit: Es ist quasi unmöglich, die NICHTexistenz von etwas zu beweisen) so wirst du immer Leute finden, die dich oder deine Sendung toll finden aber den Sponsor doof finden.

    Ich z.B. finde audible eine gruselige Firma die boykottiert gehört – Firmen, die Leute in der Benutzbarkeit der von Leuten gekauften Produkte einschränken indem sie das Vorhandensein komischer Hardware fordern und seltsamen DRM-Murks unters Volk bringen so dass man nicht einfach mal ein MP3 auf ein Stöckchen kopieren und im Autoradio hören kann (ich habe kein Wutschelundwedeltelefon um den DRM-Mist hörbar zu machen) halte ich nicht für unterstützenswert. Wenn ich bei amazon mir direkt MP3s kaufe weiß ich dass da ein digitales Wasserzeichen drin ist und ich mich hüten sollte, sie im Internet weiterzuverteilen – aber ich kann sie wenigstens im Auto vom USB-Stick hören. Ich hab ein paarmal versucht den Anleitungen hinterherzugooglen auf grenzlegalen Wegen aus Audible-DRM-Murks MP3s zu machen, in der Zeit hab ich die gekauften Audio-CDs schneller eingelesen und in MP3s kleingeknabbert.

    Jedesmal wenn ich bei Detektor.FM ein „wird präsentiert vom Schlimmen C“ höre rollen sich mir die Fußnägel hoch. Auch so ein Laden, den ich gar nicht abkann. Vermutlich bin ich da auch eher die Minderheit, aber du wirst immer bei deiner Anzahl Hörer einen gewissen Anteil haben, der aus welchen persönlichen Animositäten auch immer was gegen deinen Sponsor hat und dem du damit auch dein Hauptprodukt zumindest etwas versalzt. Selbst wenn der Sponsor keinen Einfluss auf dein Programm nimmt.

    Ich habe diverse Flattr-Abos für dich, nachdem ich aber irgendwann mal festgestellt habe dass das Erdnüsse sind im Vergleich zu den (ich meine mich zu erinnern) 5-10% Tantiemen durch Einkäufe über deinen Affiliate-Link versuche ich wenn es machbar ist alles was ich eh aus dem Netz brauche bei amazon zu kaufen. Ja, der Laden hat nicht gerade ein CSR-Image wie Manomama, aber so kann ich dir erheblich Geld in den Hut werfen ohne dass es mich irgendwas kostet. Das ist mir die liebere Variante.

    Vermutlich würde ich wenn du dich sponsorn lässt zumindest Teile dieser Affiliate-Einkünfte auf anderer Leute Konto umlenken, die auch kostenlose Produktionen haben, die ich gerne nutze. Ich finde auch als Hörer dass ein bewußter Flattr-Klick erheblich mehr „Gewicht“ und Aussage im Sinne von „das gefällt mir so gut, dass ich dafür freiwillig Geld gebe“ hat als ein „wenns ihm hilft ertrage ich auch regelmäßige Hinweise ‚gesponsort von audible – haben Sie neumodische Hardware, dann können Sie uns auch hören!'“.

    Wenn du mehr Geld brauchst: Verkauf dich als Sprecher an audible und mach bei denen und für die Produktionen. Du hast ein professionelle und angenehm zu hörende weil gut ausgebildete Stimme. Dann vermischst du auch nicht dein Gewerbe mit deren Gewerbe.

    Nur so meine Meinung 😉

    chrysophylax.de

  86. Martin

    Ich finde Sponsoring nicht wirklich problematisch, solange es nicht Überhand nimmt.
    Bei Bits und so z.B. stört mich das auch nicht wirklich.
    An meinem Flattr-Verhalten würde das auch nichts ändern, weil ich sowieso die automatische Flattr-Funktion von Instacast nutze.

  87. Dennis

    Bei der gelegenheit will ich noch die tolle Arbeit loben! Du haust ne menge raus und damit unterhälst du mit sicherheit eine ganze menge Menschen besser als für Medien, für die Sie gezwungen werden zu zahlen…

  88. Daniel

    Hallo Holgi!

    Sponsoring wäre eigentlich nichts dramatisches, solange es im Hintergrund bleibt. Sprich ein „Oneliner“ vor dem Intro oder eine wirklich persönlich formulierte Empfehlung/Vorstellung eines Hörbuchs im Podcast. Dabei finde ich eigentlich wirklich persönlich gesprochene Texte am besten, keine eingeschobenen „produzierten Audiotrailer“, und auch kein von Holgi gelesenes Skript, welches dann immer mal wieder reingeschnitten wird und nach spätestens 2 Sendungen nur noch nervt.

    Ich frage mich aber, warum du nicht einfach viel stärker deine wirklich große Hörerschaft „forderst“. Ich könnte mir gut vorstellen, dass jemand wie du über Patreon oder ähnliche Plattformen einiges an Budget einsammeln könnte, um gemischt mit Auftragsproduktionen und anderen Tätigkeiten seinen „Sender“ WRINT auf komplett eigenständige Füße stellen könnte.
    Dies ist aber nur meine äußere, optimistische Sicht und ich denke, ich würde auch einige EUR in einen Hut werfen und gerne dafür ein geiles T-Shirt, ne Wrint-Tasse und ne Abdeckscheibe für die heimische Dartscheibe (oder ähnliches) einheimsen.

    Doch zurück zum Sponsoring:

    „Ein kleiner Schritt für WRINT, aber ein großer Schritt für die Welt (der Podcasts)!“
    Das könnte ich mir zumindest vorstellen. Es wäre ein weiterer Pfad, eine weitere Verknüpfung, die in dieser Internetwelt passiert und welche nicht nur der Wrintheit (der vielleicht gar am wenigsten) sondern auch anderen Podcasts und dem Thema Podcasting und dessen Wahrnehmung in der Öffentlichkeit sehr stark helfen könnte.

    Grüße aus dem grauen Schaumburg,
    Daniel

  89. j0hn

    Zum Thema Sponsoring:

    Ich würde immer denken, dass du befangen bist.

    P.S.

    Audible sponsort seit Jahren US Podcasts, also wenn dein Bekannter behauptet, dass sie da überhaupt keine Erfahrung oder Zahlen haben, dann stimmt da etwas nicht.

  90. Tim

    Sponsoring von Audible finde ich gut, solange ich wrint nicht über das kompliziert-kaputte DRM-System von Audible laden muss ;-).
    Aber im Ernst:
    Ich glaube, die Flattrbereitschaft würde nicht leiden, wenn Du sagst, was Dir Audible zahlt. Dann ist auch das „Vertrauensverhältnis“ nicht beschädigt. Wenn man nicht weiß, ob es 50 oder 5000 Euro im Monat sind wird man evt. daran zweifeln, ob die Spenden überhaupt noch sinnvoll/nötig/ausschlaggebend bzw. Dir irgendwas bedeuten.

