WR380 Smartphonefotografie

 

wrint_2014_fotografie_200SONY DSCHeute lerne ich die Kamera, das System und die Apps zu meinem iPhone ein wenig besser kennen. Chris und ich haben iPhones, darum reden wir hauptsächlich über das Fotografieren mit iPhones. Wenn ihr sinnvoll Auskunft über das Fotografieren mit Android oder ähnlichem geben könnt, freuen wir uns über entsprechende Kommentare (aber bitte keine heiligen App- oder OS-Kriege anfangen – das langweilt bloß).

Der Sensorgrößenvergleich liegt hier, die Bilder von und Vorschau auf die Äthiopien-Reise hier, die CMSse heissen Koken und Lychee (Im Betrieb bei Chris), die erwähnten Apps sind Snapseed, Obscura, Skitch, Diptic, Tadaa, Afterlight, Hyperlapse, Frameograph, Nightcap Pro, Slowshutter, Reuk, Nofinder, Photo Card und TPE und das Bilderschaubild ist das hier.

44 Gedanken zu „WR380 Smartphonefotografie

  1. tp1024

    Ich benutze beim Photographieren mit dem (Android-) Handy immer „Camera FV-5“, was im wesentlichen alle Einstellmöglichkeiten für die Handykamera bietet, die man auch bei den meisten regulären Kameras hat.

    Außerdem greift die App ziemlich direkt auf die Hardware zu und umgeht damit Standardeinstellungen der normalen Kamera App. (Mein Xperia Ray hat eine extrem aggressive Rauschunterdrückung per Software, die FV-5 schlicht umgeht. Und siehe da: Plötzlich sehen die Bilder gut aus.)

    Ich bin damit sehr zufrieden.

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    1. tp1024

      Man sollte vielleicht noch sagen, dass FV-5 auch die Lautstärketasten als Auslöser nehmen kann und mit einem Softwaretrick Langzeitbelichtung ermöglichst. (Der Trick führt dazu, dass die Auflösung nur 1-2MP beträgt, aber mit Android 5 soll es auch mit voller Auflösung gehen.)

      Anleitung etc gibt es auf: http://www.camerafv5.com/index.php

  2. Patrick

    Hallo Holgi, hallo Chris,
    ihr habt am Anfang kurz über optische Sucher gesprochen. Ich hab einen an meiner Kamera, komme aber als Brillenträger nicht so richtig klar damit. Habt ihr nen Tipp für mich? Holgi, du trägst doch auch eine. Wie machst du das?

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    1. Nico

      Moin Patrick,
      auch ich trage Brille und nutze fast ausschließlich den optischen Sucher. Wenn du das Glück hast und deine Sehstärke nicht all zu schlecht ist, bieten einige Kameras die Möglichkeit eines Dioptrinausgleichs von -3 bis 3. Falls das nicht reicht gibt es auch bei einigen Kameras (SLRs) Ersatz/Austauschaufsätze für den Sucher extra für Brillenträger. Ansonsten bleiben dir noch Kontaktlinsen und Augenlaser OP :p

      Gruß Nico

    2. Dr. ISO

      @patrick.
      Was für eine Kamera hast du denn? Vielleicht liegt dein Problem ja nicht unbedingt bei den Dioptrien sondern an der Tatsache, dass du dein Gesicht mitsamt Brille vor den Sucher pfriemeln musst ?
      Das fällt bei einer kleinen Kamera mit entsprechend kleinem Sucher natürlich schwerer als bei einer DSLR…

      Ansonsten kann ich auch als Brillenträger nur empfehlen den Sucher so oft es geht zu verwenden. Irgendwann vergisst man dass die Brille dazwischen ist…

  3. Simon

    @Patrick
    an Canon DSLRs ist am/hinter dem Okular ein Rädchen für einen Dioptrien Ausgleich (+/-), wie das bei anderen Herstellern oder Systemkameras gelöst ist weis ich aber nicht. im Zweifel die Bedienungsanleitung befragen.

