WR646 Optimistenschweine

 

Darin: Der European XFEL geht in Betrieb (Resonator zum XFEL) – SMBC („The Talk„) – Vera RubinHeißester Ort ÖsterreichsAusblick 2017Maria Goeppert-MayerGliese 710Erdnahe SterneSchweineTextile MathematikGrößtes Digitalfoto des Universums (Download) – Loch in Jena – Buch: Die letzte Flut* – TitanicWarum wir Falschmeldungen glaubenUnterirdisches Fluss-SystemInteraktives PeriodensystemHundehaareChampagnerbläschenGewohnheitenNarrative

Florian unterstützen? Hier entlang!

 

*Affiliate-Link

13 Gedanken zu „WR646 Optimistenschweine

  1. Peter

    Filterblase … hmmm… ich verstehe Holgis Argument dagegen, das setzt aber voraus, das man aufgeschlossen ist und sich selbständig mit verschiedenen Medien und Meinungen auseinandersetzt.
    Gerade in den sogenannten Sozialen Medien bilden sich solche Blasen sicher. Man umgibt sich ja im Normalfall mit Menschen, die einer ähnlichen Gesinnung sind und daraus resultiert auch die Timeline.

    In Österreich haben wir es ja deutlich während der langgezogenen Bundespräsidentenwahl gemerkt.
    Der Standard hat sich dem Thema angenommen und präsentiert auf einer Seite, wie Timelines von VdB- bzw. Hofer-Anhängern aussehen:

    http://derstandard.at/2000048426887/Was-Hofers-und-Van-der-Bellens-Anhaenger-auf-Facebook-sehen

    Nach dem einführenden Absatz kann man dort auf ein Themengebiet klicken und bekommt zwei dementsprechende Timelines nebeneinander gestellt … have fun! 😉

    Antworten
    1. Tarifkenner

      Ich glaube auch: Holger denkt, dass sich alle so „über politische Themen aus dem Internet informieren“, wie er (und ich) es machen würde, nämlich indem man möglichst seriöse Nachrichten-Websites aufruft. Bei vielen läuft das aber nur noch über Facebook und klicken, was einem dort angeboten wird. Und je mehr das von den serösen Seiten abweicht, desto größer wird die Abneigung gegen die „Mainstreammedien“ (so der Linkspopulismusgefährdete) respektive die „Lügenpresse“ (so der Rechtspopulismusgefährdete): Die verschweigen ja die wirklich relevanten Ereignisse.
      Für das Fernsehen ist schon lange nachgewiesen, dass es die Klugen klüger und die Dummen dümmer macht. Beim Internet ist dieser Effekt noch ausgeprägter.

  2. esopriester

    Toller Sendungstitel. Ich war komplett verwirrt, ich dachte erst an die Weinflaschen, weil ich statt Optimistenschweine Optimistenschaumweine gelesen habe.
    Diese captchas sind für Menschen mit Dyskalkulie echt fies.

    Antworten
  3. David

    Zu diesem GIgapixel-Milchstraßen-Bild….
    Ich fühle mich „leicht“ verarscht, wenn das „Hi-Res“-Bild effektiv dann auch weniger als 8 Megapixel hat, wobei die meisten Sterne dann nur noch als besseres Rauschmuster zu erkennen sind. Ich hab auf der Panstarrs-Seite auch etwas herumgeklickt, aber nichts besseres gefunden. Ich will ja auch nicht ein 2GB-Bild herunterladen (Traffic), aber ein Viewer, in dem man vielleicht zoomen kann (wie diese „typischen“ anderen Gigapixel-Fotografien auch), wär schon schön gewesen….
    Oder habe ich nur Tomaten auf den Augen und habs nur nicht gefunden?

    Antworten
  4. tp1024

    Ja, beim Mond tut die ESA nicht viel, aber reden tut sie jede Menge. Auf dem Kongress hatten wir die Möglichkeit gehabt, uns vor den Vorträgen mit Markus Landgraf und Jan Wörner zu unterhalten. Die Diskrepanz ist denen auch durchaus bewusst, reden aber nicht gern davon, wenn man nicht mehrfach gezielt nachfragt.

    Einen Artikel dazu gibt es hier:

    http://www.golem.de/news/esa-ein-weltraumaufzug-fuer-den-mond-und-irdische-probleme-1701-125360.html

    Die Interviews gibt es nächste Woche auf http://countdown-podcast.de

    (Tatsächlich gibt es die Interviews jetzt schon für Patreon-Supporter. Grund ist schlicht, dass wir auf dem 33C3 nicht mehr dazu gekommen sind, ein Intro einzusprechen und ich mein Mikrofon in Berlin vergessen habe. Die nächste geographisch-temporale Koinzidenz von mir und meinem Mikrofon ist damit leider erst nächste Woche.)

    Antworten
  5. Schokonikolaus

    Haha, das finde ich ja lustig, dass Florian bei der Beschreibung der „unangenehmen Variante der Relativierung“ (ab 1:02:05) mindestens fünf mal das Wort „konkret“ (Wikipedia: lat. concretus „dicht, fest“) als Gegenwort kurz hintereinander fallen lässt. Ich verwende nämlich für mich, um solche ewig vagen und unscharfen vor sich hin plappernden Menschen zu beschreiben, den Begriff „Weichredner“ (etwas weich reden). Der Begriff ist hiermit veröffentlicht und freigegeben. 😉

    Antworten
    1. Tarifkenner

      Ich verstehe: Holger: Es gibt eine neue Theorie zum Untergang der Titanic. Tobias: Brauchte man eine?

  6. mithrandir

    DankeDankeDanke..
    Kann mich nicht erinnern, jemals einen Lachflash allein im Auto bekommen zu haben, während ich einen Podcast hörte.
    Aber als Florians Kommentar zur Amazon Suche nach „Der Mann im Loch“ war Weltklasse.
    Den zweiten Flash bekam ich, als ich später selbst bei Amazon gesucht habe…

    Antworten
  7. Anne

    Kleine kritische Anmerkung: Wenn Florian mal aufhören würde, bei Romanen immer schon das Ende zu verraten, wären seine Buchempfehlungen eventuell wirkungsvoller.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.