  91. K

    Ich würde es gut finden, wenn wie im „Start-Up Podcast“ von dem Toby berichtet hat jedes mal die gleiche Hintergrundmusik läuft während du etwas sagst für das du Geld bekommst. Ich kann dir auch nur empfehlen über die Feiertage mal in Start-Up reinzuhören, da kannst du dir gute Inspiration holen, wie man so mit „dem podcast-business“ umgeht, (inklusive wieviel Zahlt der Sponsor pro Folge).
    Trotzdem muss ich sagen, dass meine Spendenbereitschaft dann tatsächlich sinken würde. Im moment überweise ich dir ca. einmal im Jahr ca. 10 €, das würde ich dann nicht mehr tun. Würde dein Experiment aber scheitern und Audible dich wieder abstoßen, würde ich natürlich sofort wieder mit dem Spenden anfangen!
    Ich würde solch ein Sponsoring auch besser finden als das immer mehr um sich greifende Auftragsproduktionen-machen. Denn im Endeffekt ist das auch nix anderes als Sponsoring, nur das die Auftragsproduktion dir sogar noch vorgibt mit wem du reden sollst. Und ganz ehrlich: Ich höre die Resonators [und Tims Raumzeits und diese neue Produktion von ihm] kaum noch, einfach weil die Themen zu Speziell werden. Ich höre mir gerne ausführliche 4-std Sendungen über interessante Themen an. Aber eine Sendung über Schwerionen oder das Sedimentbecken ist einfach zu Speziell! Ich nehme an ohne die „Vorgabe von oben“ würdest du Holgi auch nicht diese Interviewpartner wählen. Audible oder andere Sponsoren hätten diesen Einfluss immerhin nicht.
    So oder so, keep rollin‘! WRINT for president

  92. myclone

    Finde ein Sponsoring vollkommen unproblematisch. Als Auflage solltest du aber nach jedem Jingle einen Eid auf das Kommunistische Manifest ablegen müssen.

  93. Fiaskogaul

    Ich würde das Flattern nicht einstellen, aber ich finde die Werbeeinschübe immer befremdlich (z. B. Accidental Tech, Bits und do, etc.). Der Gesprächsfluss wird erzungen unterbrochen. Das hört man und das stört auch. Ich kann damit leben, aber es stört.

  94. Paul

    Ich hätte überhaupt kein Problem damit, wenn Du wrint sponsorn ließest.
    Auch würde es an meiner Spendenbereitschaft nichts ändern.
    Natürlich wäre noch abzuwarten, in welchem Maße die Werbung von statten gehen würde. Am Anfang/Ende einer Ausgabe völlig verschmerzbar (lies: ignorierbar) – ein Jingle aller gefühlt 5 Minuten würde dann aber schon an den Nerven zehren. Doch ich denke, da hast Du selbst ein gutes Augenmaß.

  95. Georg

    Mach ruhig. Solange du das persönlich einsprichst und nicht den Jingle von Audible nimmst, stört das nicht.. Auch das Flattr-Abo werde ich beibehalten. Der Inhalt ist es mir Wert 🙂
    mein Fazit: Probiers aus, eine Menge Leute werden sicher bei dir bleiben.

  96. Marcus

    Sponsoring wäre schon o.k., wenn für Dich auch was rum kommt. Wenn es nach Steuern nicht einmal für’s Hosting oder sonstige Fixkosten reicht, würde ich es mir besser sparen.

    Meine Flattr-Bereitschaft beeinflusst Deine Entscheidung nicht.

    Marcus

  97. Samira

    Holgi, ich muss hier mal was zum Thema Passwörter loswerden. Du hast selbst gesagt du könntest dir dein DropBox-Passwort nicht merken. Nun, eine typische Passwort-Policy ist ja „mindestens 8 Zeichen, davon mindestens eine Zahl und ein Sonderzeichen“. Mit einer solchen Policy gibt man einem Angreifer unnötig Informationen mit denen er den Angriffsraum verkleinern kann.

    Das ist absoluter Quatsch! Ein gutes Passwort ist lang! Und nicht kompliziert. Ein Passwort wie „MeinPferdKotztJedenFreitagImStrahl“ ist um Größenordnungen besser als „Hg_32!_KKK“. Erstens dauert es viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel länger um ein so langes Passwort zu knacken, zweitens ist es viel einfacher zu merken. Man kann sich eben ein mentales Bild machen, z.B. ein kotzendes Pferd mit dem Fischauto das jeden Freitag kommt im Hintergrund.

  98. jpr

    Ich reihe mich jetzt mal in die lange Liste derer ein, die ein Sponsoring grundsaetzlich nicht stoeren wuerde.

    Ich bringe sogar genug Vertrauensvorschuss mit (auch durch die langen Jahre, die Du uns ‚einfach so‘ schon bespasst), dass ich mir nicht fuerchterlich Gedanken um die Inhalte machen wuerde, auch nicht, wenn Du einzelne Formate mischst im Hinblick auf Sponsoring (also z.B. die Kochschule mit und den Realitaetsabgleich ohne). Du bist lange genug im Business unterwegs, dass Du auf dieser Ebene immer reflektiert und transparent agierst.

    Rein auf der aesthetischen Ebene faende ich es schade. Ich hoere auch genuegend englische Podcasts mit Werbung und finde, dass sie dort – insbesondere in laengeren Formaten – hart den Flow zerstoert. Gerade noch ein nettes Gespraech dem man gefolgt ist, und ploetzlich etwas voellig themenfremdes, das man trotzdem bald mitsingen kann, weil immer die gleichen 5 Firmen fuer immer die gleichen Produkte mit den gleichen Marketingaussagen werben. Waere es nicht aufwaendiger den Player rauszunehmen und vorzuspulen als das zu erdulden – ich wuerd’s tun und nicht bloss weghoeren.
    Genau diese Ungebrochenheit ist das, was ich an den WRINT (und auch den Metaebene) Formaten schaetze: Inhalt pur und niemand der einen dabei stoert.

    Insofern mag ich mich bei den Community-Optimisten anschliessen: Sprich mit Audible und sieh, was sie Dir anbieten. Und wenn Du das weisst, lass uns alle gemeinsam versuchen, ob wir Dir die Kohle nicht auf eine gleiche Weise verbindlich in den Hut werfen koennen, dass Du Audible sagen kannst: ‚Danke, aber Danke nein‘. Ich wuerde denken, dass hier draussen noch genuegend nicht erschlossene Spender rumlaufen, die gerne ein tausendstel Chef von Dir waeren.

  99. Stefan

    Mich nervt Werbung und Sponsoring wie z. B. Bei Happy Shop. Ich nehme es in kauf, wenn der Content stimmt, aber ich würde den Teufel tun und einen gesponserten Podcast flattern, warum sollte ich ?
    Ich bin mir übrigens sehr sicher, das Holgi das genau so hält.

