WR456 Die Drei Gifte

 

wrint_realitaetsabgleich_2014_200Diesmal mit Kino, Verkehr, Kleidung, Horst, Fernsehen, Campern, Reisen, Griechenland und dem Wetter.

Ohne Toby ginge es nicht. Hier sein Klingelbeutel.

Shownotes
von hatethedevil, dani_diidaaa, ickehalt und PattaFeuFeu

Begrüßung

00:00:00

Kino, Filme und Kinofilme

00:00:38

Louis de Funès — Freixenet — Victoria — Späti — Holgi hing in den 1980ern und -90ern mit Kleinkriminellen rum und kann die Darstellung im Film bestätigen — Til Schweiger — Elyas M'Barek — Deutscher Filmpreis ("Lola") — Restaurant Borchardt — Schweiger und M'Barek schlagen sich — Holgis bevorzugter Platz im Kino ganz hinten mittig — Toby sitzt gerne genau in der Mitte des Kinosaals — Nobelhart & Schmutzig — Sieben Totsünden (Christentum) — Drei Geistesgifte (Buddhismus).

Asis im Straßenverkehr

00:13:42

Sprötze — Holgi hat Mitgefühl, auch wenn Toby das nicht glauben möchte. — Mitgefühl ("Frauen fahren schlecht Auto, aber passen dabei auf. Männer fahren gefährlich Auto – und das ist viel schlimmer!" (Holgi))  — Holgi hat zum ersten Mal einen Autofahrer angezeigt, der ihn mit dem Auto am Vorderrad touchierte — Internetwache Polizei Berlin — Toter Winkel — Holgi wurde von einem Polizisten einmal empfohlen, solche Fahrer einfach direkt anzuzeigen — Fahrtenbuch — Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) — Holgi sagt, dass Autofahren dumm und aggressiv macht. — "Autofahrer fühlen sich von allem gestört, das sie an ihrer freien Fahrt hindert." (Holgi) — "Ich verkehre mit Kindern." (Holgi) — "Du verkehrst mit Kindern und ich war in Horst." (Toby) — Alpen — Opel Corsa — Holgi wertet (Licht)Hupen auf der Autobahn als Begrüßung und winkt rumhibbelnd im Auto zurück — Lichthupe — Xenim — Audi A6.

Faire Klamotten

00:32:27

Manomama (Bioklamotten - ArmedAngels)  — Hanf.

Toby in Horst

00:35:12

Horst Blank Band — Alles Elbe — Sambuca — Craft Beer — Chris Marquardt — Happy Shooting — NSFW *schnief* — Holgi hat sein Mountainbike endlich verkauft — Wecke niemals einen Schrat — American Psycho — Dr. Motte.

Rund um Filme und Serien

00:41:33

Edgar Wallace Filme — Edgar Wallace Complete DVD Collection — Amazon Prime Instant Video — Netflix — Holgi ist großer Netflix-Fan — Sky Deutschland — Amazon Prime — Akte X — Better call Saul — Breaking Bad.

Autos zum Campen

00:45:38

Sprinter — Hörer wollen den Realitätsabgleichern ihre Rostmühlen andrehen. — VW T6 — Mercedes-Benz Vito — Volvo 940 — Müritz — Opel Meriva — VW Caddy (Ignorance, Attachment, Aversion – Anspielung auf die drei Gifte des Buddhismus)  — You Need A Budget (YNAB) — Holgi wird langsam zum Campingexperten, je mehr er sich informiert.

Tobys Firmenreisen

00:52:53

Death Valley — San Francisco — Toby wird in Zukunft von der Arbeit aus öfter in Kalifornien sein — "Ich kann nix, aber ich bin eigentlich so ganz lustig." (Holgi) — Mono Lake — Yosemite Park — Tom Bihn — "Öffentlich-rechtliche Autoverleihanstalt" (Holgi).

Griechenland und die vierte Gewalt, die keine ist

00:57:56

Holgi findet die Volksabstimmung und das Ergebnis gut — Im Realitätsabgleich werden nach einer Ewigkeit wieder tagespolitische Themen besprochen. Ein denkwürdiger Augenblick. — Troika — Holgi stört, dass Lebenshaltungskosten sinken sollen, während die Ausgaben für Rüstungsgüter auf demselben Level bleiben sollen — Rüstungsindustrie — Wirtschaftswachstum — Gutmensch — Kapitalismus — Hartz IV — IWF — EZB — Spiegel Online-Artikel zur Griechenland-Pleite — Grexit — Keynesianismus — Konsum — Investition — Alexis Tsipras — Rezession — Wiege der Demokratie — Die vierte Gewalt — taz — DIE ZEIT — Tagesschau — Paternalismus — Die Welt — Bild Zeitung — Holgi stört sich an fehlender Transparenz in der Erarbeitung von Nachrichten bei Zeitungen — Axel Springer Verlag — Lügenpresse — "Der Bartoscheck ist die Lügenpresse." (Toby) — Sebastian Bartoscheck — n-joy Radio — Kai Biermann — Holgi meint, Zeitungen brauchen Infografiken, die deren wahres Gesicht auf einen Blick zeigen. — skype.

Das Wetter

01:20:57

54 Gedanken zu „WR456 Die Drei Gifte

  1. Yannick

    Ich finde es bemerkenswert (prösterchen), dass ihr über Victoria reden konntet, ohne Absolute Giganten zu erwähnen. Mit Victoria (muss ich wohl dringen mal sehen) und Absolute Giganten scheint Sebastian Schippner ja zumindest zwei Filme gedreht zu haben, die auffällig über den Standard des deutschen Kinos herausragen. Einen über Hamburg (für Toby), den anderen über Berlin (für Holgi). Außerdem hätte eine Diskussion über Absolute Giganten es ermöglicht, den Führer in die Sendung zu bringen. “Hitler war Faul!”

