WR677 Wie ein Arschloch das Universum neu erfand

 

Eine Sendung über Florians neues Buch* über Isaac Newton  (mehr zum Buch).

Der Autor liest selbst: Am 17. März 2017 in Wien und am 4. April 2017 in Heidelberg.

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8 Gedanken zu „WR677 Wie ein Arschloch das Universum neu erfand

  1. Florian Freistetter

    Nur um keinen falschen Eindruck zu erwecken: Ich „lese“ nicht – das finde ich immer doof. Ich hab ja extra ein Buch geschrieben, damit die Leute das selbst lesen können. Den Mehrwert des öffentlichen Vorlesens hab ich nicht verstanden und werden das daher am 17.3 in Wien und am 4.4 in Heidelberg auch nicht tun. Ich werde erzählen – über Newton, über das Buch, über meine Motivation es zu schreiben, usw. Und in Wien wird auch noch Science-Busters-Kollege Martin Puntigam mit dabei sein und mit mir über das Buch plaudern (und ein Experiment gibts auch noch)!

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  2. Marco

    Gerade zum letzten Thema, wie Newton als stark religiöser Mensch so ein brillianter Wissenschaftler sein konnte, kann ich dem Holger (mit wenigen Einschränkungen) das Buch „Wissenschaft und Spiritualität“ von Lars Jaeger empfehlen.
    Tipp: Ich weiß wo deine Wishlist ist. 😉

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  3. Andreas Payer

    Kleine Anmerkung: Spiegelteleskope zeigen natürlich keine chromatische Abberation, das haben nur Linsenteleskope. Wenn die Spiegel kugelförmig geschliffen sind, zeigen sie sphärische Abberation, aber die haben Linsenteleskope zusätzlich auch.

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  4. Der Herr Nick

    Gleich gekauft und in dieser Minute durchgelesen. Fein, fein, Herr Freistetter! Aber am allerbesten hat mir gefallen, dass der Hanser-Verlag das Buch mit „ca. 208 Seiten“ ankündigt und in der Tat der letzte Text auf Seite 207 zu finden ist.

    Beschde Grüße
    Herr Nick

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  5. Robert

    Holgis Einwand „kannte Newton denn die Masse des Mondes?“ ist tatsächlich relevant, denn meines Wissens nach war die Masse der himmlischen Objekte durch die Bank nicht bekannt. Für die Mondbahn um die Erde ist diese aber auch irrelevant (als Zweikoerperproblem, bei dem die Masse der Erde viel größer ist, als die des Mondes: Zwar ist die Gravitationskraft proportional zur Mondmasse, bei gegebener Kraft ist aber die Beschleunigung (2. Axiom) antiproportional zur Masse, daher ist die gravitative Beschleunigung (und die beobachtet man ja astronomisch als Änderung der Geschwindigkeit) unabhängig von der Mondmasse.

    Die Erdmasse hingegen kürzt sich aus der Bewegung des Mondes nicht heraus, diese ist für die Mondbahn relevant (sie waere für die Bahn der Erde um die Sonne irrelevant, dort kommt es nur auf die Sonnenmasse an), daher könnte man aus der Mondbewegung die Erdmasse berechnen. Allerdings nur, wenn man die Proportionalitaetskonstante im Newtonschen Gravitationsgesetz kennen wuerde (die Newton mangels exaktem Wissen um die Erdmasse auch nicht kennen konnte). Das führt dazu, dass man von den himmlischen Körpern am Ende nur die relativen Verhältnisse der Massen kannte, aber nicht die absolute Größe.

    Um letztere zu kennen musste man die Proportionalitaetskonstante bestimmen und dafür die Gravitationskraft zwischen zwei bekannten Massen vermessen. Das genau tut das Cavendish Experiment (https://en.wikipedia.org/wiki/Cavendish_experiment). Das besondere hier ist, dass man die Gravitationskraft von einer Quelle (eine schwere Metallkugel) misst, die man auf eine Wage legen kann, da sie kein astronomischer Körper ist. Aus der Proportionalitaetskonstante ergibt sich dann eben die absolute Massenskala der himmlischen Körper und insbesondere auch die Masse der Erde. Als eine Messung dieser (beziehungsweise der Dichte der Erde, also einer geologischen Größe und nicht einer physikalischen Naturkonstante) verstand Cavendish auch sein Experiment.

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  6. Lars

    Eine Frage zum Erwerb des Buchs: Wie kaufe ich so, dass am meisten Geld bei Florian hängen bleibt? Der Amazon-Affiliate-Link? Als Kindle-Edition oder gebundene Ausgabe? Oder besser im stationären Buchhandel?

    Schöne Grüße und Danke für Eure immer spannenden und aufschlussreciehn Sendungen!
    Lars

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    1. Florian Freistetter

      Also mein finanzieller Anteil steigt linear mit der Anzahl der Exemplare die du kaufst. Idealerweise bestellst du 1000 Stück; dann bleibt schon einiges hängen 😉

      Im Ernst: Prinzipiell ist es egal, wo du kaufst, da ändert sich bei meinem Anteil nicht viel. Helfen tut es mir allerdings, wenn du andere auf das Buch aufmerksam machst; am besten Buchhändler. Wenn du dort das Buch nicht nur kaufst sondern auch erwähnst das es dir gefällt und vielleicht auch anderen Kunden gefallen könnte, hilft mir das durchaus.

      Aber: Du als Leser müsstest dich ja eigentlich nur um deine Lektüre kümmern. Wenn du das Buch also einfach irgendwo kaufst und dich am Lesen erfreust, bin ich ebenfalls zufrieden. Dafür schreib ich die Bücher ja!

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