  100. Holger

    WRINT ist eine der wenigen Sachen, für die ich spende. Prinzipiell bin ich kein Freund von Werbung. Mit einem Jingle am Ende und Anfang hätte ich kein Problem. Wenn ich mir vorstelle, dass der Jingle mit Holgis Stimme gesprochen wird (oder ähnliches), finde ich das schon eine Zumutung. Denn Werbung lügt und das hegt bei mir Zweifel an der Wahrhaftigkeit und Integrität des Boten. Zumindest würde ich über die Fortsetzung meiner Spendenbereitschaft nachdenken. Viel ist es ja ohnehin nicht.

  101. Yves

    Ich gehöre zu den die eine Flattr-Subscription für WRINT haben, und ich fände ein Sponsering auch schon sehr störend. Dabei geht es mir um zwei Sachen: Zum einen wenn ich WRINT einschalte, dann will ich WRINT content und keinen von audible (Da du das ja vermutlich freiwillig machst ist das sponsering ja auch dein Content, aber danach fühlt es sich für mich dann in der Situtation nicht an). Ich würde das jetzt mal mit dem Sponsorenblock in „Bits und so“ vergleichen, und dann finde ich gerade so erträglich, aber auch nur weil mir an „Bits und so“ viel viel viel weniger liegt als an WRINT. Durch die Beflatterung fühlt es sich so an als sei WRINT ein Sender der von den Hörern bezahlt wird, und mit dem man deshalb auch extrem verbunden ist (Ja mir ist klar das Vorleistung und Spenden hier noch mal etwas anderes sind als eine Teilhabermodel). Wenn audible WRINT sponsort dann geht dies meiner Meinung nach verloren.

    Vielleicht noch kurz als Disclaimer: Da ich Vollzeit als Programmiere arbeite ist das Geld was in Flattr investiere kein wirklich schmertlicher Verlust, im Gegensatz zu was ich in anderen Kommentaren schon gelesen habe.

    Da nur rummeckern natürlich doof ist: Als für mich wäre ein häufigerer Hinweis auf die Spendenmöglichkeiten völlig in Ordnung (Hab auch gleich mal meinen Flattrbetrag erhöht). Für noch besser denke ich wäre ein Mmodell wo, die die wollen einen betimmten Betrag für die nächsten 3-12 Monate versprechen können. Für Holgi würde aufjedenfall das Plannungssicherheit bedeuten. (Die Schwierigkeit hier scheint mir dann zu sein das die Abonnenten und Holgi unterschiedliche Ansichten haben, welche Ansprüche daraus erwachsen).

    Okay das nur meine ersten drei Gedanken nach der Sendung, ich finde was hier auf WRINT passiert richtig gut und höre eigentlich jede Folge und daher würde mich freuen wenn auch die Podcaster gut davon leben können.

  102. Marco

    Meine Gedanken zur Frage Werbung Ja oder nein in kurz.

    Werbung- machen! (mehr Geld ist doch auch gleich mehr Freiheit und damit kann WRINT ja auch anders „wachsen“)

    Spendenverhalten – bleibt gleich ( Ich will ja dass Du mehr Geld und damit Zeit für WRINT hast)

    Sorgen – Dass Du Dich mit der Angst vor der Schere im Kopf, selbst irre machst.

    Marco

  103. Carsten

    Wenn es hilft dieses vor Unterhaltungswert, Qualität und Meinung nur so strotzende Medium zu unterstützen – vielleicht sogar weiter zu entwickeln dann stehe nicht nur ich, sondern wahrscheinlich 90% der Hörerschaft hinter Wrint und somit auch Holgi.

    Es hat auch anderen Sendebedürftigen nicht geschadet. Als einfaches Beispiel nenn ich da nur einmal „Bits & so“. Die dort regelmässig in die Sendung verwebte Werbung ist als solches manchmal kaum zu erkennen. Allerdings fällt es nicht negativ auf weil sie sich reibungslos ins Sendekonzept einfügt. Zusätzlich handelt es sich bei den Beworbenen um vom Team begutachtete Qualität, letzteres behaupte ich jetzt einfach mal so.

    Desweiteren müssen sich dann arme Azubis, Studenten oder Geizhälse nicht mehr dafür schämen ihren Wege-Ohren-Zoll bisher immer direkt am Hut vorbei, in die eigene Börse geworfen zu haben. Sie können so stets und ständig auf neues Material vom Meister der lauten, intelligenten Töne hoffen und ihren Beitrag dazu beitragen indem sie das tun was sie immer tun – Deine Stimme in ihrem Kopf hallen hören.

    In diesem Sinne Danke, Danke, Danke und auf noch viele, viele Jahre….

  104. Stefan

    Ich habe mir jetzt nicht alle 100 Kommentare durchgelesen, aber ich schließe mich der Allgemeinheit an:

    Ich hätte kein Problem mit einem Sponsering, wenn es sich eben im Rahmen hält. Ein Podcast, den ich oft höre aus den USA (http://radiolab.org) sind auch von u.a. von Audible gesponsert und da stört es mich auch nicht.

    Ich habe dir zwar noch nie was gespendet, aber wenn du gesponsert werden würdest, würde ich prinzipiell nix spenden, da bin ich ehrlich.

  105. Clemens

    Wahrscheinlich ist nicht die Werbung daran schuld, dass ich bitsundso seit geraumer Zeit nicht mehr höre. Allerdings steht hier dieser Drobo, eine ihrer Empfehlungen aus früheren Zeiten und wirklich glücklich macht er mich nicht, schon gar nicht, wenn andere Experten wie Hr. Pritlove in der Vergangenheit ihren Unmut über das Produkt bekundeten. Da entsteht halt ein Geschmäckle.
    Andererseits könnte ich mir z. B. ein Sponsoring von Brooks gut vorstellen, nicht zuletzt, da deren Sättel wiederholt und eigentlich zu Unrecht verunglimpft werden. Ich habe diverse Brooks-Modelle, manche würde ich nie wieder kaufen, andere passen einfach perfekt. Natürlich gibt es wesentlich bessere, aber auch wesentlich schlechtere, ich möchte dennoch keinen »modernen« Sattel auf einem Oldtimer-Rad montieren, mit dem ich in der Regel keine weiten Strecken zurücklege.

  106. Christian

    Ich habe mir während der letzten Sendung Gedanken dazu gemacht und finde es sehr schwierig mir da eine Meinung zu bilden. Ich fände das Sponsoring gut, wenn es zusammen mit den anderen Spenden dazu führt dass du deine Arbeit mit Wrint sorglos weiter führen kannst. Ich habe nur Bedenken dass dadurch deine besagte Schere im Kopf größer wird und der Inhalt der Wrint-Produktionen über kurz oder lang leidet. Was ich wirklich sehr schade finden würde.
    Mit dem „Werbesatz“ in der Sendung hätte ich keine Probleme. Und weiterhin flattrn würde ich, denke ich, auch.