    Antworten
  2. David

    Alles, was dazu führt, daß mit Griechenland genau so weiter verfahren wird und gehofft wird, daß es irgendwann mal besser wird (ist halt ne christliche Regierung, die hofft…), kann nur der Falsche Weg sein. Auch wenn ein Grexit höchstwahrscheinlich sehr übel ausgehen würde, und unsere Banken garantiert keinen Schuldenschnitt akzeptieren – jede Richtung, die anders der jetzigen ist, ist erstmal zu begrüßen. Ist auch so eine Grundhaltung aus x Jahre “Alternativlos”.

    Ich finde, eine schöne Verschwörungstheorie ist es, daß Kohl erst sterben “muß”, bevor es einen Grexit oder EU-Shutdown geben wird. 😉

    Antworten
  3. Tobi

    @Holgi Ich höre immer gespannt deinen Erzählungen zum Radverkehr in Berlin zu. Ich habe in meinem Alltag aber kaum Probleme mit Autofahrern. Ich bewege mich täglich um den 17. Juni herum, an der East Side Gallery und einmal die Woche muss ich durch die Oranienstraße. Dass mir Autofahrer die Vorfahrt nehmen, mich knapp überholen oder sogar schneiden passiert mir eher selten vor, etwa einmal im Monat.
    Auf den meisten meiner Strecken gibt es Radwege (auf der Fahrbahn und auf dem Fußweg), die ich auch nutze, da sie für mich sehr gut funktionieren. Meinst du, deine häufigen Probleme könnten daran liegen, dass deine Strecken über längere Distanzen keinen Radweg haben und damit dem Autofahrer die Orientierung für den Platzbedarf der Radfahrer fehlt? Oder liegt es daran, dass du längere Strecken fährst als ich? Oder können die Autofahrer auf Strecken in Randgebieten nicht so gut mit Radfahrern, wie die in der Innenstadt?

    Antworten
    1. holgi Artikelautor

      Radwege sind auf meinen Strecken auch (außer, wo ich durch den Wald fahre und dergleichen). Ich vermute, es liegt an den Straßen un den dort üblichen Fahrweisen selbst. Die meisten Probleme habe ich dort, wo die Straße den Eindruck macht, man könne problemlos zehn oder 20km/h schneller fahren, als zulässig. Der weit überwiegende Teil der Autofahrer macht das ja leider sehr gerne. Wenn ich in der Innenstadt unterwegs bin, erwarte ich als Autofahrer, ständig abbremsen zu müssen und bilde mir deshalb nicht mehr ganz so stark ein, Radler würden mich in der Ausübung meiner vermeintlichen Freiheitsrechte behindern, so dass ich sie zur Strafe in Lebensgefahr bringen darf.

      Die Stralauer Allee (Verlängerung der East Side Gallery) fahre ich allerdings regelmäßig und werde dort auch regelmäßig von Autofahrern gefährdet, die glauben, dass der Gehweg automatisch zum benutzungspfichtigen Radweg wird, weil irgendeine Oma dort mit 7km/h rumeiert.

  4. Me

    Diesen Traum vom Camper habe ich auch. Seit letztem Jahr gibt es die passende Zeitschrift dazu, Camper Vans. Toll geschrieben und nicht so bieder wie Wohnmobilzeitschriften.
    Camping ist toll, egal ob mit Zelt, Caravan oder Camper. Meine (unsere) Erfahrung mit Campingplätzen (und freiem Stehen): In den Niederlanden, Dänemark und Frankreich können sie das einfach schöner/praktischer als in Deutschland. Wie so andere Dinge auch.

    Antworten
    1. Sacha

      Also ich finde campen ja absolut schrecklich. Meine Schwiegereltern besitzen ein wunderbares Wohnmobil mit allem drum und dran, das ich jederzeit benutzen darf. Zweimal hatte ich es getan und ich habe mich bis heute (drei Jahre später) nicht davon erholt. Campen macht die ganze Zeit arbeit (Toiletten leeren, Geschirr abwaschen, kochen) und bietet keinerlei Erholung. Nach Campingferien braucht man anschliessend noch richtige Ferien im Hotel. Und von Ausnahmen abgesehen, sind Campingplätze nie schön und irgendwo abseits des Geschehens, welches man dann zu Fuss oder mit dem Fahrrad aufsuchen muss. Bitte nie wieder campen.

    2. alfora

      @Sacha: Es gibt große Unterschiede zwischen den Campern mit Wohnmobilen und den Campern mit Wohnwägen oder Zelten. Es gibt auch riesige Unterschiede zwischen verschiedenen Campingplätzen.

      Ein Wohnmobil muss man immer “mitnehmen”, wenn man vom Campingplatz irgendwo hin fahren möchte. Deshalb haben ja viele Leute eben Fahrräder mit (oder ziehen gar einen VW Golf auf einem Anhänger nach). Einen Wohnwagen oder ein Zelt lässt man einfach stehen, während man mit dem Auto einen Ausflug macht. Man muss daher nicht immer alles abbauen. Dafür ist ein Wohnmobil natürlich praktischer, wenn man reist und nicht an einem Ort bleibt.

      Je nach Lust und Laune und Ausstattung des Campingplatzes muss man weder Toiletten leeren, Geschirr (im Wohnmobil) abwaschen oder gar kochen. Manche Camper benutzen ihr Wohnmobil einfach als Schlafplatz und benutzen die Einrichtungen des Campingplatzes (WC, Waschanlagen, Duschen, Waschmaschinen, Restaurants, Bars, usw.). Andere campen an Plätzen, wo es überhaupt keine Infrastruktur gibt (also sogar ganz ohne Campingplatz)!

      Campingplätze gibt es außerdem an ganz unterschiedlichen Orten. Sie können 20 Meter vom Strand entfernt sein oder mitten in einer Stadt. Es gibt sie mit Strom- und Wasseranschluss an jedem Stellplatz, WLAN, Swimming Pool, Einkaufszentrum und Wellnessbereich oder auch ganz ohne diese Dinge.

