WR187 Extrarök im Sherryfass

wrint_realitaetsabgleich_200Diesmal mit Alkohol, Fotografie, Neuland, Messen, Musik und Prominenz.

Ohne Toby ginge es nicht, sein Klingelbeutel hängt hier.

Shownotes folgen…

14 Gedanken zu „WR187 Extrarök im Sherryfass

  1. Zwangdemokrat

    Gin-Empfehlung für Leute, die nur Whisky mögen? Bruichladdichs The Botanist, hergestellt aus Islay-Kräutern vom Whisky-Star McEwan. Wurde neulich auch kurz von den Flaschen erwähnt.

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  2. Stefan

    Danke für die Erwähnung! Abermillionen stecken in meinen Objektiven – lachte sehr.
    Fujibilder von mir gibt es übrigens hier http://fujifilez.tumblr.com/
    Der Sensor ist übrigens der gleiche wie bei Holgis Sony. APS-C 🙂
    M4/3 bezeichnet die Sensorgröße.
    Wenn ihr mal ’ne Spezialsendung zur Fotografie machen wollt, ladet mich doch mal ein 😉

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  3. Daniel

    MicroFourThirds ist ein bestimmter Objektivanschluss (jeder Hersteller, der will, kann dafür Kameras und Objektive anbieten). Die Bezeichnung leitet sich daraus ab, dass der Sensor eine Diagonale von 4/3 Zoll hat. Und ein Seitenverhältnis von 4:3 (Kleinbild: 3:2).
    Objektivadapter wie für die Sony ändern nichts am Cropfaktor. Ein Canonobjektiv an einer Canon hat einen größeren Abstand zwischen Anschluss und Sensor als es bei der Sony der Fall ist. Der Adapter bringt die „Fremdobjektive“ auf den richtigen Abstand. Da ist der Cropfaktor dann 1,5 (MicroFourThirds: 2). Was Toby meinte, sind Zwischenringe, die den Abstand zusätzlich vergrößern und dadurch auch das Bild vergrößern. Diese werden meist in Kombination mit Makro-Objektiven benutzt, da man so noch näher rangehen kann.

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  4. PP

    das ständige Nachregeln des AF lässt sich sicher unter dem Menüpunkt „Autofocus Mode“ im CAMERA Menü von Continous auf Single stellen. Damit sollte sich dann auch der Stromverbrauch in Grenzen halten.
    Viel Spass beim knipsen.

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  5. Marco

    Dann will ich mich auch mal zum Fotothema äußern und etwas für Aufklärung sorgen:
    Zunächst zur Sony Nex-5:
    1) So pauschal von der NEX-5 zu sprechen ist irreführend. Es gibt mittlerweile mittlerweile 3 Generationen der NEX-5 Reihe. Ungefähr jedes Jahr im August gibt es ein neues Modell:
    August 2010: NEX-5 (14MPixel)
    August 2011: NEX-5N ( Änderungen zu NEX-5: 16MPixel, Touchscreen, Möglichkeit für einen ext. Sucher)
    August 2012: NEX-5R ( Änderungen zu NEX-5N: zusätzliches Wählrad oben, WIFI, Display um 180° klappbar)
    Da Holgi auch nen externen Sucher hat, hat er entweder die 5N oder 5R.

    2) Zur Problematik des stetigen, stromfressenden Autofocus bei AF-Objektiven:
    Das ist sehr leicht abstellbar. Es handelt sich hierbei um den AF-Modus. Zu Finden unter Menü–>Kamera–>AF-Modus. Aktuell eingestellt ist aktuell wohl AF-C (C= Continous). Einfach auf AF-S (S=Single) umstellen.
    Wäre aber auch in der Bedienungsanleitung nachlesbar 😉

    Zum Thema Brennweite und Crop-Faktor:
    Die Brennweite eines Objektives bleibt immer gleich, da dies nunmal eine feste optische Größe des verbauten Linssystems ist. Entscheidend ist die Größe des Sensors der dahinter steckt. Er die Kombination aus Objektivbrennweite und Sensorgröße ergibt den sogenannten Bildwinkel, also welcher Ausschnitt der realen Welt anschließend auf dem Sensor landet.
    http://www.digitalkamera1x1.de/html/bildwinkel.html
    Da lange Zeit das Kleinbildformat die Standardgröße des „Sensors“ war, hat es eingebürgert den Bildausschnitt mit der Brennweite zu beschreiben. Bei den heutige vielfältigen Sensorgrößen der Digitalkameras spricht man deshalb auch gerne von Kleinbildäquivalent. Man meint damit, dass die gegebene Kombination aus Sensor + Objektiv einen äquivalenten Bildausschnitt erzeugt wie eine KB-Kamera mit Objektiv der entsprechende Brennweite.
    http://www.sprut.de/misc/digifoto/fokus/fokus.htm (erster Abschnitt: Brennweite)