  107. Der Dackel

    Werbung: Mach et! Wer schon von der Pharmaindustrie, der Systempresse, der geheimen Weltregierung, den Weisen von Zion, den Illuminaten und dem Plutonium-Imperium bezahlt wird, der kann sich auch von Audible sponsern lassen 😉

    1. holgi Artikelautor

      Ich bitte, meine Ehrenmitgliedschaft in der Internationalen Jüdischen Medienverschwörung e.V. nicht zu vergessen!

  108. Guido Landhofer

    Als langjähriger Hörer und flatter-Abonent sage ich zum Sponsoring folgendes:
    Erstens würde es erstmal an meinem flattert-Verhalten nichts ändern, auch wenn es mich stören sollte. Jedes Ding hat auch Schattenseiten, diese dürfen nur nicht dominant werden.
    2. Wenn es nichts (wesentliches) an WRINT ändert und Holgi nur mehr Kohle in der Tasche hat, die es sicherer erlaubt Sein Ding so weiter zu machen – warum SOLLTE es mich stören?!?
    3. Glaubwürdiger wäre natürlich eine Werbung (oder wie immer man das nennen will 😉
    für ein Produkt, hinter der man persönlich steht <>! Was im Podcast imo gar nicht ginge, wäre Werbung für ein Produkt, dass bei Holgi selber negativ belegt ist, statt nur neutral, wie ich bei Audible jetzt mal unterstelle. (Das würde ich von Holgi aber auch nicht glauben, dass er dass machte.)

    Ansonsten mach bitte weiter so,

  109. Mokkel

    Um mal meinen Senf abzugeben:
    Werbung am Anfang oder Ende finde ich erträglich. Aber bloß keine Blöcke mittendrin.
    Ein Premium-Modell, das Nichtspende diskriminiert würde ich sehr stark Ablehnen. Also so was wie, ein Feed mit Werbung und einen ohne, oder verzögerte Verfügbarkeit. Der Aufwand, denke ich, lohnt sich nicht.
    Werbung auf wrint.de fällt aus, da so viele Leute Adblocker benutzen.
    Die Authentizität würde für mich mit der Größe des Werbenden abnehmen. Z. B. irgend ein kleiner Hoster, oder solche Sachen wie Manomama, würde ich OK finde. „Wrint wird gesponsert von Bogk-Bier“, oder „Wrint wird Produziert mit Hindenburg“, so was.
    Holger, ich würde die vorschlagen erst mal eine Testphase zu machen.

  110. Marius

    Hallo Holger,
    Mach das mit den Sponoring,
    Aber bitte nur wenn sich die Inhalte deiner Sendung deswegen nicht ändern.
    Bitte auch keine Werbebotschaften inmitten der Sendung. Also vor und nach dem Podcast ist super ok.
    Gruß Marius

  111. wojtek

    hi holgi,
    mach das mit dem sponsoring. wenn du mehr kohle kriegst, kaufst du sicher mehr mist -> mehr anekdoten -> mehr unterhaltung
    win-win-win (wenn man audible dazuzählt)

  112. Benjamin

    Ich habe leider keine Zeit mir die ganze bisherige Diskussion durchzulesen und weiß daher nicht, ob jemand meinen Punkt schon gebracht hat:

    Die Sorge, die ich mir machen würde ist nicht, dass die bisherigen Spender durch die Werbung aufhören. Gerade wenn du es erklärst werden es bestimmt die meisten verstehen. Meine Sorge wäre eher, dass durch die Werbung neue Hörer nicht mehr die Notwendigkeit sehen zu spenden, da du ja eh schon Geld bekommst. Und das ganze Finazierungskonzept, kann man ja schlecht in jeder Sendung erklären.

  113. Opodeldok

    Prinzipiell nix gegen Werbung, aber die erwähnte Schere im Kopf ist natürlich der Knackpunkt.
    Und von deinem Charakter her würde ich ehrlich auch nur Werbung akzeptieren die klar Bezug zu dir hat.
    Also Werbung für Produkte die du eh schon nutzt.
    Sowas wie Fahrradhersteller, Audible weil du viel reist und dabei Hörbuch hörst, Car2Go etc….
    Extrembeispiel der Auswirkungen: was machst du wenn du jemanden interviewst der grade ein Hörbuch eingesprochen hat und keine gute Meinung von Audible hat, hast du mit dem Sponsor für den Fall vereinbart dass er auch Gegenstand des Podcasts werden kann, ohne positive Einflussnahme deinerseits ?

  114. chrysophylax.de

    Nochmal zu meiner audible-Abneigung (auch für den Fall, dass ich nerve):

    Kann es sein, dass deren Geschäftsmodell exakt das Gegenteil von holgis Geschäftsmodell ist?

    holgi:
    „Hier gibt´s was auf die Ohren, hör es dir an, kost nix, und wenn du es gut findest drück es anderen Leuten in die Hand. Und wenn du es richtig gut findest: Hier steht der Spendenhut.“

    audible:
    „Hier halt ich erstmal die Hand auf, vorher gibt´s nix zu hören. Wenn du es nicht gut findest, gibt´s auch nix zurück. Wenn du es gut findest kannst du gerne davon erzählen aber es anderen Leuten in die Hand drücken is nicht, die sollen gefälligst auch erstmal Kohle bezahlen.“

    irgendwie fühlt sich das dann glaub ich seltsam an das entgegengesetzte Geschäftsmodell als Sponsor zu hören. Ist das sowas wie Whitewashing?

    chrysophylax.

    1. Henrik

      Es ist nicht exakt das gegenteilige Geschäftsmodell, aber ja, es ist ein anderes; „vorher gibt´s nix zu hören“ stimmt nicht, von jedem Hörbuch gibt es eine Hörprobe. Wenige Hörbücher gibt es umsonst. Wer Audible ausprobieren mag, kann dies kostenlos tun. „Wenn du es nicht gut findest, gibt´s auch nix zurück.“ ist auch falsch, Audible hat eine „Gefällt mir Garantie“.

      Unterschied zu diversen Podcasts mit Sponsor, die hier so aufgeführt werden: Meist sind’s Produkte, die thematisch zum podcast passen, sowohl bei bitsundso als auch bei Happy Shooting. Über Hörbücher referiert Holger selten, wenn doch, habe ich’s verpasst.

      Was ist nach einer Phase mit Sponsoring, vor allem, wenn’s nicht der Bringer war? Wenn keiner die Audioschnipsel aus den Aufnahmen rauskratzt, läuft die Werbung quasi weiter. Vorteil des Podcasts ist doch das zeitversetzte Hören, ganz besonders für „neue“ Hörer, die dann auch alte Aufnahmen „nachhören“. Bei der derzeitigen Schlagzahl der Veröffentlichungen sind dann hoffentlich die Schnittmarken fürs schnelle Rausschnippeln noch da.