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    1. Christoph

      Gibt es einen idiotensicheren Weg die Dioptrien korrekt einzustellen. Ich habe „nur“ -1.0 und eine Nikon D90 mit einem solchen Rädchen. Ich kann da jetzt dran rumdrehen, bis ich einen scharfen Eindruck habe, aber ich habe immer die Angst, dass das leicht daneben einstelle und dann immer unscharfe Fotos mache.

      Kann es denn überhaupt passieren, dass ich durch den Sucher etwas wegen des Dioptrienausgleichs scharf sehe, was auf dem Foto dann unscharf wird?

    2. Rainer

      @Christoph
      Die Dioptrien-Einstellung verändert nichts am Autofokus der Kamera. So fern du nicht manuell fokussierst – kein Problem.
      Laut Anleitung soll man das Rädchen so einstellen, dass man die Fokuspunkte im Sucher scharf sieht.
      Alternativ kann man auch mit der Kamera auf ein kontrastreiches Motiv fokussieren und dies dann für die Dioptrieneinstellung verwenden.

  4. Thomas

    Ich fotografiere auch (fast) ausschliesslich mit der eingebauten iOS Kamera. Machnmal nutze ich noch „Pro HDR“ von „eyeApps LLC“.Davon gibts eine neuere Version („Pro HDR X“), die habe ich aber noch nicht ausprobiert. Macht teilweise sehr coole Fotos.

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  5. Kai

    Hier eine kostenfreie Alternative zur App Reuk.

    „Luff – Manual photography made easy“ von Giles Van Gruisen

    Dann noch Night Modes ansehen. Eine sehr gute App für Aufnahmen im Dunklen.

    Horizon empfehle ich für die Tage mit wackliger Hand.
    Für HDR Aufnahmen habe ich einige gekauft: für mich erwies sich diese als Beste:
    „HDR³“ von Christopher Herbon

    Überrascht hat mich analog cam (Filter und Bearbeitung).

    Alle Apps sind für iOS.

    War eine tolle Folge mit Lerneffekt, danke euch!

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  6. Stefan

    Eine kleine Anmerkung an Chris zum Thema Smartphone mit ausfahrbarer Linse (etwa bei Minute 35):
    Richtig vermutet, das gibt es schon, konkret beim Samsung Galaxy K zoom, Samsung Galaxy S4 Zoom dem Altek Leo, was anscheinend nicht mehr erhältlich ist, und erst kürzlich vorgestellt Panasonic Lumix Smart Camera CM1.

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  7. Rainer

    Hallo Holgi, Hallo Chris.
    Nicht nur Sony kann das mit dem virtuellen Horizont. Auch Nikon (zumindest meine D610) hat so was eingebaut.

    Gruß
    Rainer

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  8. Thorben

    Eine informative Ausgabe, danke dafür!

    Eine weitere empfehlenswerte App für iOS und Android ist EyeEm. EyeEm ist ähnlich wie Instagram eine Bildbearbeitungs-App mit einer Community, die glücklicherweise nicht so viele Hashtags wie Instagram zulässt (zudem haben die Hashtags eine Albenfunktion).

    Für »Tadaa« gibt es eine Android-Alternative (Voraussetzung ist Android 4.4), diese Funktion nennt sich in der Foto-App »Fokuseffekt«.

    Coole Ideen zur Fotografie mit dem Smartphone findet man in diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=fTz4Nhgm_SQ

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  9. Karsten

    Anstelle von The Photographer’s Ephemeris kann man in der kleinen Variante auch eine App nehmen, die Sonnenaufgang und Sonnenuntergang basierend auf der Location berechnen können. Ich benutze Photocalc dafür (was auch Tiefenschärfe, etc. berechnen kann, aber schon lange nicht aktualisiert wurde)

    Und die Super-Bonus-App wäre ja noch PocketChris – die App, mit der man Chris immer dabei haben kann (alle 3 Teile) 😉

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    1. Max

      Die kostenlose iOS App Pashadelic hat ebenfalls einen AR-Viewer der einem vor Ort den Sonnen- und Mondstand anzeigt. In der Kartenansicht kann man sich dies ebenfalls anzeigen lassen.