      Wo und wie man campt, kann man eben ganz frei wählen.

  5. Schohns

    Hallo Holger!
    Ich musste bereits kürzlich an die Wrint-Folge über die Krise mit deinem “Hausökonom” (WR097) denken und jetzt sprecht ihr mit Griechenland wieder ein verwandtes Thema an.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn du die Zeit finden kannst, mit Steffen eine Fortsetzung zu diesem alten Podcast zu produzieren. In den letzten 3 Jahren sind ja durchaus noch einmal einige neue Aspekte dazugekommen.

    Vielen Dank für diesen Podcast und weiter so, ihr beiden! 🙂

    Antworten
    1. holgi Artikelautor

      Abgesehen davon, dass mir gerade schlicht die Zeit fehlt, eine solche Sendung zu produzieren, habe ich nicht den Eindruck, als gäbe es neue Aspekte. Die Bedingungen sind die gleichen, wie vor drei Jahren. Das ist ja gerade das Problem. Eine – meistens ernstzunehmende – ökonomische Gegenstimme sind die Nachdenkseiten und auch die taz ist eine gute Quelle für alternative, aber seriöse Berichterstattung zum Thema.

  6. Mina

    Hallo ihr,

    ich höre euch oft live, aber diese Woche konnte ich nicht und hab mir dann ab Dienstagabend die ganze Zeit Sorgen gemacht und Holgi bemitleidet. In der Art “Den Einschlafenpodcast kann ich gleich hören, aber beim Realitätsabgleich geht es ja nicht, weil Holgi viel zu viel arbeiten muss und dann auch noch die letzte Freizeit für uns opfern muss, um für uns diese Sendung bereit zu stellen. Bedauernswerter Holgi, ooooohhhhhhh.”
    Ich bin froh, dass du, Holgi, dich noch lustig gelaunt anhörst. Kann also nicht so furchtbar sein mit deiner ganzen Arbeit, hoffe ich.

    Antworten
  7. Bigdaddyjohn

    Holgi zum Thema Griechenland:

    Es ist falsch, es ist tatsächlich genau andersrum. Tsipras will das Militärbudget nicht kürzen, aus rücksicht vo r seinem Koalitionspartner.

    Antworten
  8. Patrick

    Schnupfen wird halt von Viren verursacht. Ich eiß garnicht was es da noch zu diskutieren gibt *kopfschüttel*. Ja, man kann darüber reden was Schnupfen begünstigt, aber die Ursache ist hinreichend erforscht….

    Antworten
  9. Eja

    Ich bin grade auf der Suche nach einer Jeans und bei armedangels werde ich auch mal schauen, vielen Dank für den Tipp. Die Jeans von manomama musste ich leider leider wieder zurückschicken, da sie nicht gut gesessen hat.

    Antworten
  10. Leon

    Holgi, wegen was hast du den Autofahrer angezeigt? Also welcher Tatbestand (muss man das angeben?). Kann/sollte man das auch bei sehr engem Überholen machen? Bitte halte uns auf dem laufenden!

    Ich selbst wohne in München und werde auch öfter gefährlich überholt, touchiert hat mich allerdings noch niemand. Als ich deswegen mal bei der Polizei war, hat mir der Beamte dort im wesentlichen geraten, es einfach zu ertragen.

    Kürzlich habe ich mal probiert, einen dreisten Fahrradwegparker anzuzeigen (Ordnungswidrigkeit), die Behörde scheint mit Anzeigen per E-Mail überfordert zu sein, aber nach ca. 2 Monaten hin und her habe ich sie jetzt glaube ich dazu gebracht, ihr Formular auszufüllen. Mal schauen.

    Antworten
  11. Tembo

    Hallo Ihr Zwei,

    nachdem Ihr eine ganze Menge über Griechenland, die Presse und die vielen Meinungen dazu (tatsächlich bemerkenswert, wer alles eine Meinung zu Griechenland hat, sich aber nicht entscheiden kann, was er mittags essen möchte) gesprochen habt, bin ich selbst mal ins WWW abgetaucht und habe dazu diese Seite gefunden http://www.lpb-bw.de/ursachen_krise_griechenland.html.
    Interessant wie ich finde.

    Antworten
    1. Marek

      jetzt hab ich mal den halben Abend …. was zu Griechenland gelesen bzw. youtube leer geschaut…

      … ich hab keine Ahnung ob der hier recht hat aber der Meinung der ich mich am ehesten anschliessen würde wäre die hier …

      https://www.youtube.com/watch?v=usiVEn1inSQ

      aber ehrlich alles total verwirrend und auch das Gegenteil hat mir irgendwer schon glaubhaft machen können…..

  12. Markus

    Hallo Holgi!

    Kurz zur “Verkehrs-Küchenpsychologie”:
    Wenn Du in Zukunft einmal wieder etwas mehr Zeit hast, fände ich ein Gespräch mit einer Verkehrspsychologin zum Abgleich Deiner Erfahrungen mit dem Forschungsstand interessant.
    Also etwas für die “irgendwann“-Liste.

    Antworten
    1. Freibeuter

      Ich teile die Erfahrungen von Holgi.
      Wenn man auf zwei Rädern im Straßenverkehr unterwegs ist (motorisiert oder per Muskelkraft) lernt man die anderen Verkehrsteilnehmer schnell zu taxieren und entsprechend zu reagieren.
      Ein Proll im tiefergelegten Kleinwagen fährt anders “falsch” als eine desorientierte Frau oder ein Rentner, die nix mehr sehen und/oder den Kopf nicht mehr drehen kann.
      Alle diese Personengruppen können “nicht/schlecht Auto fahren”, alle drei sind auf ihre Art gefährlich und erfordern eine entsprechende Reaktion, um die jeweilige Situation zu entschärfen.
      Dabei ist es auf dem Motorrad durchaus mal angesagt einer Situation durch einen beherzten Gasstoß zu entfliehen – auch wenn man das so genau nicht in der Fahrschule lernt. Mit dem Fahrrad wird es da schon schwieriger.
      Das eigene Verhalten im Auto hängt meines Erachtens auch wesentlich vom Auto selber/dessen Motorisierung ab.
      Mir wurde von Mitfahrern gesagt, dass das Mitfahren bei mir in schwächer motorisierten Fahrzeugen angenehmer sei.