    2. Anne

      Üblicherweise schließt du bei Audible ein Abo an, für das du monatlich ein Guthaben bekommst, das aber auch nicht verfällt. Das heißt, wenn du mal drei Monate nichts kaufst, hast du dann halt drei Guthaben, die du in einem Monat, wo der Durchsatz besser ist, wieder raushauen kannst. Passiert bei mir recht oft, weil ich manchmal gar kein Hörbuch höre und dann wieder eine Phase habe, wo ich eins nach dem anderen höre. Wenn du die Preise als Audiblekunde mit dem vergleichst, was du sonst gerne mal für Hörbücher bezahlst, kann man da auch nicht klagen.

      Wie das genau mit dem Probeabo war, hab ich vergessen, ich meine, es gibt den ersten Monat umsonst und somit im Prinzip auch ein Hörbuch.

      Meines Wissens konnte man die Hörbücher auch auf CD brennen, das weiß ich aber nicht, weil mir die App reicht. Das ändert natürlich nichts daran, dass DRM blöd ist, in dem Fall kann ich aber damit leben.

      Man kann über das Geschäftsmodell meinetwegen streiten, aber es scheint mir nicht im großen Stil problematisch zu sein, nur ist es halt eine persönliche Geschmacksfrage, ob es zum eigenen Mediennutzungsverhalten passt oder nicht.

  115. BigMcIntosh

    Moin Holgi. Ich fände das mit dem Sponsoring okay. Ich würde mich für dich freuen, wenn du von den Einnahmen von Wrint aus dem Stand leben könntest. Wenn ein Sponsor dich diesem Ziel näher bringt, dann ist das doch toll.
    Eigentlich sagst du ja immer „wes Brot ich ess des Lied ich sing“ aber ich schätze dich als reflektiert genug ein, dass sowas bei dir nicht passieren würde. (Ansonsten würdest du ja wohl kaum uns Hörer fragen was wir davon halten)
    Entscheiden musst du das natürlich selbst. 😉 wird schon was gutes bei rum kommen.

  116. Pommes

    Ich bin schon seit Jahren sehr zufriedener Audible-Kunde. Trotzdem ist das DRM und die Ausnutzung ihrer Marktmacht (http://www.lesen.net/ebook-news/audible-amazon-dreht-verlagen-und-autoren-den-hahn-zu-11021/) übel.

    Bezüglich Werbung in Podcasts kann ich sagen, dass ich fast immer versuche diese zu überspringen.
    Das heißt nicht, dass ich pauschal gegen Werbung bin. Es ist z.B. problemlos, wenn zu Beginn jeder Sendung einmal kurz gesagt wird: „Diese Sendung wird präsentiert von Audible. Wenn du Interesse an Hörbüchern hast und mich unterstützen willst, kannst du ein Abo unter audible.de/holgi abschließen.“.
    Aber mitten im Podcast unterbricht das den Fluss.
    Ein Grund, warum ich Werbung fast immer überspringe: Es wird häufig für das gleiche Produkt bzw. die gleiche Marke geworben. Das fängt irgendwann an zu nerven. Das könnte ich mir auch vorstellen, dass dieses Problem bei deinen Podcasts auftreten kann.

    Eine marginale Sache noch, die gegen Werbung spricht: Falls du Werbung in die Folgen (nicht am Anfang oder am Ende) einbaust, hast du auch eine klein wenig zusätzliche Schneidearbeit für jede Folge.

    Würde ich wegen Werbung weniger flattern? Nein, da ich automatisch jede gehörte Sendung flattere. Das wäre zu viel Aufwand das alles manuell zu machen 😉

  117. Jens

    Hallo Holger!
    An der Menge der Kommentare siehst Du vermutlich, dass hier Emotion drin sind… bei mir auch, ich habe mir sofort vorgenommen zu Kommentieren.

    Ich glaube man muss unterscheiden zwischen der Person „Holger Klein“ und „Holgi“.
    Holgi ist der nette Typ aus WRINT, der Werbung verachtet und und zu allem möglichen meist Kluge Kommentare abgibt. Wegen Holgi höre ich Wrint. Holgi hat eine Einstellung und Persönlichkeit an die ich mich gewöhnt habe und die ich mag. Vielleicht ist das ist der Grund warum ich seit Jahren immer wieder dabei ist.

    Was würde sich für mich ändern?
    (a) Sponsoring = Werbung. Dass Audible in Podcasts werben will ist erstens total logisch. Sie trifft auf eine Zielgruppe die eh schon mit Stöpseln im Ohr rumläuft und zweitens keine Berührungsängste mit INternet und so hat. Das ist kein Zufall, dass man Dich anspricht…. und irgendwie macht das Holgi unautentisch. Holger Klein sieht das vielleicht anders…

    (b) wenn Audible es schafft Deinen Hörern Audiobücher zu verkaufen, wann sollen Sie dann noch Wrint hören? Darüber mal nachgedacht? Das ist eine ganz subtile Masche Dich aus dem Markt zu drängen. Also Werbung für Katzenfutter ja, aber Audible nein.

    Würde ich weiterspenden?
    Evtl. nicht, wenn ich den Podcast nicht mehr höre… Denk mal daran was Youtube macht: Du kannst selber entscheiden, ob Du die Werbung zuende sehen willst, oder nach 5 Sekunden weg-skippst. Das ist gerade so zu ertragen, ginge aber bei Dir nicht. Google macht das sehr schlau!
    Die Privaten Fernsehsender machen es so, dass Du die Werbung auf Ihren Websites zuendeschauen musst ohne die Option zu skippen, und das ist Folter.

    Gruß!
    Jens

  118. Steffen

    Bin mitlerweile Höhrer seit über 2 Jahren und werd auch mit Sposoring weiter Höhrer bleiben.

    Ich finde Sposoring und Werbung grundsätzlich und jeder From nervig. Ich habe mich an die Audible Werbung und co. durch viele Amerikanische Podcast mehr oder weniger gewöhnt (und bin auch Audible Kunde geworden). Spenden gibt es aber dann von mir aber grundsätzlich nicht mehr. Ich spende gerne, aber nur wenn die Finanzierung transperent ist. Entweder das Projekt wird durch Werbung, oder durch Spenden finanziert. Dieser Mix aus beiden ist mir schlicht zu untranzpernt. Wie andere Kommentatoren schon angemerkt haben, senkt Sponsoring außerdem deine authentizität.

    Das Beispiel mit dem Iphone das du gebracht hast, solltest du umbedingt vermeiden. Falls du dich für ein Sponsering entscheidest, sorg für eine deutliche Kennzeichnung und arbeite das Sposnering nicht mitten ins Gespräch ein.