  10. Knut

    Zum Thema optischer Zoom im Smartphone: Samsung hat es mit der Galaxy Camera versucht, jetzt kommt Asus auf der CES mit sowas:

    -Fans gibt es zudem ein Modell mit optischem Zoom, das „Zenfone Zoom“. Dieses ist mit 399 US-Dollar (etwa 334 Euro) etwas teurer, bietet dafür aber dreifachen Zoom, Laser-Autofokus und einen optischen Bildstabilisator.

    Quelle: http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Handy-Phablet-Asus-Zenfone-2-11261845.html

    Wie immer sehr interessante Sendung! 😉

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  11. ina

    Martin Parr hat 2006 (2005?), vor knapp 10 Jahren halt mal tolle Fotos mit ner Sony Ericcson Handykamera gemacht. Hab jetzt keinen dollen Link gefunden, vielleicht zu lange her…
    Fiel mir bei „der Fotograf macht das Bild“ ein, passt sicher auch gut zu ihm, er ist immer schnell und nah am Mann… und ging sicher auch gegen den Trend, dass es immer die tollste und neueste Superkamera sein muss.

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  12. patricelectric

    Hallo Holger, Hallo Chris, Hallo alle zusammen,
    wo ihr gerade von Langzeitbelichtungen mit dem iPhone sprecht:
    eine weitere Appempfehlung fürs iPhone ist die „Rollei Foto-App“. Die ist zwar hässlich wie die Nacht, hat aber ein paar praktische Funktionen, die ich bislang bei keiner anderen App gesehen habe: Geräuschauslöser (Auslösen durch Klatschen o.ä. dabei ist sogar der Pegel einstellbar), Automatische Serienbelichtung , Wischauslöser (Löst zwei Sekunden nachdem man mit der Hand durchs Bild gewischt hat aus), Langzeitbelichtung (Einstellbar von 3-60 Sekunden. Macht recht brauchbare Ergebnisse), Doppelbelichtungen.

    Wie gesagt nicht erschrecken beim öffnen, hier zählt nur die Funktion.

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  13. Fabs

    Beastgrip ist n tolles Tool zur Phonographie 🙂

    Beastgrip.com. Hab das damals bei kickstarter gebackt. Demnächst solls nochmal ne neuauflage geben bei kickstarter.

    Gruß Fabs

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    1. Christian Müller

      Hi Fabs, hast du einen Beastgrip? Bzw . weißt du, wo aktuell einer aufzutreiben wäre? Ich finde ihn leider nirgends mehr, auch keinen Privatverkauf (was für das teil spricht.)

      Gruß,
      Christian

  14. Kai-Ole

    FUNCARD von DHL/Post ist die Postkartenapp die ich immer im Urlaub benutze. Vorteil: Schickt aus Deutschland und ist somit sehr schnell beim Empfänger.

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  15. hurrtz

    Meinte der Chris nicht, er wundere sich darüber, wie Photo Card es geschafft habe, über PayPal einen in-App-Purchase zu realisieren? Tja, die App gibts nicht mehr. Finden tue ich sie noch im App-Store, runterladen ist aber schon abgeschaltet.

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    1. Karsten

      @hurrtz: Der App-Store ist wohl grad dabei, neue Preise auszurollen. Dabei funktionieren die Downloads nur sporadisch. Bei mir laden grad auch nur die Hälfte der Updates.

  16. Karsten

    Hallo Holgi Hallo Chris

    Zum Thema bessere Linsen für die Smartphone Kamera. ich habe irgendwo in den Untiefen des Internets gelesen (aber leider nicht wieder gefunden) das es bereits in den frühen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts Gläser mit der Guten optischen Eigenschaften gab aber heute nicht mehr verwendet werden da sie Radioaktive Inhaltsstoffe haben.

    Es folgen ein paar Links zur geschichte von Lichtstarken Objektiven.
    http://www.taunusreiter.de/Cameras/Biotar.html
    http://www.taunusreiter.de/Cameras/FastLenses_dt.html
    Beim 2. Link ist in der Mitte der Seite die rede von einem Canon 0.95/50mm welches Radioaktive Linsen enthält und sich mittlerweile Gelb verfärbt haben.
    Wenn ich genaueres finde werde ich es natürlich nachliefern.

    MFG Karsten

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  17. confluencepoint

    @Holgi: Ich würde bei Interesse die Shownotes aufsührlich im Shownotes-Format nachreichen. Würde da von Deiner Interesse bestehen?

