WR280 Sprecherziehung

 

wrint_2014_zumthema_200Kurz nach WR248 (Die Stimme gleicht einer Klimaanlage) meldete sich Janina bei mir, um aus Sicht einer Sprecherzieherin über die Stimme zu reden. Und so reden wir über Sprecherziehung, Stimmlippen, die Atmung, langweilige Sprecher, Lispeln, Nuscheln, Endsilben, Pressen, das Zwerchfell, die Lunge, den Kehlkopf, Gähnen, Sitzpositionen, Spannung und Entspannung, Meditation, Summen, Stimm-Moden, empfehlen den kleinen Hey*, Stimme & Person*, das ABC des Sprechens* und reden bestimmt über noch reichlich mehr Dinge, die ich nicht notiert habe.

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14 Gedanken zu „WR280 Sprecherziehung

  1. Bigmcintosh

    Moin. Schöne Sendung mal wieder.
    Ich hab da mal ne Bitte.
    Magst du mal Bitte eine Sendung zum Thema Meditation und Entspannung aufnehmen? Das fände ich mal sehr schön, weil ich weiss halt nicht, wie ich runterkomme wenn da ne Anspannung da ist. Wie macht man das, welche Tricks gibt es da?

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    1. Chris

      Auch mir hat die Sendung sehr gut gefallen, man dankt recht herzlich.

      Der Bitte von Bigmcintosh möchte ich mich anschließen, eine Sendung zum Thema Meditation bzw. Zen Zeugs würde ich sehr begrüßen. Da ich mich kein bisschen in diesem Gebiet auskenne, weiß ich manchmal nicht was in Eso-Quatsch reingeht und was tatsächlich etwas bringt. Gerade wenn man da in den asiatischen Raum blickt wird das doch recht schnell schwammig.

  2. David

    Ich war als Jugendlicher bei einer Logopädin, weil auch meine Zungenmuskulatur unterentwickelt war und ich daher meinem Kieferorthopäden schlaflose Nächte bereitet habe – Alles was tagsüber über eine lose Zahnspange gerichtet wurde habe ich im Schlaf durch meine Zunge wieder in die schräge Ausgangslage gedrückt. Als anständiger Rheinländer hatte ich obendrein ebenfalls eine ch/sch Schwäche, in der Kölner Region gibt es ja eigentlich für beide Laute schlicht einen Zwischenlaut und der Rest ergibt sich aus dem Kontext.
    Ich fand die Zeit bei der Logopädin besonder deshalb geil, weil sie überwiegend daraus bestand, Salzstangen zu essen. Alle Zungenübungen waren damit verbunden, Gummiringe auf der Zunge zu haben und sie beim Salzstangen essen nicht mit runterzuschlucken, indem man die Zunge gegen den Oberkiefer gedrückt hat. Vielleicht sollte ich mir so einen Sprachfehler doch nochmal aneignen…

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  3. vsporzellan

    Als Sprachtherapeut nur kurz die Anmerkung – wenn tatsäclich schon regelmäßige Probleme wie Heiserkeit etc. auftreten, kann man sich beim HNO/Phoniater auch einfach eine Verordnung für Stimmtherapie holen.
    Das ist zwar i.A. weniger rhetorisch orientiert, dafür zahlt es aber weitestgehend die Krankenkasse.
    Ansonsten eine nette Folge. Habe mit Haareraufen gerechnet, war aber gar nicht nötig 😉

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  4. Pepe

    Dass die Stimmhöhe auch vom Zeitgeist bzw. der Kultur beeinflusst wird, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Meine Frau ist Australierin, und seit sie in Deutschland ist, spricht sie tiefer. Sie ändert sogar je nach Sprache und Gesprächspartner die Tonlage.
    Ich finde es fällt z.B. bei Aufenthalten in den USA oder Australien schon auf, dass die Frauen dort im Durchschnitt etwas “quietschiger” sprechen als in Deutschland.
    Tolle Sendung wie immer!

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    1. micha

      Wir hatten einen Englischlehrer, der hatte im Englischen auch eine MontyPythonesk hohe Stimme. Wenigstens konnte man so im Halbschlaf erkennen, welche Sprache er gerade sprach. 😉

  5. Daniel

    Sehr schöne und interessant Sendung! Vielen Dank. Gerade die vielen Hinweise auf Möglichkeiten mit seiner Stimme zu arbeiten werden mir wohl noch länger einen Gewinn bringen.
    Auch sehr spannend wäre, das Thema mit dem Singen in einer Sendung nochmal aufzugreifen.

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  6. Hagen

    Eine Sprecherzieherin, die pausenlos “äh – ähm – ömne – halt” und dergleichen von sich gibt. Einfach nur furchtbar! Ich gebe eigentlich selten auf, weil man bei Holgi immer was lernen kann. Aber diesmal habe ich nach 20 Minuten Schluss gemacht. Jedem anderen Gesprächspartner hätte man diesen Stil wohl nachsehen können.

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    1. Alexander Schwarz

      Ich fand’s sehr sympathisch und informativ. Die “äh’s” und “ähm’s”, die Hagen erwähnt hat, sind mir überhaupt nicht aufgefallen. Und auch nachdem ich nun darauf achte, hört es sich für mich natürlich an.

  7. Stephan Fleischauer

    Monotones Sprechen, geringes Zeigen von Emotionen, wenig Mimik und Gestik können Hinweise auf ein Asperger-Syndrom sein.

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  8. Thomas

    Beim Kommentar, dass Kinder zu früh in logopädische Behandlung “gesteckt” werden muss ich widersprechen. Meine Liebste ist Logopädin und ärgert sich oft, dass eingeschulten 6-8 Jährigen diese Sprachentwicklungsstörungen oft nur sehr schwer abzutherapieren seien. Mit fünf Jahren sollte ein Kind sauber sprechen können.
    Wie immer vielen lieben Dank für die nette Sendung.

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  9. micha

    @Holgi:
    Ich habe auch wegen der und mit der Fernsehzeitung Lesen gelernt.
    War wieder eine hoch interessante Sendung, “das können Sie dem Moderator mal sagen”.

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