    Ich finde es zudem sehr toll, dass es Medien gibt die sich ausschließlich durch Spenden finanzieren und würde es daher sehr schade finden, wenn es eines weniger gibt.

    Mach was du für richtig hälst (machst du ja so oder so 😉 ), ich werde weiterhin Höhrer bleiben, kann diese Entwicklung (wenn nicht notwending) aber keinenfalls begrüßen.

  119. Alex

    Mich nervt Werbung ungemein, weil ich mir ständig angesichts ihrer Plumpheit verarscht vorkomme. Darum war ich immer froh, dass Wrint werbefrei war. Im Gegenzug habe ich auch gerne meinen Dauerauftrag eingerichtet.
    Dann kommt hinzu, dass die Authentizität deiner Formate leiden würde. Ich mag Wrint vor allem, weil ich das Gefühl habe, dass du in deinen Formaten offen und ehrlich bist. Ich habe Angst, dass sich das Schaffen von weiteren Scheren in deinem Kopf, durch das an Bord holen weiterer Akteure, in dieser Hinsicht negativ auswirken könnte.
    Mir würde Werbung bzw. Sponsoring – erst recht während der Sendung – folglich echt nicht gefallen. Meine Unterstützung in finanzieller Form würde ich deswegen nicht einstellen, aber ich fände es eben nicht gut.
    Was ich mir vorstellen könnte, wären weitere Auftragsproduktionen, z.B. für Audible. Die würde ich gerne hören. Dann meinetwegen auch mit Werbung. Aber bitte nicht meine heilige Kuh Wrint schlachten! 😀

  120. Noll

    Ich gönne Dir das Geld vom Sponsoring. Allerdings habe ich dann den Eindruck (wie auch bei Bits und so) das es dann wegen des Geldes gemacht wird, momentan haben die Sendungen den Eindruck, dass die Hörer an erster Stelle stehen, nicht das Geld oder der Sponsor der bedient werden will.
    Momentan glaube ich Dir das du alles unabhängig machst, danach hätte ich damit Probleme.
    Wer x Geld für offensichtliche Werbung nimmt, nimmt auch x+y Geld für schleichende.

    Unterm Strich, käuflich oder nicht.

    (Flattr würde ich einstellen, hören ggf. auch)

  121. Lars

    Ich fände Sponsoring auch okay. Ich freue mich über gratis Unterhaltung. Ich habe auch noch nie gespendet, werde ich aber in Zukunft auch mal machen. Ob Audible als Sponsor sexy ist, weiß ich aber nicht.

    Danke und frohe Weihnachten!

  122. Armin

    Hallo Holger,
    ich fände ein „diese Sendung wird präsentiert von“ und ein eindeutig erkennbarer Werbeblog völlig OK. Auch an meinem Flattrverhalten würde dies nichts ändern. Bei anderen deutschen Podcastern wird dies ja auch schon ohne Erfolgseinbruch praktiziert. Als bestes Beispiel kann Happyshooting genannt werden.

    Ein professionelles Podcast-Angebot hat seinen Preis, ein klar definiertes Sponsoring ist eine gute und klare Alternative zu Paid-Content, warum also nicht.

    Fazit: von mir aus gerne.

    Gruß
    Armin

  123. Arno Schmidt

    Hallo Holgi,

    also ich hätte keine Probleme mit Werbung/Sponsoring in Deinen Podcasts. Mein Flattr-Abo an Dir würde das nicht beeinflussen und ich würde auch wieder Deinen Amazon-Affilliate Link zum Einkaufen nutzen.

    Mehr als ein Spot pro Stunde meiner Ansicht aber nerven, obwohl ich es aber wohl trotzdem hören würde.

    Grüße aus dem Pott

    Arno

  124. Fält

    „Werbung ist IMMER übergriff und erzeugt bei uns einen Bedarf, den wir ohne nicht gehabt hätten“
    Da du dich immer so wehement und undifferenziert zum Thema Werbung geäußert hast, kann ich mir das in deinen Podcasts in keiner Form vorstellen – egal welcher Anbieter beworben wird.
    Wie glaubwürdig wärst du dann noch bei anderen Themen, zu denen du so eindeutig Stellung beziehst?

  125. Clemens

    Ei Gude Holgi,

    Das besondere und tolle bei den WRINT Produktionen ist, dass du klar Meinung zu den Themen dieser Welt beziehst. Auch ich habe Sorge, dass deine Authentizität unter einem Sponsoring leidet (die oft erwähnte Schere im Kopf). WRINT wäre dann nicht mehr WRINT. Du betonst ja selber, dass die Community dich gut bezahlt. Warum das aufgeben?

    Die Idee einer Auftragsproduktion oder eines eigenen Labels, dass dann gesponsert wird finde ich super!
    Interviews mit Autoren/Sprechern die von Audible vetrieben werden wären eine tolle Sache.

    Mach weiter so,
    Clemens

  126. Chris

    Lieber Holgi,

    ich als Nichtflatterer wäre glücklich wenn du dir dadurch eine zusätzliche Einnahmequelle erschließen könntest.

    Probiere es doch mal aus!

    Chris

  127. Oliver

    Hallo Holgi,

    also ich finde Sponsoring grundsätzlich auch okay.
    Ich würde deswegen dennoch weiter spenden.
    Voraussetzung finde ich dafür ist aber, das du bei der Werbung nicht so tust, als wäre es das geilste Produkt der Welt (was dein Sponsor sicher gerne hätte) sondern deine ehrliche Meinung sagst.

    Bei Bitsunds höre ich auch das Sponsoring und habe mir auch das ein oder andere Produkt gekauft, bisher bin ich damit gut gefahren, also man sieht das es wirkt. Ob das jedoch immer gut ist…..

    Gruß

    Oliver

  128. Cevauge

    Ich sehe das wie Manfred Helzle.

    Bitsundso und Happyshooting machen das auch.
    Wenn der Werbeblock kommt kann ich immernoch vorspulen.

  129. Leon

    Habe gerade das erste (oder ist es schon das zweite? kann mich nicht erinnern) mal gespendet.

    Ich finde es aktuell ohne Werbung sehr angenehm. Etwas mehr Hinweise auf den Spendenhut würden mich wahrscheinlich daran erinnern, dir öfter mal ein paar Euro zukommen zu lassen. Mit Werbung könnte ich vermutlich ertragen, begeistert wäre ich nicht.

    Meine Spendenbereitschaft hängt glaube ich eher vom absoluten Geldaufkommen bei dir ab. Ich möchte, dass du für deine Arbeit einen Lohn bekommst, mit dem du zufrieden bist. Wenn ich wüsste, dass Audible das bereits erledigt, würde ich nicht mehr spenden. Wenn du (mit oder ohne Werbung) das Gefühl hättest, dass du für deine Podcasterei nicht angemessen entlohnt würdest, würde ich mehr Spenden. (Wenn alle Spender so wären, wäre dein Spendenaufkommen vermutlich deutlich weniger berechenbar. Da habe ich leider auf keine gute Lösung für… vielleicht ein „variables Abomodell“?)