  13. Jonas

    Hallo Holgi,
    da du immer noch zwecks Campingausrüstung überlegst und offenbar die selben Kriterien hast wie ich, will ich dir mal meine Ausstattung darlegen:

    1. Das Auto soll billig sein:
    Das Campingauto ist ein Fiat Scudo mit einem 70PS Diesel Motor. Er ist nicht schnell, aber furchtbar sparsam. In Italien etc. reise ich sowieso mit etwa 110 km/h, was ich auch in Deutschland so halte. Der Anschaffungspreis ist niedrig, der Unterhalt (da es als Camping Mobil angemeldet ist) auch, der Spritverbrauch liegt bei 90 oder 100 km/h bei 4 Liter Diesel.

    2. Das Auto soll auch anderweitig nutzbar sein:
    Ich habe das Bettgestell selbst angefertigt. Es passt ein Doppelbett hinten rein, dazu baue ich die beiden hinteren Sitzbänke aus. Das Bettgestell ist selbst gebaut (kann aber auch ein Schreiner machen) und aus Holz, mit Lattenrost. Dort kommt eine Matraze drauf, ich lege meine im Auto ladbare Kühlbox auf den mittleren Vordersitz und habe alles für einen Urlaub dabei. Habe ich ein schönes Plätzchen gefunden, kann ich dort anhalten und bleiben. Das Bett ist furchtbar bequem. Vorhänge sind für die hinteren Fenster auch eingebaut. Unter dem Bettgestell ist Stauraum für eine Mini-Bierbankgarnitur für 4 Personen und genügend Gepäck. Ich habe mir auch noch ein kleines Vordach aus einer Plane, Heringen und Teleskopstangen zusammengebaut. Das hat 70 Euro gekostet.
    Will ich das Auto anderweitig nutzen, kann ich bis zu 9 Sitzbänge einbauen (vorne ist eine 3er Bank, hinten gibts 2 3er Reihen). So kann man das Auto auch im Alltag nutzen, Einkaufen fahren, Kurztrips machen, mit Freunden zum Skifahren in die Berge fahren.

    Fazit:
    Das Auto ist ein super Allrounder. Es ist vor allem billig und ziemlich frei von Reparaturen. Er hat auf 140.000 km noch keine ernstzunehmende Reperatur gebraucht (eine Schraube wurde mal festgezogen). Einziger Nachteil: Es ist nicht so schick wie ein T6 und man kann damit nicht auf der Autobahn rasen. Das mach ich aber sowieso nicht.
    Das perfekte Kurztripauto. Aufgrund der niedrigen Kosten fahre ich auch mal für ein langes Wochenende zum Campen nach Italien, da ich bei so viel Geld gar nicht rumrechnen brauche; 100 Euro jeweils für 4 Tage hat man immer mal über bzw. kann man sich leicht wegsparen.
    Wenn du genauere Infos willst, dann setze dich doch mal mit mir in Verbindung.

    Antworten
    1. holgi Artikelautor

      Ah, auf den Scudo bin ich noch nicht gekommen (Einen VW könnte ich mir eh nicht leisten). Welche Maße hat das Bett denn?

    2. Freibeuter

      Guter Tip,
      jedoch: laut Kurzrecherche gibt es bei Mobile durchaus brauchbare Fahrzeuge für kleines Geld (altes Fahrzeug, angemessener Kilometerstand). Der Tod dieser sicherlich guten Fahrzeuge für den Stadtmensch ist leider die nicht vorhandene Umweltplakette und hohe Steuern bei Dieseln.
      Es wäre da sinnvoll das Fahrzeug mit Saisonkennzeichen laufen zu lassen und außerhalb der Umweltzone dauerhaft parken zu können.
      Vielleicht gibt es noch alte Japan-Busse als Benziner (Nissan Serena, Mitsubishi L400, Toyota ???) die man günstig schießen kann und auch in der Großstadt heute noch bewegen/parken kann.

    3. Jonas

      Kann ich nicht genau sagen – so groß wie mein Doppelbett zu Hause, das dürften 2 x 1,40 sein.

  14. Marcel

    Interessant wie das (regional?) anders ist mit dem Kampf RadfahrerAutofahrer. Fahre täglich hier (Bad Kreuznach) rund 30km mit dem Bike. Teils Überland, teils in der Stadt. Ok, hat nur 50k Einwohner, aber Verkehr ist vorhanden. Ich kann mich hier echt nicht beschweren, Autofahrer halten an Radfahrer Überleitungen an, ohne das sie dazu verpflichtet sind, es wird immer mit Abstand überholt. Ok… das einzige ist das hier und da mal ein Auto auf dem Radweg zum entladen parkt, aber eher selten. Vlt. liegt das aber auch daran das unsere OB selbst viel mit dem Rad fährt und bei Straßen Sanierungen ein größerer Augenmerk auf “da passt auch noch nen neuer Radweg hin” gelegt wird.

    Vor 4 Jahren war ich im mal für ein paar Tage mit dem Auto in Berlin unterwegs. MEINE FRESSE! [/zuspitzung] Ich hätte wohl am Tag drei Radfahrer überfahren können und wäre noch nicht mal Schuld gewesen. [zuspitzung] Solch ein, ernsthaft, rücksichtsloses verhalten von Radfahrern habe ich noch in keiner anderen Großstadt erlebt. Und es war November!