    Der Crop-Faktor bezeichnet den Faktor um den der Sensor kleiner ist als ein Sensor in Kleinbildgröße. Eine APS-C Sensor ist 1,5 mal kleiner als ein KB-Sensor.
    Objektive sind üblicherweise für einen bestimmten Bildkreis berechnet, d.h. sie „erzeugen“ auf der Fokusebene ein Bild mit bestimmer Größe. Bei KB-Objektiven eben genau so groß, dass sie das KB-Format (Film oder Sensor) ausgeleuchtet wird. Natürlich kann man jetzt auch einen kleineren Sensor hinter das KB-Objektiv stecken. Dann erfasst der Sensor jedoch nur einen Ausschnitt des größeres Bildkreises. Eine Aufnahme mit einem 50mm Objektiv erzeugt an APS-C dann einen Bildausschnitt mit dem Eindruck eines 75mm Objektives an KB.

    Zum Thema Altglas und Adaptierung:
    Das Thema Adaptierung von Altglas funktioniert aus 2 Gründen bei Systemkameras sehr viel besser als bei Spiegelreflexkameras.
    1)Auflagemaß: Abstand zwischen Sensorebene und Objektivflansch.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Auflagema%C3%9F
    Objektive können immer zwischen unendlich und ihrer Nahstellgrenze fokussiert werden, in dem bestimmte Linsen/Linsengruppen bewegt werden. Bei alten Objektiv manuell , bei Aufofokus-Objektiven mit Motoren. Bei alten Objektiven ist das ganz anschaulich weil dort die Entfernungen aufgedruckt sind. Damit bei gewünschter Entfernung auch das Objekt in entsprechender Entfernung scharf ist, müssen die Linsen den exakten Abstand zum Sensor haben. Üblicherweise haben die Hersteller uns das Problem abgenommen und ihre Objektive passend zum Kamerasystem ausgelegt. Die verschiedenen Systeme der Hersteller haben jedoch alle unterschiedliche Auflagemaße (s.o. Wiki)
    Interessant wird es jetzt, wenn man Kamera und Objektive unterschiedlicher Hersteller mischen will.
    1. Problem. Man muss zwischen den verschiedenen Anschlüssen von Kamera und Objektiv adaptieren.
    2. Problem. Ausgleich der Auflagemaß-Differenz. Man kann natürlich nur positive Differenzen ausgleichen 😉
    Grundsätzlich gilt (sowohl mechanisch, also auch optisch).
    Auflagemaß Objektiv > Auflagemaß Kamera

    Systemkameras haben alle ein, im Vergleich zu Spiegelreflexen, kleines Auflagemaß (auch um die Gesamtgröße des Systems möglich klein zu halten). Das ermöglicht ihnen nahezu alle Objektive von Alt-Spiegelreflexen zu adaptieren.
    2) Fokussierhilfen
    Wie Toby bereit anmerkte, besitzen moderne Spiegelreflexkameras keinen Schnittbildsucher mehr, weil die Fokussierung fast nur noch automatisch erfolgt. Der Sucher dient demnach „nur noch“ zur Bildkomposition. Ohne Schnittbildsucher ist es insbesondere bei schmaler Schärfeebene (z.b. bei lichtstarken Objektiven mit langer Brennweite ) schwierig diese exakt zu treffen (so wie Toby beschrieb). Gute Augen und viel Erfahrung helfen hier etwas.
    Da Systemkameras systembedingt keinen optischen Sucher besitzen muss zwangsläufig mit Display bzw. elektronischem Sucher arbeiten. Auf das „elektrische“ Bild kann jedoch relativ einfach nützliche Fokussierhilfen einblenden. Zum eine Lupenfunktion, die es erlaubt ganz nah an das Objektiv „ranzuzoomen“ um besser beurteilen zu können, wo die Schärfeebene liegt. Meist mit dem Nachteil, dass man während man „zoomt“, den Blick für die Gesamtkomposition verliert. Ist also mehr was für starre Objekte.
    Besser ist da das zuerst durch Sony eingeführte „Focus-Peaking“, das fokussierte Kanten (gekennzeichnet durch hohen Konstrast) farblich im Bild hervorhebt und eine einfache und schnelle Möglichkeit bietet zu beurteilen wo gerade der Fokus liegt.
    Ich weiß nicht, Holger, ob du das schon mal ausprobiert hast. Muss du auf jeden Fall tun.