  130. Harry

    Hi Holgi,
    ja mei muss man da schon weit scrollen. Aber du wolltest ja die Meinung aller Hörer …
    Meine Meinung:
    Kein Problem mit dem Sponsoring durch Audible (bei Northrop Grumman sähe die Sache vielleicht anders aus). Ich werde weiterhin regelmäßig flattern.
    Mir ist es allerdings lieber, wenn du die Werbung selbst vorträgst. Einspieler fände ich, glaub ich, nicht so gut.
    Gruß
    Harry

  131. John Jakob

    Hallo Holger,
    Sponsoring ist völlig OK. Leider flattre ich zu selten und auch die Amazon Wunschlist findest Du ja dank Deinem Steuerberater doof, so habe ich oft ein schlechtes Gewissen Deinen Content für lau zu konsumieren. Da ist Werbung „ertragen“ das geringste übel. Auch wenn der Audible Slogan grausam ist.

    Jetzt schau ich mal, ob ich nicht doch etwas auf Deiner Wunschliste finde.

    John Jakob

  132. TAG

    Solltest du dich für Werbung entscheiden (ich halte mich da raus weil ich generell nur sehr wenig spende) fände ich es sehr angenehm wenn du das organisch in die Sendung reinbringen würdest, in etwa so wie du die Anmoderation machst. Dann ist das ganze kein Fremdkörper am Anfang der Sendung der einem irgendwann auf den Geist geht sondern immer ein kleines bisschen anders.

    Viel Glück mit dem Experiment falls du das versuchts,

    Moritz

  133. H. Örer

    Damit nicht alle das gleiche schreiben („prinzipiell nix dagegen, wenn Holgi sich treu bleibt, usw..“). Hier mal ne neue, frische Meinung: I love paid content! Wer an Holgi’s intellektuelle Futtertröge will, der soll zahlen – und zwar bitte vorher. Die Vorteile im Blick:
    1. Hosen runter: Nun zeigt sich, wieviel Holgi am Markt wert ist. Dadurch entfällt die Ungewissheit, ob Holgi sich auch morgen noch 5 Fahrräder wird leisten können. Denn diese Frage lässt nicht nur ihn, sondern auch weite Teile der Hörerschaft nicht unbeschäftigt.
    2. Nehmen wir an, eine Sendung würde zwischen 50 Cent und 1 Euro zum Abruf bereit stehen: ln meinem Fall würde das dazu führen, dass ich diese Schutzgebühr gerne bezahle und mich nicht wie bisher dazu zwingen müsste, Holgi freiwillig einen Betrag zu überweisen, dessen Höhe ich auch noch vorher selber festlegen muss. Ich nenne das eine serviceorientierte Preisvorgabe.
    3. Werbejingles entfallen. Wollen Sie die kostenpflichtige, werbefreie Ausgabe? Jetzt hier klicken ->
    4. Klare Verhältnisse, Spreu vom Weizen trennen. Bild-Plus-Abo kündigen und zur Wrintheit wechseln.

    Wrint – weil richtiger Inhalt nicht teuerseinmuss.

    PS: Diese Vorschläge sind – trotz ihrer lockeren Verpackung – absolut ernst gemeint.

    Mit freundlichen Grüßen

    H. Örer

  134. Robert

    Herbert Wehner war nie General Sekreter sondern immer Fraktionschef der SPD, der Mann brauchte kein Amt um seine Gegner mit wollust zu beleigigen. Das Sponsoring finde ich bei dem standing von Holgi als ok

  135. Phil

    Hallo,

    ich habe auch nichts gegen Sponsoring/Werbung. Muss aber mal doof fragen:

    Sponsoring = kurzer Satz (…wurde präsentiert von Schneidereit)
    Werbung = „Testimonial“ (Schneiderei Schneidereit schneidert feinen Zwirn, dafür steh ich sogar nachts auf)

    ???
    Gruß, Phil

  136. Corinne

    Servus Holgi,
    ich bin mir 100% sicher dass die Flattereinnahmen durch Sponsoring deutlich zurück gehen werden – und begrüße das sogar ausdrücklich! Ich bezahle ja dann mit dem Anhören der Werbung bereits für den Podcast, wozu noch zusätzlich flattern?
    Ich könnte mit der Werbung so gesehen leben, würde deine Podcasts sicher weiter hören aber die Spendenbereitschaft wäre bei Null. Dann doch lieber dieses Geld auf kleine Podcasts werfen die sich kein Sponsoring „leisten“ können.
    Mich stört auch die Fragestellung ansich schon: „Würdet ihr TROTZ Werbung weiter spenden?“ besser wäre gewesen „Würdet ihr den Podcast trotz Werbung weiter hören?“!

  137. Oli

    Ohne mir jetzt auch nur einen Kommentar durchgelesen zu haben, ich fände Sponsoring unnötig und unschön. Ich würde bestimmt nichts mehr spenden. Ich hab in der Vergangenheit mal 10 Eus in den Hut gelegt, also jetzt auch nicht gerade soooo viel.
    Werbung ist IMMER nervig. Außerdem nimmt die Dir Deine Neutralität. Würdest Du dann noch den Satz „Audible ist scheisse“ über die Lippen bekommen?
    Ich finde Wrint gerade deshalb so gut, weil Du/Ihr auf nichts Rücksicht nehmen müsst.

  138. Daniel Wilking

    Hi Holgi,

    Ich höre einige amerikanische Podcasts und einige davon sind auch von Audible gesponsort. Mich persönlich stört das nicht, wenn man die Werbung klar abgrenzt. „Jetzt ein Paar Worte zu unserem Sponsor Schneidereit…“ finde ich völlig in Ordnung.
    Allerdings gibt es auch Podcasts die beispielsweise von einer Firma gesponsort, die Computersysteme verkaufen. In den Podcasts bewegt sich das Gespräch dann immer mal „zufällig“ in eine Richtung, wo man den Sponsor erwähnen kann. Das waren Stellen, bei denen die Grenze zwischen content und Werbung nicht mehr klar zu ziehen war, weil die Werbung ganz toll „anatomisch verpackt war“. Das war ein sehr unangenehmes Gefühl, weil ich bei diesem Cast jetzt immer ein wenig auf der Lauer bin und immer ein bisschen erwarte, dass das aktuelle Thema vllt. jeden Moment zu einer Werbebotschaft wird.

    Ansonsten und wo ich grade dabei bin:
    Danke für den 1A content, weitermachen und n guten Rutsch der Herr!

  139. Jan Kirchhoff

    machen!
    Ich vertraue dir, dass du das schon sauber und ohne Nerv-Faktor hinbekommst.
    Für Flattre etc bin ich schlicht zu faul: Ich höre auf dem Weg zur Arbeit, wenn ich wieder am Rechner sitze ist der Impuls zu Spenden wieder weg.