    Antworten
  15. Pete

    Holgi, ich bin häufiger in der großen Stadt in der nähe deiner Heimat mit dem Rad unterwegs und habe eine ähnliche Szene erlebt. Glücklicherweise hat ein Radpolizist das touchieren gesehen und meinte das dies auch als Fahrerflucht ausgelegt werden kann. Besonders wenn man dann “stürzt”. Zeugen spricht man idealer weise dann mit “haben Sie gesehen, der hat mich angefahren und ich bin gestürzt”. Vieleicht kann dir ein Nachwuchsjurist auch noch mal n paar Tipps geben, wie der Rechtsstaat die richtigen Geschütze auffahren kann. Und dass es nicht zu einer Einstellung des Verfahrens kommt, weil du eine erhebliche Mitschuld trägst.

    Antworten
    1. holgi Artikelautor

      Erhebliche Mitschuld? O_o Weil ich es gewagt habe, ihn zu belehren?

    1. Marc

      Hi,

      ich habe vor 6-7 Jahren eine Tom Bihn Tasche geordert und nach D schicken lassen. Nachfolgende Zollabwicklung war lästig aber die Tasche (Western Flyer) ist mein permanter Dienstreisebegleiter, sehr gut verarbeitet, robust und sieht nach zig Reisen aus wie neu.

      Würde ich eine Tasche brauchen und jemanden kennen, der in die USA reist, bekäme er meine Bestellung mit 😉

  16. Eule

    Mit “Breaking Bad” kann ich nichts anfangen (ich habe es aufgrund des Hypes ein paar Mal versucht und insgesamt ein gutes Dutzend Episoden gesehen), da finde ich einfach keinen Einstieg – keine der Personen ist mir sympathisch, und das Drogenthema finde ich elend langweilig. “Better Call Saul” hingegen ist grossartig, und fehlendes Vorwissen aus Unkenntnis von BB ist mir nicht aufgefallen – mag sein, dass man ein paar Insider-Gags nicht schnallt, aber das macht ja nichts. Aus meiner Sicht ist BCS also völlig unabhängig von BB durchaus einen Versuch wert. Am schwierigsten dürfte noch sein, dass die Erzählgeschwindigkeit bewusst langsam ist, daran muss man sich eventuell gewöhnen.

    Antworten
  17. mitsandgebaut

    Herr Klein,

    wünschen sie denn, dass das Campinggefährt nur ihnen dient oder soll es gleichzeitig auch durch deine Freundin samt Kinderei bewohnbar sein?

    Ansonsten wären mit annehmbarer Versicherung und Steuern weil Euro 2 bis Euro 3 auch VW T4 Benziner (5 Zylinder, 115 PS, kaum zu zerstören) aus Behördenhand zum Selbstausbau denkbar. Mit Glück auch eine Standheizung und eine Dachluke zur Belüftung an Bord. Diese gibt es in annehmbaren Zustand für die nächsten 4-6 Jahre TÜV bei verhältnismäßig wenig und wenn dann meist einfacher Reparatur für um 3.000 bis 4.000 Euro. Reparatur sollte angesichts der Bulli-Massen in Berlin kaum ein Problem sein. Genauso wie hilfsbereite Hörer für eine eventuelle Gebrauchtbesichtigung. Selbstausbau schlägt mit Waschbecken und Holzkonstruktion maximal mit 500+ zu Buche. Eventuell bekommst du einen ausgebauten sogar günstiger, weil bereits fertige eher schlechter an den Mann zu bekommen sind ( jeder will ja alles selbst und individuell)…

    Der Nachteil ist ein Benzinverbrauch von um 12 Liter, dafür zügiges vorankommen, wenn nötig. Langstrecke bei 110 geht mit unter 10 Litern. Es wird schwierig etwas zu bauen, worin man sitzen kann. Allerdings bist du eh nicht mehr der Autofahrer und somit sollten ja Alltagsfahrten fast vollständig wegfahren. Pendelfahrten zu Eltern etc. hast du ja auch keine Lust und Bahn oder Langstreckenbus ist in 90% der Fälle bequemer. Für alles andere musst erstmal 10k Kilometer pro Jahr fahren um ansatzweise Steuern (allein das dürfte bei nem Diesel mit schlechten Abgaswerten 300€ Differenz sein), Versicherung reinzubekommen (auch hier Aufpreis für den Diesel), vom Mehrpreis (+50-75% bei gleichem Zustand) ganz zu schweigen.

    Antworten
  18. CO

    Hallo,

    das Gespräch mit dem Polizisten ist wahrscheinlich nicht aufgezeichnet worden, oder?
    Generell wären noch mehr Rad-Sendungen große klasse.

    Viele Grüße

    Antworten
    1. holgi Artikelautor

      Nein, den hatte ich bei mir im Fahrradladen getroffen. Eigentlich hatte ich mit ihm ausgemacht, dass wir mal eine Sendung aufzeichnen, aber die E-Mail-Adresse, die er mir gegeben hat, funktioniert nicht. :/

  19. nic

    @ Holgi guck unbedingt Better Call Saul weiter .. man kommt definitiv erst sehr spät rein. Aber es lohnt sich wirklich. Ich fand die erste Hälfte der Staffel auch mist und wollte schon aufhören. Wenn man bis zum Ende durchhält findet man aber plötzlich doch die ganze Staffel toll und freut sich auf die Nächste!

    Antworten
  20. Bernhard K.

    Zur Psychologie des Autofahrens: Das Autofahren überfordert den Menschen. Deswegen wirkt er hinter dem Steuer oft blöd, irrational und überaggressiv. Meistens liegt es aber nur daran, dass die Autofahrer schneller fahren als sie sollten und können. Die Geschwindigkeit ist dabei wie ein Rauchgift, das leicht Intelligenz mindernd wirkt.

