Ich habe zum zweiten Mal mit Jeanette geplaudert. Jeanette ist Transfrau und hatte vor einem knappen Jahr schonmal bei den Ferngesprächen angerufen. Zwischenzeitlich hatte sie eine geschlechtsangleichende Operation – guter Grund, um nochmal anzurufen.
Der Einfachheit halber habe ich das Gespräch aus WR064 hinter das aktuelle gepackt. Es beginnt bei 0:57:20. Die Shownotes zur damaligen Sendung liegen hier.
Jörg Buschka ist vor einigen Jahren losgezogen, um Deutschland zu entdecken, hat währenddessen gefilmt und die Berichte als Webserie veröffentlicht.
Zur Serie gibt es einen Film, der ist seit kurzem als DVD zu haben, ich bin darauf aufmerksam gemacht worden und dachte nach 30 Minuten angucken, ich könnte ja mal bei Jörg anrufen und nachsehen, was das für einer ist.
Ich habe zwar keine Haare auf dem Kopf, aber mit Frank Kiesebrink geredet. Der ist Friseur in München und erzählt unter anderem vom Handwerk, vom Haareschneiden und -färben, vom Nachwuchsproblem, von der Verschwörung der Färbemittelindustrie und von Schuppen.
Sina hat ein ökosoziales Bekleidungsunternehmen gegründet. Es heisst manomama und eigentlich habt ihr eine ausführlichere Einleitung verdient, aber ich hab meine Notizen zuhause vergessen.
Dieselbe Simone aus WR58 meinte, sie hätte wieder ein paar interessante Dinge erlebt. Und da habe ich mal wieder in Uganda angerufen. Nebenan im Kongo eskaliert der Bürgerkrieg und Simone hat die Rebellen besucht. Über ihre Erlebnisse schreibt sie übrigens auch in der taz.
Steffen ist mein Hausökonom und hat sich bereit erklärt, zu referieren, was es mit der Krise auf sich hat, von der dieser Tage alle Menschen reden und über die zumindest ich den Überblick längst verloren hatte. So referiert er unter anderem über die Finanzkrise, Rating-Agenturen, die Euro-Schuldenkrise, Strukturprobleme, Austeritätspolitik, den EFSF, den ESM, den Fiskalparkt und Griechenland und hat außerdem sein (aberwitzig ausführliches) Manuskript mitgeschickt und ein paar (ebenfalls ausführliche) Informationen zu Inflationsraten, Lohnstückkosten und Staatsverschuldung. Es gibt einige Redundanzen, aber davon abgesehen, dass die mich ja sowieso nicht stören, sind die bei einer so langen Sendung vielleicht sogar ganz nützlich.
Weitgehend unbemerkt senden Marc Grübel und Michael Bonke seit über 70 Folgen einen Podcast ins Netz, in dem sie mit allerlei Menschen sprechen, die daran arbeiten, die Welt ein wenig schöner zu machen. Anfgefangen hat das ganze mit Solarkochern und Elektroautos und darum reden wir auch hauptsächlich über Solarkocher und Elektroautos – und den Podcast selbstverständlich.