  140. Romconstruct

    Bzgl. Sponsoring, insbesondere durch Audible:
    Ich hätte prinzipiell auch nichts gegen Sponsoring und würde dennoch weiter auf den Flattr Button klicken.

    Als ganz gutes Beispiel wie es für Audible gemacht werden könnte möchte ich mal „Smarter Every Day“ in den Raum werfen: https://www.youtube.com/playlist?list=PLBCFA347CE84FD2A9

    Womöglich findest du @Holgi ja mal die Zeit in eine Folge reinzuschauen. Da wird i.d.R. nur am Ende auf Audible verwiesen, es kommt aber auch authentisch rüber. Sprich einfach so ein „auf meinen Reisen für diese Sendung höre ich gerne mal Hörspiele und die bekomme ich bei Audible. Die sponsern mich auch nebenbei ein Bisschen. Aktuell empfehlen kann ich XY als Hörspiel“.

    Das würde sich ja grob mit der Idee decken „Du hast ein iPhone Problem, hey dazu gibts bei Audible ein Audiobuch was ich empfehlen kann“ usw.

    Ich glaube mir würde es nur nicht so gefallen wenn hier Sponsoring/Werbung einfließt die einfach nicht passt und eben nur um der Werbung willen genannt wird. Sprich am Anfang/Ende jeder Folge „Und außerdem empfehle ich Schneidereits Duftkerzen. Zwar haben wir gerade über Fahrräder gesprochen, aber hey Duftkerzen!!!“

    Es sollte also wenn möglich irgendwie passen und zumindest auch so rüberkommen als stehst du selbst auch hinter deinem Sponsor. Aktuell sieht es ja z.B. wohl so aus das du Audible selber gar nicht nutzt. Von daher fände ich es ganz gut wenn du dich zumindest vorher etwas mit denen beschäftigst um sie halt nicht nur als stumpfen Geldgeber hier mit aufzunehmen.

  141. Martin

    Wenn du per Vertrag Folgen liefern müsstest, bist du natürlich in einem Sendezwang. Momentan sendest du ja nicht, wenn du gerade nichts zu sagen hast. Oder pausierst NSFW, wenn es dir sinnvoll erscheint.

    So wie $TV-Serie, die eigentlich nach der zweiten Staffel hätte aufhören sollen.

    Wenn deinem Sponsor egal ist, wie lang oder wieviel du spendest, dann ist das natürlich egal.

    Danke für die Nachfrage!

    1. Martin

      Sorry, meinte natürlich nicht. dass NSFW nach der 2ten Staffel hätte aufhören sollen.
      War so mit dem Negativ-Beispiel von Serien, die den Absprung nicht geschafft haben, beschäftig – da habe ich offenbar ganze Sätze und Überleitungen vergessen einzutippen 🙂

  142. cmon

    Podcasts sind gerade für mich als vielfahrer (Auto) eine besondere alternative zum Dudelfunk im Radio. Ich höre gerade weil es bisweilen noch keine Werbeunterbrechungen gibt Podcasts. Und als Höhrer würde ich mir sich zudem „verkauft“ vorkommen.

  143. Michael

    Hallo Holgi,

    du könntest auch mal @diekadda wegen sponsoring anhauen, ihr podcast erscheinungsraum ist auch gesponsert, ohne das man was merkt.

  144. Christoph

    Moin Holger!

    Höre jetzt auch schon lange dein Wrint-Komplettprogramm, und bin begeistert. Wäre ich nicht selbst immer knapp bei Kasse (da noch Student), würde ich dir auch regelmäßig was in den Hut werfen. 😉 Sobald ich ein eigenes Einkommen hab dann sicher.

    Aber bis dahin: Lieber Wrint mit Werbung als gar kein Wrint. Aber bitte trenn die Werbung sichtbar vom Inhalt. Kein künstliches Anpreisen von Produkt X, wo man dann gar nicht genau weiß, ob du das jetzt wirklich gut findest oder nur gut findest, weil du gesponsort wirst. Auch wenn viele diese „kreative“ Art der Werbung hier toll finden.

    Mach weiter so,
    Christoph

  145. moep

    Werbung nervt! Immer! Ich versuche sie überall zu vermeiden wo es geht. Wahrscheinlich würde ich dann aufhören WRINT zu konsumieren und auch zu flattern.

    Viele Kommentare sagen, sie haben sich in anderen Podcast schon daran „gewöhnt“. Daran merkt man doch, dass das niemand will und man es als irgendwie notwendiges Übel betrachtet. Überall wird man mit Werbung zugeschissen, bitte nicht auch noch hier.

    Auch in vielen Kommentaren gelesen, dass sie nicht flattern und mit der Werbung quasi ihr Gewissen des Gratis-Konsums beruhigen. Das alleine beweist schon dass die Flatterei zurück gehen wird, bzw. bei Sponsoring garantiert nicht ansteigt.

    Thema Unabhängigkeit / Schere im Kopf: selbst wenn Holgi genauso weiter pöbelt und seine Meinung äußerst wie bisher, wird auf Hörerseite das blöde Gefühl bleiben. Wie bereits jemand anders schrieb und Holgi auch schon gelegentlich erwähnte, der Nicht-Beweis ist nicht möglich. Ich kann nicht wissen ob das jetzt Holgis Meinung ist oder er es für nur für den Fünfer extra gesagt hat.

  146. mxab

    Hm, schwierig. Ich würde meine (selbstverständlich irrelevante) Zustimmung zum Thema Sponsoring davon abhängig machen, wie viel denn letztlich dabei rüber kommt. Wenn Du dann plötzlich Einkommensmillionär wirst und den ganzen Tag nix anderes machst, als neue WRINT-Folgen rauszuhauen, dann fände ich das großartig. Wenn aber nur ein paar Kröten mehr als jetzt dabei rausspringen und die Hörerschaft dafür nach ein paar Wochen sämtliche Audible-Jingles auswendig kennen würde, wäre das eher ungut. Flattern oder sonstwie spenden würde ich jedenfalls nicht mehr – schließlich bezahle ich bereits mit meiner Aufmerksamkeit und werde dabei auch noch belästigt. Und erst recht würde ich kein Hörbuch bei Audible kaufen.

  147. holgi Artikelautor

    Ich mache mal die Kommentare zu. Per Mail sind mindestens nochmal soviele Anmerkungen eingegangen. Das ist mehr als genug Material zum Nachdenken. Ich werde jetzt mal zwei Tage darüber schlafen und dann eine Entscheidung treffen, die ich idealerweise im nächsten Realitätsabgleich verkünde.

    Vielen Dank für die Kommentare – und den damit verbundenen Realitätsabgleich.

    Ihr seid super!

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