    Ich nenne meinen Führerschein immer liebevoll “Teilverblödungsgenehmigung”.

    Antworten
  21. Bla

    Habe gestern gesehen, dass sich eine Freundin ihren Berlingo zum sehr einfachen Campingmobil umgebaut hat: Bank raus, zwei zusammenschiebbare (Tisch-)Platten mit kurzen Beinen und Lückenschluss mit dritter Platte, Schaumstoffmatraze, flache (Ikea)-Kästen zum drunterschieben.

    Ich habe noch eine handvoll Links aus der CamperVans mit Ausstattern, die nicht nur aus dem Caddy einen Camper machen. Lösch sie, wenn ich sie hier nicht reinkippen darf.
    http://www.vanessa-mobilcamping.de
    http://www.campingvan.de
    http://www.vanable.de
    http://www.offroad-busse.de
    http://www.reimo.com/de

    Antworten
    1. holgi Artikelautor

      Klar darfst Du. Die Seiten kenne ich auch alle schon 😉

      Mein Problem ist ja nicht die Frage, welches Modell ich nehmen soll, sondern dass ich ein Auto haben wollen würde, das noch einige Jahre ohne größere Schraubereien auskommt. Und dann kostet selbst ein Berlingo noch so viel, dass ich mir keinen Camper leisten kann.

  22. Felix

    Bezüglich der Anzeige und Holgis Frage nach seiner Mitschuld würde ich gerne etwas anmerken. Ich will hier nicht den Autofahrer in Schutz nehmen, weil er sich ja unbestreitbar 2 fach falsch benommen hat, aber hier zeigt sich wieder sehr schön die Sache mit “der Ton macht die Musik”.

    Wenn Holgi wirklich nur “Abstand halten” gerufen hat, in der Art wie er es im Podcast gemacht hat, dann hätte man das auch anders angehen können. Das hatten wir ja schon mal im Realitätsabgleich, als Toby von der Studentin erzählte, die im Ruhebereich des Zuges den schnatternden Damen sehr wirsch irgendwas an den Kopf geworfen hat und die dann empört eigentlich noch viel mehr schnatterten und sich empörten und es erst geschnallt haben, als ihnen Toby? in normaler Stimme sagte, dass sie sich hier im Ruhebereich befinden und ihr lautes Gespräch störte.

    Vielleicht wäre zumindest so das zweite Fehlverhalten zu vermeiden gewesen, wenn Holgi in einem vernünftigen Ton darauf hingewiesen hätte, dass er da was falsch gemacht hat. Auch wenn das schwer ist, gerade im Eifer des Gefechts, kommt man ja mit einer vernünftigen Ausdrucksweise meistens besser und angenehmer ans Ziel. Sicherlich ist es möglich, dass es sich um einen Vollpfosten handelt, aber es wurde ja nun schon diskutiert, dass nicht alle schlecht fahren, weil sie Vollidioten und innerlich böse Menschen sind.

    Soviel von mir zu der Sache. Ansonsten an dieser Stelle nochmal danke für die schönen Sendungen sowohl mit Toby als auch mit deinen anderen Mitstreitern und Gästen. Auch wenn ich gerade wenig Zeit habe. Der Berg soll noch abgearbeitet werden.

    Antworten
    1. Konrad

      Ich kann nachvollziehen, dass es einem unangenehm ist, von anderen auf eigene Fehler aufmerksam gemacht zu werden und dass der eine oder andere damit überfordert ist. Aber sorry, wer seine Emotionen nicht wenigstens soweit im Griff hat, dass es bei der verbalen Erwiderung bleibt, hat im Straßenverkehr nichts verloren. Das Auto ist halt auch eine Waffe.

  23. rhaalen

    Vielen Dank für die Statements zu der Griechenland Kriese. Schön das Ihr die Menschlichkeit über die Interessen der Wirtschaft stellt. Z.B darf Griechenland nicht mehr als 6.5% des BIP für das Gesundheitswesen ausgeben, also müssen sie Arme und schwer Kranke einfach sterben lassen. Die kosten ja nur….
    Dafür Panzer kaufen welche…. Ihr wisst schon.
    Ich wünsche mir etwas mehr Gewicht des Sozialen in der Marktwirtschaft zurück.
    Macht weiter so, ein erfrischender Podcast als Gegengewicht zur reinen Rechnerei.
    Liebe Grüsse
    Rolf

    Antworten
    1. Stefan

      … und wer hats beschlossen und aufdiktiert?
      Die CDU wars, federführend mitunter die Merkel, die Flüchtlingskindern über den Kopf streichelt und sie gleichzeitig dazu parallel erwürgt, ohne dass es einen nennenswerten Aufstand aufgrund dieser tödlichen Kälte gibt. Die Frau ist so kalt, da kann eine Leiche im Kühlraum nicht mehr mithalten.
      Und in welchem Land regiert die nochmal?
      Ich finde es dramatisch, dass hier keinerlei Solidarität stattfindet, eigentlich müsste man diese Regierung aus dem Land jagen.
      Holgi hat vollkommen recht.
      Die Politik muss asozial für jeden ankommen, der Anstand und Moral besitzt. Menschenrechte gehen vor Kapital und ich schäme mich für das, was vor allem die deutsche Politik mit den griechischen Menschen anrichtet.
      Militär kommt vor Soziales? Da läuft etwas grundlegend falsch.

      Aber gut, eine derartige Politik kommt zunehmend ja auch auf die Deutschen zu.

  24. Konrad

    Also mir geht es wie Tobi: wenn mir einer nah auffährt, denke ich als erstes “Oh Gott, wenn ich jetzt bremsen muss.”