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  18. Clemens

    Ich benutze auf meinen iDevices ausschließlich die fünf Foto-Apps von Michael Hardaker und bin damit 100%ig zufrieden, denn von simpel bis überbordend komplex ist da für jede Situation was dabei – und es gibt stets eine TIFF-Ausgabe … der iOS-Kamera-App kann ich nicht viel abgewinnen, bin aber auch noch mit iOS 6 unterwegs …

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  19. Sacha

    Mich wundert, dass Ihr die App „ProCamera“ nicht erwähnt habt in der Sendung. Die ist wirklich um Längen besser als die Standard-Fotoapp. Die Dateien sind wesentlich grösser und enthalten viel mehr Bildinformationen. Man kann die Bilder auch in verschiedenen .tiff-Formaten speichern, was ebenfalls dazu führt, dass die Fotodateien besser „halten“, wenn man sie nachbearbeitet. Die App bietet zudem viele manuelle Einstellmöglichkeiten und sehr professionelle Filter. Sehr empfehlenswert.

    http://www.procamera-app.com/

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  20. Martin

    Was Zubehör angeht:

    Ich sah neulich irgendwo eine Artikel, dass man wohl ein sehr einfaches Makro Objektiv für das Smartphone selber herstellen könne, indem man zum Beispiel mit einem Strohhalm einfach vorsichtig einen Wassertropfen auf der Linse plaziert.

    Freiwillige vor!

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  21. Stephan

    Ich kann Koken nur empfehlen. Ich nutze es für meine kleine „Amateurfotoseite“. Was wirklich ein großes Plus ist, ist die Verbindung mit Lightroom. Da ich meine Bilder immer mit Lightroom noch mal anfasse, kann ich sie hinterher gleich zu koken werfen. Das funktioniert super. Ich möchte einfach eine simple Seite haben, wo ich meine Bilder zeigen kann und fertig. Das funktioniert mit Koken super. WordPress wäre mir da schon wieder zu viel.

    Was aber stimmt ist, dass die Menüstruktur verloren geht, wenn man das Theme wechselt. Die Sortierung der Bilder (und das ist ja das wesentliche) bleibt erhalten.

    Für mich funktioniert es super.

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  22. Bla

    Wenn ich nicht just diese Podcastfolge gehört und die Shownotes gelesen hätte, dann hätte ich das Folgende wohl übersehen: Apple verschenkt gerade Slowshutter via deren Appstore-App auf den iGeräten.

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  23. Markus

    Hallo Ihr Beiden,
    tolle Sendungen macht ihr immer. Leider finde ich manchmal, dass ihr doch sehr ins Detail geht. Da wird von Smartphonefotografie gesprochen und ihr erklärt am iPhone wie man Belichtung und Einstellungen vornimmt, oder das ewige Thema Sensorgröße. Mehr Tipps wie „Leute, wischt eure Linsen ab“! Mehr allgemeinere Tips, die dem Thema besser gerecht werden. „Winkel die Arme an, dann kann man das Phone stabiler halten“, „Schaltet den Blitz wenn möglich ab“ etc.

    Und: nicht immer bis ins letzte Detail und auf Verkaufsseiten abschweifen und nicht mehr zur ursprünglichen Fragen zurückkommen…

    Und: nicht böse sein…alles konstruktiv 😉

    Gruß Markus

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  24. rge

    Kleine Anmerkung: Egal welches CMS, die Bilder sind immer runterladbar. Seiten, die den Rechtsklick sperren oder irgendein Layer drüberlegen sind nur Pseudo-Schutz. Also entsprechend entweder das Bild mit Wasserzeichen versehen oder eben nur in kleiner Version hochladen bzw. im CMS ausschließen, dass die Datei in Originalgröße zugänglich ist.

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  25. PixelBucket

    Höre grad eure Sendung und am Anfang erwähnt Holgi, dass die anderen Hersteller (abgesehen von Sony) keine 2-Wege-Wasserwaage hätten. Das stimmt zumindest nicht für Pentax, dort ist das schon relativ lange Standard.

    LG und danke für die super Sendungen,
    PB

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