    Falls du, Holger, noch Fragen hast ( speziell zur Sony), kannst mich gerne jederzeit anschreiben.
    Oder du siehst dich hier mal um http://www.systemkamera-forum.de

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    1. holgi Artikelautor

      Es ist eine 5N 🙂 Die Kamera steht längst auf AF-S. Das ist es ja, was mich so irritiert. Von dem Peaking hatte ich auch schonmal gehört. Muss ich das irgendwo separat einschalten?

    2. Chris

      Es stimmt schon, das moderne DSLR keinen Schnittbildsucher mehr haben. Der dunkelt aber ohnehin leicht ab (ich habe den auch früher nie wirklich gemocht), was man aber hat, ist eine Mattscheibe. Und auf der kann man mit etwas Übung sehr gut beurteilen, ob man korrekt scharfgestellt hat, oder nicht. Was im Zweifel hilft, ist leicht vor und zurück zu fokussieren (also jeweils über den Schärfepunkt hinaus und wieder zurück), da sieht man dann sehr gut, wenn das Objekt plötzlich in der Schärfe ist. Bei Aufbau von Stativ hilft auch der häufig vorhandene Lifeview in Verbindung mit der Vergrösserung auf dem Display.

    3. holgi Artikelautor

      aah! Gefunden (mit Google-Unterstützung). Man muss erst mit dem Normmalobjektiv auf MF umschalten, dann „Kantenanhebung“ aktivieren und die bleibt dann aktiv, wenn man das Altglas draufmacht. Puh…

  6. Joachim H.

    Hallo Tobi, hallo Holgi,

    nach den Kommentaren zum Thema Fotografie möchte ich gern noch etwas zur Fassteilung loswerden: 5.000 EUR für 30 Liter finde ich „ein wenig“ überzogen. Wie komme ich darauf: in 2007 (zur Geburt meines ersten Kindes) wollte ich mir – obwohl meine Frau die ganze Schinderei damit hatte 🙂 – ein kleines Andenken zurücklegen. Geworden ist es ein Fassanteil, der seinerzeit in einem Whiskyforum angeboten wurde. Das Fass ist erst nach dem Verkauf der Anteile aufgelegt worden und ich habe seit der Abfüllung Besuchs- und Probierrechte für 10 Jahre. Mein Anteil umfasst ein dreißigstel eines Hogshead (250 Liter zum Zeitpunkt der Abfüllung) und hat unter 100 EUR gekostet.

    In 2011 konnte ich das Fass zum ersten mal besuchen und das komplette Besucher- und Verwöhnprogramm über mich ergehen lassen. Das ist im Anteilspreis abgegolten, man muss nur sehen, wie man nach Schottland kommt…

    Insgesamt war ich von der Aktion so begeistert (offensichtlich auch später im nüchternen Zustand noch), dass ich meinen Chef überzeugen konnte, ein Firmenfass zu kaufen und Anteile als Kundengeschenke daraus zu machen. Dabei habe ich dann mal die andere Seite das Fasskaufs kennengelernt und muss sagen sooo schwierig und sooo teuer war das jetzt nicht. Die 250 Liter Newmake, das Fass, die Abfüllung in das Fass sowie 10 Jahre Lagerung und Versicherung sind zwischen 3.000 und 5.000 EUR zu haben. Maßgeblich werden die Kosten durch die Wahl des Fasses beeinflusst – ein FirstFill Pedro Ximenez Sherry Fass kostet einfach ein wenig mehr als „irgendein“ schomal befülltes Eichenfass.

    Nach der Lagerfrist fallen dann noch einmal Kosten an: Abfüllung in Flaschen, Alkoholsteuer und Versand sind noch zu kalkulieren. Falls während der Lagerfrist zwar Geld über ist, der Betrag aber nicht reicht, um nach Schottland zu fahren: man kann sich Jährlich gegen eine dezente Aufwandsentschädigung ein 0,2 Liter Sample aus dem Fass ziehen und schicken lassen.

    Falls Ihr weiterhin ein Crowdfunding/Fassteilung/… denkt – für einen Fassanteil hätte ich wohl noch irgendwo Platz 🙂

    Viele Grüße
    Joachim / @Jake_de

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