    Ich habe mir auch angewöhnt, in den Rückspiegel zu schauen, wenn ich auf der Autobahn etwas schärfer bremsen muss. (Keine Ahnung warum. Ich glaube ja nicht, dass ich noch viel machen kann, wenn ich zusehe, wie mir jemand hinten drauf rauscht…. Ich war aber zum Glück noch nicht der Situation.)

    In besonders krassen Fällen schalte ich die Warnblinkanlage ein, um den Hinterherfahrenden auf die Gefahr aufmerksam zumachen. Das Bremspedal anzutippen wäre zwar effektiver, aber das traue ich mich bei vielen nicht…

    Mit dem Sicherheitsabstand ist das auf der Autobahn generell so eine Sache. Bei 100 km/h müsste eigentlich zwischen jedem Auto mindestens ein Leitpfostenabstand (50m) Platz sein, aber da passen auch gut und gerne 10 Autos rein, also kann man ja auch rüberziehen…

    Antworten
  25. Jan

    ich glaube, das war in dieser Folge, daher kommentiere ich hier (sry dafür, höre zu viel durcheinander):

    Die Polizisten aus Baden-Württemberg, die beim Ku-Klux-Klan mitgemacht haben (oder mitmachen wollten, was auch immer), befinden sich immer noch im Dienst. Und die dortige Polizei scheint auf allen Ebenen kein wirkliches Interesse daran zu haben, diese Situation zu ändern, beispielsweise durch Aufklärung etc.
    http://www.taz.de/!5210324/

    Antworten
  26. Sebastian Bohmann

    De Funes ist ein Okzitanischer Name. Das ist eine französische Sprache im Süden von den Pyrhenäen bis zu den Alpen und verwandt mit Katalan und Mallorquin (oder wie das Katalanisch auf Mallorca sich schreibt).

    Darum Aussprache “Dö Füness” – weder spanisch, noch französisch 🙂

    Antworten
  27. nadine

    Grundsätzlich operiere ich im Berliner Straßenverkehr, in dem ich mich mit dem Rad fortbewege, mit ausschließlich strafenden Blicken. Ich denk’ mir, selbst beim übelsten Fehlverhalten eines Autofahrers, lieber komme ich mit dem Schrecken davon, als dass der Typ im schlimmsten Fall wegen meiner Anmerkung noch aussteigt und mich verprügelt. Für mich sind das tickende Zeitbomben. Sowohl mit dem Fuß auf dem Gaspedeal, als auch wenn sie aussteigen.

    Zum Thema faire Kleidung möchte ich auf diese Sammlung verweisen: http://www.kleiderkreisel.de/foren/shopping/2316770-faire-kleidung-eure-favoriten. Und darum bitten, das Drumherum zu ignorieren, denn auf dieser Plattform kriegt man die geballte Ladung Schwachsinn ins Gesicht geschmissen. Aber ein paar Perlen sind durchaus dabei.

    Antworten
  28. Stefan

    Ich kann das gut nachvollziehen, mit diesen Idioten, die meinen, sie sind die Kings der Straße.
    Das siehst Du hier im Assiviertel regelmäßig.
    Hier am hiesigen Einkaufscenter gibt es einen Übergang über die Straße. Offiziell, jedoch ohne Ampel oder Zebrastreifen. Offiziell deshalb, weil halt der Gehweg abgesenkt ist und auf der anderen Seite auch ein Straßenbahnübergang ist. Also eindeutig ein Übergang und nicht so ein Larifari-vielgenutzter inoffizieller “Fußgänge-an-die-Macht”-Übergang.

    Und da kommt es regelmäßig zu Auseinandersetzungen. Meist sind es junge Typen in ihrem gepimpten Erdnuckel oder in ihrer Prollschüssel mit aufgebohrtem Auspuff, die meinen, wenn sie abgebogen sind, dass sie dann, wenn vor ihnen jemand über die Straße geht, aufs Gas drücken müssen und da auch gerne mal mit 60 oder 70 langheizen und bewusst aufs Gas treten, wenn sie sehen, dass da sich Leute erdreisten und vor ihnen über die Straße gehen, weil sie sehen, dass der Abstand zum normal fahrenden Auto halt mehr als deutlich ausreichend wäre, die Straße zu überqueren.
    Ich gebe dann, wenn es mal wieder passiert, eindeutige Handsignale, in der Hoffnung, dass dieser Vollspacko dann tatsächlich stehen bleibt, so dass ich ihn aus dem Auto ziehen und die Polizei rufen kann.
    Künftig werde ich es halt auch so machen, dass ich zwei, drei andere Leute direkt anquatsche, mir das Kennzeichen merke und solche konsequent Typen anzeige. Meist sind das irgendwelche jungen Rotzer, mal mit, mal ohne Schickse auf dem Beifahrersitz, selten älter als 25 und in typisch proll-pseudocooler Optik. Also vom Typ her: “Boah hab ich dicke Eier, guckt mal alle her, wie dick die sind!”

    Bei solche fahrenden Verkehrsgefährdungen hielte ich es für richtig, denen einfach 2 Jahreim Wiederholungsfall 5 Jahre lang den Lappen wegzunehmen und das Auto unterm Arsch wegzubeschlagnahmen. Kein Strafzettel, keine Punkte. Lappen weg, Auto weg. Nur dann lernt dieses Prollpack vielleicht, dass es ungünstig ist, Menschen mit ihrem fahrenden 1 bis 1,5 Tonner aktiv ihres Lebens zu gefährden. Aber das bekommt die Politik natürlich wieder nicht hin, sind ja Autofahrer und Autofahrer sind toll, weil die viele Steuern zahlen.

    Punkte oder Strafzettel nützen da nichts, diese Typen sind einfach nicht reif, ein KFZ zu lenken. Und die Gefahr, erwischt zu werden, ist in so einem Fall halt extrem klein.

    Ich habe auch einen Führerschein, bin aber meist Beifahrer und habe schon mehrfach Fahrer, die hier und da mal verbal aggressiv reagieren, daraufhin hingewiesen, dass man auf der Straße gemeinsam unterwegs ist, andere sich vielleicht nicht immer korrekt verhalten und Fehler machen und man deswegen aber nicht gleich zum Rumpelstilzchen mutieren muss. Das lernt man eigentlich auch in der Fahrschule: Vorausschauendes Fahren und Rücksichtnahme, auch bei Fehlern anderer…

    Aber letztens auch wieder in Tempelhof:
    Wir fahren aus einer Nebenstraße raus zum links abbiegen, Straße war links frei, rechts war aber aufgrund eines parkenden Lieferwagens nicht einsehbar. Also langsam rausgetastet und halt geguckt, ob nix kommt. In der Zeit biegt links etwa 100 Meter entfernt ein BMW in die Straße ein… wir bereits mitten auf der Spur, aber langsam fahrend… und was macht der BMW-Fahrer? Drückt auf Vollgas, Lichthupe und wenn wir nicht aufs Gas getreten wären und per Risiko rausgefahren, wäre der vermutlich voll bei uns in die Fahrerseite reingeknallt, bremsen hätte der nicht mehr können Und das bei mindestens Tempo 50 oder 60. BMW bremst direkt hinter uns… und was sitzt drin? So ein junger Integrationsignorant um die 28-25 mit 4 anderen Prolls vermutlich gleicher Landesherkunft, die alle entsprechende und eindeutige Gesten und Bewegungen machen. Wäre der normal gefahren, wären wir längst weggewesen und als wir in die Straße einfuhren, war die links frei (rechts auch, aber das war halt nicht einsehbar in dem Moment aufgrund eines falsch parkenden Lieferwagens).

    Das war auch so ein Moment, da würde ich so einem Spacken einfach den Führerschein und das Auto wegnehmen, wie man das eben bei Kleinkindern macht, wenn sie sich nicht benehmen können. Anders lernen die das nicht.

    Disclaimer:
    Das war jetzt kein Ausländerbashing, weil es auch in ausreichender Form deutsches Assipack gleichen Kalibers gibt. Und es sind halt immer diese Prolltypen, meist unter 25, die optisch auch schon entsprechend eindeutig zuzuordnen sind und sich auch so benehmen.

    Ich würde sogar soweit gehen, dass wenn jemand sein Auto so aufstyled, dass das Endrohr dröhnt, tiefergelegt und sonstwas, automatisch eine Einladung zum MPU bekommt. Weil ich bei solchen generell anzweifle, dass sie fahrtauglich sind. Tuning der Optik wegen okay, aber Tuning, um andere Mitmenschen zu belästigen, zeugt von Unreife.

    Antworten
    1. holgi Artikelautor

      Doch, das war Ausländerbashing, denn es hat mit der Herkunft nichts, und wenn überhaupt nur mittelbar, zu tun. Reiss dich bitte zusammen, auch wenn es dir häufig vermutlich ähnlich schwerfällt wie mir, denn es scheinen überproportional oft Migranten zu sein, die sich dergestalt benehmen.
      Da ich aber weiß, dass wir Inländer bevorzugt Einwanderung in die unteren Schichten zulassen, in denen Aggression und Automobile starke Statussymbole sind, und da ich gleichzeitig nicht weiß, wie es mit solcherlei Fehlverhalten in vornehmlich von Weißen bevölkerten Umgebungen aussieht (aber ahne, dass es wenig Unterschied gibt), mahne ich dringend, nicht unmittelbar von der Herkunft auf das Sozialverhalten zu schließen, denn dadurch behindern wir Integration nur noch stärker, als wir es ohnehin schon tun.

    2. Stefan

      Deswegen ja auch der Disclaimer 🙂
      Es war eben so sehr klischeebehaftet (inkludiert der 3er BMW), dass es schon skurril anmutete.
      Hier im Viertel hast Du vor allem deutsches Assipack, das sich exakt genauso verhält. Und davon gibts jede Menge. Und die haben keine Ausrede mehr für ihr Verhalten. Ich persönlich glaube nicht, dass sich da Migranten oder Deutsche groß von der Häufigkeit unterscheiden.

      Es sind halt diese Typen u25, fast immer männlich, mit dicken Eiern in der Hose, die entweder irgendjemandem (dem Weibchen oder Kumpels im Auto) imponieren wollen mit ihrem Gehabe, oder sich eben als “Gangsta” und “Styla” fühlen und dabei glauben, allen überlegen zu sein. Und die müsste man eben irgendwie gezielt ausfiltern. Lappen/Auto weg und dann:
      “Viel Glück, probiers in 2 Jahren nochmal, vielleicht hast Du dann die nötige Reife dazu.”

      Nur um das nochmal deutlich zu machen… mir gings nicht darum, dass das in dem einen Beispiel Menschen anderer Landesherkunft waren, es war einfach nur in dem einen konkreten Fall so. Hier hast Du jeden Tag mindestens 10 solche Konfliktfälle, und das sind fast ausschließlich Deutsche 🙂

  29. sternburg

    Ich hab Viktoria nicht gesehen und auch nichts drüber gelesen. Aber wenn das echt ein einziger Take über 90 Minuten ist (was ich extrem beeindruckend finde*), dann wird die Kamera vor allem deswegen so an den Gesichtern geklebt haben, damit der Bildausschnitt schön klein bleibt – und also nicht so viel Hintergrund geblockt werden muss. Wie sollte das auch sonst gehen?

    *Ich glaube denen kein Wort. Die werden schon an einigen Stellen einen mit technischen Hilfsmitteln versteckten Schnitt gemacht haben, wenn die Protagonisten z.B. hinter einem Lichtmast langlaufen oder so. Aber auch dafür bräuchte es immer noch sehr, sehr lange Takes und auch das ist immer noch immens beeindruckend. Also finde ich jedenfalls.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.